„Nürnberg 2“ – eine Fake?

Die Klage wegen „globaler Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, die vom Superior Court of Justice von Kanada eingereicht und akzeptiert wurde, habe begonnen, wird in „sozialen Medien“ verbreitet – eine Falschmeldung?

[Update 14.1.2021] Ein Team von mehr als 1.000 Anwälten und mehr als 10.000 medizinischen Experten unter der Leitung des Deutschen Reiner Fuellmich, einem der mächtigsten Anwälte Europas, habe demnach die größte Klage der Geschichte namens „Nürnberg 2“ gegen die WHO (Weltgesundheitsorganisation) eingeleitet und der Davos Group (Weltwirtschaftsforum unter Leitung des über 80-jährigen Klaus Schwab) wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit (siehe Link unten).

Weiter wird berichtet:

Dr. Reiner Fuellmich ist ein deutsch-amerikanischer Anwalt, er ist derjenige, der millionenschwere Verfahren gegen den Deutschen Bank-Betrug und derjenige gegen Volkswagen wegen des Dieselgate-Betrugs gewonnen hat. Er ist einer der Gründer der „Deutschen Kronen-Untersuchungskommission“. Fuellmich und sein Team haben Tausende von wissenschaftlichen Beweisen gesammelt, die die totale Unzuverlässigkeit von PCR-Tests und den dahinter liegenden Betrug belegen. Fuellmich sprach damals über Impfstoffe und stellte fest, dass „sie nichts mit Impfungen zu tun haben, sondern Teil genetischer Experimente sind“. Neben fehlerhaften Tests und betrügerischen Sterbeurkunden, die von korruptem medizinischem Personal erstellt wurden, verstoße der „experimentelle“ Impfstoff selbst gegen Artikel 32 der Genfer Konvention.

Nach Artikel 32 der IV. Konvention von 1949 sind „Verstümmelungen und medizinische oder wissenschaftliche Experimente, die nicht zur medizinischen Behandlung einer Person erforderlich sind“ verboten. Gemäß Artikel 147 stellt die Durchführung biologischer Experimente am Menschen einen schweren Verstoß gegen die Konvention dar. Der „experimentelle“ Impfstoff verstoße gegen alle 10 Nürnberger Kodizes, die die Todesstrafe für diejenigen vorsehen, die gegen diese internationalen Verträge verstoßen. Auch Fuellmich fügte hinzu, dass dies alles schon seit längerem geplant sei, um 2050 umzusetzen. „Aber dann“ wurden die Fäden gierig und beschlossen, die Pläne zunächst 2030 und schließlich 2020 vorwegzunehmen in dieser Eile, dass sie so viele Fehler machen. Die Impfstoffhersteller haben zum Beispiel nicht damit gerechnet, dass es so viele Nebenwirkungen und Todesfälle geben würde.“

„Europa“, fährt Fuellmich fort, „ist das Hauptschlachtfeld dieses Krieges. Das liegt daran, dass es komplett bankrott ist. Die Pensionskassen wurden komplett geplündert. Deshalb wollen sie Europa unter Kontrolle bringen, bevor die Leute wissen, dass sie es sind. Was ist los „.

Aber wer sind diese Leute, die die Fäden ziehen? Laut Fuellmich handelt es sich um eine Gruppe von etwa 3.000 Superreichen. Zu dieser Gruppe gehöre die Davoser Clique um Klaus Schwab. Was wollen sie?

Volle Kontrolle über den Menschen. „Sie bestechen Ärzte, Krankenhauspersonal und Politiker. Menschen, die nicht kooperieren, werden bedroht. Sie verwenden alle möglichen psychologischen Techniken, um Menschen zu manipulieren.“

„Die Mainstream-Medien“, fasst Fuellmich zusammen, „erzählen eine falsche Realität und sagen, dass die Mehrheit der Menschen Maßnahmen und Impfstoffe befürwortet. Dies ist sicherlich nicht wahr. Dass eine Maske vor nichts schützt, weiß zum Beispiel fast jeder, mit dem ich in Deutschland spreche, denn mittlerweile wird fast jeder über die alternativen Medien informiert. Die alten Medien sterben aus.“

Füllmichs Rat?

„Verbreiten Sie die Wahrheit und die Fakten so weit wie möglich und verschwenden Sie Ihre Energie nicht mit Menschen, die verzweifelt geimpft sind. Wir können nicht alle retten. Viele Menschen werden sterben.“

https://corona-ausschuss.de/

Zweifel daran üben allerdings verschiedene andere Quellen.

So berichtet afp-Faktencheck, Reiner Füllmich selbst habe die verbreitete Meldung zu seinem angeblichen Prozess bereits am 16. Dezember über seinen Telegram-Kanal dementiert. Dort heiße es:

„Wieder einmal sind falsche Berichte im Umlauf, wonach Dr. Reiner Füllmich Hunderte Anwälte und medizinische Experten anführe und ein Nürnberg 2.0 in Kanada in die Wege geleitet habe.“

Weiter schreibt afp-Faktencheck: „Füllmich versicherte jedoch, dass ein Team von Anwälten ein „Tribunal der öffentlichen Meinung“ vorbereite, eine Art Konferenz, welche er im Jahr 2022 abhalten möchte. Für das Tribunal sollen Beweise für „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ im Umgang mit der Pandemie sowie „Aussagen von Impfstoffopfern“ gesammelt werden.
In einem Interview mit dem ehemaligen Trump-Berater Steve Bannon hatte Füllmich im Juni 2021 gefordert, dass für einen „Nürnberger Prozess 2.0“ ein „internationales Coronavirus-Tribunal“ gebildet werden müsse. Er räumte auch damals allerdings ein, dass die Umstände dafür „noch nicht gegeben“ seien.
Fazit: Dem Obersten Gerichtshof von Kanada liegt keine Klage von Reiner Füllmich wegen globaler Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Eine als Beweis angeführte Klageeinreichung stammt von einem Gerichtshof in Ontario und wurde bereits Anfang 2021 abgewiesen. Reiner Füllmich selbst dementierte die Behauptungen ebenfalls.“

Auch die Fuldaer Zeitung fragt: „Wie steht es um die Sammelklage?“ und schreibt: „Mit Sammelklagen auf Schadenersatz vor Gerichten in den USA und Kanada gegen RKI-Chef Lothar Wieler und Virologe Christian Drosten wollte Dr. Reiner Füllmich die deutsche Corona-Politik stoppen. Auch vor deutschen Gerichten wollte er klagen. Doch bis heute hat er keine Schadenersatzklage eingereicht.
Weiter: „Füllmich und befreundete Anwälte erhoben zwar einige Klagen in Nordamerika. Doch diese bezogen sich lediglich auf Randaspekte. Keines der Verfahren war erfolgreich. In New York klagte Füllmich gegen die Verpflichtung der Schulen zur Durchführung von PCR-Tests. Der Eilantrag wurde abgewiesen, der Prozess läuft noch.
Laut Corona-Kritiker Reiner Füllmich sei die Sammelklage bis heute nicht eingereicht, wohl aber in Kanada zwei Klagen: In Ontario sei die Klage als „querulatorisch“ ohne mündliche Verhandlung abgewiesen worden.
Die Fuldaer Zeitung: „Füllmich gehe in die zweite Instanz. Auch in British Columbia habe er eine Klage eingereicht, sagt Füllmich. Hier beginne die Verhandlung im April 2023.“

Ob nun gezielt eine Falschmeldung lanciert wurde, um Füllmich zu desavouieren zu können, bleibt unklar, denn weder auf der angegebenen Seite https://corona-ausschuss.de noch auf seiner Webseite ist dazu etwas zu lesen.

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