Einrichtungsbezogene Impfpflicht führt zu Ausfall von knapp 50.000 Pflegekräften

Bundesweit 47.263 Verstöße gegen die einrichtungsbezogenen Impfpflicht wurden den Gesundheitsämtern seit Inkrafttreten gemeldet.

Ab Mitte Mai wollen die Gesundheitsämter erste Betretungs- und Tätigkeitsverbote aussprechen.

Dazu äußert sich der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Martin Sichert:

„Uns drohen in den kommenden Wochen ad hoc knapp 50.000 Pflegekräfte auszufallen. Bereits im Vorfeld der Impfpflichteinführung sind 96.000 Pflegekräfte aus ihrem Beruf ausgeschieden. Damit ist die gesundheitliche Versorgung vielerorts nicht mehr garantiert. Wir haben bereits einen eklatanten Mangel an Fachärzten und Pflegekräften und die Politik der Ampel-Regierung verschlimmert diesen noch künstlich, indem sie den verbliebenen ungeimpften Beschäftigten die Ausübung ihres Berufs verbietet, sowie neuen Mitarbeitern oder Auszubildenden den Zugang verwehrt.

Während der gesamten Pandemie kam unser Gesundheitssystem nie an seine Belastungsgrenze. Das Einzige, was zu relevanten Be- und Überlastungen des Gesundheitswesens führt, sind die Corona-Maßnahmen selbst. Zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung ist daher die einrichtungsbezogene Impfpflicht sofort aufzuheben.“

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