Corona-Dokuticker: Weiter Neuinfektionen

  • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.642

  • Deutschland: 8.470 Corona-bedingte Todesfälle bundesweit

    [Update 28.5.2020 18:00Weiter Neuinfektionen

    COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute182.196 [+672] (gestern 181.524 [+722], vorestern 180.802 [+464]) infizierte Fälle und 8.470 [+42] (gestern 8.428 [+105], vorgestern 8.323 [+36]) Tote. Schätzungsweise so sollen über 163.000 wieder gesundet sein.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.642

  • Am Donnerstag (28. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.642 angestiegen. Davon sind ungefähr 31.595 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.743 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (28. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 67 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.642 an. Davon sind ungefähr 31.595 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.304 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,76 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 2,7. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.741 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.743 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Heilbronn, Rastatt, Rems-Murr-Kreis und Tübingen sowie aus der Stadt Karlsruhe insgesamt 5 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.743 an. Unter den Verstorbenen waren 991 Männer und 752 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Informationen zum Coronavirus

  • Am 3. März wurde in Heilbronn erstmals bei zwei Patienten das Coronavirus nachgewiesen. Bis etwa Mitte April stieg die Zahl der Neuinfizierten rasch an. Mittlerweile kommen kaum neue Fälle hinzu. Dennoch ist das Coronavirus immer noch da, weshalb weiterhin ein hohes Maß an Vorsicht geboten ist, um ein erneutes Aufflammen der Pandemie zu verhindern. Vor allem hat jede und jeder eine große Eigenverantwortung und ist aufgefordert, die wichtigsten Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Bei allen Lockerungen des öffentlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens gelten zudem weiterhin Auflagen und Einschränkungen.

Bis zum 27. Mai 2020 wurden in Heilbronn

  • 434 infizierte Personen gemeldet, davon sind:
  • Genesen: 403
  • Verstorben: 16

In den letzten sieben Tagen wurden sieben neu infizierte Personen gemeldet. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 5,5/100.000 Einwohner

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu zunächst nichts und hielt ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Erst jüngst gibt es Zahlen der Stadtverwaltung über erkrankte Fälle und Todesfälle oder zu wieder Genesenden. Bürger erfuhren bisher mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen mußten bisher Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionalen Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus:
    Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
  • Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 3 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand: 27. Mai 2020)
  • Ab 172 Neuinfektionen in der Woche kann es zu Beschränkungen kommen
    In Absprache zwischen Bund und Ländern wurde ein Schwellenwert festgelegt, ab dem die Landkreise prüfen müssen, ob zusätzliche Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus anzuordnen sind. Der Schwellenwert wird überschritten, wenn es mehr als 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner gibt. Auf die Einwohnerzahl des Landkreises Heilbronn hochgerechnet sind dies 172 Neuinfektionen. Kreisweite Restriktionen sind aber nicht immer zwingend. Sollte es sich um ein lokalisiertes, klar eingrenzbares Infektionsgeschehen handeln, z.B. ein Ausbruch in einem Betrieb, einer Gemeinschaftsunterkunft, einem Pflegeheim, Krankenhaus oder Schule und ist nicht zu erwarten, dass sich dies allgemein auswirkt, kann mitunter davon abgesehen werden.
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
    Weiterlesen

Hohenlohekreis: Geänderte Erreichbarkeit der Bürgerhotline des Hohenlohekreises

  • Infotelefon künftig werktags von 9 bis 16 Uhr besetzt
  • Da insbesondere an Wochenenden zuletzt nur noch sehr wenige Anrufe bei der Bürgerhotline des Hohenlohekreises eingegangen sind, wird deren Erreichbarkeit angepasst.
  • Das Bürger-Infotelefon wird künftig nur noch werktags von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt sein. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.
  • Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an die Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden.
  • Kupferzell macht mit
    Das Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!

Main-Tauber-Kreis: Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet
(Zahlen 28. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Donnerstag, 28. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 397. Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 377 wieder genesen.
  • Touristische Übernachtungen wieder überall möglich
    Bislang waren Wohnmobilstellplätze, Campingplätze und Ferienwohnungen für Selbstversorger ohne die Benutzung von Gemeinschaftseinrichtungen schon geöffnet. Die vollständige Öffnung dieser Beherbergungsstätten sowie von Hotels und Pensionen ist für Freitag, 29. Mai, vorgesehen. Landrat Reinhard Frank appelliert an die Nutzer von Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen, die Auflagen konsequent einzuhalten: „Die Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen ist wichtig, um das Übertragungsrisiko für das Corona-Virus zu minimieren.“
  • Welche Auflagen erfüllt werden müssen, steht in der „Corona-Verordnung Beherbergungsbetriebe“. Die Regelungen gelten nur für die neu zu öffnenden Beherbergungsbetriebe mit Gemeinschaftseinrichtungen.
  • So müssen beispielsweise die Gäste den Mindestabstand einhalten. Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr müssen außerdem an der Rezeption eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) tragen, wenn dies nicht aus medizinischen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist oder wenn nicht ein anderweitiger mindestens gleichwertiger baulicher Schutz besteht. Auf sonstigen Verkehrsflächen, insbesondere auf Fluren und in Treppenhäusern, sollen Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr eine MNB tragen.
  • Auf eine Obergrenze bei der Zimmerauslastung wurde verzichtet. Die Zimmer können mit der Anzahl an Personen belegt werden, die nach der allgemeinen Corona-Verordnung im privaten Bereich zusammenkommen dürfen. Das sind derzeit zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten. Bei Gästen, die in gerader Linie verwandt sind oder dem eigenen Haushalt angehören, besteht keine Obergrenze bei der Zimmerbelegung. Auch zur Reinigung der Zimmer gibt es Vorgaben.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Donnerstag, 28.05.2020, 16.30 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.061 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 58 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 973 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 30 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 15 Neuinfektionen.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 941 937 937 41
Heilbronn (Stadtkreis) 433 434 434 16
Hohenlohekreis 768 767 766 46
Main-Tauber-Kreis 397 397 397 10
Schwäbisch Hall 856 856 855 57


— Corona-Fälle in Baden-Württenberg — Fallzahlen weltweit —

Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) seit Dezember 2019 nach am schwersten betroffenen Ländern | Statista öffnen

Quelle: Statista


Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.[Update 27.5.2020 18:00] Keine EntwarnungCOVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 181.524 [+722] (gestern 180.802 [+464], vorgestern 180.338 [+352]) infizierte Fälle und 8.428 [+105] (gestern 8.323 [+36], vorgestern 8.287 [+13]) Tote. Schätzungsweise sollen rund 163.000 wieder gesundet sein.Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.575

  • Am Mittwoch (27. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.575 angestiegen. Davon sind ungefähr 31.480 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.738 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (27. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 80 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.575 an. Davon sind ungefähr 31.480 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.357 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,33 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 2,6. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.729 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.738 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Calw, Esslingen, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen und Zollernalbkreis insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.738 an. Unter den Verstorbenen waren 989 Männer und 749 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Informationen zum Coronavirus

  • Am 3. März wurde in Heilbronn erstmals bei zwei Patienten das Coronavirus nachgewiesen. Bis etwa Mitte April stieg die Zahl der Neuinfizierten rasch an. Mittlerweile kommen kaum neue Fälle hinzu. Dennoch ist das Coronavirus immer noch da, weshalb weiterhin ein hohes Maß an Vorsicht geboten ist, um ein erneutes Aufflammen der Pandemie zu verhindern. Vor allem hat jede und jeder eine große Eigenverantwortung und ist aufgefordert, die wichtigsten Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Bei allen Lockerungen des öffentlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens gelten zudem weiterhin Auflagen und Einschränkungen.

Bis zum 26. Mai 2020 wurden in Heilbronn

  • 434 infizierte Personen gemeldet, davon sind:
  • Genesen: 396
  • Verstorben: 16

In den letzten sieben Tagen wurden sieben neu infizierte Personen gemeldet. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 5,5/100.000 Einwohner

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu zunächst nichts und hielt ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Erst jüngst gibt es Zahlen der Stadtverwaltung über erkrankte Fälle und Todesfälle oder zu wieder Genesenden. Bürger erfuhren bisher mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen mußten bisher Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionalen Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus:
    Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
  • Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 8 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand: 25. Mai 2020)
  • Ab 172 Neuinfektionen in der Woche kann es zu Beschränkungen kommen
    In Absprache zwischen Bund und Ländern wurde ein Schwellenwert festgelegt, ab dem die Landkreise prüfen müssen, ob zusätzliche Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus anzuordnen sind. Der Schwellenwert wird überschritten, wenn es mehr als 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner gibt. Auf die Einwohnerzahl des Landkreises Heilbronn hochgerechnet sind dies 172 Neuinfektionen. Kreisweite Restriktionen sind aber nicht immer zwingend. Sollte es sich um ein lokalisiertes, klar eingrenzbares Infektionsgeschehen handeln, z.B. ein Ausbruch in einem Betrieb, einer Gemeinschaftsunterkunft, einem Pflegeheim, Krankenhaus oder Schule und ist nicht zu erwarten, dass sich dies allgemein auswirkt, kann mitunter davon abgesehen werden.
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Geänderte Erreichbarkeit der Bürgerhotline des Hohenlohekreises

  • Infotelefon künftig werktags von 9 bis 16 Uhr besetzt
  • Da insbesondere an Wochenenden zuletzt nur noch sehr wenige Anrufe bei der Bürgerhotline des Hohenlohekreises eingegangen sind, wird deren Erreichbarkeit angepasst.
  • Das Bürger-Infotelefon wird künftig nur noch werktags von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt sein. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.
  • Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an die Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden.
  • Kupferzell macht mit
    Das Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!

Main-Tauber-Kreis: Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet
(Zahlen 27. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurden auch am Mittwoch, 27. Mai, keine neuen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 397.
  • 377 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 377 wieder genesen. In der Landkreiskarte wurden bisher bestätigte Infektionsfälle und Genesenenzahlen für jede Stadt bzw. Gemeinde genannt. Nachdem die Zahl der noch erkrankten Personen im Main-Tauber-Kreis mittlerweile auf zehn gefallen ist, verzichtet das Landratsamt ab sofort auf die Mitteilung der Genesenen je Stadt oder Gemeinde. Dies geschieht aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes, da sich sonst Rückschlüsse auf Verstorbene in den einzelnen Kommunen ziehen lassen. Die Gesamtzahl der Genesenen im Landkreis meldet die Kreisverwaltung weiterhin.
  • Touristische Übernachtungen wieder überall möglich
    Bislang waren Wohnmobilstellplätze, Campingplätze und Ferienwohnungen für Selbstversorger ohne die Benutzung von Gemeinschaftseinrichtungen schon geöffnet. Die vollständige Öffnung dieser Beherbergungsstätten sowie von Hotels und Pensionen ist für Freitag, 29. Mai, vorgesehen. Landrat Reinhard Frank appelliert an die Nutzer von Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätzen, die Auflagen konsequent einzuhalten: „Die Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen ist wichtig, um das Übertragungsrisiko für das Corona-Virus zu minimieren.“
  • Welche Auflagen erfüllt werden müssen, steht in der „Corona-Verordnung Beherbergungsbetriebe“. Die Regelungen gelten nur für die neu zu öffnenden Beherbergungsbetriebe mit Gemeinschaftseinrichtungen.
  • So müssen beispielsweise die Gäste den Mindestabstand einhalten. Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr müssen außerdem an der Rezeption eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) tragen, wenn dies nicht aus medizinischen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist oder wenn nicht ein anderweitiger mindestens gleichwertiger baulicher Schutz besteht. Auf sonstigen Verkehrsflächen, insbesondere auf Fluren und in Treppenhäusern, sollen Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr eine MNB tragen.
  • Auf eine Obergrenze bei der Zimmerauslastung wurde verzichtet. Die Zimmer können mit der Anzahl an Personen belegt werden, die nach der allgemeinen Corona-Verordnung im privaten Bereich zusammenkommen dürfen. Das sind derzeit zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten. Bei Gästen, die in gerader Linie verwandt sind oder dem eigenen Haushalt angehören, besteht keine Obergrenze bei der Zimmerbelegung. Auch zur Reinigung der Zimmer gibt es Vorgaben.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Mittwoch, 27.05.2020, 16.00 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.057 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 57 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 967 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 33 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 11 Neuinfektionen.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

[Update 25.5.2020 13:00] Kein RückgangCOVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 180.802 [+464](gestern 180.338  [+352], vorgestern 79.986 [+256]) infizierte Fälle und 8.323 [+36] (gestern 8.287 [+13], vorgestern 8.274 [+32]) Tote. Schätzungsweise sollen über 161.000 wieder gesundet sein.Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.435

  • Am Montag (25. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.435 angestiegen. Davon sind ungefähr 31.217 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.707 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (25. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 36 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.435 an. Davon sind ungefähr 31.217 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.511 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,97 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,3. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.650 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,7 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.707 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Reutlingen und Tübingen sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 10 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.707 an. Unter den Verstorbenen waren 971 Männer und 736 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.Stadt Heilbronn: Informationen zum Coronavirus

  • Am 3. März wurde in Heilbronn erstmals bei zwei Patienten das Coronavirus nachgewiesen. Bis etwa Mitte April stieg die Zahl der Neuinfizierten rasch an. Mittlerweile kommen kaum neue Fälle hinzu. Dennoch ist das Coronavirus immer noch da, weshalb weiterhin ein hohes Maß an Vorsicht geboten ist, um ein erneutes Aufflammen der Pandemie zu verhindern. Vor allem hat jede und jeder eine große Eigenverantwortung und ist aufgefordert, die wichtigsten Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Bei allen Lockerungen des öffentlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens gelten zudem weiterhin Auflagen und Einschränkungen.

Bis zum 25. Mai 2020 wurden in Heilbronn

  • 433 infizierte Personen gemeldet, davon sind:
  • Genesen: 389
  • Verstorben: 16

In den letzten sieben Tagen wurden neun neu infizierte Personen gemeldet. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 7,1/100.000 Einwohner.

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu zunächst nichts und hielt ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Erst jüngst gibt es Zahlen der Stadtverwaltung über erkrankte Fälle und Todesfälle oder zu wieder Genesenden. Bürger erfuhren bisher mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen mußten bisher Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionalen Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus:
    Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
  • Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 8 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand: 25. Mai 2020)
  • Ab 172 Neuinfektionen in der Woche kann es zu Beschränkungen kommen
    In Absprache zwischen Bund und Ländern wurde ein Schwellenwert festgelegt, ab dem die Landkreise prüfen müssen, ob zusätzliche Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus anzuordnen sind. Der Schwellenwert wird überschritten, wenn es mehr als 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner gibt. Auf die Einwohnerzahl des Landkreises Heilbronn hochgerechnet sind dies 172 Neuinfektionen. Kreisweite Restriktionen sind aber nicht immer zwingend. Sollte es sich um ein lokalisiertes, klar eingrenzbares Infektionsgeschehen handeln, z.B. ein Ausbruch in einem Betrieb, einer Gemeinschaftsunterkunft, einem Pflegeheim, Krankenhaus oder Schule und ist nicht zu erwarten, dass sich dies allgemein auswirkt, kann mitunter davon abgesehen werden.
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
    Weiterlesen

Hohenlohekreis: Geänderte Erreichbarkeit der Bürgerhotline des Hohenlohekreises

  • Infotelefon künftig werktags von 9 bis 16 Uhr besetzt
  • Da insbesondere an Wochenenden zuletzt nur noch sehr wenige Anrufe bei der Bürgerhotline des Hohenlohekreises eingegangen sind, wird deren Erreichbarkeit angepasst.
  • Das Bürger-Infotelefon wird künftig nur noch werktags von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt sein. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.
  • Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an die Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden.
  • Kupferzell macht mit
    Das Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!

Main-Tauber-Kreis: Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet
(Zahlen 25. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Montag, 25. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiterhin bei 397. Die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten verbleibt bei 374.
  • Land legt zweites Hilfspaket auf
    Um Existenzen zu sichern, Insolvenzen zu vermeiden und die Strukturen in Baden-Württemberg zu erhalten, hat das Land ein zweites großes Hilfspaket im Umfang von 1,5 Milliarden Euro beschlossen. Die zuständigen Ministerien arbeiten jetzt mit Hochdruck die Details aus, um die Hilfsprogramme schnellstmöglich an den Start zu bringen.
  • Mit 775 Millionen Euro werden die finanziellen Direkthilfen für kleinere Unternehmen und Solo-Selbständige aller Branchen fortgeführt. Davon profitieren unter anderem der Messebau, Künstlerinnen und Künstler und das Schaustellergewerbe. Bei vielen anderen Unternehmen verlängert Baden-Württemberg die bestehenden Soforthilfen um weitere drei Monate.
  • Die Liquiditätsbrücke, ein Kreditprogramm mit Tilgungszuschuss der L-Bank, unterstützt gezielt kleinere und mittlere Unternehmen. Der Tilgungszuschuss wirkt dabei wie Eigenkapital und macht es den Hausbanken leichter, die Kredite zu gewähren.
  • Anders als in anderen Branchen gibt es in der Gastronomie und im Beherbergungsgewerbe keinen Nachholeffekt. Das Programm sieht daher eine einmalige Hilfe von 3000 Euro pro Gasthaus vor, plus 2000 Euro pro Vollzeitbeschäftigtem. Den Öffentlichen Nahverkehr unterstützt das Land mit 200 Millionen Euro. Weitere 40 Millionen Euro sind für den touristischen Busverkehr vorgesehen. Für Vereine und Organisationen wird ein Hilfsprogramm mit einem Volumen von 50 Millionen Euro aufgelegt, das Notprogramm für Kultureinrichtungen umfasst 40 Millionen Euro.
  • Geld gibt es zudem für digitale Bildung. Baden-Württemberg wird die rund 65 Millionen Euro aus dem Sofortprogramm des Bundes daher verdoppeln. Damit kann das Land etwa 300.000 digitale Endgeräte für die öffentlichen und privaten Schulen bereitstellen. Das Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler, die zu Hause keinen Rechner haben, ein Notebook oder Tablet ausleihen können. Da es aber mit der Technik alleine nicht getan ist, fließen die Mittel auch in einen pädagogischen Rahmen für den digitalen Unterricht.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Montag, 25.05.2020, 16.00 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.056 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 57 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 962 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 37 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 13 Neuinfektionen.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg) Stadt-/LandkreisaktuellgesternvorgesternTodesfälle Heilbronn93793793738Heilbronn (Stadtkreis)43343343116Hohenlohekreis76676676646 Main-Tauber-Kreis39739739710 Schwäbisch Hall85585485457Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.[Update 25.5.2020 13:00] Rückgang?COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 180.338  [+352] (gestern 79.986 [+256], vorgestern 179.730 [+709]) infizierte Fälle und 8287 [+13] (gestern 8.274 [+32], vorgestern 8242 [+30]) Tote. Schätzungsweise sollen über 160.000 wieder gesundet sein.Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.399

  • Am Sonntag (24. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.399 angestiegen. Davon sind ungefähr 31.139 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.697 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (24. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 32 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.399 an. Davon sind ungefähr 31.139 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.563 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,4. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.630 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,6 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.697 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurde dem Landesgesundheitsamt heute aus der Stadt Stuttgart insgesamt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.697 an. Unter den Verstorbenen waren 963 Männer und 734 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Informationen zum Coronavirus
Am 3. März wurde in Heilbronn erstmals bei zwei Patienten das Coronavirus nachgewiesen. Bis etwa Mitte April stieg die Zahl der Neuinfizierten rasch an. Mittlerweile kommen kaum neue Fälle hinzu. Dennoch ist das Coronavirus immer noch da, weshalb weiterhin ein hohes Maß an Vorsicht geboten ist, um ein erneutes Aufflammen der Pandemie zu verhindern. Vor allem hat jede und jeder eine große Eigenverantwortung und ist aufgefordert, die wichtigsten Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Bei allen Lockerungen des öffentlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens gelten zudem weiterhin Auflagen und Einschränkungen.

Bis zum 24. Mai 2020 wurden in Heilbronn

  • 433 infizierte Personen gemeldet, davon sind:
  • Genesen: 388
  • Verstorben: 16

In den letzten sieben Tagen wurden neun neu infizierte Personen gemeldet. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 7,1/100.000 Einwohner

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu zunächst nichts und hielt ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Erst jüngst gibt es Zahlen der Stadtverwaltung über erkrankte Fälle und Todesfälle oder zu wieder Genesenden. Bürger erfuhren bisher mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen mußten bisher Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionalen Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus:
    Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
  • Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 8 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand: 24. Mai 2020)
  • Ab 172 Neuinfektionen in der Woche kann es zu Beschränkungen kommen
    In Absprache zwischen Bund und Ländern wurde ein Schwellenwert festgelegt, ab dem die Landkreise prüfen müssen, ob zusätzliche Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus anzuordnen sind. Der Schwellenwert wird überschritten, wenn es mehr als 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner gibt. Auf die Einwohnerzahl des Landkreises Heilbronn hochgerechnet sind dies 172 Neuinfektionen. Kreisweite Restriktionen sind aber nicht immer zwingend. Sollte es sich um ein lokalisiertes, klar eingrenzbares Infektionsgeschehen handeln, z.B. ein Ausbruch in einem Betrieb, einer Gemeinschaftsunterkunft, einem Pflegeheim, Krankenhaus oder Schule und ist nicht zu erwarten, dass sich dies allgemein auswirkt, kann mitunter davon abgesehen werden.
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
    Weiterlesen

Hohenlohekreis: Kupferzell macht mit

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!

Main-Tauber-Kreis: Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet
(Zahlen 24. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Sonntag, 24. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiter bei 397. Die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten verbleibt bei 374.
  • Vorsicht vor Betrügern am Telefon und an der Haustür
    Während beispielsweise die Tatgelegenheiten für Wohnungseinbrüche und Taschendiebstähle im Laufe der Corona-Pandemie weniger werden, erfreuen sich andere Kriminalitätsformen bei den skrupellosen Tätern großer Beliebtheit. Betrug am Telefon und an der Haustür zum Beispiel stehen weiterhin hoch im Kurs. Die Täter bringen altbekannte Maschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus und nutzen die Unsicherheit und Angst der Bevölkerung für ihre Zwecke schamlos aus. Neben der tatsächlichen Kriminalitätslage gibt es auch massenweise Falschmeldungen über Straftaten im Zusammenhang mit Covid-19, die sich schnell über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste verbreiten.
  • Die Polizei rät, auf Informationen offizieller Stellen zu achten und sich nicht durch Nachrichten verunsichern zu lassen, die massenweise über soziale Netzwerke oder MessengerDienste verbreitet werden. Offizielle Stellen sind etwa Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt, Landes- und Bundesministerien sowie das Robert Koch Institut (RKI).
  • Bei offiziellen Stellen sollte auch genau nachgefragt werden, wenn sich Personen als deren Mitarbeitende ausgeben – vor allem, wenn man von diesen Personen zu kostenpflichtigen Covid-19 Tests aufgefordert wird.
  • Grundsätzlich ist auf die eigenen Daten im Internet wie im realen Leben zu achten. Informationen zu finanziellen Verhältnissen oder andere sensible Daten sollten nie preisgegeben werden. Hilfreich ist auch der ständige Kontakt zu Angehörigen und der Nachbarschaft. Hier kann man sich auch nach ungewöhnlichen oder verdächtigen Vorfällen erkundigen. In akuten Situationen kann die Polizei unter der Telefonnummer 110 alarmiert werden. Auch örtliche Polizeidienststellen stehen jederzeit zur Verfügung.

 

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Sonntag, 24.05.2020, 13.00 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.055 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 57 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 955 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 43 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 13 Neuinfektionen.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 937 937 937 38
Heilbronn (Stadtkreis) 433 431 431 16
Hohenlohekreis 766 766 766 44
Main-Tauber-Kreis 397 397 395 10
Schwäbisch Hall 854 854 842 57

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 24.5.2020  12:00Zwei neue Hotspots

  • Nach einer Feier zur Wiedereröffnung eines Restaurants im Landkreis Leer wurden insgesamt elf Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Mehr als 50 Leute mußten in Quarantäne. Laut Landrat Matthias Groote ist es in einem Restaurant in Moormerland zu Verstößen gegen die Corona-Regeln gekommen. Unter anderem soll der Betreiber den Abstand nicht gewahrt haben. 
  • Bei einem Gottesdienst einer Baptistengemeinde in Frankfurt am Main. hat sich eine größere Zahl  der Besucher infiziert, allein in Hanau wurden 16 Personen positiv getestet. Nach Gemeindeangaben befinden sich sechs Gottesdienstbesucher im Krankenhaus.
  • Thüringens Ministerpäsident Bodo Ramelow will ab dem 6. Juni  landesweit auf Corona-Maßnahmen verzichten. Statt dieser Vorgaben soll es dann regionale Maßnahmen abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort geben.

COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 179.986 [+256] (gestern 179.730 [+709], vorgesten 179.021 [+476]) infizierte Fälle und 8.274 [+32] (gestern 8242 [+30], vorgesten 8.212 [+40]) Tote. Schätzungsweise sollen über 160.000 wieder gesundet sein.Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.367

  • Am Samstag (23. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.367 angestiegen. Davon sind ungefähr 30.995 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.696 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (23. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 57 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.367 an. Davon sind ungefähr 30.995 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.676 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    ie Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,50 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,4. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.626 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,6 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.696 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Schwäbisch Hall und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 4 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.696 an. Unter den Verstorbenen waren 962 Männer und 734 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.Stadt Heilbronn: Informationen zum Coronavirus
Am 3. März wurde in Heilbronn erstmals bei zwei Patienten das Coronavirus nachgewiesen. Bis etwa Mitte April stieg die Zahl der Neuinfizierten rasch an. Mittlerweile kommen kaum neue Fälle hinzu. Dennoch ist das Coronavirus immer noch da, weshalb weiterhin ein hohes Maß an Vorsicht geboten ist, um ein erneutes Aufflammen der Pandemie zu verhindern. Vor allem hat jede und jeder eine große Eigenverantwortung und ist aufgefordert, die wichtigsten Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Bei allen Lockerungen des öffentlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens gelten zudem weiterhin Auflagen und Einschränkungen.Bisher wurden in Heilbronn

  • 427 infizierte Personen gemeldet, davon sind:
  • Genesen: 388
  • Verstorben: 16

In den letzten sieben Tagen wurden drei neu infizierte Personen gemeldet. Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 2,4/100.000 Einwohner

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu zunächst nichts und hielt ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Erst jüngst gibt es Zahlen der Stadtverwaltung über erkrankte Fälle und Todesfälle oder zu wieder Genesenden. Bürger erfuhren bisher mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen mußten bisher Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionalen Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus:
    Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
  • Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 15 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand: 21. Mai 2020)
  • Ab 172 Neuinfektionen in der Woche kann es zu Beschränkungen kommen
    In Absprache zwischen Bund und Ländern wurde ein Schwellenwert festgelegt, ab dem die Landkreise prüfen müssen, ob zusätzliche Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus anzuordnen sind. Der Schwellenwert wird überschritten, wenn es mehr als 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner gibt. Auf die Einwohnerzahl des Landkreises Heilbronn hochgerechnet sind dies 172 Neuinfektionen. Kreisweite Restriktionen sind aber nicht immer zwingend. Sollte es sich um ein lokalisiertes, klar eingrenzbares Infektionsgeschehen handeln, z.B. ein Ausbruch in einem Betrieb, einer Gemeinschaftsunterkunft, einem Pflegeheim, Krankenhaus oder Schule und ist nicht zu erwarten, dass sich dies allgemein auswirkt, kann mitunter davon abgesehen werden.
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
    Weiterlesen

Hohenlohekreis: Kupferzell macht mitDas Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!
Main-Tauber-Kreis: Eine neue Coronavirus-Infektion gemeldet
(Zahlen 22. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Freitag, 22. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 396. Die neu infizierte Person befindet sich in stationärer Behandlung. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
  • Die 396 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 28, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33, Werbach: 6, Wertheim: 27 (+1) und Wittighausen: 3.
  • 374 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 374 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 127, Boxberg: 20, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 8, Lauda-Königshofen: 25, Niederstetten: 33, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 24, Wittighausen: 2.
  • Geringere Wartezeiten auf Recyclinghöfen
    Der Ansturm auf die Recyclinghöfe im Main-Tauber-Kreis hat mittlerweile nachgelassen, berichtet der Abfallwirtschaftsbetrieb AWMT. Seit Montag, 18. Mai 2020, gelten Lockerungen auf allen Kompostplätzen und Recyclinghöfen. So dürfen nach der Eingangskontrolle am Tor nun statt drei Fahrzeugen fünf Fahrzeuge gleichzeitig auf das Betriebsgelände fahren. Aufgrund der Corona-Pandemie bestehen nach wie vor Vorsichtsmaßnahmen. Jeder zweite Parkplatz im Recyclinghof ist gesperrt (großes „X“ auf dem Boden des Parkplatzes), so dass beim Ein- bzw. Aussteigen der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Mund- und Nasenschutzpflicht gilt für Anlieferer und Personal. Durch die Abfertigung von fünf Anlieferern gleichzeitig werden die Wartezeiten nun deutlich verkürzt.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Freitag, 22.05.2020, 16.25 Uhr-

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.055 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 57 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 954 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
    Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 44 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 14 Neuinfektionen.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg) Stadt-/LandkreisaktuellgesternvorgesternTodesfälle Heilbronn93793793438Heilbronn (Stadtkreis)43143142716Hohenlohekreis76676676144 Main-Tauber-Kreis39739539510 Schwäbisch Hall85484284257Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.[Update 23.5.2020  11:00Wieder über 700 Neuinfektionen
COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 179.730 [+709] (gesten 179.021 [+476], vorgestern 178.545 [+395]) infizierte Fälle und 8242 [+30] (gesten 8.212 [+40], vorgestern 8172 [+36]) Tote. Schätzungsweise sollen rund 160.000 wieder gesundet sein.Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.310

  • Am Freitag (22. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.310 angestiegen. Davon sind ungefähr 30.780 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.692 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (22. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 98 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.310 an. Davon sind ungefähr 30.780 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.838 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,57 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,4. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.622 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,6 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.692 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Göppingen, Rems-Murr-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 8 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.692 an. Unter den Verstorbenen waren 960 Männer und 732 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Es gibt Zahlen der Stadtverwaltung über erkrankte Fälle, noch Todesfälle oder zu wieder Genesenden. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionalen Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus:
    Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
  • Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 15 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand: 21. Mai 2020)
  • Ab 172 Neuinfektionen in der Woche kann es zu Beschränkungen kommen
    In Absprache zwischen Bund und Ländern wurde ein Schwellenwert festgelegt, ab dem die Landkreise prüfen müssen, ob zusätzliche Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus anzuordnen sind. Der Schwellenwert wird überschritten, wenn es mehr als 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner gibt. Auf die Einwohnerzahl des Landkreises Heilbronn hochgerechnet sind dies 172 Neuinfektionen. Kreisweite Restriktionen sind aber nicht immer zwingend. Sollte es sich um ein lokalisiertes, klar eingrenzbares Infektionsgeschehen handeln, z.B. ein Ausbruch in einem Betrieb, einer Gemeinschaftsunterkunft, einem Pflegeheim, Krankenhaus oder Schule und ist nicht zu erwarten, dass sich dies allgemein auswirkt, kann mitunter davon abgesehen werden.
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Kupferzell macht mitDas Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!
Main-Tauber-Kreis: Eine neue Coronavirus-Infektion gemeldet (Zahlen 22. Mai) – Geringere Wartezeiten auf RecyclinghöfenIm Main-Tauber-Kreis wurde am Freitag, 22. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 396. Die neu infizierte Person befindet sich in stationärer Behandlung. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.

Die 396 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 28, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33, Werbach: 6, Wertheim: 27 (+1) und Wittighausen: 3.

374 Patienten wieder genesen

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 374 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 127, Boxberg: 20, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 8, Lauda-Königshofen: 25, Niederstetten: 33, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 24, Wittighausen: 2.

Geringere Wartezeiten auf Recyclinghöfen

Der Ansturm auf die Recyclinghöfe im Main-Tauber-Kreis hat mittlerweile nachgelassen, berichtet der Abfallwirtschaftsbetrieb AWMT. Seit Montag, 18. Mai 2020, gelten Lockerungen auf allen Kompostplätzen und Recyclinghöfen. So dürfen nach der Eingangskontrolle am Tor nun statt drei Fahrzeugen fünf Fahrzeuge gleichzeitig auf das Betriebsgelände fahren. Aufgrund der Corona-Pandemie bestehen nach wie vor Vorsichtsmaßnahmen. Jeder zweite Parkplatz im Recyclinghof ist gesperrt (großes „X“ auf dem Boden des Parkplatzes), so dass beim Ein- bzw. Aussteigen der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Mund- und Nasenschutzpflicht gilt für Anlieferer und Personal. Durch die Abfertigung von fünf Anlieferern gleichzeitig werden die Wartezeiten nun deutlich verkürzt.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Freitag, 22.05.2020, 16.25 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.055 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 57 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 954 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 44 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 14 Neuinfektionen.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg) Stadt-/LandkreisaktuellgesternvorgesternTodesfälle Heilbronn93793493338Heilbronn (Stadtkreis)43142742416Hohenlohekreis76676176144 Main-Tauber-Kreis39539539410 Schwäbisch Hall84284284256Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.[Update 22.5.2020  11:00476 Neuinfektionen
COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute179.021 [+476](gestern 178.545 [+395], vorgestern 178.150 [+861]) infizierte Fälle und 8.212 [+40] (gestern 8172 [+36], vorgestern 8.136 [+95]) Tote. Schätzungsweise sollen rund 158.000 wieder gesundet sein.

  • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.212Am Donnerstag (21. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.212 angestiegen. Davon sind ungefähr 30.586 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.684 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (21. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 82 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.212 an. Davon sind ungefähr 30.586 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.942 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,57 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,3. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.567 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,5 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.684 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Ortenaukreis, Reutlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 5 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.684 an. Unter den Verstorbenen waren 957 Männer und 727 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Es gibt Zahlen der Stadtverwaltung über erkrankte Fälle, noch Todesfälle oder zu wieder Genesenden. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionalen Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
      Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 27 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand: 18. Mai 2020)
  • SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen: Für Ermittlungen braucht es konkrete Hinweise
    Das Geschehen im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen beschäftigt seit Wochen das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn. Um prüfen zu können, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde, ist die Behörde weiter auf konkrete Anhaltspunkte  angewiesen. Bislang gibt es nur vage Vorwürfe, die für eine Anzeige nicht ausreichen. Deshalb bittet das Landratsamt um entsprechende Hinweise, damit der Sachverhalt aufgeklärt werden kann.
    Weiterlesen
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Kupferzell macht mitDas Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!
Main-Tauber-Kreis: Eine neue Coronavirus-Infektion gemeldet
(Zahlen 21. Mai)

    • #
    • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Donnerstag, 21. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 395. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
    • Die 395 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 28 (+1), Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33, Werbach: 6, Wertheim: 26 und Wittighausen: 3.
    • Die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten steht weiterhin bei 367.
  • Gespräche in Beratungsstellen möglich
    Die Beratungsstellen des Evangelischen Kirchenbezirks Weikersheim in Bad Mergentheim und die Erziehungs- und Familienberatungsstellen des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V. in Tauberbischofsheim und in Wertheim haben einige Wochen ausschließlich per Telefon oder Video Beratungsgespräche geführt. Neben der weiterlaufenden Telefonberatung finden nach vorheriger Absprache nun auch wieder Termine in den Räumen der Beratungsstellen statt. Hierzu kann man sich zu den üblichen Bürozeiten anmelden.
  • In welcher Form der Kontakt stattfindet, kann im Einzelfall abgesprochen werden bei der Psychologischen Beratungsstelle Bad Mergentheim, Tel. 07931/8069 oder bei der Erziehungsberatung des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V., Tauberbischofsheim, Tel. 09341/9220-1025.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Mittwoch, 20.05.2020, 16.55 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.046 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 56 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 952 * Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
    Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 38 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 11 Neuinfektionen.

*) Die Zahl der Gesundeten (letzte Meldung: 954) musste bereinigt werden, da es teilweise zu Doppelzählungen von Gesundeten kam.Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg) Stadt-/LandkreisaktuellgesternvorgesternTodesfälle Heilbronn93493392938Heilbronn (Stadtkreis)42742442416Hohenlohekreis76176176144 Main-Tauber-Kreis39539439410 Schwäbisch Hall84284283956Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.[Update 21.5.2020  12:00Neuinfektionen: leichte Abschwächung
COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 178.545 [+395] (gestern 178.150 [+861], vorgestern 177.289 [+738]) infizierte Fälle und 8172 [+36] (gestern 8.136 [+95], vorgestern 8.041[+66]) Tote. Schätzungsweise sollen rund 158.000 wieder gesundet sein.Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.130

  • Am Mittwoch (20. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.130 angestiegen. Davon sind ungefähr 30.384 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.679 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (20. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 59 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.130 an. Davon sind ungefähr 30.384 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 2.067 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,65 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,5. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.538 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,4 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.679 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis und Rhein-Neckar-Kreis sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 6 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.679 an. Unter den Verstorbenen waren 953 Männer und 726 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Es gibt Zahlen der Stadtverwaltung über erkrankte Fälle, noch Todesfälle oder zu wieder Genesenden. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionalen Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
      Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 27 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand: 18. Mai 2020)
  • SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen: Für Ermittlungen braucht es konkrete Hinweise
    Das Geschehen im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen beschäftigt seit Wochen das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn. Um prüfen zu können, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde, ist die Behörde weiter auf konkrete Anhaltspunkte  angewiesen. Bislang gibt es nur vage Vorwürfe, die für eine Anzeige nicht ausreichen. Deshalb bittet das Landratsamt um entsprechende Hinweise, damit der Sachverhalt aufgeklärt werden kann.
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  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Kupferzell macht mit

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!

Main-Tauber-Kreis: Eine neue Coronavirus-Infektion gemeldet
(Zahlen 22. Mai)

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Freitag, 22. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 396. Die neu infizierte Person befindet sich in stationärer Behandlung. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.

Die 396 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 28, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33, Werbach: 6, Wertheim: 27 (+1) und Wittighausen: 3.

374 Patienten wieder genesen
Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 374 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 127, Boxberg: 20, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 8, Lauda-Königshofen: 25, Niederstetten: 33, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 24, Wittighausen: 2.

Geringere Wartezeiten auf Recyclinghöfen
Der Ansturm auf die Recyclinghöfe im Main-Tauber-Kreis hat mittlerweile nachgelassen, berichtet der Abfallwirtschaftsbetrieb AWMT. Seit Montag, 18. Mai 2020, gelten Lockerungen auf allen Kompostplätzen und Recyclinghöfen. So dürfen nach der Eingangskontrolle am Tor nun statt drei Fahrzeugen fünf Fahrzeuge gleichzeitig auf das Betriebsgelände fahren. Aufgrund der Corona-Pandemie bestehen nach wie vor Vorsichtsmaßnahmen. Jeder zweite Parkplatz im Recyclinghof ist gesperrt (großes „X“ auf dem Boden des Parkplatzes), so dass beim Ein- bzw. Aussteigen der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Mund- und Nasenschutzpflicht gilt für Anlieferer und Personal. Durch die Abfertigung von fünf Anlieferern gleichzeitig werden die Wartezeiten nun deutlich verkürzt.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Mittwoch, 20.05.2020, 16.55 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.046 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 56 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 952 * Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 38 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 11 Neuinfektionen.

*) Die Zahl der Gesundeten (letzte Meldung: 954) musste bereinigt werden, da es teilweise zu Doppelzählungen von Gesundeten kam.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 933 929 929 38
Heilbronn (Stadtkreis) 424 424 424 16
Hohenlohekreis 761 761 761 44
Main-Tauber-Kreis 394 394 393 10
Schwäbisch Hall 842 839 838 56

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 20.5.2020  11:00Neuinfektionen nehmen wieder zu

COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 178.150 [+861](gestern 177.289 [+738], vorgestern 176.551 [+182]) infizierte Fälle und 8.136 [+95] (gestern 8.041[+66], vorgestern 7.975 [+17]) Tote. Schätzungsweise sollen rund 157.000 wieder gesundet sein.

Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
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Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.071

  • Am Dienstag (19. Mai) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.071 angestiegen. Davon sind ungefähr 30.209 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.673 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (19. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 65 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.071 an. Davon sind ungefähr 30.209 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 2.189 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,84 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 4,1. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.533 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,4 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.673 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Konstanz, Lörrach, Ortenaukreis, Ostalbkreis und Rastatt insgesamt 9 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.673 an. Unter den Verstorbenen waren 949 Männer und 724 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
      Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 27 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand: 18. Mai 2020)
  • SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen: Für Ermittlungen braucht es konkrete Hinweise
    Das Geschehen im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen beschäftigt seit Wochen das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn. Um prüfen zu können, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde, ist die Behörde weiter auf konkrete Anhaltspunkte  angewiesen. Bislang gibt es nur vage Vorwürfe, die für eine Anzeige nicht ausreichen. Deshalb bittet das Landratsamt um entsprechende Hinweise, damit der Sachverhalt aufgeklärt werden kann.
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  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Kupferzell macht mit

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!

  • Main-Tauber-Kreis: Erneut keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet
    (Zahlen 20. Mai)Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Mittwoch, 20. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit bleibt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 394. Die Zahl der genesenen Covid-19-Patienten steht weiterhin bei 367.
  • Präsenzunterricht an beruflichen Bildungseinrichtungen
    Seit dem 18. Mai 2020 sind wieder Kurse der überbetrieblichen Ausbildung, Maßnahmen der Arbeitsmarktförderung und berufliche Fortbildungen unter Einhaltung von Infektionsschutzmaßnahmen erlaubt. Damit ist zum Beispiel auch im Umschulungs- und Fortbildungszentrum Niederstetten wieder Präsenzunterricht möglich.
  • Außerschulische Bildungseinrichtungen wurden bereits am 4. Mai eingeschränkt geöffnet. Der erste Öffnungsschritt war insbesondere mit Blick auf die anstehenden Abschlussprüfungen im Juli wichtig. Nun können auch wieder Kurse der überbetrieblichen Ausbildung für Auszubildende im ersten Lehrjahr und Bildungsmaßnahmen für Arbeitslose und Arbeitssuchende stattfinden. Diese waren bisher nur möglich, wenn Prüfungen anstanden.
  • Die Verordnung beinhaltet auch Regelungen zum Infektionsschutz. Neben einem Verweis auf die für die Schulen in Baden-Württemberg geltenden Vorgaben sind zudem Vorschriften zur Raumhygiene, vor allem in Ausbildungswerkstätten und ähnlichen Räumlichkeiten, sowie zum Infektionsschutz in Wohnheimen und Internaten enthalten.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Dienstag, 19.05.2020, 16.50 Uhr

  •  Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.043 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 56 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 954 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 33 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 10 Neuinfektionen.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 929 929 919 38
Heilbronn (Stadtkreis) 424 424 424 16
Hohenlohekreis 761 761 756 44
Main-Tauber-Kreis 394 393 393 10
Schwäbisch Hall 839 838 838 56

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

 


[Update 19.5.2020  11:00Wieder mehr Neuinfektionen

COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 177.289 [+738] (gestern 176.551 [+182], vorgestern 176.369  [+1.136]) infizierte Fälle und 8.041[+66] (gestern 7.975 [+17], vorgestern 7958 [+61]) Tote. Schätzungsweise sollen über 155.000 wieder gesundet sein.

Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
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Zahl der Infizierten im Land steigt auf 34.006

  • Am Montag (18. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.006 angestiegen. Davon sind ungefähr 30.030 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.664 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (18. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 44 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.006 an. Davon sind ungefähr 30.030 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 2.312 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,95 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 4,5. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.519 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,4 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.664 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Neckar-Odenwald-Kreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis und Zollernalbkreis insgesamt 11 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.664 an. Unter den Verstorbenen waren 944 Männer und 720 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
      Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 17 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand 14. Mai 2020)
  • SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen: Für Ermittlungen braucht es konkrete Hinweise
    Das Geschehen im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen beschäftigt seit Wochen das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn. Um prüfen zu können, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde, ist die Behörde weiter auf konkrete Anhaltspunkte  angewiesen. Bislang gibt es nur vage Vorwürfe, die für eine Anzeige nicht ausreichen. Deshalb bittet das Landratsamt um entsprechende Hinweise, damit der Sachverhalt aufgeklärt werden kann.
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  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Kupferzell macht mit

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!

Main-Tauber-Kreis: Keine neue Coronavirus-Infektion gemeldet
(Zahlen 18. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 18. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiterhin bei 394.
  • 361 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 361 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 120, Boxberg: 18, Creglingen: 15, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 25, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 24, Wittighausen: 2.
  • Neue Corona-Verordnung für Gaststätten ab 18. Mai
    Seit 18. Mai 2020 dürfen Speisegaststätten unter Auflagen wieder öffnen. Zu diesem Datum ist eine neue Fassung der Corona-Verordnung für Gaststätten in Kraft getreten. Ergänzt wurde die Regelung zur Erhebung von Kontaktdaten des Gastes, Datum sowie Beginn und Ende des Besuchs durch den Betreiber. Explizit aufgeführt ist nun, dass die Gäste die Gaststätte nur besuchen dürfen, wenn sie die geforderten Daten zur Verfügung stellen. Diese Daten sind vom Betreiber vier Wochen nach Erhebung zu löschen.
  • Nach wie vor gilt, dass Beschäftigte und Gäste, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder selbst Krankheitssymptome aufweisen, die Gaststätte nicht betreten dürfen. Weiterhin ist wo immer möglich, ein Abstand zu allen Anwesenden von mindestens 1,5 Metern einzuhalten, Tische sind im Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander anzuordnen und ausreichende Schutzabstände bei der Nutzung von Verkehrswegen sicherzustellen.
  • Einreise-Quarantäne fällt bei bestimmten Ländern weg
    Ebenfalls neu gefasst wurde die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne. Bisher galt, dass Personen, die auf dem Land-, See-, oder Luftweg in das Land Baden-Württemberg einreisen, grundsätzlich verpflichtet sind, sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig abzusondern. Hier gibt es nun Ausnahmen: Nicht mehr in Quarantäne begeben müssen sich Einreisende aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, dem Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und Nordirland. Allerdings gibt es Einschränkungen, wenn in diesen Ländern Infiziertenzahl wieder ansteigt.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Montag, 18.05.2020, 16.20 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.043 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 56 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 943 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 44 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 12 Neuinfektionen.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: 9.5.2020)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 929 919 919 38
Heilbronn (Stadtkreis) 424 424 424 16
Hohenlohekreis 761 756 756 44
Main-Tauber-Kreis 393 393 392 10
Schwäbisch Hall 838 838 837 56

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 18.5.2020  11:00] Weniger Neuinfektionen

COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 176.551 [+182](gestern 176.369  [+1.136], vorgestern 175.233 [+755]) infizierte Fälle und 7975 [+17] (gestern 7958 [+61], vorgestern 7.897 [+13]) Tote. Schätzungsweise sollen über 154.000 wieder gesundet sein.

Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
Weiterlesen

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.962
  • Am Sonntag (17. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.962 angestiegen. Davon sind ungefähr 29.900 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.653 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (17. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 50 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.962 an. Davon sind ungefähr 29.900 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 2.409 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,95 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 5,0. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.503 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,4 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.653 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis und Sigmaringen insgesamt 4 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.653 an. Unter den Verstorbenen waren 942 Männer und 711 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
      Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 17 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand 14. Mai 2020)
  • SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen: Für Ermittlungen braucht es konkrete Hinweise
    Das Geschehen im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen beschäftigt seit Wochen das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn. Um prüfen zu können, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde, ist die Behörde weiter auf konkrete Anhaltspunkte  angewiesen. Bislang gibt es nur vage Vorwürfe, die für eine Anzeige nicht ausreichen. Deshalb bittet das Landratsamt um entsprechende Hinweise, damit der Sachverhalt aufgeklärt werden kann.
    Weiterlesen
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Kupferzell macht mit

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!

Main-Tauber-Kreis: Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion
(Zahlen 17. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Sonntag, 17. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 394. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
  • Die 394 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33 (+1), Werbach: 6, Wertheim: 26 und Wittighausen: 3.
  • Neue Fassung der Corona-Verordnung
    Das Kabinett hat eine neue Fassung der Corona-Verordnung beschlossen. Diese tritt am Montag, 18. Mai, in Kraft. Entsprechend der zweiten Stufe des Stufenplans der Landesregierung wird die Kinderbetreuung ausgeweitet in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs. So sollen neben Kindern, die bereits die erweiterte Notbetreuung besucht haben, auch Kinder mit besonderem Förderbedarf betreut werden. Darüber hinaus können weitere Kinder berücksichtigt werden, abhängig von den räumlichen und personellen Kapazitäten vor Ort. Obergrenze ist dabei die Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße.
  • Ab Montag, 18. Mai, kann unter Hygieneauflagen und Abstandsgebot auch die Fahrgastschifffahrt wieder betrieben werden, ebenso können Bildungseinrichtungen jeglicher Art wieder öffnen. Speisegaststätten, Cafés und Eisdielen dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
  • Für Freitag, 29. Mai, und damit den Tag vor dem Pfingstwochenende sieht die Verordnung die Öffnung von Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen sowie von Freizeitparks und für Anbieter von Freizeitaktivitäten vor, auch innerhalb geschlossener Räume. Dafür gelten jeweils Hygieneauflagen und das Abstandsgebot.
  • Ab Dienstag, 2. Juni, können wieder alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen öffnen. Zudem können Schwimm- und Hallenbäder sowie Thermal- und Spaßbäder öffnen, um Schwimmkurse und Schwimmunterricht anzubieten und Prüfungen abzunehmen. Auch für diese Öffnungen gelten Hygieneauflagen und Abstandsgebot. 
  • Die Kontaktbeschränkungen gelten in Baden-Württemberg zunächst bis 5. Juni weiter. Im öffentlichen Raum dürfen weiterhin Personen aus zwei verschiedenen Haushalten zusammenkommen, ohne den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten zu müssen. Zum öffentlichen Raum zählen beispielsweise auch Gaststätten.
  • Im privaten Raum gilt die grundsätzliche Beschränkung auf fünf Personen. Allerdings kommt es auch darauf an, in welchem Verhältnis die Personen stehen. Das bedeutet, dass die Fünf-Personen-Grenze nicht gilt, wenn es sich bei der Personengruppe um Angehörige des eigenen Haushalts und/oder um die erweiterte Familie (also Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel mit Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern, Geschwister mit Nachkommen und Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern) und/oder um Angehörige eines weiteren Haushalts handelt. Wenn diese Personengruppe die Fünf-Personen-Grenze überschreitet, ist das zulässig. Es dürfen aber nicht noch weitere Personen dazukommen.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Sonntag, 17.05.2020, 10.25 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.042 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 56 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 936 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 50 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
  • In den letzten 7 Tagen gab es im Landkreis Schwäbisch Hall 12 Neuinfektionen.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: 9.5.2020)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 919 919 919 38
Heilbronn (Stadtkreis) 424 424 424 16
Hohenlohekreis 756 756 756 44
Main-Tauber-Kreis 393 392 391 10
Schwäbisch Hall 838 837 837 56

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 17.5.2020  19:00] Neuinfektionen steigen wieder an

COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 176.369 [+1.136]  (gestern 175.233 [+755], vorgestern 174.478 [+307]) infizierte Fälle und 7958 [+61] (gestern 7.897 [+13], vorgestern 7.884 [+146]) Tote. Schätzungsweise sollen über 154.000 wieder gesundet sein.

Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
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Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.912

  • Am Samstag (16. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.912 angestiegen. Davon sind ungefähr 29.754 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.649 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (16. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 56 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.912 an. Davon sind ungefähr 29.754 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,83 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 5,0. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.499 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,4 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.649 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Ludwigsburg, Reutlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 4 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.649 an. Unter den Verstorbenen waren 939 Männer und 710 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
      Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 17 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand 14. Mai 2020)
  • SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen: Für Ermittlungen braucht es konkrete Hinweise
    Das Geschehen im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen beschäftigt seit Wochen das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn. Um prüfen zu können, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde, ist die Behörde weiter auf konkrete Anhaltspunkte  angewiesen. Bislang gibt es nur vage Vorwürfe, die für eine Anzeige nicht ausreichen. Deshalb bittet das Landratsamt um entsprechende Hinweise, damit der Sachverhalt aufgeklärt werden kann.
    Weiterlesen
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.
  • Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.
  • Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
    Weiterlesen

Hohenlohekreis: Kupferzell macht mit

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!

Main-Tauber-Kreis: Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion
(Zahlen 17. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Sonntag, 17. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 394. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
  • Die 394 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131, Boxberg: 25, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 33 (+1), Werbach: 6, Wertheim: 26 und Wittighausen: 3.
  • Neue Fassung der Corona-Verordnung
    Das Kabinett hat eine neue Fassung der Corona-Verordnung beschlossen. Diese tritt am Montag, 18. Mai, in Kraft. Entsprechend der zweiten Stufe des Stufenplans der Landesregierung wird die Kinderbetreuung ausgeweitet in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs. So sollen neben Kindern, die bereits die erweiterte Notbetreuung besucht haben, auch Kinder mit besonderem Förderbedarf betreut werden. Darüber hinaus können weitere Kinder berücksichtigt werden, abhängig von den räumlichen und personellen Kapazitäten vor Ort. Obergrenze ist dabei die Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße.
  • Ab Montag, 18. Mai, kann unter Hygieneauflagen und Abstandsgebot auch die Fahrgastschifffahrt wieder betrieben werden, ebenso können Bildungseinrichtungen jeglicher Art wieder öffnen. Speisegaststätten, Cafés und Eisdielen dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
  • Für Freitag, 29. Mai, und damit den Tag vor dem Pfingstwochenende sieht die Verordnung die Öffnung von Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen sowie von Freizeitparks und für Anbieter von Freizeitaktivitäten vor, auch innerhalb geschlossener Räume. Dafür gelten jeweils Hygieneauflagen und das Abstandsgebot.
  • Ab Dienstag, 2. Juni, können wieder alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios sowie Tanzschulen und ähnliche Einrichtungen öffnen. Zudem können Schwimm- und Hallenbäder sowie Thermal- und Spaßbäder öffnen, um Schwimmkurse und Schwimmunterricht anzubieten und Prüfungen abzunehmen. Auch für diese Öffnungen gelten Hygieneauflagen und Abstandsgebot. 
  • Die Kontaktbeschränkungen gelten in Baden-Württemberg zunächst bis 5. Juni weiter. Im öffentlichen Raum dürfen weiterhin Personen aus zwei verschiedenen Haushalten zusammenkommen, ohne den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten zu müssen. Zum öffentlichen Raum zählen beispielsweise auch Gaststätten.
  • Im privaten Raum gilt die grundsätzliche Beschränkung auf fünf Personen. Allerdings kommt es auch darauf an, in welchem Verhältnis die Personen stehen. Das bedeutet, dass die Fünf-Personen-Grenze nicht gilt, wenn es sich bei der Personengruppe um Angehörige des eigenen Haushalts und/oder um die erweiterte Familie (also Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel mit Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern, Geschwister mit Nachkommen und Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern) und/oder um Angehörige eines weiteren Haushalts handelt. Wenn diese Personengruppe die Fünf-Personen-Grenze überschreitet, ist das zulässig. Es dürfen aber nicht noch weitere Personen dazukommen.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Mittwoch, 13.05.2020, 17.35 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.035 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 53 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 925 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 57 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: 9.5.2020)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 919 919 916 38
Heilbronn (Stadtkreis) 424 424 424 16
Hohenlohekreis 756 756 754 44
Main-Tauber-Kreis 392 391 389 10
Schwäbisch Hall 837 837 832 56

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 16.5.2020 9:00] Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell eine Studie durch

COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 175.233 [+755] (gestern 174.478 [+307], vorgestern 173.171 [+545]) infizierte Fälle und 7.897  [+13] (gestern 7.884 [+146], vorgestern 7.738 [77]) Tote. Schätzungsweise sollen über 151.000 wieder gesundet sein.

Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
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Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.856

  • Am Freitag (15. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.856 angestiegen. Davon sind ungefähr 29.487 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.645 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (15. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 52 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.856 an. Davon sind ungefähr 29.487 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,73 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 5,6. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.493 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,4 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.645 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Freudenstadt, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Zollernalbkreis insgesamt 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.645 an. Unter den Verstorbenen waren 938 Männer und 707 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
      Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 17 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand 14. Mai 2020)
  • SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen: Für Ermittlungen braucht es konkrete Hinweise
    Das Geschehen im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen beschäftigt seit Wochen das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn. Um prüfen zu können, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde, ist die Behörde weiter auf konkrete Anhaltspunkte  angewiesen. Bislang gibt es nur vage Vorwürfe, die für eine Anzeige nicht ausreichen. Deshalb bittet das Landratsamt um entsprechende Hinweise, damit der Sachverhalt aufgeklärt werden kann.
    Weiterlesen
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.

Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.

  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Kupferzell macht mit

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt in Kupferzell die Studie „Corona Monitoring lokal“ durch. Wenn Sie dazu eingeladen werden, nehmen Sie bitte daran teil!

Main-Tauber-Kreis: Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion
(Zahlen 15. Mai)

Im Main-Tauber-Kreis wurde am Freitag, 15. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 392. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.

Die 392 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 131 (+1), Boxberg: 24, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Königheim: 3, Külsheim: 9, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 26 und Wittighausen: 3.

Das Durchschnittsalter aller 392 bestätigt Infizierten beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von einem bis 95 Jahren.

Flächendeckende Tests in Heimen
Entsprechend einer flächendeckend angelegten Teststrategie des Landes Baden-Württemberg werden ab der kommenden Woche alle Bewohner und Beschäftigten von 28 Alten- und Pflegeheimen sowie fünf Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen im Main-Tauber-Kreis auf eine Coronavirus-Infektion untersucht. Im Rahmen dieser Aktion werden insgesamt rund 3600 Personen getestet.

„Durch das bei uns bereits seit 30. April praktizierte, engmaschige tägliche Monitoring in den Heimen und die nun vorgesehene Testung in allen Einrichtungen kann eine Infektion frühzeitig erkannt werden“, erklärt Christoph Schauder, Leiter des Corona-Arbeitsstabes im Landratsamt. „Die Betroffenen können so rechtzeitig behandelt und alle anderen Bewohner und Beschäftigten geschützt werden.“

Die flächendeckenden Testungen sollen, wenn alles nach Plan läuft, bis Anfang Juli 2020 abgeschlossen sein. Der Zeitplan für die Untersuchungen wurde festgelegt und die Heime werden rechtzeitig über ihren jeweiligen Termin informiert. Mittlerweile sind auch die Vertreter aller Einrichtungen durch das Gesundheitsamt zu Schulungen eingeladen worden, die sehr gute Resonanz fanden. In den Informationsveranstaltungen wurden die vielfältigen Themenbereiche der Einrichtungen rund um COVID-19 vertiefend besprochen und diskutiert.

Wie viele Personen im privaten Raum?
Nachdem es bezüglich der Änderung der Corona-Verordnung zum 11. Mai 2020 und der dazu veröffentlichten Fragen und Antworten (FAQ) zahlreiche Nachfragen bezüglich des Punktes „Wie viele Personen dürfen im privaten Raum zusammenkommen?“ gab, wurden die FAQ angepasst. Die Antwort lautet nun: „Es gibt hier keine Beschränkung nach Personenzahl, sondern es kommt darauf an, in welchem Verhältnis die Personen stehen. Es dürfen zusätzlich zu den Angehörigen des eigenen Haushalts zusammenkommen: Die erweiterte Familie (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel mit Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern, Geschwister mit Nachkommen und Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern) sowie Angehörige eines weiteren Haushalts.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: 9.5.2020)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 919 916 907 38
Heilbronn (Stadtkreis) 424 424 424 16
Hohenlohekreis 756 754 747 44
Main-Tauber-Kreis 391 389 388 10
Schwäbisch Hall 837 832 831 56

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 15.5.2020  9:00] Weniger Neuinfektionen

  • COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 174.478 [+307] (gestern 173.171 [+545], vorgestern 172.626 [+747]) infizierte Fälle und 7884 [+146] (gestern 7.738 [77], vorgesten 7661 [+92]) Tote. Schätzungsweise sollen über 150.000 wieder gesundet sein.
  • Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
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Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.804

  • Am Donnerstag (14. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.804 angestiegen. Davon sind ungefähr 29.201 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.629 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (14. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 143 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.804 an. Davon sind ungefähr 29.201 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,83 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 6,5. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.464 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,3 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.629 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Freudenstadt, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Pforzheim insgesamt 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.629 an. Unter den Verstorbenen waren 931 Männer und 698 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
      Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 9 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand 13. Mai 2020)
  • SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen: Für Ermittlungen braucht es konkrete Hinweise
    Das Geschehen im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen beschäftigt seit Wochen das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn. Um prüfen zu können, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde, ist die Behörde weiter auf konkrete Anhaltspunkte  angewiesen. Bislang gibt es nur vage Vorwürfe, die für eine Anzeige nicht ausreichen. Deshalb bittet das Landratsamt um entsprechende Hinweise, damit der Sachverhalt aufgeklärt werden kann.
    Weiterlesen
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.

Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.

  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
    Weiterlesen

Hohenlohekreis: Hochwertige Gesichtsschutzvisiere und Masken übergeben

  • Firma Bürkert beteiligt sich an Spendenaktion der Kreisverwaltung
    Am Dienstag, 12. Mai 2020, hat die Firma Bürkert 100 Gesichtsschutzvisiere und mehr als 1000 Mund-Nasen-Bedeckungen an den Hohenlohekreis übergeben. Die Gesichtsschutzvisiere werden am Standort Ingelfingen in 3D-Druckern hergestellt.
  • „Dank Ihres Einsatzes können wir weitere Gesundheitseinrichtungen und Hilfsorganisationen im Kreisgebiet mit Schutzausrüstung ausstatten“, freute sich Landrat Dr. Matthias Neth, als er vor Ort die Spende entgegennahm. „Der starke Zusammenhalt und die hohe Solidarität im Hohenlohekreis wird während der Coronakrise besonders deutlich“, so Neth. Heribert Rohrbeck, Geschäftsführer der Bürkert-Gruppe, hält das Engagement im Heimatlandkreis des Unternehmens für selbstverständlich: „Gegenseitiger Schutz ist jetzt besonders wichtig und wir unterstützen natürlich wo wir können. Deshalb wollen wir noch weitere Visiere für den Hohenlohekreis produzieren.“
  • Der große Vorteil der Gesichtsschutzvisiere ist, dass sie in Verbindung mit einer Schutzmaske Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – noch effektiver schützen.
  • Hintergrund:
    Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich Mitte März in einem gemeinsamen Brief an Unternehmen und Privatpersonen gewandt und um Unterstützung auf der Suche nach Schutzausrüstung gebeten. Der gemeinsame Spendenaufruf für die Gesundheitseinrichtungen im Kreis war nötig geworden, weil sich durch steigende Fallzahlen ein Engpass an Schutzausrüstung abgezeichnet hatte.

Main-Tauber-Kreis: Keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion
(Zahlen 14. Mai)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 14. Mai, keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiterhin bei 391.

351 Patienten wieder genesen
Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 351 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 119, Boxberg: 18, Creglingen: 15, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 23, Niederstetten: 30, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 21, Wittighausen: 2.

Breitensport im Freien unter Auflagen möglich
Auch der Breitensport ist im Freien seit 11. Mai wieder möglich. Alle Sportarten, die unter freiem Himmel ausgeübt werden können, sind erlaubt. Dabei gelten allerdings strenge Infektionsschutzvorgaben. So muss während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen sämtlich

en anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden. Ein Training von Sport- und Spielsituationen, in denen ein direkter körperlicher Kontakt erforderlich oder möglich ist, ist untersagt.

Trainings- und Übungseinheiten dürfen ausschließlich individuell oder in Gruppen von maximal fünf Personen erfolgen. Bei größeren Trainingsflächen gilt, dass eine Trainingsgruppe von maximal fünf Personen pro 1000 Quadratmeter zulässig ist. Die gemeinsam benutzten Sport- und Trainingsgeräte müssen nach der Benutzung sorgfältig gereinigt und desinfiziert werden. Und die Sportlerinnen und Sportler müssen sich zu Hause umziehen: Umkleiden und Sanitätsräume, insbesondere Duschräume, bleiben geschlossen. Eine Ausnahme gilt nur für Toiletten, die nacheinander betreten werden sollen.

Um Infektionsketten gegebenenfalls nachvollziehen zu können, sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Trainings- und Übungsangebote zu dokumentieren. Zudem ist eine Person zu benennen, die für die Einhaltung der Verhaltensregeln verantwortlich ist.

Fußballmannschaften können individuell und in Kleingruppen trainieren, jedoch nur in Form eines Konditions- oder Koordinationstrainings mit verschiedenen Stationen über das Spielfeld verteilt oder in Form von Technik- und Torschussübungen. Einzel-Tennis oder Golf sind als freies Spiel, Einzel- oder Kleingruppentraining möglich.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: 9.5.2020)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 916 907 902 38
Heilbronn (Stadtkreis) 424 424 421 16
Hohenlohekreis 754 747 757 43
Main-Tauber-Kreis 389 388 384 10
Schwäbisch Hall 832 831 828 54

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 14.5.2020  17:00] Neuinfektionen sinken weiter

  • COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute174.478 [+307] (gestern 173.171 [+545], vorgestern 172.626 [+747]) infizierte Fälle und 7884 [+146] (gestern 7.738 [77], vorgesten 7661 [+92]) Tote. Schätzungsweise sollen über 150.000 wieder gesundet sein.
  • Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
    Weiterlesen

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.661

  • Am Mittwoch (13. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.661 angestiegen. Davon sind ungefähr 28.868 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.613 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (13. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 183 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.661 an. Davon sind ungefähr 28.868 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,02 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 7,1. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.427 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,2 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.613 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil und Tuttlingen sowie aus den Städten Freiburg und Heidelberg insgesamt 17 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.613 an. Unter den Verstorbenen waren 925 Männer und 688 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
      Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 9 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand 13. Mai 2020)
  • SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen: Für Ermittlungen braucht es konkrete Hinweise
    Das Geschehen im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen beschäftigt seit Wochen das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn. Um prüfen zu können, ob gegen Hygienevorschriften verstoßen wurde, ist die Behörde weiter auf konkrete Anhaltspunkte  angewiesen. Bislang gibt es nur vage Vorwürfe, die für eine Anzeige nicht ausreichen. Deshalb bittet das Landratsamt um entsprechende Hinweise, damit der Sachverhalt aufgeklärt werden kann.
    Weiterlesen
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.

Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.

  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Hochwertige Gesichtsschutzvisiere und Masken übergeben

  • Firma Bürkert beteiligt sich an Spendenaktion der Kreisverwaltung
    Am Dienstag, 12. Mai 2020, hat die Firma Bürkert 100 Gesichtsschutzvisiere und mehr als 1000 Mund-Nasen-Bedeckungen an den Hohenlohekreis übergeben. Die Gesichtsschutzvisiere werden am Standort Ingelfingen in 3D-Druckern hergestellt.
  • „Dank Ihres Einsatzes können wir weitere Gesundheitseinrichtungen und Hilfsorganisationen im Kreisgebiet mit Schutzausrüstung ausstatten“, freute sich Landrat Dr. Matthias Neth, als er vor Ort die Spende entgegennahm. „Der starke Zusammenhalt und die hohe Solidarität im Hohenlohekreis wird während der Coronakrise besonders deutlich“, so Neth. Heribert Rohrbeck, Geschäftsführer der Bürkert-Gruppe, hält das Engagement im Heimatlandkreis des Unternehmens für selbstverständlich: „Gegenseitiger Schutz ist jetzt besonders wichtig und wir unterstützen natürlich wo wir können. Deshalb wollen wir noch weitere Visiere für den Hohenlohekreis produzieren.“
  • Der große Vorteil der Gesichtsschutzvisiere ist, dass sie in Verbindung mit einer Schutzmaske Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – noch effektiver schützen.
  • Hintergrund:
    Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich Mitte März in einem gemeinsamen Brief an Unternehmen und Privatpersonen gewandt und um Unterstützung auf der Suche nach Schutzausrüstung gebeten. Der gemeinsame Spendenaufruf für die Gesundheitseinrichtungen im Kreis war nötig geworden, weil sich durch steigende Fallzahlen ein Engpass an Schutzausrüstung abgezeichnet hatte.

Main-Tauber-Kreis: Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 12. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Dienstag, 12. Mai, am vierten Tag in Folge keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit steht die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen nach wie vor bei 389.

    Ein weiterer Todesfall bestätigt

    Vom Gesundheitsamt wurde am Dienstag ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um eine unter 70-jährige Frau. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile zehn Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl“, erklärte Landrat Reinhard Frank.
  • 338 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 338 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 114, Boxberg: 15, Creglingen: 15, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 22, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.
  • Was in Speisegaststätten zu beachten ist
    Nach den von der Landesregierung beschlossenen Lockerungen der Coronaverordnung dürfen Außen- und Innenbereiche von Speisegaststätten ab Montag, 18. Mai, wieder öffnen. Dabei gelten strenge Auflagen. So dürfen Beschäftigte und Gäste die Gaststätte nicht betreten, wenn diese innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, Symptome eines Atemwegsinfekts zeigen oder erhöhte Temperatur aufweisen.
  • Zur Kontaktnachverfolgung müssen Betreiber mit Einverständnis der Gäste Kontaktdaten, Datum und Uhrzeit des Besuchs festhalten und vier Wochen nach Erhebung wieder löschen. Tische sind im Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander anzuordnen und Gästen muss ein Sitzplatz zugewiesen werden. Wo immer möglich, ist ein Abstand zu allen Anwesenden von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Allgemeine Hygieneregeln sind in besonderem Maße zu beachten, entsprechende Wasch- oder Desinfektionsmöglichkeiten müssen dem Gast zur Verfügung stehen.
  • Die Bezahlung soll nach Möglichkeit ohne Bargeld erfolgen. Bei Barzahlung hat die Geldübergabe über eine hierfür geeignete Vorrichtung oder Ablagefläche zu erfolgen. Flächen und Gegenstände im Gästebereich sind je nach Verschmutzung sofort bzw. regelmäßig zu reinigen. Durch Aushang außerhalb der Gaststätte sind die in der Gaststätte geltenden Vorgaben übersichtlich darzustellen.
  • Die persönliche Hygiene der Beschäftigten ist sicherzustellen. Zudem haben Arbeitgeber den Beschäftigten für den gesamten Arbeitstag nicht-medizinische Alltagsmasken oder vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) in ausreichender Anzahl bereitzustellen. Beschäftigte müssen in allen Räumen der Gaststätte mit Gästekontakt eine MNB tragen, wenn dies nicht aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist oder wenn nicht ein anderweitiger mindestens gleichwertiger baulicher Schutz besteht. Im Außenbereich der Gaststätte wird das Tragen einer MNB empfohlen.
  • Um die Infektionsgefährdung der Beschäftigten zu minimieren, ist gegebenenfalls ein Schichtbetrieb mit festen Teams einzurichten. Beschäftigte sind umfassend zu informieren und zu schulen.

 

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Mittwoch, 13.05.2020, 17.35 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.035 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 53 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 925 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 57 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: 9.5.2020)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 907 902 902 36
Heilbronn (Stadtkreis) 424 421 419 16
Hohenlohekreis 747 757 757 41
Main-Tauber-Kreis 388 384 384 10
Schwäbisch Hall 831 828 826 53

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

 


[Update 13.5.2020  14:00] Neuinfektionen sinken leicht

  • COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute173.171 [+545] (gestern 172.626 [+747], vorgestern 171.879 [+555]) infizierte Fälle und 7.738 [77] (gesten 7661 [+92], vorgestern 7569 [+20]) Tote. Schätzungsweise sollen über 147.000 wieder gesundet sein.
  • Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
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Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.478

  • Am Dienstag (12. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.478 angestiegen. Davon sind ungefähr 28.639 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.596 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (12. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 85 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.478 an. Davon sind ungefähr 28.639 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,11 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 6,7. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.372 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,1 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.596 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohekreis, Konstanz, Ludwigsburg, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 26 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.596 an. Unter den Verstorbenen waren 917 Männer und 679 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
    Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 11 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand 12. Mai 2020)
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.

Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.

  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt waren oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion mit Todesfällen gekommen ist.
  • Zur Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Gemeinsame Corona-Teststrategie im Hohenlohekreis

  • Abstriche vermehrt in Praxen der niedergelassenen Ärzte
    Die Vertreter der niedergelassenen Ärzte im Hohenlohekreis und das Landratsamt haben eine gemeinsame Strategie zur Umsetzung der neuen Corona-Testkonzeption des Landes Baden-Württemberg entwickelt. Diese wird seit Mittwoch, 6. Mai 2020, umgesetzt.
  • Die Konzeption des Landes sieht neben den bereits bekannten Testungen von symptomatischen Personen gemäß RKI-Empfehlung weitere Fallgruppen vor. Dabei geht es um enge Kontaktpersonen (so genannte K1-Personen) von positiv getesteten Fällen oder auch Menschen in medizinischen Einrichtungen und in der stationären Pflege. Zudem soll bei Erkrankungshäufungen etwa in Gemeinschaftsunterkünften oder Betrieben verstärkt dort getestet werden.
  • Die Abstriche erfolgen künftig durch die niedergelassenen Ärzte in ihren Praxen, sprich der Hausarzt führt ihn selbst durch oder überweist an einen Kollegen. Für diese Fälle stehen im Hohenlohekreis zahlreiche Corona-Schwerpunktpraxen zur Verfügung bzw. Praxen, die bereit sind, Abstriche von Patienten zu nehmen, die von anderen Praxen geschickt werden. Eine Überweisung an die Zentrale Abstrichstelle Belzhag erfolgt vorerst nicht mehr. „Die Abstrichstelle war angelegt für eine sehr hohe Zahl an Testungen. Derzeit sind die niedergelassenen Ärzte jedoch sehr gut in der Lage, die anfallenden Abstriche in ihren Praxen durchzuführen“, erklärt Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen.
  • In Folge dessen wird die Zentrale Abstrichstelle in Belzhag ab 16. Mai 2020 in einen Standby-Betrieb versetzt. Sollte das Lagebild sich ändern, besteht jederzeit die Möglichkeit, die Abstrichstelle kurzfristig wieder in Betrieb zu nehmen. „Im Kern folgen wir mit der gemeinsamen Strategie für den Hohenlohekreis den Wünschen der Kreisärzteschaft, die Abstriche wieder in den eigenen Praxen durchzuführen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth und dankte den Ärzten für die ausgesprochen konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen.
  • Dies betont auch Dr. Andreas Kühn, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Künzelsau: „Die Zentrale Abstrichstelle hat insbesondere wegen des hohen Engagements der ehrenamtlichen Helfer, der Unterstützer der Kassenärztlichen Vereinigung sowie nicht zuletzt der Mitarbeiter des Landratsamtes hervorragend funktioniert.“
  • Hintergrund zur Abstrichstelle:
    Der Hohenlohekreis hat gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten als einer der ersten Landkreise in Baden-Württemberg eine Zentrale Abstrichstelle der niedergelassenen Ärzte in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt zunächst in den Räumen des Gesundheitsamts und später in Belzhag in Betrieb genommen. Dort wurden täglich teils mehr als 150 Abstriche vorgenommen.
  • Isolierstation Künzelsau im Standby-Betrieb: Aufnahme von Patienten bleibt jederzeit möglich
    Das Landratsamt Hohenlohekreis hat den Betrieb der Isolierstation im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau heruntergefahren, nachdem die letzte Patientin am 7. Mai 2020 entlassen wurde.
  • Die Isolierstation ist ein Angebot des Landkreises für Patienten oder Angehörige, die sich nicht selbst zuhause isolieren können. „Wir sind froh, dass wir die Isolierstation derzeit aufgrund der niedrigen Fallzahlen nicht benötigen, können sie bei höherem Bedarf jedoch wieder kurzfristig hochfahren“, betont Torsten Rönisch, Kreisbrandmeister des Hohenlohekreises und Verantwortlicher für die Isolierstation. Landrat Dr. Matthias Neth lobte die Einsatzkräfte von THW und DRK: „Ohne Ihre tatkräftige Unterstützung wäre der Aufbau und Betrieb der Isolierstation in den letzten Monaten nicht möglich gewesen. Vielen Dank für Ihren Einsatz.“
  • Hintergrund:
    Bereits Anfang März wurden 17 Isolierzimmer im Wohnheim der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell eingerichtet. Nachdem sich die Fallzahlen im Kreis sehr schnell entwickelt haben, hat die Landkreisverwaltung im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau eine Isolierstation mit Platz für mehr als 50 Personen eingerichtet. Seit dem 29. März waren dort insgesamt vier Betroffene untergebracht.

Die Zulassungsstelle, die Führerscheinstelle, die Ausländerbehörde und Asylbewerberleistung sowie die Einbürgerungsbehörde sind wieder zu den regulären Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr geöffnet. Die übrigen Bereiche sowie die Außenstellen des Landratsamtes bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Kundenkontakte sind in diesen Ämtern nur nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem jeweiligen Fachamt möglich.

Main-Tauber-Kreis: Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 12. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Dienstag, 12. Mai, am vierten Tag in Folge keine neue Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit steht die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen nach wie vor bei 389.

    Ein weiterer Todesfall bestätigt

    Vom Gesundheitsamt wurde am Dienstag ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um eine unter 70-jährige Frau. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile zehn Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl“, erklärte Landrat Reinhard Frank.
  • 338 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 338 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 114, Boxberg: 15, Creglingen: 15, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 22, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.
  • Was in Speisegaststätten zu beachten ist
    Nach den von der Landesregierung beschlossenen Lockerungen der Coronaverordnung dürfen Außen- und Innenbereiche von Speisegaststätten ab Montag, 18. Mai, wieder öffnen. Dabei gelten strenge Auflagen. So dürfen Beschäftigte und Gäste die Gaststätte nicht betreten, wenn diese innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, Symptome eines Atemwegsinfekts zeigen oder erhöhte Temperatur aufweisen.
  • Zur Kontaktnachverfolgung müssen Betreiber mit Einverständnis der Gäste Kontaktdaten, Datum und Uhrzeit des Besuchs festhalten und vier Wochen nach Erhebung wieder löschen. Tische sind im Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander anzuordnen und Gästen muss ein Sitzplatz zugewiesen werden. Wo immer möglich, ist ein Abstand zu allen Anwesenden von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Allgemeine Hygieneregeln sind in besonderem Maße zu beachten, entsprechende Wasch- oder Desinfektionsmöglichkeiten müssen dem Gast zur Verfügung stehen.
  • Die Bezahlung soll nach Möglichkeit ohne Bargeld erfolgen. Bei Barzahlung hat die Geldübergabe über eine hierfür geeignete Vorrichtung oder Ablagefläche zu erfolgen. Flächen und Gegenstände im Gästebereich sind je nach Verschmutzung sofort bzw. regelmäßig zu reinigen. Durch Aushang außerhalb der Gaststätte sind die in der Gaststätte geltenden Vorgaben übersichtlich darzustellen.
  • Die persönliche Hygiene der Beschäftigten ist sicherzustellen. Zudem haben Arbeitgeber den Beschäftigten für den gesamten Arbeitstag nicht-medizinische Alltagsmasken oder vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) in ausreichender Anzahl bereitzustellen. Beschäftigte müssen in allen Räumen der Gaststätte mit Gästekontakt eine MNB tragen, wenn dies nicht aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist oder wenn nicht ein anderweitiger mindestens gleichwertiger baulicher Schutz besteht. Im Außenbereich der Gaststätte wird das Tragen einer MNB empfohlen.
  • Um die Infektionsgefährdung der Beschäftigten zu minimieren, ist gegebenenfalls ein Schichtbetrieb mit festen Teams einzurichten. Beschäftigte sind umfassend zu informieren und zu schulen.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Dienstag, 12.05.2020, 16.30 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.033 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 53 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 925 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 55 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: 9.5.2020)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 902 902 902 36
Heilbronn (Stadtkreis) 421 419 419 16
Hohenlohekreis 757 757 757 41
Main-Tauber-Kreis 384 384 385 9
Schwäbisch Hall 828 826 826 53

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 12.5.2020  14:00] Neuinfektionen steigen wieder

  • COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 172.626 [+747] (gestern 171.879 [+555], vorgestern 171.324 [+736]) infizierte Fälle und 7661 [+92] (gestern 7569 [+20], vorgestern 7549 [+39]) Tote. Schätzungsweise sollen rund 147.000 wieder gesundet sein.
  • Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
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Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.393

  • Am Montag (11. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.393 angestiegen. Davon sind ungefähr 28.399 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.570 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (11. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg zusammen mit den für Sonntag (10. Mai) nachgereichten Daten insgesamt weitere 141 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.393 an. Davon sind ungefähr 28.399 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,21 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 7,6. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.333 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,0 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.570 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute zusammen mit den für gestern nachgereichten Daten aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Heidenheim, Heilbronn, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Karlsruhe, Pforzheim und Stuttgart insgesamt 28 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.570 an. Unter den Verstorbenen waren 901 Männer und 669 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
    Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 13 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand 11. Mai 2020)
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.

Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.

  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.
  • Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Gemeinsame Corona-Teststrategie im Hohenlohekreis

  • Abstriche vermehrt in Praxen der niedergelassenen Ärzte
    Die Vertreter der niedergelassenen Ärzte im Hohenlohekreis und das Landratsamt haben eine gemeinsame Strategie zur Umsetzung der neuen Corona-Testkonzeption des Landes Baden-Württemberg entwickelt. Diese wird seit Mittwoch, 6. Mai 2020, umgesetzt.
  • Die Konzeption des Landes sieht neben den bereits bekannten Testungen von symptomatischen Personen gemäß RKI-Empfehlung weitere Fallgruppen vor. Dabei geht es um enge Kontaktpersonen (so genannte K1-Personen) von positiv getesteten Fällen oder auch Menschen in medizinischen Einrichtungen und in der stationären Pflege. Zudem soll bei Erkrankungshäufungen etwa in Gemeinschaftsunterkünften oder Betrieben verstärkt dort getestet werden.
  • Die Abstriche erfolgen künftig durch die niedergelassenen Ärzte in ihren Praxen, sprich der Hausarzt führt ihn selbst durch oder überweist an einen Kollegen. Für diese Fälle stehen im Hohenlohekreis zahlreiche Corona-Schwerpunktpraxen zur Verfügung bzw. Praxen, die bereit sind, Abstriche von Patienten zu nehmen, die von anderen Praxen geschickt werden. Eine Überweisung an die Zentrale Abstrichstelle Belzhag erfolgt vorerst nicht mehr. „Die Abstrichstelle war angelegt für eine sehr hohe Zahl an Testungen. Derzeit sind die niedergelassenen Ärzte jedoch sehr gut in der Lage, die anfallenden Abstriche in ihren Praxen durchzuführen“, erklärt Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen.
  • In Folge dessen wird die Zentrale Abstrichstelle in Belzhag ab 16. Mai 2020 in einen Standby-Betrieb versetzt. Sollte das Lagebild sich ändern, besteht jederzeit die Möglichkeit, die Abstrichstelle kurzfristig wieder in Betrieb zu nehmen. „Im Kern folgen wir mit der gemeinsamen Strategie für den Hohenlohekreis den Wünschen der Kreisärzteschaft, die Abstriche wieder in den eigenen Praxen durchzuführen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth und dankte den Ärzten für die ausgesprochen konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen.
  • Dies betont auch Dr. Andreas Kühn, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Künzelsau: „Die Zentrale Abstrichstelle hat insbesondere wegen des hohen Engagements der ehrenamtlichen Helfer, der Unterstützer der Kassenärztlichen Vereinigung sowie nicht zuletzt der Mitarbeiter des Landratsamtes hervorragend funktioniert.“
  • Hintergrund zur Abstrichstelle:
    Der Hohenlohekreis hat gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten als einer der ersten Landkreise in Baden-Württemberg eine Zentrale Abstrichstelle der niedergelassenen Ärzte in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt zunächst in den Räumen des Gesundheitsamts und später in Belzhag in Betrieb genommen. Dort wurden täglich teils mehr als 150 Abstriche vorgenommen.
  • Isolierstation Künzelsau im Standby-Betrieb: Aufnahme von Patienten bleibt jederzeit möglich
    Das Landratsamt Hohenlohekreis hat den Betrieb der Isolierstation im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau heruntergefahren, nachdem die letzte Patientin am 7. Mai 2020 entlassen wurde.
  • Die Isolierstation ist ein Angebot des Landkreises für Patienten oder Angehörige, die sich nicht selbst zuhause isolieren können. „Wir sind froh, dass wir die Isolierstation derzeit aufgrund der niedrigen Fallzahlen nicht benötigen, können sie bei höherem Bedarf jedoch wieder kurzfristig hochfahren“, betont Torsten Rönisch, Kreisbrandmeister des Hohenlohekreises und Verantwortlicher für die Isolierstation. Landrat Dr. Matthias Neth lobte die Einsatzkräfte von THW und DRK: „Ohne Ihre tatkräftige Unterstützung wäre der Aufbau und Betrieb der Isolierstation in den letzten Monaten nicht möglich gewesen. Vielen Dank für Ihren Einsatz.“
  • Hintergrund:
    Bereits Anfang März wurden 17 Isolierzimmer im Wohnheim der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell eingerichtet. Nachdem sich die Fallzahlen im Kreis sehr schnell entwickelt haben, hat die Landkreisverwaltung im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau eine Isolierstation mit Platz für mehr als 50 Personen eingerichtet. Seit dem 29. März waren dort insgesamt vier Betroffene untergebracht.

Main-Tauber-Kreis: Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 11. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 11. Mai, am dritten Tag in Folge kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit bleibt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 389.
  • 332 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 332 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 113, Boxberg: 14, Creglingen: 15, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 24, Königheim: 3, Külsheim: 7, Lauda-Königshofen: 20, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 29, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.
  • Besuch im Pflegeheim und im Krankenhaus
    Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen, dass in Krankenhäusern, Pflegeheimen sowie Senioren- und Behinderteneinrichtungen für die Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit wiederkehrender Besuche geschaffen werden soll. Bis einschließlich Sonntag, 17. Mai, gelten im Sinne einer Übergangsphase weiterhin die bisherigen Regelungen, die aber jetzt schon Ausnahmen zulassen. So sollen nahestehende Personen ihre pflegebedürftigen Angehörigen besuchen können, wenn anderenfalls körperliche und seelische Schäden durch eine soziale Isolation drohen. Dazu müssen aber geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen wie etwa das Tragen von Schutzkleidung getroffen werden. Das Sozialministerium ermutigt die Einrichtungen ausdrücklich, die bereits bestehenden Ausnahmemöglichkeiten vom Besuchsverbot „in einem guten Miteinander von Angehörigen und Einrichtungen“ zu nutzen.
  • Für Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelten Ausnahmen, sofern dort nicht von einem erhöhten Erkrankungsrisiko der Bewohnerinnen und Bewohner ausgegangen werden muss. In diesen Fällen gelten – wie bisher – keine Einschränkungen bei den Besuchsmöglichkeiten.
  • Für Krankenhäuser gilt ab 18. Mai, dass die Zahl der Besucher in der Regel auf eine Person pro Tag und Patient beschränkt sein muss. Damit sollen Menschenansammlungen in der Klinik vermieden werden, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Besucher, bei denen eine aktive COVID-19-Erkrankung nicht sicher ausgeschlossen ist, dürfen die Einrichtung nicht betreten. Mund-Nasen-Schutz, Einhalten des Mindestabstands sowie hygienische Händedesinfektion sind auch im Krankenhaus Pflicht. Für bestimmte hochgradig infektionsgefährdete Patientengruppen kann das Krankenhaus je nach medizinischer Einschätzung weitergehende Schutzmaßnahmen bis zu einem kompletten Besuchsverbot ergreifen.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Montag, 11.05.2020, 17.25 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.031 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 53 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 920 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 58 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: 9.5.2020)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 902 902 902 36
Heilbronn (Stadtkreis) 419 419 419 16
Hohenlohekreis 757 757 757 40
Main-Tauber-Kreis 384 385 385 9
Schwäbisch Hall 826 826 817 53

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 11.5.2020  10:00Zahl der Neuinfektionen geht deutlich zurück

  • COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 171.879 [+555](gestern 171.324 [+736], vorestern 170.588 [+1156) infizierte Fälle und 7569 [+20] (Gestern 7549 [+39], vorgestern 7.510 [+118]) Tote. Schätzungsweise sollen rund 145.000 wieder gesundet sein.
  • Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
    Weiterlesen

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.252

  • Am Samstag (9. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.252 angestiegen. Davon sind ungefähr 27.673 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.542 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (9. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 182 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.252 an. Davon sind ungefähr 27.673 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,56 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 7,0. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.300 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.542 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Esslingen, Hohenlohekreis, Schwäbisch Hall und Tübingen sowie aus der Stadt Heilbronn insgesamt 7 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.542 an. Unter den Verstorbenen waren 886 Männer und 656 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
    Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 14 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand 8. Mai 2020)
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.

Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.

  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.
  • Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
    Weiterlesen

Hohenlohekreis: Gemeinsame Corona-Teststrategie im Hohenlohekreis

  • Abstriche vermehrt in Praxen der niedergelassenen Ärzte
    Die Vertreter der niedergelassenen Ärzte im Hohenlohekreis und das Landratsamt haben eine gemeinsame Strategie zur Umsetzung der neuen Corona-Testkonzeption des Landes Baden-Württemberg entwickelt. Diese wird seit Mittwoch, 6. Mai 2020, umgesetzt.
  • Die Konzeption des Landes sieht neben den bereits bekannten Testungen von symptomatischen Personen gemäß RKI-Empfehlung weitere Fallgruppen vor. Dabei geht es um enge Kontaktpersonen (so genannte K1-Personen) von positiv getesteten Fällen oder auch Menschen in medizinischen Einrichtungen und in der stationären Pflege. Zudem soll bei Erkrankungshäufungen etwa in Gemeinschaftsunterkünften oder Betrieben verstärkt dort getestet werden.
  • Die Abstriche erfolgen künftig durch die niedergelassenen Ärzte in ihren Praxen, sprich der Hausarzt führt ihn selbst durch oder überweist an einen Kollegen. Für diese Fälle stehen im Hohenlohekreis zahlreiche Corona-Schwerpunktpraxen zur Verfügung bzw. Praxen, die bereit sind, Abstriche von Patienten zu nehmen, die von anderen Praxen geschickt werden. Eine Überweisung an die Zentrale Abstrichstelle Belzhag erfolgt vorerst nicht mehr. „Die Abstrichstelle war angelegt für eine sehr hohe Zahl an Testungen. Derzeit sind die niedergelassenen Ärzte jedoch sehr gut in der Lage, die anfallenden Abstriche in ihren Praxen durchzuführen“, erklärt Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen.
  • In Folge dessen wird die Zentrale Abstrichstelle in Belzhag ab 16. Mai 2020 in einen Standby-Betrieb versetzt. Sollte das Lagebild sich ändern, besteht jederzeit die Möglichkeit, die Abstrichstelle kurzfristig wieder in Betrieb zu nehmen. „Im Kern folgen wir mit der gemeinsamen Strategie für den Hohenlohekreis den Wünschen der Kreisärzteschaft, die Abstriche wieder in den eigenen Praxen durchzuführen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth und dankte den Ärzten für die ausgesprochen konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen.
  • Dies betont auch Dr. Andreas Kühn, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Künzelsau: „Die Zentrale Abstrichstelle hat insbesondere wegen des hohen Engagements der ehrenamtlichen Helfer, der Unterstützer der Kassenärztlichen Vereinigung sowie nicht zuletzt der Mitarbeiter des Landratsamtes hervorragend funktioniert.“
  • Hintergrund zur Abstrichstelle:
    Der Hohenlohekreis hat gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten als einer der ersten Landkreise in Baden-Württemberg eine Zentrale Abstrichstelle der niedergelassenen Ärzte in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt zunächst in den Räumen des Gesundheitsamts und später in Belzhag in Betrieb genommen. Dort wurden täglich teils mehr als 150 Abstriche vorgenommen.
  • Isolierstation Künzelsau im Standby-Betrieb: Aufnahme von Patienten bleibt jederzeit möglich
    Das Landratsamt Hohenlohekreis hat den Betrieb der Isolierstation im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau heruntergefahren, nachdem die letzte Patientin am 7. Mai 2020 entlassen wurde.
  • Die Isolierstation ist ein Angebot des Landkreises für Patienten oder Angehörige, die sich nicht selbst zuhause isolieren können. „Wir sind froh, dass wir die Isolierstation derzeit aufgrund der niedrigen Fallzahlen nicht benötigen, können sie bei höherem Bedarf jedoch wieder kurzfristig hochfahren“, betont Torsten Rönisch, Kreisbrandmeister des Hohenlohekreises und Verantwortlicher für die Isolierstation. Landrat Dr. Matthias Neth lobte die Einsatzkräfte von THW und DRK: „Ohne Ihre tatkräftige Unterstützung wäre der Aufbau und Betrieb der Isolierstation in den letzten Monaten nicht möglich gewesen. Vielen Dank für Ihren Einsatz.“
  • Hintergrund:
    Bereits Anfang März wurden 17 Isolierzimmer im Wohnheim der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell eingerichtet. Nachdem sich die Fallzahlen im Kreis sehr schnell entwickelt haben, hat die Landkreisverwaltung im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau eine Isolierstation mit Platz für mehr als 50 Personen eingerichtet. Seit dem 29. März waren dort insgesamt vier Betroffene untergebracht.

Main-Tauber-Kreis: Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 10. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde auch am Sonntag, 10. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit bleibt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 389.
  • Regierungspräsidium wickelt Entschädigungsanträge ab
    Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) bietet finanzielle Entschädigungen für Menschen, die von Infektionsschutzmaßnahmen betroffen sind. Das gilt auch für die gegenwärtige Corona-Pandemie. Die sachliche Zuständigkeit für die Abwicklung von Entschädigungsanträgen wegen Absonderung oder Berufsverbot sowie Entschädigungsanträgen wegen Kinderbetreuung nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes wird rückwirkend zum 1. Februar 2020 und befristet bis zum 31. März 2021 auf die örtlich zuständigen Regierungspräsidien übertragen. Für den Main-Tauber-Kreis ist damit das Regierungspräsidium Stuttgart zuständig.
  • Die Antragstellung sowie die Bearbeitung der Anträge werden künftig über ein Online-Verfahren abgewickelt. Auf der Website http://www.ifsg-online.de können entsprechende Anträge gestellt werden. Dort finden sich auch weitere Informationen zum Thema Entschädigungsanträge nach § 56 IfSG. Die bisher beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis eingereichten Anträge werden zur weiteren Bearbeitung an das Regierungspräsidium Stuttgart übermittelt.
  • Weitere Soforthilfe für Kommunen
    Der Landtag hat beschlossen, dass Gemeinderats- und Kreistagssitzungen künftig auch per Videokonferenz stattfinden können. Landrat Reinhard Frank: „Das ist gut für unseren Landkreis und die Kommunen. Damit kann die Arbeitsfähigkeit in der aktuellen Situation aufrecht erhalten werden“. Des Weiteren will die Landesregierung von Baden-Württemberg ihre Kommunen mit weiteren 100 Millionen Euro in der Coronakrise unterstützen. „Auch der Main-Tauber-Kreis und seine 18 Städte und Gemeinden profitieren mit insgesamt rund einer Million Euro von diesem neuen Soforthilfepaket“, so Landrat Reinhard Frank.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Sonntag, 10.05.2020, 17.25 Uhr –

Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.030 bestätigte Corona-Erkrankte.

  • 52 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 912 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 66 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: 9.5.2020)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 902 899 898 34
Heilbronn (Stadtkreis) 419 419 419 16
Hohenlohekreis 757 753 750 40
Main-Tauber-Kreis 385 380 379 8
Schwäbisch Hall 817 815 814 53

— Corona-Fälle in Baden-Württenberg — Fallzahlen weltweit —

Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) seit Dezember 2019 nach am schwersten betroffenen Ländern | Statista öffnen

Quelle: Statista


Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 10.5.2020  10:0016. Corona-bedingter Todesfall in Heilbronn

  • COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 171.324 [+736](gestern 170.588 [+1156], vorgestern 169.430 [+1266]) infizierte Fälle und 7549 [+39] (gestern 7.510 [+118], vorgestern 7.392 [+135]) Tote. Schätzungsweise sollen rund 143.000 wieder gesundet sein.
  • Baden-Württemberg: Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
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Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.252

 

  • Am Samstag (9. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.252 angestiegen. Davon sind ungefähr 27.673 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.542 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (9. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 182 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.252 an. Davon sind ungefähr 27.673 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,56 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 7,0. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.300 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.542 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Esslingen, Hohenlohekreis, Schwäbisch Hall und Tübingen sowie aus der Stadt Heilbronn insgesamt 7 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.542 an. Unter den Verstorbenen waren 886 Männer und 656 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 16 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todefälle, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14., am 2.5.2020 der 15. und am 9.5.2020 der 16. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
    Die Zahl der Neuninfektionen an COVID-19 im Landkreis Heilbronn lag in den letzten sieben Tagen bei insgesamt 14 Personen. Der für den Landkreis kritische Schwellenwert liegt bei 172 Personen pro Woche. (Stand 8. Mai 2020)
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.

Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.

  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.
  • Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
    Weiterlesen

Hohenlohekreis: Gemeinsame Corona-Teststrategie im Hohenlohekreis

  • Abstriche vermehrt in Praxen der niedergelassenen Ärzte
    Die Vertreter der niedergelassenen Ärzte im Hohenlohekreis und das Landratsamt haben eine gemeinsame Strategie zur Umsetzung der neuen Corona-Testkonzeption des Landes Baden-Württemberg entwickelt. Diese wird seit Mittwoch, 6. Mai 2020, umgesetzt.
  • Die Konzeption des Landes sieht neben den bereits bekannten Testungen von symptomatischen Personen gemäß RKI-Empfehlung weitere Fallgruppen vor. Dabei geht es um enge Kontaktpersonen (so genannte K1-Personen) von positiv getesteten Fällen oder auch Menschen in medizinischen Einrichtungen und in der stationären Pflege. Zudem soll bei Erkrankungshäufungen etwa in Gemeinschaftsunterkünften oder Betrieben verstärkt dort getestet werden.
  • Die Abstriche erfolgen künftig durch die niedergelassenen Ärzte in ihren Praxen, sprich der Hausarzt führt ihn selbst durch oder überweist an einen Kollegen. Für diese Fälle stehen im Hohenlohekreis zahlreiche Corona-Schwerpunktpraxen zur Verfügung bzw. Praxen, die bereit sind, Abstriche von Patienten zu nehmen, die von anderen Praxen geschickt werden. Eine Überweisung an die Zentrale Abstrichstelle Belzhag erfolgt vorerst nicht mehr. „Die Abstrichstelle war angelegt für eine sehr hohe Zahl an Testungen. Derzeit sind die niedergelassenen Ärzte jedoch sehr gut in der Lage, die anfallenden Abstriche in ihren Praxen durchzuführen“, erklärt Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen.
  • In Folge dessen wird die Zentrale Abstrichstelle in Belzhag ab 16. Mai 2020 in einen Standby-Betrieb versetzt. Sollte das Lagebild sich ändern, besteht jederzeit die Möglichkeit, die Abstrichstelle kurzfristig wieder in Betrieb zu nehmen. „Im Kern folgen wir mit der gemeinsamen Strategie für den Hohenlohekreis den Wünschen der Kreisärzteschaft, die Abstriche wieder in den eigenen Praxen durchzuführen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth und dankte den Ärzten für die ausgesprochen konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen.
  • Dies betont auch Dr. Andreas Kühn, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Künzelsau: „Die Zentrale Abstrichstelle hat insbesondere wegen des hohen Engagements der ehrenamtlichen Helfer, der Unterstützer der Kassenärztlichen Vereinigung sowie nicht zuletzt der Mitarbeiter des Landratsamtes hervorragend funktioniert.“
  • Hintergrund zur Abstrichstelle:
    Der Hohenlohekreis hat gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten als einer der ersten Landkreise in Baden-Württemberg eine Zentrale Abstrichstelle der niedergelassenen Ärzte in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt zunächst in den Räumen des Gesundheitsamts und später in Belzhag in Betrieb genommen. Dort wurden täglich teils mehr als 150 Abstriche vorgenommen.
  • Isolierstation Künzelsau im Standby-Betrieb: Aufnahme von Patienten bleibt jederzeit möglich
    Das Landratsamt Hohenlohekreis hat den Betrieb der Isolierstation im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau heruntergefahren, nachdem die letzte Patientin am 7. Mai 2020 entlassen wurde.
  • Die Isolierstation ist ein Angebot des Landkreises für Patienten oder Angehörige, die sich nicht selbst zuhause isolieren können. „Wir sind froh, dass wir die Isolierstation derzeit aufgrund der niedrigen Fallzahlen nicht benötigen, können sie bei höherem Bedarf jedoch wieder kurzfristig hochfahren“, betont Torsten Rönisch, Kreisbrandmeister des Hohenlohekreises und Verantwortlicher für die Isolierstation. Landrat Dr. Matthias Neth lobte die Einsatzkräfte von THW und DRK: „Ohne Ihre tatkräftige Unterstützung wäre der Aufbau und Betrieb der Isolierstation in den letzten Monaten nicht möglich gewesen. Vielen Dank für Ihren Einsatz.“
  • Hintergrund:
    Bereits Anfang März wurden 17 Isolierzimmer im Wohnheim der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell eingerichtet. Nachdem sich die Fallzahlen im Kreis sehr schnell entwickelt haben, hat die Landkreisverwaltung im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau eine Isolierstation mit Platz für mehr als 50 Personen eingerichtet. Seit dem 29. März waren dort insgesamt vier Betroffene untergebracht.

Main-Tauber-Kreis: Kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 9. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Samstag, 9. Mai, kein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen weiterhin bei 389.
  • Weitere Lockerungen in der Corona-Verordnung
    Mit Beschluss vom 9. Mai 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Diese neuen Regelungen gelten ab Montag, den 11. Mai 2020.
  • Im öffentlichen Raum ist es nun erlaubt, auch mit den Personen eines weiteren Hausstands unterwegs zu sein. So ist es möglich, sich mit einer weiteren Familie oder den Bewohnerinnen und Bewohnern eines anderen Haushalts im öffentlichen Raum zu treffen. In privaten Räumen sind nun nicht mehr nur direkte Verwandte (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel), sondern zusätzlich auch Geschwister (Seitenlinie) und deren Nachkommen (also Kinder und Enkel) von der Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen ausgenommen.
  • Musikschulen und Jugendkunstschulen können einen eingeschränkten Betrieb aufnehmen. Fahrschulen können ebenfalls wieder den Betrieb aufnehmen; gleiches gilt für Flugschulen. Sonnenstudios sowie weitere körpernahe Dienstleistungen dürfen öffnen. Dazu zählen Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios und Piercingstudios.
  • Vergnügungsstätten wie Spielbanken, Spielhallen sowie Wettvermittlungsstellen dürfen wieder öffnen. Sie dürfen aber keine gastronomischen Angebote anbieten. Sportaktivitäten ohne Körperkontakt – wie zum Beispiel Tennis und Golf – sind wieder möglich. Der Betrieb von Freiluftsportanlagen zu Trainings- und Übungszwecken ist ebenso erlaubt. Insofern können alle Sportvereine ab 11. Mai ihren Mitgliedern entsprechende Angebote unterbreiten.
  • Der Freiluft-Sport mit Tieren kann auch wieder stattfinden. Hierzu zählen etwa Reitanlagen und Hundeschulen. Sportboothäfen dürfen ebenfalls ihren Betrieb aufnehmen. Luftsport ist wieder möglich. Dazu zählt auch der Modellflug.
  • Die Maskenpflicht gilt nicht nur in Läden und im Nahverkehr, sondern fortan auch im Personenfernverkehr der Deutschen Bahn sowie in Flughafengebäuden. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Maskenpflicht im Nahverkehr bereits an Haltestellen gilt.
  • Alle Lockerungen sind mit zahlreichen Auflagen und Hygienevorschriften verbunden.
  • „Es liegt nun an jedem einzelnen, mit den Lockerungen behutsam und verantwortungsbewusst umzugehen“, betont Landrat Reinhard Frank. „Wenn die Disziplin nachlässt und die weiterhin bestehenden Abstands- und Hygieneregeln nicht mehr ganz so strikt befolgt werden, müssen wir in wenigen Wochen vielleicht vieles von dem wieder zurückdrehen, was das Land jetzt lockert.“

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Freitag, 08.05.2020, 16.45 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.021 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 52 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 906 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 63 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 902 899 898 34
Heilbronn (Stadtkreis) 419 419 419 16
Hohenlohekreis 757 753 750 40
Main-Tauber-Kreis 385 380 379 8
Schwäbisch Hall 817 815 814 53

— Corona-Fälle in Baden-Württenberg — Fallzahlen weltweit —

Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) seit Dezember 2019 nach am schwersten betroffenen Ländern | Statista öffnen

Quelle: Statista


Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 8.5.2020  10:00] Neuerkrankungen erneut über 1000 Fälle


Zahl der Infizierten im Land steigt auf 33.070

  • Am Freitag (8. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.070 angestiegen. Davon sind ungefähr 27.291 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.535 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (8. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 202 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.070 an. Davon sind ungefähr 27.291 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,56 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 6,4. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.279 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.535 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Karlsruhe insgesamt 18 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.535 an. Unter den Verstorbenen waren 881 Männer und 654 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 15 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14. und am 2.5.2020 der 15. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
    Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 898 bestätigen Fällen vor (Stand: 7. Mai 2020). 33 Personen sind verstorben.
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.

Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.

  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.
  • Veröffentlichung von COVID-19 Fallzahlen im Landkreis Heilbronn
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Hohenlohekreis: Gemeinsame Corona-Teststrategie im Hohenlohekreis

  • Abstriche vermehrt in Praxen der niedergelassenen Ärzte
    Die Vertreter der niedergelassenen Ärzte im Hohenlohekreis und das Landratsamt haben eine gemeinsame Strategie zur Umsetzung der neuen Corona-Testkonzeption des Landes Baden-Württemberg entwickelt. Diese wird seit Mittwoch, 6. Mai 2020, umgesetzt.
  • Die Konzeption des Landes sieht neben den bereits bekannten Testungen von symptomatischen Personen gemäß RKI-Empfehlung weitere Fallgruppen vor. Dabei geht es um enge Kontaktpersonen (so genannte K1-Personen) von positiv getesteten Fällen oder auch Menschen in medizinischen Einrichtungen und in der stationären Pflege. Zudem soll bei Erkrankungshäufungen etwa in Gemeinschaftsunterkünften oder Betrieben verstärkt dort getestet werden.
  • Die Abstriche erfolgen künftig durch die niedergelassenen Ärzte in ihren Praxen, sprich der Hausarzt führt ihn selbst durch oder überweist an einen Kollegen. Für diese Fälle stehen im Hohenlohekreis zahlreiche Corona-Schwerpunktpraxen zur Verfügung bzw. Praxen, die bereit sind, Abstriche von Patienten zu nehmen, die von anderen Praxen geschickt werden. Eine Überweisung an die Zentrale Abstrichstelle Belzhag erfolgt vorerst nicht mehr. „Die Abstrichstelle war angelegt für eine sehr hohe Zahl an Testungen. Derzeit sind die niedergelassenen Ärzte jedoch sehr gut in der Lage, die anfallenden Abstriche in ihren Praxen durchzuführen“, erklärt Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen.
  • In Folge dessen wird die Zentrale Abstrichstelle in Belzhag ab 16. Mai 2020 in einen Standby-Betrieb versetzt. Sollte das Lagebild sich ändern, besteht jederzeit die Möglichkeit, die Abstrichstelle kurzfristig wieder in Betrieb zu nehmen. „Im Kern folgen wir mit der gemeinsamen Strategie für den Hohenlohekreis den Wünschen der Kreisärzteschaft, die Abstriche wieder in den eigenen Praxen durchzuführen“, erklärt Landrat Dr. Matthias Neth und dankte den Ärzten für die ausgesprochen konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen.
  • Dies betont auch Dr. Andreas Kühn, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Künzelsau: „Die Zentrale Abstrichstelle hat insbesondere wegen des hohen Engagements der ehrenamtlichen Helfer, der Unterstützer der Kassenärztlichen Vereinigung sowie nicht zuletzt der Mitarbeiter des Landratsamtes hervorragend funktioniert.“
  • Hintergrund zur Abstrichstelle:
    Der Hohenlohekreis hat gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten als einer der ersten Landkreise in Baden-Württemberg eine Zentrale Abstrichstelle der niedergelassenen Ärzte in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt zunächst in den Räumen des Gesundheitsamts und später in Belzhag in Betrieb genommen. Dort wurden täglich teils mehr als 150 Abstriche vorgenommen.
  • Isolierstation Künzelsau im Standby-Betrieb: Aufnahme von Patienten bleibt jederzeit möglich
    Das Landratsamt Hohenlohekreis hat den Betrieb der Isolierstation im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau heruntergefahren, nachdem die letzte Patientin am 7. Mai 2020 entlassen wurde.
  • Die Isolierstation ist ein Angebot des Landkreises für Patienten oder Angehörige, die sich nicht selbst zuhause isolieren können. „Wir sind froh, dass wir die Isolierstation derzeit aufgrund der niedrigen Fallzahlen nicht benötigen, können sie bei höherem Bedarf jedoch wieder kurzfristig hochfahren“, betont Torsten Rönisch, Kreisbrandmeister des Hohenlohekreises und Verantwortlicher für die Isolierstation. Landrat Dr. Matthias Neth lobte die Einsatzkräfte von THW und DRK: „Ohne Ihre tatkräftige Unterstützung wäre der Aufbau und Betrieb der Isolierstation in den letzten Monaten nicht möglich gewesen. Vielen Dank für Ihren Einsatz.“
  • Hintergrund:
    Bereits Anfang März wurden 17 Isolierzimmer im Wohnheim der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell eingerichtet. Nachdem sich die Fallzahlen im Kreis sehr schnell entwickelt haben, hat die Landkreisverwaltung im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau eine Isolierstation mit Platz für mehr als 50 Personen eingerichtet. Seit dem 29. März waren dort insgesamt vier Betroffene untergebracht.

Main-Tauber-Kreis: Fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 8. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 8. Mai, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 389. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
  • Die 389 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 130, Boxberg: 23 (+3), Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 25, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 25 (+2) und Wittighausen: 3.
  • Das Durchschnittsalter aller 389 bestätigt Infizierten beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von einem bis 90 Jahren.
  • 322 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 322 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 111, Boxberg: 13, Creglingen: 14, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 9, Igersheim: 24, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 20, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 29, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.
  • Hilfe-Telefon für Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Familien 
    Die Coronakrise stellt gerade auch Familien vor große Herausforderungen. Die einen haben vielleicht mit Einsamkeit und Angst zu kämpfen, andere leiden unter dem erzwungenen „Aufeinanderhocken“, das schnell in Streitigkeiten münden kann. Die Möglichkeiten, einmal rauszugehen, um auf andere Gedanken zu kommen oder sich im Kontakt mit anderen zu stärken, fallen zurzeit fast komplett weg. Deshalb bietet die Psychologische Beratungsstelle in Bad Mergentheim an, einfach mal über die Themen zu reden, die Eltern, Jugendliche und Kinder gerade bewegen. Die Psychologen helfen zu sortieren und Perspektiven zu finden, die vielleicht auch ins „Leben nach Corona“ mit hineingenommen werden können.
  • Bei der Terminvereinbarung wird festgelegt, ob das Gespräch in der Beratungsstelle in der Härterichstr. 18 oder über Telefon oder Video stattfinden kann. Die Beratungsstelle ist unter der Telefonnummer 07931/8069 montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr erreichbar. Die Gespräche sind anonym, kostenfrei und datensicher. Online-Beratung gibt es zudem beim Fachverband Bundeskonferenz für Erziehungsberatung unter dem Link www.bke.de.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Freitag, 08.05.2020, 16.45 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.021 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 52 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 906 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 63 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 899 898 891 34
Heilbronn (Stadtkreis) 419 419 418 15
Hohenlohekreis 753 750 747 39
Main-Tauber-Kreis 380 379 379 8
Schwäbisch Hall 815 814 809 50

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 8.5.2020  10:00] Neuerkrankungen erneut über 1000 Fälle

  • COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 169.430 (gestern 168.162, vorgestern 167.007) infizierte Fälle und 7.392 (gestern 7275, vorgestern 6.993) Tote. Schätzungsweise sollen rund 142.000 wieder gesundet sein.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.868

  • Am Donnerstag (7. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.868 angestiegen. Davon sind ungefähr 26.766 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.517 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (7. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 138 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.868 an. Davon sind ungefähr 26.766 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Reproduktionszahl und 7-Tage-Inzidenz
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,52 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
  • Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 7,8. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.221 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,8 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

  • 1.517 Todesfälle in Baden-Württemberg

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen und Rottweil sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.517 an. Unter den Verstorbenen waren 869 Männer und 648 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
  • Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

  • Baden-Württemberg lockert Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
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Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 15 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14. und am 2.5.2020 der 15. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
     Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 898 bestätigen Fällen vor (Stand: 7. Mai 2020). 33 Personen sind verstorben.
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.

Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.

  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.

Hohenlohekreis: 550 Masken aus dem 3D-Drucker gespendet

  • Landratsamt verteilt an Hilfsorganisationen im Kreis
    Das Landratsamt Hohenlohekreis durfte sich in den vergangenen Wochen über die Spende von 550 Gesichtsschutzvisieren freuen. Die Spender Fabian Köhler aus Forchtenberg und Alex Voth aus Jagsthausen haben mehrere Pakete im Wert von mehr als 1000 Euro an die Kreisverwaltung geliefert, welche die Masken dann an Gesundheitseinrichtungen und Hilfsorganisationen im ganzen Kreis weitergegeben hat.
  • Bei der Übergabe der letzten Pakete am 6. Mai 2020 bedankte sich Landrat Dr. Matthias Neth persönlich bei den beiden Spendern: „Es freut uns als Kreisverwaltung ganz besonders, dass uns neben vielen Firmen auch Privatpersonen in dieser Zeit unterstützen. Vielen Dank für Ihr Engagement.“ Köhler und Voth sind bereits Ende März in die Produktion von Schutzausrüstung mithilfe von 3D-Druckern eingestiegen. Die Masken werden bei der Firma Voth Production in Jagsthausen hergestellt. „Wir freuen uns, dass wir damit einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten können“, so Köhler. Der große Vorteil der Gesichtsschutzvisiere ist, dass sie in Verbindung mit einer Schutzmaske Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – noch effektiver schützen.
  • Hintergrund:
    Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich Mitte März in einem gemeinsamen Brief an Unternehmen und Privatpersonen gewandt und um Unterstützung auf der Suche nach Schutzausrüstung gebeten. Der gemeinsame Spendenaufruf für die Gesundheitseinrichtungen im Kreis war nötig geworden, weil sich durch steigende Fallzahlen ein Engpass an Schutzausrüstung abgezeichnet hatte.

Main-Tauber-Kreis: Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 7. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Donnerstag, 7. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 384. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
  • Die 384 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 129 (+1), Boxberg: 21, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 23, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34, Tauberbischofsheim: 25, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 22 und Wittighausen: 4.
  • Ein weiterer Todesfall bestätigt
    Vom Gesundheitsamt wurde am Donnerstag ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um einen unter 70-jährigen Mann. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile neun Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Unser Mitgefühl gilt den Verwandten, Bekannten und Freunden des Verstorbenen“, erklärte Landrat Reinhard Frank.
  • 316 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 316 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 108, Boxberg: 12, Creglingen: 14, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 8, Igersheim: 23, Külsheim: 3, Königheim: 5, Lauda-Königshofen: 20, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 29, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.
  • Warn-App NINA um Bereich „Corona“ erweitert
    Die Coronavirus-Thematik bringt große Herausforderungen und Unsicherheiten mit sich. Deshalb ist es essentiell, sich schnell und gezielt über die Gefahren durch den Coronavirus sowie über die eingeleiteten Maßnahmen zu informieren. Die vom Landratsamt empfohlene, offizielle Notfall-Informations- und Nachrichten App (NINA) wurde in ihrer neuen Version 3.1 um den Informationsbereich „Corona“ erweitert. Ziel ist, das breite Informationsangebot verschiedener Stellen zu bündeln und so einen Zugang zu gesicherten Informationen zu erleichtern. Der Bereich kann in der Warn-App NINA über die Tableiste aufgerufen werden.
  • Die Navigationsübersicht im Bereich Corona stellt Informationen in verschiedenen Themenblöcken zur Verfügung wie etwa Corona-Grundwissen, Informationen für den Alltag und unterwegs oder hilfreiche Kontakte. In der Navigationsübersicht oben und deutlich hervorgehoben findet sich der Tickerbereich „Aktuelle Informationen“. Dieser bietet den Nutzern amtliche und neue Informationen zu Corona. Um nichts zu verpassen, kann hierfür ein Pushdienst aktiviert werden, um bei neuen Informationen benachrichtigt zu werden. Damit die Informationen nicht mit Warnmeldungen verwechselt werden, wird für die akustische Benachrichtigung der Aufmerksamkeits-Ton des Smartphones verwendet, nicht die für Warnmeldungen übliche Sirene.
  • Die Informationen über das Coronavirus wurden auch in das Warnportal des Bundes unter https://warnung.bund.de eingepflegt und können so von jedem internetfähigen Gerät abgerufen werden.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Donnerstag, 07.05.2020, 17.15 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.017 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 50 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 896 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 71 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 898 891 889 33
Heilbronn (Stadtkreis) 419 418 418 15
Hohenlohekreis 750 747 747 38
Main-Tauber-Kreis 379 379 374 8
Schwäbisch Hall 814 809 807 50

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 7.5.2020  10:00] Neuerkrankungen wieder über 1000 Fälle

  • COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 168.162 (gestern 167.007, vorgestern 166.152) infizierte Fälle und 7275 (gestern 6.993, vorgestern 6.866) Tote. Schätzungsweise sollen rund 140.000 wieder gesundet sein.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.730

  • Am Mittwoch (6. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.730 angestiegen. Davon sind ungefähr 26.242 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.497 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (6. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 185 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.730 an. Davon sind ungefähr 26.242 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
  • Reproduktionszahl und Verdopplungszeit
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,65 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 137 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Da die COVID-19-Fallzahlen gegenwärtig nicht exponentiell ansteigen, ist diese Zahl nur bedingt aussagekräftig.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.115 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 6,5 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.497 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Lörrach, Ortenaukreis, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Hall und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.497 an. Unter den Verstorbenen waren 861 Männer und 636 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

  • Baden-Württemberg lockert Vorschriften im Kampf gegen das Coronavirus
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Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 15 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14. und am 2.5.2020 der 15. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen.
    Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 889 bestätigen Fällen vor (Stand: 5. Mai 2020). 30 Personen sind verstorben.
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Neue Telefonnummern für Corona-Hotline
    Die gemeinsame Hotline der SLK-Kliniken und der Gesundheitsämter der Stadt Heilbronn und des Landkreises Heilbronn ist von Mittwoch, 6. Mai, an nur noch von 8 bis 16 Uhr über die Telefonnummer 07131 49-33333 erreichbar. Zum letzten Mal ist diese Telefonnummer am Freitag, 8. Mai, besetzt.Danach wird der Betrieb der gemeinsamen Hotline eingestellt. Stadt Heilbronn und Landkreis Heilbronn bieten jeweils eine eigene Hotline an.
  • Landkreisbewohner können die Hotline des Landkreises Heilbronn unter 07131 994-8050 erreichen, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, beginnend am Montag, 11. Mai.
  • Heilbronner Bürgerinnen und Bürger können das städtische Gesundheitsamt erreichen unter 07131 56-3540, jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende, jeweils von 12 bis 16 Uhr. Die Hotline ist bereits ab Samstag, 9. Mai, besetzt.
  • Außerdem betreibt das Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger, die täglich, also auch am Wochenende, zwischen 9 und 18 Uhr besetzt ist. Die Nummer lautet 0711 904-39555.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass die Info-Hotlines der Gesundheitsämter nur allgemeine Fragen zum Thema Coronavirus beantworten können. Sie erbringen keine ärztlichen Leistungen für Einzelpersonen und sind deshalb nicht die richtigen Ansprechpartner für Personen, die ärztliche Hilfe benötigen. Für Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen sind die niedergelassenen Ärzte die richtigen Ansprechpartner, also in erster Linie die Hausärzte. Sind diese nicht zu erreichen, dann muss der kassenärztliche Bereitschaftsdienst (Tel.: 116 117) angerufen werden.

Die gemeinsame Hotline wird bereits seit dem 28. Februar betrieben, um Fragen rund um das Thema Coronavirus zu beantworten. Während die Nummer gerade am Anfang der Corona-Pandemie noch extrem stark ausgelastet war, geht die Zahl der Anrufe seit einiger Zeit stetig zurück. Deshalb organisieren die Partner die Hotline neu.

  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.

Hohenlohekreis: 550 Masken aus dem 3D-Drucker gespendet

  • Landratsamt verteilt an Hilfsorganisationen im Kreis
    Das Landratsamt Hohenlohekreis durfte sich in den vergangenen Wochen über die Spende von 550 Gesichtsschutzvisieren freuen. Die Spender Fabian Köhler aus Forchtenberg und Alex Voth aus Jagsthausen haben mehrere Pakete im Wert von mehr als 1000 Euro an die Kreisverwaltung geliefert, welche die Masken dann an Gesundheitseinrichtungen und Hilfsorganisationen im ganzen Kreis weitergegeben hat.
  • Bei der Übergabe der letzten Pakete am 6. Mai 2020 bedankte sich Landrat Dr. Matthias Neth persönlich bei den beiden Spendern: „Es freut uns als Kreisverwaltung ganz besonders, dass uns neben vielen Firmen auch Privatpersonen in dieser Zeit unterstützen. Vielen Dank für Ihr Engagement.“ Köhler und Voth sind bereits Ende März in die Produktion von Schutzausrüstung mithilfe von 3D-Druckern eingestiegen. Die Masken werden bei der Firma Voth Production in Jagsthausen hergestellt. „Wir freuen uns, dass wir damit einen kleinen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten können“, so Köhler. Der große Vorteil der Gesichtsschutzvisiere ist, dass sie in Verbindung mit einer Schutzmaske Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – noch effektiver schützen.
  • Hintergrund:
    Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich Mitte März in einem gemeinsamen Brief an Unternehmen und Privatpersonen gewandt und um Unterstützung auf der Suche nach Schutzausrüstung gebeten. Der gemeinsame Spendenaufruf für die Gesundheitseinrichtungen im Kreis war nötig geworden, weil sich durch steigende Fallzahlen ein Engpass an Schutzausrüstung abgezeichnet hatte.

Main-Tauber-Kreis: Vier neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 6. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 6. Mai, vier neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 383. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
  • Die 383 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 128 (+3), Boxberg: 21, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 23, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 34 (+1), Tauberbischofsheim: 25, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 22 und Wittighausen: 4.
  •  297 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 297 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 97, Boxberg: 9, Creglingen: 14, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 8, Igersheim: 21, Külsheim: 3, Königheim: 4, Lauda-Königshofen: 18, Niederstetten: 19, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 29, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.
  • Masken an Schulen verteilt
    Durch zwei Mitarbeiter des Landratsamtes, die Kraftfahrer Roland Benz und Michael Hörner, wurden Mund-Nasen-Masken an alle Schulen verteilt, die am Montag den Schulbetrieb wieder aufgenommen haben. Es handelt sich hierbei um Schulen in Trägerschaft der Städte und Gemeinden sowie des Landkreises, die mit insgesamt rund 30.000 Schutzmasken aus dem Bestand des Landratsamtes ausgestattet wurden. „Damit konnte ein wichtiger Beitrag zu einem sicheren Schulbetrieb geleistet werden“, erklärt Landrat Reinhard Frank.
  • In diesem Zusammenhang erinnert das Landratsamt an wichtige Verhaltensmaßnahmen, um sich und andere Menschen vor einer Ansteckung mit Covid-19 zu schützen. Seit 27. April müssen alle Personen ab einem Alter von sechs Jahren im öffentlichen Personennahverkehr sowie beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Soziale Kontakte sollten so weit wie möglich eingeschränkt werden. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nach wie vor nur alleine oder mit einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. In der Öffentlichkeit ist zu anderen Personen ein Abstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten. Ist dies nicht möglich, soll zum Schutz vor einer Infektion eine Mund-Nasen-Maske getragen und die Kontaktdauer auf das unbedingt Nötige begrenzt werden.
  • In Erinnerung gerufen werden zudem die empfohlenen Hygienemaßnahmen, wie regelmäßiges, gründliches Händewaschen. Die Etikette beim Husten oder Niesen ist einzuhalten: Von anderen Personen wegdrehen und – falls kein Taschentuch griffbereit ist – in die Armbeuge husten und niesen.
  • Entgegen mancher Empfehlung ist die Verwendung der Mikrowelle zur Desinfektion von Masken nicht sinnvoll. Masken, bei denen im Nasenbereich Drahtbügel verarbeitet sind, dürfen zur Reinigung keinesfalls in die Mikrowelle gegeben werden. Das Metall kann eine Funkenbildung erzeugen, durch die Maske und Mikrowelle in Brand geraten können.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Mittwoch, 06.05.2020, 17.55 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.010 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 50 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 869 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 91 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 891 889 887 32
Heilbronn (Stadtkreis) 418 418 415 15
Hohenlohekreis 747 747 744 38
Main-Tauber-Kreis 379 374 373 8
Schwäbisch Hall 809 807 805 50

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 6.5.2020 12:00] Neuerkrankungen erstmals unter 1000 Fälle

  • COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 167.007 (gestern 166.152, vorgestern 165.664) infizierte Fälle und 6.993 (gestern 6.866, vorgestern 6.812) Tote. Schätzungsweise sollen über 135.000 wieder gesundet sein.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.545

  • Am Dienstag (5. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.545 angestiegen. Davon sind ungefähr 25.628 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.482 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (5. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 88 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.545 an. Davon sind ungefähr 25.628 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
  • Reproduktionszahl und Verdopplungszeit
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,74 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.924 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.482 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Heidenheim, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus den Städten Freiburg und Heidelberg insgesamt 29 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.482 an. Unter den Verstorbenen waren 856 Männer und 626 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 15 Todesfällen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14. und am 2.5.2020 der 15. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 887 bestätigen Fällen vor (Stand: 4. Mai 2020). 29 Personen sind verstorben.
  • Wann endet die Quarantäne?
    Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
  • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
    Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.

Hohenlohekreis: Bürger-Infotelefon im Hohenlohekreis angepasst

  • Automatische Weiterleitung ab 7. Mai 2020
    Das Bürger-Infotelefon des Hohenlohekreises stellt ab Donnerstag, 7. Mai, auf einen automatisierten Anrufdialog um. Dadurch soll eine rasche Weiterleitung zum passenden Ansprechpartner auf allen Ebenen in Sachen Coronavirus gewährleistet werden.
  • Die Umstellung wird im Echtbetrieb drei Tage lang getestet. An allen Testtagen stehen Mitarbeiter des Bürger-Infotelefons im Hintergrund zur Verfügung und überprüfen die Funktionstüchtigkeit des neuen Systems. Ab Montag, 11. Mai, soll eine vollständige Umstellung auf die automatisierte Weiterleitung zu den verschiedenen Ebenen erfolgen.
  • Hintergrund:
    Eingehende Anfragen beim Bürger-Infotelefon im Hohenlohekreis werden zunehmend komplexer und erfordern detailliertes Fachwissen. Durch den automatisierten Anrufdialog soll eine direkte Weiterleitung zum passenden Ansprechpartner möglich werden. Eingehende Anrufe zu medizinischen, wirtschaftlichen oder landwirtschaftlichen Fragestellungen werden nach der automatischen Weiterleitung weiterhin direkt von Sachverständigen aus den Bereichen Gesundheitsamt, Wirtschaftsförderung und Landwirtschaftsamt beantwortet.
  • Erreichbarkeit:
    Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis unter Tel. 07940 18-888 ist werktags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr erreichbar.
    Alle wichtigen Informationen zum Coronavirus im Hohenlohekreis sind auch auf der Homepage www.corona-im-hok.de abrufbar.
    Die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt ist unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

Main-Tauber-Kreis: Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 5. Mai)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 5. Mai, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 379. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
  • Die 379 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1 (+1), Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 125, Boxberg: 21, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 23, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 33, Tauberbischofsheim: 25, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 22 (+1) und Wittighausen: 4
  • 286 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 286 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 91, Boxberg: 9, Creglingen: 14, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 8, Igersheim: 20, Külsheim: 3, Königheim: 4, Lauda-Königshofen: 18, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 19, Weikersheim: 28, Werbach: 6, Wertheim: 19, Wittighausen: 2.
  • Werkstätten mit Auflagen wieder geöffnet
    Auch für viele Beschäftigte in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen ist mit der Corona-Pandemie ein geregelter und strukturierter Tagesablauf weggebrochen. Jetzt wurde mit der schrittweisen Öffnung dieser Einrichtungen begonnen. Seit Montag, 4. Mai, ist zunächst die Wiederaufnahme des Betriebs für ein Viertel der vor der Corona-Krise bestehenden Arbeitsplätze erlaubt. Dabei müssen die Werkstätten bestimmte Voraussetzungen erfüllen. So muss ein Infektionsschutzkonzept des Trägers für die Fahrdienste und den Betrieb der Werkstatt und der Förderstätte vorliegen. Die Teilnahme der Menschen mit Behinderungen ist freiwillig. Wer wegen einer Ansteckung mit dem Corona-Virus Ängste hat oder sich die Hygienemaßnahmen nicht zutraut, darf noch zu Hause bleiben. Die geänderte Verordnung ist zunächst bis 23. Mai gültig.
  • Bis 10. Mai verlängert wurde die Geltungsdauer der Corona-Verordnung „Einreise“ sowie der Corona-Verordnung „Spitzensport“. Bei der Einreise-Verordnung wurde ein Umgangsrecht als triftiger Reisegrund hinzugefügt. Neu in der Spitzensport-Verordnung ist, dass bei größeren Trainingsflächen jeweils eine Trainings- und Übungsgruppe von maximal fünf Personen pro Trainingsfläche von 1000 Quadratmetern möglich ist.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Dienstag, 05.05.2020, 17.20 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.007 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 48 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an und mit Covid 19 verstorben.
  • 852 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 107 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 889 887 887 30
Heilbronn (Stadtkreis) 418 415 415 15
Hohenlohekreis 747 744 744 37
Main-Tauber-Kreis 374 373 373 8
Schwäbisch Hall 807 805 804 49

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


  • [Update 5.5.2020  12:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 166.152 (gestern 165.664, vorgestern 164.967) infizierte Fälle und 6.993 (gestern 6.866, vorgestern 6.812) Tote. Schätzungsweise sollen über 135.000 wieder gesundet sein.
  • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.457
  • Am Montag (4. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.457 angestiegen. Davon sind ungefähr 25.238 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.453 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (4. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 68 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.457 an. Davon sind ungefähr 25.238 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
  • Reproduktionszahl und Verdopplungszeit
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.871 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,8 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
  • 1.453 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Karlsruhe insgesamt 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.453 an. Unter den Verstorbenen waren 844 Männer und 609 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
  • Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.
  • Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 15. Todesfall
  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14. und am 2.5.2020 der 15. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
  • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
  • Aktualisierung nach scharfer Kritik
    Nach scharfer Kritik in der letzten Gemeinderatssitzung durch Stadtrat Alfred Dagenbach an der Informationspolitik der Verwaltungsspitze wurde am 4.5.2020 mit einigen bereits verbreiteten Pressemitteilungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise die Corona-Rubrik auf der städtischen Webseite aufgehübscht um den Anschein einer umfassenden Informationspolitik zu wahren.
    Nach wie vor herrscht jedoch über aktuelle Fallzahlen und Ereignise nur Schweigen.
  • Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:
  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 887 bestätigen Fällen vor (Stand: 4. Mai 2020). 29 Personen sind verstorben.
  • Wann endet die Quarantäne?
    Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
  • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
    Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.
  • Hohenlohekreis: Bürger-Infotelefon im Hohenlohekreis angepasst
    • Automatische Weiterleitung ab 7. Mai 2020
      Das Bürger-Infotelefon des Hohenlohekreises stellt ab Donnerstag, 7. Mai, auf einen automatisierten Anrufdialog um. Dadurch soll eine rasche Weiterleitung zum passenden Ansprechpartner auf allen Ebenen in Sachen Coronavirus gewährleistet werden.
    • Die Umstellung wird im Echtbetrieb drei Tage lang getestet. An allen Testtagen stehen Mitarbeiter des Bürger-Infotelefons im Hintergrund zur Verfügung und überprüfen die Funktionstüchtigkeit des neuen Systems. Ab Montag, 11. Mai, soll eine vollständige Umstellung auf die automatisierte Weiterleitung zu den verschiedenen Ebenen erfolgen.
    • Hintergrund:
      Eingehende Anfragen beim Bürger-Infotelefon im Hohenlohekreis werden zunehmend komplexer und erfordern detailliertes Fachwissen. Durch den automatisierten Anrufdialog soll eine direkte Weiterleitung zum passenden Ansprechpartner möglich werden. Eingehende Anrufe zu medizinischen, wirtschaftlichen oder landwirtschaftlichen Fragestellungen werden nach der automatischen Weiterleitung weiterhin direkt von Sachverständigen aus den Bereichen Gesundheitsamt, Wirtschaftsförderung und Landwirtschaftsamt beantwortet.
    • Erreichbarkeit:
      Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis unter Tel. 07940 18-888 ist werktags von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr erreichbar.
      Alle wichtigen Informationen zum Coronavirus im Hohenlohekreis sind auch auf der Homepage www.corona-im-hok.de abrufbar.
      Die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt ist unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

    Main-Tauber-Kreis: Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt
    (Zahlen 4. Mai)

    • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 4. Mai, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 377. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet. Für Personen, die engen Kontakt zur infizierten Person hatten (Kontakt-1-Personen), wird eine Testung veranlasst.
    • Die 377 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 125 (+1), Boxberg: 21, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14, Igersheim: 23, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 33, Tauberbischofsheim: 25, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 21 und Wittighausen: 4.
    • 278 Patienten wieder genesen
      Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 262 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 89 (+7), Boxberg: 6 (+2), Creglingen: 14 (+1), Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 8, Igersheim: 20 (+3), Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 19, Weikersheim: 28, Werbach: 6, Wertheim: 19 (+3), Wittighausen: 1.
    • Auflagen für Gottesdienste und Bestattungen
      Ab sofort sind in Baden-Württemberg gemäß der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen unter Auflagen zum Infektionsschutz wieder erlaubt. Details hat das Kultusministerium in einer separaten Verordnung geregelt. Demnach gilt in Kirchen, Moscheen, Synagogen und anderen Gebetsräumen ein Mindestabstand von Person zu Person von 1,5 Metern. Dies gilt nicht für Personen, die in häuslicher Gemeinschaft leben. Eine einheitliche Teilnehmerobergrenze ist nicht vorgegeben. Vielmehr ergibt sich die Obergrenze ortsspezifisch aus der verbindlichen Anwendung der Abstandsregelung in den jeweiligen Räumlichkeiten.
    • Infektionsrisiken müssen so weit wie möglich reduziert werden. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen daher Desinfektionsmittel bereitgestellt werden. Flächen und Gebrauchsgegenstände, die berührt werden, müssen vor und nach jeder Veranstaltung desinfiziert werden.
    • Körperkontakte und die Verwendung von Gegenständen, die von mehreren Personen genutzt werden, müssen so weit wie möglich vermieden werden. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen wird empfohlen.
    • An Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen im Freien sollen maximal 100 Gläubige teilnehmen. Dabei müssen ansonsten die gleichen Regelungen wie bei Veranstaltungen in Räumen beachtet werden.
    • Für Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete gilt die Obergrenze von 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Bestatter und weitere Mitarbeiter werden nur mitgezählt, wenn sie mit der Trauergemeinde in unmittelbaren Kontakt kommen. Auch hier wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Ebenso soll ein Mindestabstand zur nächsten Person von 1,5 Metern eingehalten werden, sofern diese nicht im gleichen Haushalt wohnt. Rituelle Totenwaschungen in dafür vorgesehenen, spezialisierten Einrichtungen, unter Wahrung der maßgeblichen Schutzmaßnahmen und durch dafür ausgebildete Personen sind zulässig.
    • Es bleibt den Religionsgemeinschaften freigestellt, striktere Regelungen zu erlassen.

    Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
    Stand: Montag, 04.05.2020, 17.15 Uhr

    • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.005 bestätigte Corona-Erkrankte.
    • 48 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
    • 823 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
    • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 134 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
    (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

    Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
    Heilbronn 887 885 885 29
    Heilbronn (Stadtkreis) 415 415 415 15
    Hohenlohekreis 744 744 744 37
    Main-Tauber-Kreis 373 359 359 8
    Schwäbisch Hall 804 804 804 46

    Was läuft falsch?
    Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
    Weiterlesen

    Was sind Coronaviren?
    Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


    [Update 4.5.2020  10:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 165.664 (gestern 164.967, vorgestern 163.162) infizierte Fälle und 6.866 (gestern 6.812, vorgestern 6.632) Tote. Schätzungsweise sollen rund 132.700 wieder gesundet sein.

    Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.389

    • Am Sonntag (3. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.389 angestiegen. Davon sind ungefähr 24.838 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.422 an.
    • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (3. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 117 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.389 an. Davon sind ungefähr 24.838 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
    • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    • Reproduktionszahl und Verdopplungszeit
      Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
    • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.841 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,7 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    • 1.422 Todesfälle in Baden-Württemberg
      Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Heidenheim, Ortenaukreis, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 9 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.422 an. Unter den Verstorbenen waren 830 Männer und 592 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    • Corona-Verordnung erneut geändert
      Die Landesregierung hat am Samstag, 2. Mai, die siebte Verordnung zur Änderung der Corona-Verordnung beschlossen. Weiterlesen

    Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 15. Todesfall

    • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14. und am 2.5.2020 der 15. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
    • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
      Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
    • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
    • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
    • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
    • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
    • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

    Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 866 bestätigen Fällen vor (Stand: 29. April 2020). 28 Personen sind verstorben.
    • Wann endet die Quarantäne?
      Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
    • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
      Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
    • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
    • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
    • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.

    Hohenlohekreis: Landrat Dr. Matthias Neth appelliert um Einhaltung des Kontaktverbotes
    (Stand 28.4.2020)

    • Auch am 1. Mai 2020 zuhause bleiben
      Auch im Hohenlohekreis sind in vielen Ortschaften der „Tanz in den Mai“ mit einem Maibaumfest und bunt geschmückten Maibaum feste Tradition, um den Anbruch der warmen Jahreszeit zu feiern. Am 1. Mai selbst ist man mit Freunden und der Familie in der Natur unterwegs und verbringt gemeinsame Zeit. Dieses Jahr werden die Brauchtümer von der Corona-Pandemie beeinflusst – das Kontaktverbot gilt auch über das 1. Mai-Wochenende weiter.
    • Das heißt nur Familienmitglieder eines gemeinsamen Hausstandes, ansonsten maximal zwei Personen, dürfen zusammen etwas unternehmen. Landrat Dr. Matthias Neth appelliert an die Bevölkerung, sich an das Kontaktverbot zu halten und dies in diesem Jahr zu unterlassen. „Auch wenn Läden wieder geöffnet haben und wenn es in anderen Bereichen zu Lockerungen gekommen ist, ist es weiterhin sehr wichtig auf Kontakte zu verzichten. Deshalb bitte ich alle, meiden Sie Menschenansammlungen, halten Sie Abstand und bleiben Sie am besten zuhause“, so der Hohenloher Landrat. „Es ist erfreulich, dass die Anzahl der Neuinfektionen gesunken ist, aber es ist noch keine Zeit für eine Entwarnung. Ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen, deshalb ist die Einhaltung des Abstandes nach wie vor unerlässlich“, so Neth.
    • Die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt ist unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar. Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis unter der Telefon-Nr. 07940 18-888 ist am Freitag, 1. Mai, nicht besetzt. Am Samstag, 2. Mai, ist dagegen das Bürger-Info-Telefon wie gewohnt von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an die Telefon-Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Telefon-Nr. 07940 18-616 wenden.
    • Zulassungsstelle öffnet ab 4. Mai
      Nur dringende Zulassungen vornehmen, um Wartezeiten zu vermeiden
      Ab Montag, 4. Mai 2020, werden die Zulassungsstelle, die Führerscheinstelle, die Ausländerbehörde und Asylbewerberleistung sowie die Einbürgerungsbehörde wieder zu den regulären Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Schalterarbeitsplätze wurden mit einem Spuckschutz ausgestattet. Sowohl Mitarbeiter als auch Bürger müssen eine Maske tragen.
      Insbesondere bei der Zulassungsstelle rechnet die Kreisverwaltung mit einem größeren Andrang. Im Wartebereich im Foyer des Landratsamtes dürfen sich maximal 15 Personen aufhalten. Daher kann es passieren, dass Bürger auch außerhalb des Landratsamtes warten müssen. Ein Sicherheitsdienst ist vor Ort und regelt den Einlass sowie das Einhalten der Abstandsvorschriften. Personen, die eine Terminreservierung haben, sollten die Reservierung beim Einlass vorzeigen. „Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird die Bevölkerung gebeten, nur bei wirklich dringenden Zulassungen die Behörde aufzusuchen. Es besteht auch die Möglichkeit der Online-Zulassung, die bisher kaum genutzt wird. Auch Online-Terminreservierungen sind weiterhin erwünscht“, erklärt der Leiter der Zulassungsstelle, Karlheinz Haaf.
    • Die übrigen Bereiche sowie die Außenstellen des Landratsamtes bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Kundenkontakte sind in diesen Ämtern nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Auch hier gilt eine Maskenpflicht. Nur Bürger mit Mund-Nasen-Bedeckungen dürfen das Gebäude betreten.

    Main-Tauber-Kreis: Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
    (Zahlen 3. Mai)

    • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Sonntag, 3. Mai, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 376. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet. Für Personen, die engen Kontakt zu den infizierten Personen hatten (Kontakt-1-Personen), wird eine Testung veranlasst.
    • Die 376 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 124 (+1), Boxberg: 21, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 14 (+1), Igersheim: 23, Külsheim: 9, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 33, Tauberbischofsheim: 25, Weikersheim: 32, Werbach: 6, Wertheim: 21 und Wittighausen: 4.
    • Corona-Verordnung erneut geändert
      Die Landesregierung hat am Samstag, 2. Mai, die siebte Verordnung zur Änderung der Corona-Verordnung beschlossen. Weiterlesen

    Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
    Stand: Sonntag, 03.05.2020, 14.00 Uhr

    • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.005 bestätigte Corona-Erkrankte.
    • 47 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
    • 785 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
    • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 173 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
    (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

    Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
    Heilbronn 887 885 885 29
    Heilbronn (Stadtkreis) 415 415 415 15
    Hohenlohekreis 744 744 744 37
    Main-Tauber-Kreis 373 359 359 8
    Schwäbisch Hall 804 804 804 46

    Was läuft falsch?
    Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
    Weiterlesen

    Was sind Coronaviren?
    Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


    [Update 3.5.2020  10:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 164.967 (gestern 163.162, vorgestern 161.539) infizierte Fälle und 6.812 (gestern 6.632, vorgestern 6467 Tote. Schätzungsweise sollen über 130.000 wieder gesundet sein.

    Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.272

    • Am Samstag (2. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.272 angestiegen. Davon sind ungefähr 24.280 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.413 an.
    • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (2. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 149 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.272 an. Davon sind ungefähr 24.280 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
    • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    • Reproduktionszahl und Verdopplungszeit 
      Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,67 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
    • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.831 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,7 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    • 1.413 Todesfälle in Baden-Württemberg
      Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Emmendingen, Esslingen, Konstanz, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Heilbronn und Pforzheim insgesamt 10 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.413 an. Unter den Verstorbenen waren 821 Männer und 592 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen trotz 15. Todesfall

    • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. , am 30.4.2020 der 14. und am 2.5.2020 der 15. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
    • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
      Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Auch aus nichtregionale Quellen erhalten Heilbronner Bürger mehr Informationen wie hier über ein Heilbronner Pflegeheim.
    • Bürger beklagen daher die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
    • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
    • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
    • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
    • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

    Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 866 bestätigen Fällen vor (Stand: 29. April 2020). 28 Personen sind verstorben.
    • Wann endet die Quarantäne?
      Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
    • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
      Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
    • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
    • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
    • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.

    Hohenlohekreis: Landrat Dr. Matthias Neth appelliert um Einhaltung des Kontaktverbotes
    (Stand 28.4.2020)

    • Auch am 1. Mai 2020 zuhause bleiben
      Auch im Hohenlohekreis sind in vielen Ortschaften der „Tanz in den Mai“ mit einem Maibaumfest und bunt geschmückten Maibaum feste Tradition, um den Anbruch der warmen Jahreszeit zu feiern. Am 1. Mai selbst ist man mit Freunden und der Familie in der Natur unterwegs und verbringt gemeinsame Zeit. Dieses Jahr werden die Brauchtümer von der Corona-Pandemie beeinflusst – das Kontaktverbot gilt auch über das 1. Mai-Wochenende weiter.
    • Das heißt nur Familienmitglieder eines gemeinsamen Hausstandes, ansonsten maximal zwei Personen, dürfen zusammen etwas unternehmen. Landrat Dr. Matthias Neth appelliert an die Bevölkerung, sich an das Kontaktverbot zu halten und dies in diesem Jahr zu unterlassen. „Auch wenn Läden wieder geöffnet haben und wenn es in anderen Bereichen zu Lockerungen gekommen ist, ist es weiterhin sehr wichtig auf Kontakte zu verzichten. Deshalb bitte ich alle, meiden Sie Menschenansammlungen, halten Sie Abstand und bleiben Sie am besten zuhause“, so der Hohenloher Landrat. „Es ist erfreulich, dass die Anzahl der Neuinfektionen gesunken ist, aber es ist noch keine Zeit für eine Entwarnung. Ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen, deshalb ist die Einhaltung des Abstandes nach wie vor unerlässlich“, so Neth.
    • Die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt ist unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar. Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis unter der Telefon-Nr. 07940 18-888 ist am Freitag, 1. Mai, nicht besetzt. Am Samstag, 2. Mai, ist dagegen das Bürger-Info-Telefon wie gewohnt von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an die Telefon-Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Telefon-Nr. 07940 18-616 wenden.
    • Zulassungsstelle öffnet ab 4. Mai
      Nur dringende Zulassungen vornehmen, um Wartezeiten zu vermeiden
      Ab Montag, 4. Mai 2020, werden die Zulassungsstelle, die Führerscheinstelle, die Ausländerbehörde und Asylbewerberleistung sowie die Einbürgerungsbehörde wieder zu den regulären Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Schalterarbeitsplätze wurden mit einem Spuckschutz ausgestattet. Sowohl Mitarbeiter als auch Bürger müssen eine Maske tragen.
      Insbesondere bei der Zulassungsstelle rechnet die Kreisverwaltung mit einem größeren Andrang. Im Wartebereich im Foyer des Landratsamtes dürfen sich maximal 15 Personen aufhalten. Daher kann es passieren, dass Bürger auch außerhalb des Landratsamtes warten müssen. Ein Sicherheitsdienst ist vor Ort und regelt den Einlass sowie das Einhalten der Abstandsvorschriften. Personen, die eine Terminreservierung haben, sollten die Reservierung beim Einlass vorzeigen. „Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird die Bevölkerung gebeten, nur bei wirklich dringenden Zulassungen die Behörde aufzusuchen. Es besteht auch die Möglichkeit der Online-Zulassung, die bisher kaum genutzt wird. Auch Online-Terminreservierungen sind weiterhin erwünscht“, erklärt der Leiter der Zulassungsstelle, Karlheinz Haaf.
    • Die übrigen Bereiche sowie die Außenstellen des Landratsamtes bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Kundenkontakte sind in diesen Ämtern nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Auch hier gilt eine Maskenpflicht. Nur Bürger mit Mund-Nasen-Bedeckungen dürfen das Gebäude betreten.

    Main-Tauber-Kreis: 13 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt
    (Zahlen 2. Mai)

    • Bußgeld bei Verstoß gegen Maskenpflicht möglich
      Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 2. Mai, 13 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 374. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in stationärer, teils in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet. Für Personen, die engen Kontakt zur infizierten Person hatten (Kontakt-1-Personen), wird eine Testung veranlasst.
    • Die 374 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 123 (+4), Boxberg: 21 (+4), Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13, Igersheim: 23, Külsheim: 9 (+1), Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 33 (+1), Tauberbischofsheim: 25 (+1), Weikersheim: 32 (+1), Werbach: 6, Wertheim: 21 (+1) und Wittighausen: 4.
    • Seit 27. April gilt beim Einkaufen, in Bussen und Bahnen sowie in den Wartebereichen öffentlicher Verkehrsmittel die Pflicht, eine Mund- und Nasenbedeckung zum gegenseitigen Schutz vor einer Infektion zu tragen. Bislang wurde dabei auf die Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger gesetzt; wer sich nicht an die Pflicht hielt, wurde darauf hingewiesen. Ab Montag, 4. Mai, droht bei Nichteinhaltung der Maskenpflicht ein Bußgeld zwischen 15 und 30 Euro. In diesem Zusammenhang appelliert Landrat Reinhard Frank an die Bevölkerung: „Im Supermarkt, im Zug oder anderswo sollte das Tragen der Maske ganz selbstverständlich sein. Es ist ein Signal, dass wir aufeinander achtgeben und alles tun, um die Corona-Pandemie einzudämmen.“

    Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
    Stand: Donnerstag, 30.04.2020, 17.00 Uhr

    • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.002 bestätigte Corona-Erkrankte.
    • 46 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
    • 769 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
    • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 187 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
    (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

    Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
    Heilbronn 885 885 882 29
    Heilbronn (Stadtkreis) 415 415 413 15
    Hohenlohekreis 744 744 744 37
    Main-Tauber-Kreis 359 359 356 8
    Schwäbisch Hall 804 804 801 46

    Was läuft falsch?
    Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
    Weiterlesen

    Was sind Coronaviren?
    Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


    [Update 2.5.2020  12:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute163.162 (gestern 161.539, vorgestern 160.059) infizierte Fälle und 6.632 (gestern 6467, vorgestern 6.314) Tote. Schätzungsweise sollen rund 127.000 wieder gesundet sein.

    Zahl der Infizierten im Land steigt auf 32.123

    • Am Freitag (1. Mai) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.123 angestiegen. Davon sind ungefähr 23.574 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.403 an.
    • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (1. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 222 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.123 an. Davon sind ungefähr 23.574 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
    • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    • Reproduktionszahl und Verdopplungszeit
      Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,67 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
    • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.817 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,7 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    • 1.403 Todesfälle in Baden-Württemberg
      Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis und Reutlingen sowie aus den Städten Baden-Baden, Karlsruhe, Stuttgart und Ulm insgesamt 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.403 an. Unter den Verstorbenen waren 816 Männer und 587 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen

    • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. und am 30.4.2020 der 14. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
    • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
      Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
    • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
    • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
    • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
    • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

    Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 866 bestätigen Fällen vor (Stand: 29. April 2020). 28 Personen sind verstorben.
    • Wann endet die Quarantäne?
      Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
    • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
      Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
    • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
    • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
    • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.

    Hohenlohekreis: Landrat Dr. Matthias Neth appelliert um Einhaltung des Kontaktverbotes
    (Stand 28.4.2020)

    • Auch am 1. Mai 2020 zuhause bleiben
      Auch im Hohenlohekreis sind in vielen Ortschaften der „Tanz in den Mai“ mit einem Maibaumfest und bunt geschmückten Maibaum feste Tradition, um den Anbruch der warmen Jahreszeit zu feiern. Am 1. Mai selbst ist man mit Freunden und der Familie in der Natur unterwegs und verbringt gemeinsame Zeit. Dieses Jahr werden die Brauchtümer von der Corona-Pandemie beeinflusst – das Kontaktverbot gilt auch über das 1. Mai-Wochenende weiter.
    • Das heißt nur Familienmitglieder eines gemeinsamen Hausstandes, ansonsten maximal zwei Personen, dürfen zusammen etwas unternehmen. Landrat Dr. Matthias Neth appelliert an die Bevölkerung, sich an das Kontaktverbot zu halten und dies in diesem Jahr zu unterlassen. „Auch wenn Läden wieder geöffnet haben und wenn es in anderen Bereichen zu Lockerungen gekommen ist, ist es weiterhin sehr wichtig auf Kontakte zu verzichten. Deshalb bitte ich alle, meiden Sie Menschenansammlungen, halten Sie Abstand und bleiben Sie am besten zuhause“, so der Hohenloher Landrat. „Es ist erfreulich, dass die Anzahl der Neuinfektionen gesunken ist, aber es ist noch keine Zeit für eine Entwarnung. Ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen, deshalb ist die Einhaltung des Abstandes nach wie vor unerlässlich“, so Neth.
    • Die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt ist unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar. Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis unter der Telefon-Nr. 07940 18-888 ist am Freitag, 1. Mai, nicht besetzt. Am Samstag, 2. Mai, ist dagegen das Bürger-Info-Telefon wie gewohnt von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an die Telefon-Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Telefon-Nr. 07940 18-616 wenden.
    • Zulassungsstelle öffnet ab 4. Mai
      Nur dringende Zulassungen vornehmen, um Wartezeiten zu vermeiden
      Ab Montag, 4. Mai 2020, werden die Zulassungsstelle, die Führerscheinstelle, die Ausländerbehörde und Asylbewerberleistung sowie die Einbürgerungsbehörde wieder zu den regulären Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Schalterarbeitsplätze wurden mit einem Spuckschutz ausgestattet. Sowohl Mitarbeiter als auch Bürger müssen eine Maske tragen.
      Insbesondere bei der Zulassungsstelle rechnet die Kreisverwaltung mit einem größeren Andrang. Im Wartebereich im Foyer des Landratsamtes dürfen sich maximal 15 Personen aufhalten. Daher kann es passieren, dass Bürger auch außerhalb des Landratsamtes warten müssen. Ein Sicherheitsdienst ist vor Ort und regelt den Einlass sowie das Einhalten der Abstandsvorschriften. Personen, die eine Terminreservierung haben, sollten die Reservierung beim Einlass vorzeigen. „Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird die Bevölkerung gebeten, nur bei wirklich dringenden Zulassungen die Behörde aufzusuchen. Es besteht auch die Möglichkeit der Online-Zulassung, die bisher kaum genutzt wird. Auch Online-Terminreservierungen sind weiterhin erwünscht“, erklärt der Leiter der Zulassungsstelle, Karlheinz Haaf.
    • Die übrigen Bereiche sowie die Außenstellen des Landratsamtes bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Kundenkontakte sind in diesen Ämtern nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Auch hier gilt eine Maskenpflicht. Nur Bürger mit Mund-Nasen-Bedeckungen dürfen das Gebäude betreten.

    Main-Tauber-Kreis:  Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
    (Zahlen 1. Mai)

    • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 1. Mai, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 361. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
    • Die 361 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 119 (+1), Boxberg: 17, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13 (+1), Igersheim: 23, Külsheim: 8, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 20 und Wittighausen: 4.
    • Fahrrad als Alternative für den Schulweg
      Am Montag, 4. Mai, starten erste Schulklassen wieder mit dem Unterricht vor Ort. Zunächst gehen wieder Schülerinnen und Schüler zur Schule, die noch vor der Sommerpause ihren Abschluss anstreben. In die Schule werden zunächst also deutlich weniger als ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler gehen. Die Busunternehmen sind auf die Situation eingestellt. Auch in Bussen gelten die Hygiene- und Sicherheitsregeln, nämlich Abstand zu halten und Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Die Unternehmen werden nach den Buseinsätzen zusätzlich Haltegriffe, Haltestangen etc. reinigen.
    • Dennoch kann es in Bussen auch zu engeren Kontakten kommen. Deshalb weist das Landratsamt Main-Tauber-Kreis alternativ auf das Fahrrad hin. Schülerinnen und Schüler, die nicht so weit entfernt von ihrem Schulstandort wohnen, können gegebenenfalls mit dem Rad den Weg zwischen Wohnort und Schule zurücklegen. „Die Fahrt mit dem Fahrrad ist in vielen Fällen eine gute Alternative“, erklärt Landrat Reinhard Frank. „Jeder Schüler, der diese Alternative nutzt, entlastet zugleich die Buskapazitäten für die vom Schulstandort weiter entfernt wohnenden Klassenkameradinnen und -kameraden.“
    • Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis empfiehlt deshalb, dass Eltern mit ihren Kindern eine Nutzung des Fahrrads für den Weg zur Schule prüfen. Bei der Fahrt mit dem Fahrrad sollte ebenfalls auf die Corona-Abstandsregeln geachtet werden. Der erforderliche Sicherheitsabstand verlängert sich bei Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 30 km/h aufgrund von Luftverwirbelungen im Windschatten auf mindestens 20 Meter für hintereinander fahrende Radler. „Nebeneinander soll auf Radwegen generell nicht gefahren werden“, sagt Bildungs-Dezernent Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis.

    Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
    Stand: Donnerstag, 30.04.2020, 17.00 Uhr

    • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.002 bestätigte Corona-Erkrankte.
    • 46 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
    • 769 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
    • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 187 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
    (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

    Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
    Heilbronn 885 882 866 29
    Heilbronn (Stadtkreis) 415 413 409 14
    Hohenlohekreis 744 744 744 37
    Main-Tauber-Kreis 359 356 354 8
    Schwäbisch Hall 804 801 796 46

    Was läuft falsch?
    Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
    Weiterlesen

    Was sind Coronaviren?
    Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


    [Update 1.5.2020  20:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
    Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute163.162 (gestern 161.539, vorgestern 160.059) infizierte Fälle und 6.632 (gestern 6467, vorgestern 6.314) Tote. Schätzungsweise sollen rund 127.000 wieder gesundet sein.

    Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.901

    • Am Donnerstag (30. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.901 angestiegen. Davon sind ungefähr 22.950 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.387 an.
    • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (30. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 312 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.901 an. Davon sind ungefähr 22.950 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
    • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
    • Reproduktionszahl und Verdopplungszeit
      Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,7 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
    • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.803 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,7 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.
    • 1.387 Todesfälle in Baden-Württemberg
      Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Heilbronn, Karlsruhe, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Sigmaringen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Heidelberg, Heilbronn und Pforzheim insgesamt 33 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.387 an. Unter den Verstorbenen waren 806 Männer und 581 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen

    • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. und am 30.4.2020 der 14. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
    • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
      Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
    • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
    • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
    • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
    • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

    Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

    • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 866 bestätigen Fällen vor (Stand: 29. April 2020). 28 Personen sind verstorben.
    • Wann endet die Quarantäne?
      Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
    • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
      Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
    • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
    • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
    • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.

    Hohenlohekreis: Landrat Dr. Matthias Neth appelliert um Einhaltung des Kontaktverbotes
    (Stand 28.4.2020)

    • Auch am 1. Mai 2020 zuhause bleiben
      Auch im Hohenlohekreis sind in vielen Ortschaften der „Tanz in den Mai“ mit einem Maibaumfest und bunt geschmückten Maibaum feste Tradition, um den Anbruch der warmen Jahreszeit zu feiern. Am 1. Mai selbst ist man mit Freunden und der Familie in der Natur unterwegs und verbringt gemeinsame Zeit. Dieses Jahr werden die Brauchtümer von der Corona-Pandemie beeinflusst – das Kontaktverbot gilt auch über das 1. Mai-Wochenende weiter.
    • Das heißt nur Familienmitglieder eines gemeinsamen Hausstandes, ansonsten maximal zwei Personen, dürfen zusammen etwas unternehmen. Landrat Dr. Matthias Neth appelliert an die Bevölkerung, sich an das Kontaktverbot zu halten und dies in diesem Jahr zu unterlassen. „Auch wenn Läden wieder geöffnet haben und wenn es in anderen Bereichen zu Lockerungen gekommen ist, ist es weiterhin sehr wichtig auf Kontakte zu verzichten. Deshalb bitte ich alle, meiden Sie Menschenansammlungen, halten Sie Abstand und bleiben Sie am besten zuhause“, so der Hohenloher Landrat. „Es ist erfreulich, dass die Anzahl der Neuinfektionen gesunken ist, aber es ist noch keine Zeit für eine Entwarnung. Ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen, deshalb ist die Einhaltung des Abstandes nach wie vor unerlässlich“, so Neth.
    • Die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt ist unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar. Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis unter der Telefon-Nr. 07940 18-888 ist am Freitag, 1. Mai, nicht besetzt. Am Samstag, 2. Mai, ist dagegen das Bürger-Info-Telefon wie gewohnt von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an die Telefon-Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Telefon-Nr. 07940 18-616 wenden.
    • Zulassungsstelle öffnet ab 4. Mai
      Nur dringende Zulassungen vornehmen, um Wartezeiten zu vermeiden
      Ab Montag, 4. Mai 2020, werden die Zulassungsstelle, die Führerscheinstelle, die Ausländerbehörde und Asylbewerberleistung sowie die Einbürgerungsbehörde wieder zu den regulären Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Schalterarbeitsplätze wurden mit einem Spuckschutz ausgestattet. Sowohl Mitarbeiter als auch Bürger müssen eine Maske tragen.
      Insbesondere bei der Zulassungsstelle rechnet die Kreisverwaltung mit einem größeren Andrang. Im Wartebereich im Foyer des Landratsamtes dürfen sich maximal 15 Personen aufhalten. Daher kann es passieren, dass Bürger auch außerhalb des Landratsamtes warten müssen. Ein Sicherheitsdienst ist vor Ort und regelt den Einlass sowie das Einhalten der Abstandsvorschriften. Personen, die eine Terminreservierung haben, sollten die Reservierung beim Einlass vorzeigen. „Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird die Bevölkerung gebeten, nur bei wirklich dringenden Zulassungen die Behörde aufzusuchen. Es besteht auch die Möglichkeit der Online-Zulassung, die bisher kaum genutzt wird. Auch Online-Terminreservierungen sind weiterhin erwünscht“, erklärt der Leiter der Zulassungsstelle, Karlheinz Haaf.
    • Die übrigen Bereiche sowie die Außenstellen des Landratsamtes bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Kundenkontakte sind in diesen Ämtern nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Auch hier gilt eine Maskenpflicht. Nur Bürger mit Mund-Nasen-Bedeckungen dürfen das Gebäude betreten.

    Main-Tauber-Kreis:  Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
    (Zahlen 1. Mai)

    • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 1. Mai, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 361. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet und zudem eine Testung veranlasst.
    • Die 361 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 119 (+1), Boxberg: 17, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 13 (+1), Igersheim: 23, Külsheim: 8, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 20 und Wittighausen: 4.
    • Fahrrad als Alternative für den Schulweg
      Am Montag, 4. Mai, starten erste Schulklassen wieder mit dem Unterricht vor Ort. Zunächst gehen wieder Schülerinnen und Schüler zur Schule, die noch vor der Sommerpause ihren Abschluss anstreben. In die Schule werden zunächst also deutlich weniger als ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler gehen. Die Busunternehmen sind auf die Situation eingestellt. Auch in Bussen gelten die Hygiene- und Sicherheitsregeln, nämlich Abstand zu halten und Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Die Unternehmen werden nach den Buseinsätzen zusätzlich Haltegriffe, Haltestangen etc. reinigen.
    • Dennoch kann es in Bussen auch zu engeren Kontakten kommen. Deshalb weist das Landratsamt Main-Tauber-Kreis alternativ auf das Fahrrad hin. Schülerinnen und Schüler, die nicht so weit entfernt von ihrem Schulstandort wohnen, können gegebenenfalls mit dem Rad den Weg zwischen Wohnort und Schule zurücklegen. „Die Fahrt mit dem Fahrrad ist in vielen Fällen eine gute Alternative“, erklärt Landrat Reinhard Frank. „Jeder Schüler, der diese Alternative nutzt, entlastet zugleich die Buskapazitäten für die vom Schulstandort weiter entfernt wohnenden Klassenkameradinnen und -kameraden.“
    • Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis empfiehlt deshalb, dass Eltern mit ihren Kindern eine Nutzung des Fahrrads für den Weg zur Schule prüfen. Bei der Fahrt mit dem Fahrrad sollte ebenfalls auf die Corona-Abstandsregeln geachtet werden. Der erforderliche Sicherheitsabstand verlängert sich bei Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 30 km/h aufgrund von Luftverwirbelungen im Windschatten auf mindestens 20 Meter für hintereinander fahrende Radler. „Nebeneinander soll auf Radwegen generell nicht gefahren werden“, sagt Bildungs-Dezernent Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis.

    Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
    Stand: Donnerstag, 30.04.2020, 17.00 Uhr

    • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir seit dem Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 1.002 bestätigte Corona-Erkrankte.
    • 46 Corona-Erkrankte aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
    • 769 Corona-Erkrankte sind inzwischen wieder vollständig gesundet.
    • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall deshalb noch 187 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

    Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
    (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

    Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
    Heilbronn 885 882 866 29
    Heilbronn (Stadtkreis) 415 413 409 14
    Hohenlohekreis 744 744 744 37
    Main-Tauber-Kreis 359 356 354 8
    Schwäbisch Hall 804 801 796 46

    — Corona-Fälle in Baden-Württenberg — Fallzahlen weltweit —

    Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) seit Dezember 2019 nach am schwersten betroffenen Ländern | Statista öffnen

    Quelle: Statista


    Was läuft falsch?
    Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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    Was sind Coronaviren?
    Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


    Corona-Dokuticker April 2020

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Ein Gedanke zu “Corona-Dokuticker: Weiter Neuinfektionen

  1. Auch die Medien, TV und Zeitungen tragen eine Mitverantwortung

    Ja, wir haben eine Corona-Pandemie,

    aber wie wir damit umgehen, – geht gar nicht.

    Jedes Jahr sterben in Deutschland an der

    „normalen Grippe“ ca. 25.000 Personen

    Das hat in der Vergangenheit niemand interessiert,

    außer die Angehörigen. Die Opferzahlen liegen

    dieses Jahr inzwischen wohl um die 8.000 Personen.

    Jetzt wird eine Panik und eine Hysterie geschürt

    und jeden Tag durch TV und Printmedien

    „am Kochen gehalten“, die uns möglicherweise

    in eine Katastrophe noch größeren Ausmaßes führt.

    Als Kollateralschaden werden tausende von Firmen

    in Konkurs gehen und mit ihnen werden Millionen ihre

    Arbeit verlieren.

    Bereits jetzt jammern die Kommunen über fehlende

    Steuereinnahmen weil die Wirtschaft ausgebremst wird.

    Wenn in der Folge also unser Wirtschaftssystem

    kollabiert und unser Finanzsystem zusammenbricht,

    dann haben wir mehr als eine Pandemie.

    .

    Die Bürger werden dann fragen, wie konnte es dazu kommen?

    TV und die anderen Medien werden sich dann an die

    Brust schlagen müssen, weil sie mitgemacht haben und

    keinen kühlen Kopf bewahrt haben.

    Blindes Vertrauen in die Politiker kann verhängnisvoll enden.

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