„Wir sind zu einem guten Ende gekommen“

In einer Bund-Länderkonferenz haben sich Bund und Länder nicht nur auf eine Verlängerung, sondern auch eine Verschärfung der gegenwärtigen Einschränkungen für einen längeren Zeitraum geeinigt.

Angela Merkel bezeiczhnet das mit der Behauptung: „Wir sind zu einem guten Ende gekommen unter den schwierigen Bedingungen“.

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, die am 28. Oktober 2020 getroffenen Maßnahmen bundesweit bis zum 20. Dezember zu verlängern. Die auf Grund dieses Beschlusses geschlossenen Betriebe und Einrichtungen bleiben zunächst weiterhin geschlossen. Insbesondere die Gastronomie bleibt weiterhin geschlossen und Übernachtungsangebote im Inland werden weiter nur für notwendige und ausdrücklich nicht für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt. Bund und Länder appellieren an die Bürger, alle nicht zwingend erforderlichen beruflichen und privaten Reisen zu vermeiden – insbesondere touristische Reisen auch ins Ausland unter anderem im Hinblick auf die Skisaison.

  • Die Corona-Maßnahmen vom 28. Oktober werden zunächst bis zum 20. Dezember verlängert, Einschränkungen werden aber bis zum Januar gelten.
  • Die Kontaktregeln werden erneut verschärft. Es dürfen sich nur noch jeweils maximal 5 Personen Personen eines Haushaltes mit einem anderen treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt werden.
  • Zu Weihnachten sollen vom 23. Dezember bis Neujahr an die strengeren Kontaktbeschränkungen weicher werden. Treffen im engen Familien- und Freundeskreis sollen bis 10 Personen erlaubt werden, auch hier zählen Kinder und Jugendliche bis 14 Jahrenicht mit.
  • Bewohner von Pflegeheimen sollen auch ein schönes Weihnachtsfest haben. Wie das aussehen soll, ist noch unklar.
  • Beschlossen wurde daß die Weihnachtsferien in diesem Jahr fast überall in Deutschland gleichzeitig am 19. Dezember beginnen.
  • Schulen und Kitas sollen offen bleiben, aber „weitergehende Maßnahmen für die Unterrichtsgestaltung“ sollten bei einer Inzidenz über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche „schulspezifisch“ umgesetzt werden und eine Maskenpflicht im Unterricht ab der 7. Klasse, ebenfalls abhängig von den regionalen Corona-Zahlen sowie ein „Hybridunterricht“ ab der 8. Klasse.
  • An Silvester und Neujahr soll Feuerwerk auf Straßen und belebten Plätzen verboten sein, im privaten Rahmen soll auf Böller und Raketen verzichtet werden.
  • Skiurlaub soll bis zum 10. Januar untersagt werden.
  • Eine Hotspot-Strategie soll bei besonders hohen Inzidenzwerten von mehr als 200 mit härteren Maßnahmen angewandt werden, kann aber auch länderspezifisch gelockert bei kleineren Inzidenzzahlen gelockert werden.
  • Es gibt härtere Regeln für den Einzelhandel: In Läden, die eine Einkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern haben, ist nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter erlaubt. Für kleinere Geschäfte gilt weiter die Regel ein Kunde pro 10 Quadratmeter.
  • Die Sitzplatzkapazität in Zügen soll erhöht werden und bei Reservierungen sollen nur Fensterplätze zur Verfügung stehen.

Im Wortlaut: Beschluss von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie vom 25.11.2020

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