Corona-Dokuticker: 14. Corona-bedingter Todesfall in Heilbronn

  • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.901

  • Deutschland: 6.632 Corona-bedingte Todesfälle bundesweit

 

[Update 30.4.2020  14:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland

Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 161.539 (gestern 160.059, vorgestern 158.758) infizierte Fälle und 6467 (gestern 6.314, vorgestern 6.126) Tote. Schätzungsweise sollen rund 123.500 wieder gesundet sein.


[Update 29.4.2020  14:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 160.059 (gestern 158.758, vorgestern 157.770) infizierte Fälle und 6.314 (gestern 6.126, vorgestern 5.976) Tote. Schätzungsweise sollen rund 120.000 wieder gesundet sein.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.406

  • Am Dienstag (28. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.406 angestiegen. Davon sind ungefähr 21.706 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.307 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (28. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 229 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.406 an. Davon sind ungefähr 21.706 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
  • Reproduktionszahl liegt bei 0,9
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,9 angegeben. Ein R von 0,9 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.691 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
  • 1.307 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Esslingen, Heidenheim, Heilbronn, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Hall und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Baden-Baden insgesamt 38 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.307 an. Unter den Verstorbenen waren 768 Männer und 539 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

  • Land unterstützt Quartiersentwicklung in Baden-Württemberg mit weiteren 2,3 Millionen Euro
    Weiterlesen
  • Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und das Ministerium für Soziales und Integration haben eine gemeinsame Richtlinie zu den Hygiene- und Schutzmaßnahmen in Friseurbetrieben veröffentlicht. Weiterlesen

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus:

  • Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 863 bestätigen Fällen vor (Stand: 28. April 2020). 28 Personen sind verstorben.
  • Wann endet die Quarantäne?
    Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
  • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
    Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.

Hohenlohekreis: Landrat Dr. Matthias Neth appelliert um Einhaltung des Kontaktverbotes
(Stand 28.4.2020)

  • Auch am 1. Mai 2020 zuhause bleiben
    Auch im Hohenlohekreis sind in vielen Ortschaften der „Tanz in den Mai“ mit einem Maibaumfest und bunt geschmückten Maibaum feste Tradition, um den Anbruch der warmen Jahreszeit zu feiern. Am 1. Mai selbst ist man mit Freunden und der Familie in der Natur unterwegs und verbringt gemeinsame Zeit. Dieses Jahr werden die Brauchtümer von der Corona-Pandemie beeinflusst – das Kontaktverbot gilt auch über das 1. Mai-Wochenende weiter.
  • Das heißt nur Familienmitglieder eines gemeinsamen Hausstandes, ansonsten maximal zwei Personen, dürfen zusammen etwas unternehmen. Landrat Dr. Matthias Neth appelliert an die Bevölkerung, sich an das Kontaktverbot zu halten und dies in diesem Jahr zu unterlassen. „Auch wenn Läden wieder geöffnet haben und wenn es in anderen Bereichen zu Lockerungen gekommen ist, ist es weiterhin sehr wichtig auf Kontakte zu verzichten. Deshalb bitte ich alle, meiden Sie Menschenansammlungen, halten Sie Abstand und bleiben Sie am besten zuhause“, so der Hohenloher Landrat. „Es ist erfreulich, dass die Anzahl der Neuinfektionen gesunken ist, aber es ist noch keine Zeit für eine Entwarnung. Ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen, deshalb ist die Einhaltung des Abstandes nach wie vor unerlässlich“, so Neth.
  • Die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt ist unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar. Die Bürgerhotline des Gesundheitsamtes Hohenlohekreis unter der Telefon-Nr. 07940 18-888 ist am Freitag, 1. Mai, nicht besetzt. Am Samstag, 2. Mai, ist dagegen das Bürger-Info-Telefon wie gewohnt von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an die Telefon-Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Telefon-Nr. 07940 18-616 wenden.
  • Zulassungsstelle öffnet ab 4. Mai
    Nur dringende Zulassungen vornehmen, um Wartezeiten zu vermeiden
    Ab Montag, 4. Mai 2020, werden die Zulassungsstelle, die Führerscheinstelle, die Ausländerbehörde und Asylbewerberleistung sowie die Einbürgerungsbehörde wieder zu den regulären Öffnungszeiten für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Schalterarbeitsplätze wurden mit einem Spuckschutz ausgestattet. Sowohl Mitarbeiter als auch Bürger müssen eine Maske tragen.
    Insbesondere bei der Zulassungsstelle rechnet die Kreisverwaltung mit einem größeren Andrang. Im Wartebereich im Foyer des Landratsamtes dürfen sich maximal 15 Personen aufhalten. Daher kann es passieren, dass Bürger auch außerhalb des Landratsamtes warten müssen. Ein Sicherheitsdienst ist vor Ort und regelt den Einlass sowie das Einhalten der Abstandsvorschriften. Personen, die eine Terminreservierung haben, sollten die Reservierung beim Einlass vorzeigen. „Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird die Bevölkerung gebeten, nur bei wirklich dringenden Zulassungen die Behörde aufzusuchen. Es besteht auch die Möglichkeit der Online-Zulassung, die bisher kaum genutzt wird. Auch Online-Terminreservierungen sind weiterhin erwünscht“, erklärt der Leiter der Zulassungsstelle, Karlheinz Haaf.
  • Die übrigen Bereiche sowie die Außenstellen des Landratsamtes bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Kundenkontakte sind in diesen Ämtern nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Auch hier gilt eine Maskenpflicht. Nur Bürger mit Mund-Nasen-Bedeckungen dürfen das Gebäude betreten.

Main-Tauber-Kreis: Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 28. April)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 28. April, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 356. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
  • Die 356 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 117 (+1), Boxberg: 17, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 6, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 20 (+1) und Wittighausen: 4.
  • 246 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 246 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 72, Boxberg: 4, Creglingen: 13, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 8, Grünsfeld: 8, Igersheim: 17, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 16, Niederstetten: 27, Tauberbischofsheim: 17, Weikersheim: 28, Werbach: 5, Wertheim: 16, Wittighausen: 1.
  • Testungen werden ausgeweitet
    Den am 23. April vom Sozialministerium Baden-Württemberg bekanntgegebenen neuen Test­empfehlungen folgend, hat der Corona-Arbeitsstab in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt engmaschigere Coronavirus-Testungen beschlossen. Ab sofort werden konsequent alle engen Kontaktpersonen (sogenannte Kontakt-1-Personen) von bestätigten Coronavirus-Fällen untersucht, auch wenn sie keine Symptome einer Erkrankung zeigen. Kontakt-1-Personen haben mindestens 15 Minuten mit einem an Covid-19 Erkrankten gesprochen oder wurden von diesem zum Beispiel angehustet.
  • Bisher werden grundsätzlich nur diejenigen Personen getestet, die engen Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten, die in der Pflege oder einem medizinischen Beruf arbeiten, die mindestens einen Risikofaktor erfüllen (zum Beispiel über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen haben) und zudem Krankheitssymptome aufweisen. „Neu ist, dass künftig auch für Menschen ohne Symptome, die aber in engem Kontakt zu Infizierten stehen oder zuletzt gestanden haben, eine Testung angeordnet wird“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder, Leiter des Corona-Arbeitsstabs. „Dies dient dazu, einen erneuten Anstieg der Covid-Fallzahlen frühzeitig und bestmöglich eindämmen zu können.“
  • Die vom Gesundheitsamt im Rahmen des Kontaktmanagements ermittelten Kontakt-1-Personen erhalten eine amtliche Anordnung zur Testung. Im Main-Tauber-Kreis existiert mit einer Schwerpunktpraxis in Wertheim, dem Zentralen Abstrichzentrum in Tauberbischofsheim und der Fieberambulanz in Bad Mergentheim eine gute Infrastruktur für Testungen. Diese entlastet die Praxen niedergelassener Ärzte und schützt andere Patienten bei einem Arztbesuch sowie das jeweilige Praxispersonal vor dem Risiko der Ansteckung.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Dienstag, 28.04.2020, 18.20 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell insgesamt 992 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 44 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 733 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall 215 Menschen mit dem Virus infiziert.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 863 852 852 28
Heilbronn (Stadtkreis) 409 406 402 13
Hohenlohekreis 745 743 733 36
Main-Tauber-Kreis 352 352 352 7
Schwäbisch Hall 795 786 782 46

 

— Corona-Fälle in Baden-Württenberg — Fallzahlen weltweit —

Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) seit Dezember 2019 nach am schwersten betroffenen Ländern | Statista öffnen

Quelle: Statista


Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen
Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 28.4.2020 9:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 158.758 (gestern 157.770, vorgestern 156.513) infizierte Fälle und 6.126 (gestern 5.976, vorgestern 5.877) Tote. Schätzungsweise sollen rund 115.000 wieder gesundet sein.

  • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.177
  • Am Montag (27. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.177 angestiegen. Davon sind ungefähr 21.126 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.269 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (27. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 160 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.177 an. Davon sind ungefähr 21.126 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
  • Reproduktionszahl liegt bei 0,8
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.658 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
  • 1.269 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Calw, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Hohenlohekreis,Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Rems-Murr-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Mannheim und Stuttgart insgesamt 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.269 an. Unter den Verstorbenen waren 754 Männer und 515 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
  • Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen

  • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Landkreis Heilbronn: SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen unter Quarantäne gestellt

  • Keine neuen Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 852 bestätigen Fällen vor (Stand: 26. April 2020). 26 Personen sind verstorben.
  • Wann endet die Quarantäne?
    Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
  • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
    Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Situation des unter Quarantäne gestellten SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen, in dem es dank umstrittener oder ungeklärter Massnahmen zu einer Masseninfektion  gekommen ist.

Hohenlohekreis: Quarantänemaßnahmen in zwei weiteren Pflegeheimen aufgehoben
(Stand 25.4.2020)

  • Bewohner dürfen ihre Zimmer wieder verlassen
    Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat die angeordneten Quarantänemaßnahmen für zwei weitere Pflegeheime im Landkreis wieder aufgehoben, da keine Bewohner und auch keine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mehr positiv getestet wurden oder Symptome entwickelt haben, die auf eine Erkrankung mit SARS-COV-2 hinweisen. Damit dürfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb des Heimes wieder frei bewegen. Auch die Mitarbeiter des Heims müssen sich zuhause nicht mehr isolieren. Die für alle Heime grundsätzlich geltenden Besuchsbeschränkungen sowie verschärfte Hygienemaßnahmen bleiben bestehen.
  • Insgesamt stehen im Hohenlohekreis nun noch sechs Pflegeheime unter Quarantäne, weil das Coronavirus entweder bei einem Bewohner oder einem Mitarbeiter nachgewiesen wurde.
  • Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden. Insgesamt gingen bereits über 6.000 Anrufe bei der Bürgerhotline ein.
  • Ab Samstag, 25.04.2020, ist das Gesundheitsamt bei Fragen von Rat suchenden Bürgerrinnen und Bürger wie folgt erreichbar:
    Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.
  • Grund für die Änderung ist, dass insbesondere am Wochenende nur sehr wenige Anrufe beim Bürger-Info-Telefon eingegangen sind. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

Main-Tauber-Kreis: Keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
(Zahlen 27. April)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 27. April, keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit bleibt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 354. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 116, Boxberg: 17, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 6, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 und Wittighausen: 4.
  • 241 Patienten wieder genesen
    Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 241 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 71, Boxberg: 4, Creglingen: 13, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 8, Grünsfeld: 7, Igersheim: 16, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 16, Niederstetten: 25, Tauberbischofsheim: 17, Weikersheim: 28, Werbach: 5, Wertheim: 16, Wittighausen: 1.
  • RufTaxi-Zentrale wieder erreichbar
    Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der Rückkehr zum ÖPNV-Regelbetrieb am 4. Mai steht die telefonische Fahrplanauskunft des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) seit Montag, 27. April, wieder zur Verfügung. Damit können wieder telefonische RufTaxi-Buchungen vorgenommen werden. Weiterhin sind Onlineauskünfte und -buchungen über die Internetseite www.vrn.de sowie in der kostenlosen myVRN-App möglich. Informationen zum Fahrplan und zu den Tarifangeboten des VRN gibt es zudem bei der Verkehrsgesellschaft Main-Tauber unter www.vgmt.de sowie während der Geschäftszeiten telefonisch unter 09343/62140. Im RufTaxi-Verkehr bleibt zum Schutz der Fahrer und Fahrgäste der Beifahrersitz für die Personenbeförderung gesperrt und die maximale Anzahl der Fahrgäste auf zwei Personen begrenzt. Ausgenommen von dieser Regelung sind zu befördernden Familien. Solche Familienbuchungen müssen telefonisch unter der Nummer 0621/1077077 erfolgen.
  • Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat am Montag klargestellt, dass das Tragen von nicht-medizinischen Alltagsmasken oder vergleichbaren Mund-Nasen-Bedeckungen auch im Taxi- und Mietwagenverkehr sowie unter anderem bei freigestellten Schülerverkehren erforderlich ist. Ausnahmen gelten, wenn es aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen für den Betroffenen unzumutbar ist oder anderweitige Schutzmaßnahmen, wie zum Beispiel der Einsatz von rechtlich zulässigen Trennvorrichtungen, ergriffen werden.
  • Im Zusammenhang mit Taxi- und Mietwagenfahrten hat das Verkehrsministerium am Montag Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Demnach sollen keine Sammelfahrten durchgeführt werden, es sei denn, sie sind unvermeidbar, etwa die Beförderung von Schülern zu ihren Bildungseinrichtungen.
  • Auf größtmöglichen Abstand zwischen der Fahrerin/dem Fahrer und den Fahrgästen von möglichst 1,5 Meter ist zu achten, soweit keine Abschirmung des Fahrgastraumes etwa durch eine Trennscheibe gegeben ist. Der Einbau von rechtlich zugelassenen Spuckschutz-Vorrichtungen wird empfohlen. Personen sind grundsätzlich auf der Rückbank, hinter dem Beifahrersitz, zu befördern, um den größtmöglichen Abstand zur Fahrerin/zum Fahrer zu gewährleisten, es sei denn die Beförderung eines Fahrgastes ist nur auf dem Beifahrersitz zumutbar.
  • Beförderte Personengruppen, die Angehörige des gleichen Haushalts umfassen, können zueinander einen geringeren Abstand als 1,5 Meter haben, sollen aber einen größtmöglichen Abstand zum Fahrer/zur Fahrerin einhalten. Werden ausnahmsweise mehrere Fahrgäste (nicht Familien) befördert, so sollte mindestens ein Großraumtaxi eingesetzt werden und sowohl zwischen den Fahrgästen und der Fahrerin/dem Fahrer durch angepasste Sitzplatzverteilung ein größtmöglicher Abstand eingehalten werden.
  • Bei der Beförderung von unterstützungsbedürftigen Personen, die durch das Corona-Virus potentiell besonders gefährdet sind, wie etwa Dialyse-, Chemo- oder Bestrahlungstherapiepatienten, ist grundsätzlich eine zusätzliche Begleitperson zulässig. Auch hier sollte jedoch möglichst auf die Einhaltung des Abstands geachtet werden.
  • Allgemeine Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen und die regelmäßige Desinfektion des Fahrgastinnenraums sowie der Türaußengriffe sind zu beachten. Während der Beförderung soll die Umluftfunktion der Klimaanlage ausgeschaltet bleiben, der Fahrgastinnenraum ist bestmöglich zu belüften.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
Stand: Montag, 27.04.2020, 17.10 Uhr

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell insgesamt 988 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 44 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 714 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.
  • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall 230 Menschen mit dem Virus infiziert.
  • Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.
  • Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
    (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)
Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 852 852 848 26
Heilbronn (Stadtkreis) 406 402 402 13
Hohenlohekreis 743 733 733 36
Main-Tauber-Kreis 352 352 345 7
Schwäbisch Hall 786 782 761 43

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen
Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 27.4.2020 10:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 157.770 (gest6ern 156.513, vorgestern 154.999) infizierte Fälle und 5.976 (gestern 5.877, vorgestern 5.760) Tote. Schätzungsweise sollen rund 115.000 wieder gesundet sein.

  • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 31.017
  • Am Sonntag (26. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.017 angestiegen. Davon sind ungefähr 20.701 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.249 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (26. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 278 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.017 an. Davon sind ungefähr 20.701 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
  • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
  • Reproduktionszahl liegt bei 0,8
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.637 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
  • 1.249 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Göppingen, Rastatt, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis und Waldshut sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.249 an. Unter den Verstorbenen waren 741 Männer und 508 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
  • Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.
    • Stadt Heilbronn: Keine aktuellen Informationen
    • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
    • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
      Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
    • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
    • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
    • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
    • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
    • Landkreis Heilbronn: SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen unter Quarantäne gestellt
    • Keine neuen Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 800 bestätigen Fällen vor (Stand: 22. April 2020). 25 Personen sind verstorben.
    • Wann endet die Quarantäne?
      Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
    • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
      Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
    • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
    • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
    • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Quarantäne des SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen.
    • Hohenlohekreis: Quarantänemaßnahmen in zwei weiteren Pflegeheimen aufgehoben
      (Stand 25.4.2020)
    • Bewohner dürfen ihre Zimmer wieder verlassen
      Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat die angeordneten Quarantänemaßnahmen für zwei weitere Pflegeheime im Landkreis wieder aufgehoben, da keine Bewohner und auch keine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mehr positiv getestet wurden oder Symptome entwickelt haben, die auf eine Erkrankung mit SARS-COV-2 hinweisen. Damit dürfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb des Heimes wieder frei bewegen. Auch die Mitarbeiter des Heims müssen sich zuhause nicht mehr isolieren. Die für alle Heime grundsätzlich geltenden Besuchsbeschränkungen sowie verschärfte Hygienemaßnahmen bleiben bestehen.
    • Insgesamt stehen im Hohenlohekreis nun noch sechs Pflegeheime unter Quarantäne, weil das Coronavirus entweder bei einem Bewohner oder einem Mitarbeiter nachgewiesen wurde.
    • Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden. Insgesamt gingen bereits über 6.000 Anrufe bei der Bürgerhotline ein.
    • Ab Samstag, 25.04.2020, ist das Gesundheitsamt bei Fragen von Rat suchenden Bürgerrinnen und Bürger wie folgt erreichbar:
      Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.
    • Grund für die Änderung ist, dass insbesondere am Wochenende nur sehr wenige Anrufe beim Bürger-Info-Telefon eingegangen sind. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.
    • Main-Tauber-Kreis: Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
      (Zahlen 26. April)
    • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Sonntag, 26. April, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 354. Die beiden neu infizierten Personen befinden sich in stationärer Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
    • Die 354 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 116 (+1), Boxberg: 17, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 6 (+1), Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 und Wittighausen: 4.
    • Beschwerde gegen Beschluss des Verwaltungsgerichts
      Der Betreiber des Outlet Centers Wertheim Village hat Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Mannheim gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Stuttgart eingereicht. Die Richter hatten in einer Eilentscheidung dem Landratsamt Recht gegeben, das am 20. April die Schließung des Outlet-Centers bis 3. Mai verfügt hatte.
    • Geänderte Einreise-Verordnung
      Geändert wurde vom Sozialministerium mit Wirkung vom 25. April die „Corona-Verordnung Einreise“. Gestrichen wurde Paragraph 2 (Tätigkeitsverbot für einreisende Personen, die ihren Wohnsitz außerhalb des Landes Baden-Württemberg haben). Von der Pflicht zur häuslichen Quarantäne ausgenommen sind nun auch Personen, die sich „zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst bis zu fünf Tage im Ausland aufgehalten haben“. Quarantänepflicht gilt zudem nicht für Personen, die zum Zweck einer mindestens dreiwöchigen Arbeitsaufnahme in das Land Baden-Württemberg einreisen – hier wurde der Begriff „Saisonarbeitskräfte“ gestrichen. Geändert wurde die Geltungsdauer der Verordnung, die nun am 3. Mai außer Kraft tritt. Bisher war die Geltungsdauer an jene der Corona-Verordnung geknüpft.
    • Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
      Stand: Sonntag, 26.04.2020, 14.30 Uhr
    • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell insgesamt 980 bestätigte Corona-Erkrankte.
    • 44 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
    • 678 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.
    • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall 258 Menschen mit dem Virus infiziert.
    • Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.
    • Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
      (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

 

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 852 848 848 26
Heilbronn (Stadtkreis) 402 402 397 13
Hohenlohekreis 733 733 733 35
Main-Tauber-Kreis 352 345 344 7
Schwäbisch Hall 782 761 748 43
            • Was läuft falsch?
              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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            • Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

            • [Update 26.4.2020 10:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 156.513 (gestern 154.999, vorgestern  153.129) infizierte Fälle und 5.877 (gestern 5.760, vorgestern 5.575) Tote. Schätzungsweise sollen rund 110.000 wieder gesundet sein.
            • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 30.739
              • Am Samstag (25. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 30.739 angestiegen. Davon sind ungefähr 20.032 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.237 an.
              • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (25. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 370 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 30.739 an. Davon sind ungefähr 20.032 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
              • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
              • Reproduktionszahl liegt bei 0,8
                Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben (siehe Abbildung). Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
              • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.608 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,2 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
              • 1.237 Todesfälle in Baden-Württemberg
                Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Lörrach, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Tuttlingen und Waldshut sowie aus der Stadt Baden-Baden insgesamt 34 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.237 an. Unter den Verstorbenen waren 733 Männer und 504 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

              Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

              Stadt Heilbronn: Trotz dreizehn Todesfällen keine aktuellen Informationen

              • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
              • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
                Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
              • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
              • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
              • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
              • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

              Landkreis Heilbronn: SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen unter Quarantäne gestellt

              • Keine neuen Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 800 bestätigen Fällen vor (Stand: 22. April 2020). 25 Personen sind verstorben.
              • Wann endet die Quarantäne?
                Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
              • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
                Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
              • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
              • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
              • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Quarantäne des SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen.

              Hohenlohekreis: Quarantänemaßnahmen in zwei weiteren Pflegeheimen aufgehoben
              (Stand 25.4.2020)

              • Bewohner dürfen ihre Zimmer wieder verlassen
                Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat die angeordneten Quarantänemaßnahmen für zwei weitere Pflegeheime im Landkreis wieder aufgehoben, da keine Bewohner und auch keine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mehr positiv getestet wurden oder Symptome entwickelt haben, die auf eine Erkrankung mit SARS-COV-2 hinweisen. Damit dürfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb des Heimes wieder frei bewegen. Auch die Mitarbeiter des Heims müssen sich zuhause nicht mehr isolieren. Die für alle Heime grundsätzlich geltenden Besuchsbeschränkungen sowie verschärfte Hygienemaßnahmen bleiben bestehen.
              • Insgesamt stehen im Hohenlohekreis nun noch sechs Pflegeheime unter Quarantäne, weil das Coronavirus entweder bei einem Bewohner oder einem Mitarbeiter nachgewiesen wurde.
              • Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden. Insgesamt gingen bereits über 6.000 Anrufe bei der Bürgerhotline ein.
              • Ab Samstag, 25.04.2020, ist das Gesundheitsamt bei Fragen von Rat suchenden Bürgerrinnen und Bürger wie folgt erreichbar:
                Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.
              • Grund für die Änderung ist, dass insbesondere am Wochenende nur sehr wenige Anrufe beim Bürger-Info-Telefon eingegangen sind. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

              Main-Tauber-Kreis: Fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
              (Zahlen 25. April)

              • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 25. April, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 352. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.
              • Die 352 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 115 (+2), Boxberg: 17 (+2), Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 32 (+1), Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 und Wittighausen: 4.
              • Dienstbetrieb im Landratsamt ab 29. April
                Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis beendet ab Mittwoch, 29. April, seinen Schichtbetrieb und geht weitestgehend wieder zur Normalarbeitszeit über. Dennoch bleibt die Schließung der Dienststellen für den Publikumsverkehr bestehen. Persönliche Vorsprachen sind auf das Notwendige zu beschränken und können nur nach telefonischer Voranmeldung stattfinden. Ab sofort werden Termine bis auf weiteres auch während der Servicezeiten am Nachmittag angeboten (montags bis mittwochs bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr). Für das Gesundheitsamt gilt die komplette Aussetzung des Publikumsverkehrs unverändert weiter.
              • Im Publikumsverkehr ist generell zu beachten, dass grundsätzlich und wo immer möglich ein Abstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten ist. Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nur, wenn im Gespräch zwischen Kunden und Mitarbeiter der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann und auch keine Einrichtungen wie zum Beispiel Plexiglaswände vorhanden sind. In solchen Fällen werden Kunden des Landratsamtes bereits bei der Terminvereinbarung darauf hingewiesen, dass eine Vorsprache nur mit Mund-Nasen-Bedeckung möglich ist. Ohne einen solchen Schutz müssen sie konsequent abgewiesen werden.
              • Regelungen auf den Recyclinghöfen
                Der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis (AWMT) weist darauf hin, dass ab Montag, 27. April, auf allen Recyclinghöfen, Kompostplätzen und der Kreismülldeponie „Heegwald“ für alle Anlieferer grundsätzlich Maskenpflicht besteht. Ein Zutritt ohne Mund-Nasen-Bedeckung ist nicht möglich. Die Zahl der Benutzer einer Entsorgungseinrichtung bleibt auf maximal drei Personen zur gleichen Zeit beschränkt.

              Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
              Stand: Freitag, 24.04.2020, 17.40 Uhr

              • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell insgesamt954 bestätigte Corona-Erkrankte.
              • 40 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
              • 673 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.
              • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall noch 241 Menschen mit dem Virus infiziert.

              Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

              Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
              (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)

              Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
              Heilbronn 848 848 829 26
              Heilbronn (Stadtkreis) 402 397 389 13
              Hohenlohekreis 733 733 731 35
              Main-Tauber-Kreis 345 344 342 7
              Schwäbisch Hall 761 748 739 40

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              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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              Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


            • [Update 25.4.2020 9:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 154.999 (gestern  153.129, vorgestern 150.648) infizierte Fälle und 5.760 (gestern 5.575, vorgestern 5.315) Tote. Schätzungsweise sollen rund 107.000 wieder gesundet sein.
            • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 30.369
            • Am Freitag (24. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 30.369 angestiegen. Davon sind ungefähr 19.339 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.203 an.
            • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (24. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 457 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 30.369 an. Davon sind ungefähr 19.339 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
            • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
            • Reproduktionszahl liegt bei 0,8
              Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben (siehe Abbildung). Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
            • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.608 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
            • 1.203 Todesfälle in Baden-Württemberg
              Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heilbronn, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Heilbronn, Mannheim und Ulm insgesamt 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.203 an. Unter den Verstorbenen waren 714 Männer und 489 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
            • Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.
            • Stadt Heilbronn: Trotz dreizehn Todesfällen keine aktuellen Informationen
            • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte, am 23.4.2020 der elfte und am 23.4.2020 mit zwei weiteren der 13. Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
            • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
              Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
            • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
            • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
            • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
            • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
            • Landkreis Heilbronn: SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen unter Quarantäne gestellt
            • Keine neuen Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 800 bestätigen Fällen vor (Stand: 22. April 2020). 25 Personen sind verstorben.
            • Wann endet die Quarantäne?
              Das Landratsamt erläutert in einer Meldung die Kriterien für die Aufhebung der Quarantäne nach einer COVID-19 Infektion. Link zur Meldung
            • Zentrale Beprobungsstelle geht in Stand-By
              Die neu eingerichteten Fieberambulanzen in Bad Rappenau, Eppingen und Neckarsulm sowie verschiedenen Corona-Schwerpunktpraxen machen den Betrieb der Beprobungsstelle momentan nicht mehr erforderlich. Bei Bedarf kann der Betrieb jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Link zur Meldung
            • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
            • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
            • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Quarantäne des SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen.
            • Hohenlohekreis: Quarantänemaßnahmen in zwei weiteren Pflegeheimen aufgehoben
              (Stand 25.4.2020)
            • Bewohner dürfen ihre Zimmer wieder verlassen
              Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat die angeordneten Quarantänemaßnahmen für zwei weitere Pflegeheime im Landkreis wieder aufgehoben, da keine Bewohner und auch keine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mehr positiv getestet wurden oder Symptome entwickelt haben, die auf eine Erkrankung mit SARS-COV-2 hinweisen. Damit dürfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb des Heimes wieder frei bewegen. Auch die Mitarbeiter des Heims müssen sich zuhause nicht mehr isolieren. Die für alle Heime grundsätzlich geltenden Besuchsbeschränkungen sowie verschärfte Hygienemaßnahmen bleiben bestehen.
            • Insgesamt stehen im Hohenlohekreis nun noch sechs Pflegeheime unter Quarantäne, weil das Coronavirus entweder bei einem Bewohner oder einem Mitarbeiter nachgewiesen wurde.
            • Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden. Insgesamt gingen bereits über 6.000 Anrufe bei der Bürgerhotline ein.
            • Ab Samstag, 25.04.2020, ist das Gesundheitsamt bei Fragen von Rat suchenden Bürgerrinnen und Bürger wie folgt erreichbar:
              Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.
            • Grund für die Änderung ist, dass insbesondere am Wochenende nur sehr wenige Anrufe beim Bürger-Info-Telefon eingegangen sind. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.
            • Main-Tauber-Kreis: Drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
              (Zahlen 24. April)
            • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 24. April, drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 347. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.
            • Die 347 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 113 (+2), Boxberg: 15 (+1), Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 31, Tauberbischofsheim: 24, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 und Wittighausen: 4.

              230 Patienten wieder genesen

              Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 230 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 62, Boxberg: 4, Creglingen: 13, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 8, Grünsfeld: 7, Igersheim: 16, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 24, Tauberbischofsheim: 17, Weikersheim: 26, Werbach: 5, Wertheim: 16, Wittighausen: 1.
            • Aktuell kein Pflegeheim mehr unter Quarantäne
              Die vom Gesundheitsamt angeordnete Isolierungsmaßnahme für das Johann-Benedikt-Bembé-Stift in Bad Mergentheim konnte wieder aufgehoben werden. Damit steht im Main-Tauber-Kreis aktuell kein Pflegeheim mehr unter Quarantäne.
            • Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
              Stand: Freitag, 24.04.2020, 17.40 Uhr
            • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell insgesamt954 bestätigte Corona-Erkrankte.
            • 40 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
            • 673 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.
            • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall noch 241 Menschen mit dem Virus infiziert.
            • Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.
            • Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
              (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)
Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 848 829 800 36
Heilbronn (Stadtkreis) 397 389 386 13
Hohenlohekreis 733 731 717 35
Main-Tauber-Kreis 344 342 329 7
Schwäbisch Hall 748 739 726 39
            • Was läuft falsch?
              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
              Weiterlesen
            • Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

            • [Update 24.4.2020 9:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 153.129 (gestern 150.648, vorgestern 148.453) infizierte Fälle und 5.575 (gestern 5.315, vorgestern 5.086) Tote. Schätzungsweise sollen rund 107.000 wieder gesundet sein.
            • COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 29.912
            • Am Donnerstag (23. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 29.912 angestiegen. Davon sind ungefähr 18.558 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.172 an.
            • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (23. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 562 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 29.912 an. Davon sind ungefähr 18.558 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
            • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

              Reproduktionszahl liegt bei 0,8

              Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben (siehe Abbildung). Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
            • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.564 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,2 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
            • 1.172 Todesfälle in Baden-Württemberg
              Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Esslingen, Göppingen, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Heilbronn insgesamt 69 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.172 an. Unter den Verstorbenen waren 700 Männer und 472 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
            • Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.
            • Stadt Heilbronn: Trotz elf Todesfällen keine aktuellen Informationen
            • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere, am 18.4.2020 der zehnte und am 23.4.2020 der elfte Todesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
            • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
              Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
            • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
            • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
            • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
            • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
            • Landkreis Heilbronn: SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen unter Quarantäne gestellt
            • Nach in­ten­si­ver Ab­stim­mung mit dem Ge­sund­heits­amt Heil­bronn steht das SRH Ge­sund­heits­zen­trum Bad Wimp­fen seit 17.4. unter Qua­ran­tä­ne. Das teilte die Klinik in einer Presseerklärung selbst mit.  Weiterlesen
              Mit dem Brief an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Bad Wimp­fen reagiert das SRH Ge­sund­heits­zen­trum Bad Wimp­fen zur ak­tu­el­len Si­tua­ti­on. Das Do­ku­ment siehe hier.

            • Keine neuen Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 800 bestätigen Fällen vor (Stand: 22. April 2020). 25 Personen sind verstorben.
            • Bitte nur mit Maske!
              Um das Risiko von Infektionen mit dem Corona-Virus zu reduzieren, haben Bund und Länder die dringende Empfehlung ausgesprochen, im öffentlichen Raum sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken (Community-Masken) zu tragen, wenn dort der Mindestabstand nicht gewährleistet ist. Das Landratsamt Heilbronn schließt sich dieser Empfehlung an und bittet alle Kunden eindringlich darum, beim Besuch des Landratsamtes eine Maske zu tragen.
            • Kfz-Zulassungsstelle weitet Öffnungszeiten aus
              Ab Montag, 20. April, weitet die Zulassungsstelle im Landratsamt Heilbronn ihren Service aus. Link zur Meldung
            • Informationen, Beratung und Hilfen für Familien
              In dieser durch die Corona-Krise verordneten Zwangspause sind Familien plötzlich mehr denn je auf sich gestellt, ohne Kinderbetreuung und Unterstützung von außen, eingeschränkt in ihren sozialen Kontakten und ungewohnt viel zusammen in der Enge des Wohnraums. Daraus können sich Stress und Spannungen im Zusammenleben ergeben. Trotz der Schließung des Landratsamtes für den Publikumsverkehr stehen alle Beratungsdienste des Landkreises weiterhin zur Verfügung. Eine Zusammenstellung aller Beratungsstellen finden Sie hier.
            • Fieberambulanz in Eppingen
              Patienten mit Verdacht auf Covid-19 oder mit fieberhaften Infekten können ab Freitag, 17. April 2020, auch in der Fieberambulanz in der Stadthalle am Berliner Ring in Eppingen untersucht werden. Die Anmeldung erfolgt über die Hausärzte. Link zur Meldung
            • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
            • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
            • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Quarantäne des SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen.
            • Hohenlohekreis: Neue Erreichbarkeiten der Bürgerhotline
              (Stand 21.4.2020)
            • Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden. Insgesamt gingen bereits über 6.000 Anrufe bei der Bürgerhotline ein.
            • Ab Samstag, 25.04.2020, ist das Gesundheitsamt bei Fragen von Rat suchenden Bürgerrinnen und Bürger wie folgt erreichbar:
              Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.
            • Grund für die Änderung ist, dass insbesondere am Wochenende nur sehr wenige Anrufe beim Bürger-Info-Telefon eingegangen sind. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.
            • Main-Tauber-Kreis: Ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt
              (Zahlen 23. April)
            • Im Main-Tauber-Kreis wurde am Donnerstag, 23. April, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 344. Die neu infizierte Person befindet sich in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.
            • Die 344 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 111, Boxberg: 14, Creglingen: 17, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27, Niederstetten: 31, Tauberbischofsheim: 24 (+1), Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 und Wittighausen: 4.
            • 224 wieder genesene Patienten
              Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 224 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 57, Boxberg: 4, Creglingen: 13, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 8, Grünsfeld: 7, Igersheim: 15, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 24, Tauberbischofsheim: 17, Weikersheim: 26, Werbach: 5, Wertheim: 16, Wittighausen: 1.
            • Bewusst und verantwortungsvoll einkaufen
              Im Zeichen der Corona-Pandemie sind Einkäufe über die übliche Bevorratung hinaus nicht notwendig. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist sichergestellt. „Einkäufe über das notwendige Maß hinaus führen vor allem dazu, dass dringend benötigte Dinge des Alltags in einigen Geschäften schwerer verfügbar sind und andere Menschen, die diese ebenfalls benötigen, nichts mehr erhalten“, betont der Leiter des Corona-Arbeitsstabs im Landratsamt, Christoph Schauder.
            • Unabhängig von der COVID-19-Pandemie empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) seit vielen Jahren in seinem „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“, welche Lebensmittel und andere Dinge man vorrätig halten sollte. Der Ratgeber kann als PDF auf http://www.bbk.bund.de heruntergeladen werden.  Er enthält ereignisunabhängige Informationen wie z.B. zur Lebensmittelbevorratung oder zur Ausstattung der Hausapotheke inklusive entsprechender Checkliste. Das Anlegen von Vorrats-Mengen, die deutlich über dem im Ratgeber empfohlenen Umfang liegen, ist aus fachlicher Sicht nicht sinnvoll.
            • Das BBK empfiehlt keine konkreten Produkte, sondern Lebensmittelgruppen und entsprechende Mengen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich bei der Umsetzung an ihren persönlichen Bedürfnissen orientieren. Sie sollten die Vorräte nicht auf einmal anschaffen, sondern ihren Vorrat schrittweise erweitern. Dies ist auch mit kleinerem Budget umsetzbar. Zudem wird ein „rollierender“ Vorrat empfohlen. Das bedeutet, dass der Vorrat in den alltäglichen Lebensmittelverbrauch eingebunden und regelmäßig erneuert wird.
            • Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
              Stand: Donnerstag, 23.04.2020, 18.30 Uhr
            • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell insgesamt 942 bestätigte Corona-Erkrankte.
            • 40 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
            • 652 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.
            • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall noch 250 Menschen mit dem Virus infiziert.
            • Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.
            • Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
              (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)
Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 829 800 785 25
Heilbronn (Stadtkreis) 389 386 386 11
Hohenlohekreis 731 717 703 35
Main-Tauber-Kreis 342 329 320 7
Schwäbisch Hall 739 726 720 39
            • Was läuft falsch?
              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
              Weiterlesen
            • Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

            • [Update 23.4.2020 11:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 150.648 (gestern 148.453, vorgestern 147.065) infizierte Fälle und 5.315 (gestern 5.086, vorgesten  4.862) Tote. Schätzungsweise sollen rund 103.000 wieder gesundet sein.
            • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 29.350
            • Am Mittwoch (22. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 29.350 angestiegen. Davon sind ungefähr 17.807 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.103 an.
            • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (22. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 557 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 29.350 an. Davon sind ungefähr 17.807 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
            • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
            • Reproduktionszahl liegt bei 0,8
              Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
            • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.506 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,1 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
            • 1.103 Todesfälle in Baden-Württemberg
              Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heilbronn, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart insgesamt 41 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.103 an. Unter den Verstorbenen waren 670 Männer und 433 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (s. Tabelle).
            • Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.
            • Stadt Heilbronn: Trotz zehn Todesfällen keine aktuellen Informationen
            • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere sowie am 18.4.2020 der zehnteTodesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
            • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
              Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
            • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
            • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
            • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
            • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.
            • Landkreis Heilbronn: SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen unter Quarantäne gestellt
            • Nach in­ten­si­ver Ab­stim­mung mit dem Ge­sund­heits­amt Heil­bronn steht das SRH Ge­sund­heits­zen­trum Bad Wimp­fen seit 17.4. unter Qua­ran­tä­ne. Das teilte die Klinik in einer Presseerklärung selbst mit.  Weiterlesen
              Mit dem Brief an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Bad Wimp­fen reagiert das SRH Ge­sund­heits­zen­trum Bad Wimp­fen zur ak­tu­el­len Si­tua­ti­on. Das Do­ku­ment siehe hier.

            • Keine neuen Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 783 bestätigen Fällen vor (Stand: 20. April 2020). 22 Personen sind verstorben.
            • Bitte nur mit Maske!
              Um das Risiko von Infektionen mit dem Corona-Virus zu reduzieren, haben Bund und Länder die dringende Empfehlung ausgesprochen, im öffentlichen Raum sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken (Community-Masken) zu tragen, wenn dort der Mindestabstand nicht gewährleistet ist. Das Landratsamt Heilbronn schließt sich dieser Empfehlung an und bittet alle Kunden eindringlich darum, beim Besuch des Landratsamtes eine Maske zu tragen.
            • Kfz-Zulassungsstelle weitet Öffnungszeiten aus
              Ab Montag, 20. April, weitet die Zulassungsstelle im Landratsamt Heilbronn ihren Service aus. Link zur Meldung
            • Informationen, Beratung und Hilfen für Familien
              In dieser durch die Corona-Krise verordneten Zwangspause sind Familien plötzlich mehr denn je auf sich gestellt, ohne Kinderbetreuung und Unterstützung von außen, eingeschränkt in ihren sozialen Kontakten und ungewohnt viel zusammen in der Enge des Wohnraums. Daraus können sich Stress und Spannungen im Zusammenleben ergeben. Trotz der Schließung des Landratsamtes für den Publikumsverkehr stehen alle Beratungsdienste des Landkreises weiterhin zur Verfügung. Eine Zusammenstellung aller Beratungsstellen finden Sie hier.
            • Fieberambulanz in Eppingen
              Patienten mit Verdacht auf Covid-19 oder mit fieberhaften Infekten können ab Freitag, 17. April 2020, auch in der Fieberambulanz in der Stadthalle am Berliner Ring in Eppingen untersucht werden. Die Anmeldung erfolgt über die Hausärzte. Link zur Meldung
            • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
            • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
            • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Quarantäne des SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen.
            • Hohenlohekreis: Neue Erreichbarkeiten der Bürgerhotline
              (Stand 21.4.2020)
            • Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden. Insgesamt gingen bereits über 6.000 Anrufe bei der Bürgerhotline ein.
            • Ab Samstag, 25.04.2020, ist das Gesundheitsamt bei Fragen von Rat suchenden Bürgerrinnen und Bürger wie folgt erreichbar:
              Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.
            • Grund für die Änderung ist, dass insbesondere am Wochenende nur sehr wenige Anrufe beim Bürger-Info-Telefon eingegangen sind. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.
            • Main-Tauber-Kreis: Zwölf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
              (Zahlen 22. April)
            • 211 an Covid-19 Erkrankte sind wieder gesund
              Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 22. April, zwölf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 343. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in stationärer, teils in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
            • Die 343 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 111 (+3), Boxberg: 14 (+2), Creglingen: 17 (+1), Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12, Igersheim: 23 (+1), Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 27 (+3), Niederstetten: 31 (+1), Tauberbischofsheim: 23, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 19 (+1) und Wittighausen: 4.
            • 211 wieder genesene Patienten
              Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 211 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 51, Boxberg: 4, Creglingen: 12, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 7, Grünsfeld: 7, Igersheim: 13, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 24, Tauberbischofsheim: 16, Weikersheim: 25, Werbach: 5, Wertheim: 15, Wittighausen: 1.

              Notbetreuung von Kindern wird ab 27. April ausgeweitet

              Während das wirtschaftliche Leben langsam wieder hochfährt, bleiben Kindertageseinrichtungen sowie Kindergärten bis auf weiteres geschlossen. Das Kultusministerium hat deshalb entschieden, die Notbetreuung von Kindern in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg auszuweiten. Dadurch sollen Eltern, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen, entlastet werden.
            • So werden künftig auch Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Neu ist zudem, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben. Grundsätzlich berücksichtigt werden auch Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten. Eltern müssen eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen sowie bestätigen, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.
            • Die Notbetreuung findet wie bislang in der jeweiligen Einrichtung, die das Kind bisher besuchte, durch deren Personal in möglichst kleinen Gruppen statt. Die in der erweiterten Notbetreuung zulässige Gruppengröße beträgt bei Kindertageseinrichtungen höchstens die Hälfte der genehmigten Gruppengröße, in Schulen höchstens die Hälfte des für die jeweilige Schulart geltenden Klassenteilers. In der Kindertagespflege sind Gruppen mit bis zu fünf Kindern in der Notbetreuung zulässig.
            • Die Träger der Einrichtungen können in der erweiterten Notbetreuung vom Mindestpersonalschlüssel abweichen, sofern die Aufsichtspflicht uneingeschränkt gewährleistet ist. Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle Kinder die Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung zu ermöglichen, haben Kinder Vorrang, bei denen ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur arbeitet und unabkömmlich ist, außerdem Kinder, deren Kindeswohl gefährdet ist sowie Kinder, die im Haushalt einer bzw. eines Alleinerziehenden leben.
            • Die erweiterte Notbetreuung ist ab Montag, 27. April, eingerichtet für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen sowie für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen eins bis vier an Grundschulen und den entsprechenden Klassenstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie der Klassenstufen fünf bis sieben an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Klassenstufen an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.
            • Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
              Stand: Mittwoch, 22.04.2020, 17.55 Uhr –
            • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell insgesamt 935 bestätigte Corona-Erkrankte.
            • 40 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
            • 630 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.
            • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall noch 265 Menschen mit dem Virus infiziert.
            • Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.
            • Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
              (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, Stand: Vortag)
Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 800 785 783 22
Heilbronn (Stadtkreis) 386 386 386 10
Hohenlohekreis 717 703 701 33
Main-Tauber-Kreis 329 320 320 7
Schwäbisch Hall 726 720 701 39
            • Was läuft falsch?
              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
              Weiterlesen
            • Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

            • [Update 22.4.2020 11:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 148.453 (gestern 147.065, vorgestern 145.742) infizierte Fälle und 5.086 (gesten  4.862, vorgestern 4.642) Tote. Schätzungsweise sollen rund 100.000 wieder gesundet sein.
            • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 28.793
            • Am Dienstag (21. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.793 angestiegen. Davon sind ungefähr 17.045 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.062 an.
            • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (21. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 256 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.793 an. Davon sind ungefähr 17.045 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
            • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
            • Landesregierung beschließt Maskenpflicht
              Das Kabinett hat sich auf eine Pflicht zum Tragen von sogenannten „Alltagsmasken“ beim Einkaufen und im öffentlichen Personenverkehr ab 27. April verständigt.
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            • Reproduktionszahl liegt bei 0,6
              Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,6 angegeben. Ein R von 0,6 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte deutlich weniger als eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
            • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.539 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
            • 1.062 Todesfälle in Baden-Württemberg
              Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.062 an. Unter den Verstorbenen waren 648 Männer und 414 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
            • Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.
            • Stadt Heilbronn: Trotz zehn Todesfällen keine aktuellen Informationen

              • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere sowie am 18.4.2020 der zehnteTodesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
              • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
                Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
              • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
              • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
              • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
              • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

              Landkreis Heilbronn: SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen unter Quarantäne gestellt

              • Nach in­ten­si­ver Ab­stim­mung mit dem Ge­sund­heits­amt Heil­bronn steht das SRH Ge­sund­heits­zen­trum Bad Wimp­fen seit 17.4. unter Qua­ran­tä­ne. Das teilte die Klinik in einer Presseerklärung selbst mit.  Weiterlesen
                Mit dem Brief an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Bad Wimp­fen reagiert das SRH Ge­sund­heits­zen­trum Bad Wimp­fen zur ak­tu­el­len Si­tua­ti­on. Das Do­ku­ment siehe hier.

              • Keine neuen Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 783 bestätigen Fällen vor (Stand: 20. April 2020). 22 Personen sind verstorben.
              • Bitte nur mit Maske!
                Um das Risiko von Infektionen mit dem Corona-Virus zu reduzieren, haben Bund und Länder die dringende Empfehlung ausgesprochen, im öffentlichen Raum sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken (Community-Masken) zu tragen, wenn dort der Mindestabstand nicht gewährleistet ist. Das Landratsamt Heilbronn schließt sich dieser Empfehlung an und bittet alle Kunden eindringlich darum, beim Besuch des Landratsamtes eine Maske zu tragen.
              • Kfz-Zulassungsstelle weitet Öffnungszeiten aus
                Ab Montag, 20. April, weitet die Zulassungsstelle im Landratsamt Heilbronn ihren Service aus. Link zur Meldung
              • Informationen, Beratung und Hilfen für Familien
                In dieser durch die Corona-Krise verordneten Zwangspause sind Familien plötzlich mehr denn je auf sich gestellt, ohne Kinderbetreuung und Unterstützung von außen, eingeschränkt in ihren sozialen Kontakten und ungewohnt viel zusammen in der Enge des Wohnraums. Daraus können sich Stress und Spannungen im Zusammenleben ergeben. Trotz der Schließung des Landratsamtes für den Publikumsverkehr stehen alle Beratungsdienste des Landkreises weiterhin zur Verfügung. Eine Zusammenstellung aller Beratungsstellen finden Sie hier.
              • Fieberambulanz in Eppingen
                Patienten mit Verdacht auf Covid-19 oder mit fieberhaften Infekten können ab Freitag, 17. April 2020, auch in der Fieberambulanz in der Stadthalle am Berliner Ring in Eppingen untersucht werden. Die Anmeldung erfolgt über die Hausärzte. Link zur Meldung
              • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
              • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
              • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Quarantäne des SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen.

              Hohenlohekreis: Neue Erreichbarkeiten der Bürgerhotline

              • Zu allen Fragen rund um das Thema Corona hat die Landkreisverwaltung seit einigen Wochen ein Bürger-Infotelefon unter Tel. 07940 18-888 eingerichtet. Bei Fragen zur Wirtschaft können sich die Bürgerinnen und Bürger direkt an Tel. Nr. 07940 18-351 und bei Fragen zur Landwirtschaft an die Tel. Nr. 07940 18-600 wenden. Insgesamt gingen bereits über 6.000 Anrufe bei der Bürgerhotline ein.
              • Ab Samstag, 25.04.2020, ist das Gesundheitsamt bei Fragen von Rat suchenden Bürgerrinnen und Bürger wie folgt erreichbar:
                Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.
              • Grund für die Änderung ist, dass insbesondere am Wochenende nur sehr wenige Anrufe beim Bürger-Info-Telefon eingegangen sind. Außerhalb dieser Zeiten ist die Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart/Landesgesundheitsamt unter Tel. 0711 904-39555 von Montag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

              Main-Tauber-Kreis: Fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
              (Zahlen 21. April)

              • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 21. April, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 331. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in stationärer, teils in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
              • Die 331 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 108 (+2), Boxberg: 12 (+1), Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 12 (+1), Igersheim: 22, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 30, Tauberbischofsheim: 23 (+1), Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 18 und Wittighausen: 4.
              • 199 wieder genesene Patienten
                Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 199 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 45, Boxberg: 4, Creglingen: 12, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 7, Grünsfeld: 7, Igersheim: 11, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 21, Tauberbischofsheim: 16, Weikersheim: 25, Werbach: 5, Wertheim: 14, Wittighausen: 1.

              Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
              Stand: Dienstag, 21.04.2020, 18.15 Uhr –

              • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell insgesamt 927 bestätigte Corona-Erkrankte.
              • 40 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
              • 614 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.
              • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall noch 273 Menschen mit dem Virus infiziert.

              Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

              Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
              (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

              Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
              Heilbronn 785 783 768 23
              Heilbronn (Stadtkreis) 386 386 381 10
              Hohenlohekreis 703 701 700 34
              Main-Tauber-Kreis 320 320 319 7
              Schwäbisch Hall 720 701 696 39

              Was läuft falsch?
              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
              Weiterlesen

              Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


              [Update 21.4.2020 11:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 147.065 (gestern 145.742, vorgestern 143.724) infizierte Fälle und 4.862 (gestern 4.642, vorgestern 4.538) Tote. Schätzungsweise sollen über 88.000 wieder gesundet sein.

              Zahl der Infizierten im Land steigt auf 28.537

              • Am Montag (20. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.537 angestiegen. Davon sind ungefähr 16.337 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 1.014 an.
              • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (20. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 459 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.537 an. Davon sind ungefähr 16.337 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
              • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
              • Reproduktionszahl liegt bei 0,6Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,6 angegeben. Ein R von 0,6 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte deutlich weniger als eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt.
              • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.401 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 4,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
              • 1.014 Todesfälle in Baden-Württemberg
                Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Heidenheim, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Baden-Baden und Stuttgart insgesamt 49 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.014 an. Unter den Verstorbenen waren 626 Männer und 388 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

              Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

              Stadt Heilbronn: Trotz zehn Todesfällen keine aktuellen Informationen

              • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere sowie am 18.4.2020 der zehnteTodesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
              • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
                Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
              • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
              • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
              • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
              • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

              Landkreis Heilbronn: SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen unter Quarantäne gestellt

              • Nach in­ten­si­ver Ab­stim­mung mit dem Ge­sund­heits­amt Heil­bronn steht das SRH Ge­sund­heits­zen­trum Bad Wimp­fen seit 17.4. unter Qua­ran­tä­ne. Das teilte die Klinik in einer Presseerklärung selbst mit.  Weiterlesen

              • Keine neuen Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 783 bestätigen Fällen vor (Stand: 20. April 2020). 22 Personen sind verstorben.
              • Bitte nur mit Maske!
                Um das Risiko von Infektionen mit dem Corona-Virus zu reduzieren, haben Bund und Länder die dringende Empfehlung ausgesprochen, im öffentlichen Raum sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken (Community-Masken) zu tragen, wenn dort der Mindestabstand nicht gewährleistet ist. Das Landratsamt Heilbronn schließt sich dieser Empfehlung an und bittet alle Kunden eindringlich darum, beim Besuch des Landratsamtes eine Maske zu tragen.
              • Kfz-Zulassungsstelle weitet Öffnungszeiten aus
                Ab Montag, 20. April, weitet die Zulassungsstelle im Landratsamt Heilbronn ihren Service aus. Link zur Meldung
              • Informationen, Beratung und Hilfen für Familien
                In dieser durch die Corona-Krise verordneten Zwangspause sind Familien plötzlich mehr denn je auf sich gestellt, ohne Kinderbetreuung und Unterstützung von außen, eingeschränkt in ihren sozialen Kontakten und ungewohnt viel zusammen in der Enge des Wohnraums. Daraus können sich Stress und Spannungen im Zusammenleben ergeben. Trotz der Schließung des Landratsamtes für den Publikumsverkehr stehen alle Beratungsdienste des Landkreises weiterhin zur Verfügung. Eine Zusammenstellung aller Beratungsstellen finden Sie hier.
              • Fieberambulanz in Eppingen
                Patienten mit Verdacht auf Covid-19 oder mit fieberhaften Infekten können ab Freitag, 17. April 2020, auch in der Fieberambulanz in der Stadthalle am Berliner Ring in Eppingen untersucht werden. Die Anmeldung erfolgt über die Hausärzte. Link zur Meldung
              • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
              • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
              • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Quarantäne des SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen.

              Hohenlohekreis: Lockerungen bedeuten keine Entwarnung

              • Kreisverwaltung empfiehlt weiterhin Alltagsmasken in der Öffentlichkeit
                Das Landratsamt Hohenlohekreis begrüßt die Änderungen der Corona-Verordnung Baden-Württemberg, die ab Montag, 20. April 2020, gelten. Gleichzeitig, so warnt Landrat Dr. Matthias Neth, berge jede Lockerung ein Risiko.
              • Die Landesregierung hat Regelungen zur schrittweisen Öffnung von Einzelhandel und weiteren Einrichtungen beschlossen. Vorangegangen waren bundesweit positive Entwicklungen in der Statistik. Das stimmt Landrat Dr. Matthias Neth optimistisch: „Diese Lockerungen stellen einen ersten Schritt auf dem Weg zurück in ein Stück Normalität dar. Das vorbildliche Verhalten der Bürgerinnen und Bürger in den letzten Wochen zeigt jetzt Wirkung und wird belohnt.“ Obwohl durch die getroffenen Maßnahmen vorerst Schlimmeres verhindert werden konnte, kann keine Entwarnung gegeben werden. Deshalb ist es wichtig, auf die jetzt geltenden Lockerungen besonnen und mit Augenmaß zu reagieren. „Falls sich die Verdopplungszeiten wieder verschlechtern sollten, wäre alles verloren, was wir in den letzten Wochen erreicht haben“, so Neth.
              • Die Kreisverwaltung empfiehlt dringend das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit, auch wenn derzeit keine Maskenpflicht für Baden-Württemberg besteht. Insbesondere im Nahverkehr oder beim Einkauf hilft der Träger einer Maske, seine Mitmenschen zu schützen. Landrat Dr. Matthias Neth appelliert an die Bevölkerung: „Ich bitte Sie, tragen Sie eine Maske und halten Sie Abstand. So zeigen Sie auch weiterhin besonderes Verantwortungsbewusstsein und Solidarität, und dafür danke ich Ihnen.“ Weil Schutzmasken derzeit knapp sind und vor allem dem medizinischen Personal vorbehalten sein sollen, entstehen viele kreative Ideen für Behelfsmasken. Diese sogenannten Alltags- oder Community-Masken können beispielsweise selbst genäht werden. Im Internet finden sich dazu zahlreiche Anleitungen, so auch auf der Homepage des Kreislandfrauenverbandes.

               

              Main-Tauber-Kreis: Zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt
              (Zahlen 20. April)

              • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Montag, 20. April, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 326. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in stationärer, teils in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
              • Die 326 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 106 (+1), Boxberg: 11, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 22, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 30 (+1), Tauberbischofsheim: 22, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 18 und Wittighausen: 4.
              • Sicherheit bei der Nachbarschaftshilfe
                Gerade in der aktuellen Lage fragen sich vor allem viele ältere Menschen, wie sie sich sicher und geschützt Hilfe, zum Beispiel für den Einkauf, die Abholung von Medikamenten oder den Hundespaziergang, organisieren können. Weil auch Haustürbetrüger diese Notlage ausnutzen könnten, empfiehlt die Polizei, gerade jetzt besonders aufmerksam zu sein. Sie rät deshalb, zu überlegen, wer für welche Hilfeleistung ein vertrauensvoller Ansprechpartner wäre. Erste Wahl seien hier persönlich und als zuverlässig bekannte Personen. Organisierte Hilfe könne zum Beispiel über die Kommunalverwaltung, über das DRK, die Kirchen und andere Hilfsorganisationen in Anspruch genommen werden.
              • Die Übergabe von Einkäufen sollte zur Sicherheit vor Ansteckung ohne persönlichen Kontakt erfolgen, indem Besorgungen vor der Haustür abgestellt werden. Ebenso sollte schon vorab vereinbart werden, ob der Einkauf im Voraus oder bei der Übergabe bezahlt wird. Keinesfalls sollten EC- oder Kreditkarten ausgehändigt werden. Die Haustür sollte beim Klingeln nur geöffnet werden, wenn sicher ist, dass es sich um die angekündigte Hilfe handelt und keine Unbekannten ins Haus oder die Wohnung kommen. Bei Unsicherheiten können beispielsweise Nachbarn für eine Übergabe hinzugezogen werden.
              • Damit Hilfseinrichtungen und andere Formen der Nachbarschaftshilfe die Betroffenen und sich selbst vor den Maschen der Betrüger schützen, sollten sie möglichst eine zentrale Koordinierungsstelle für Hilfesuchende und Helfende über Kommunalverwaltungen, Kirchengemeinden oder andere Hilfsorganisationen schaffen. Kontaktdaten könnten unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Regelungen erfasst werden. Hilfsdienste sollten dokumentiert und überprüft werden, auch um bei Fragen oder Unklarheiten später Hilfsleistungen nachvollziehen zu können. Helfende müssen auf die Einhaltung der vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Distanzabstände und Hygieneregeln hingewiesen werden. Zur Sicherheit trägt bei, Hilfesuchende darüber zu informieren, wer sie aufsuchen wird. Helfende sollten sich zudem unaufgefordert ausweisen. Handlungssicherheit wird außerdem geschaffen, indem Zahlungsmodalitäten und Regeln etwa bei der Übergabe der Einkäufe festgelegt werden. Wichtig ist auch, an die Hilfesuchenden zu kommunizieren, dass keine Gebühren für die Hilfsdienste entstehen.
              • Sowohl für Hilfesuchende wie Helfer gilt, verdächtige Vorfälle unverzüglich bei der Polizei über den Notruf 110 zu melden.
              • Kreis verfügt Schließung des Wertheim Village bis 3. Mai – Bei übereilter Öffnung droht Entstehung eines Infektions-Hotspots
                Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hat den Betrieb des Factory Outlet Centers Wertheim Village bis einschließlich Sonntag, 3. Mai, durch eine Verfügung auf Basis des Infektionsschutzgesetzes untersagt. Bis zu diesem Tag gelten in Baden-Württemberg aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung strenge Kontaktbeschränkungen für die Bevölkerung. Zahlreiche Einrichtungen sind geschlossen, darunter Einzelhandelsbetriebe mit einer Fläche von mehr als 800 Quadratmetern. Die Verfügung wurde dem Wertheim Village am Montagnachmittag zugestellt.
              • Das Landratsamt stellt in seiner Verfügung fest, dass es sich beim Wertheim Village um eines der größten Outlet-Center in Deutschland handelt. Das Areal mit 13.000 Quadratmetern Verkaufsfläche muss demnach ganzheitlich als ein großes Kaufhaus betrachtet werden. Die besondere Architektur ist durch eine rund 700 Meter lange Flaniermeile gekennzeichnet, die teilweise gerade neun Meter breit ist. In dieser reiht sich ohne größere Zwischenräume Shop an Shop.
              • Das Outlet-Center verzeichnet jährlich bis zu 2,8 Millionen Besucher und hat durch seine Lage an der Autobahn A 3 eine überregionale Ausstrahlung, insbesondere nach Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Mannheim. Für die Besucher stehen rund 3500 Parkplätze zur Verfügung. Die gesamte Mall ist nicht auf die Deckung des täglichen Bedarfs ausgerichtet.
              • Das Wertheim Village erfüllt nach Auffassung des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis genau die Voraussetzungen, die eine rasche und unkontrollierbare Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen begünstigen können. Hierzu zählen die hohe Besucherfrequenz und die damit einhergehende räumliche Enge. Die überregionale Herkunft der Besucher kann zum Eintrag von Infektionen in den Main-Tauber-Kreis sowie zur Verbreitung in andere Regionen führen. Der unbekannte Besucherkreis aus einem weiten Umkreis macht das wichtige Kontaktpersonenmanagement nahezu unmöglich.
              • Vorsichtig geschätzt muss laut Landratsamt davon ausgegangen werden, dass täglich mindestens 2000 Pkw mit rund 4000 bis 5000 Besuchern aus allen Himmelsrichtungen eintreffen, wobei mit längeren Aufenthalten im Rahmen von Tagesausflügen gerechnet werden muss. Kein noch so ausgeklügeltes Hygienekonzept könne die Bildung von Ansammlungen und Menschenschlangen an den Eingangsbereichen und in der Fußgängerzone vor den Geschäften verhindern. „Mit der zeitnahen Öffnung des Wertheim Village würde mit hoher Wahrscheinlichkeit ein nicht zu kontrollierender Hotspot sowie ein Einfallstor für weitere Infektionen im überregionalen Bereich entstehen“, erklärt Landrat Reinhard Frank. Daher sei die Verfügung für das Unternehmen zwar schmerzhaft, aber leider unbedingt notwendig.
              • Darüber hinaus hat Landrat Frank in einem persönlichen Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann um Unterstützung dieser Entscheidung gebeten. Frank weist darauf hin, dass gemäß dem Ergebnis der Telefonschaltkonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer vom 15. April Outlet-Center deutschlandweit zunächst weiter geschlossen bleiben sollen.
              • Das Landratsamt hat sein Vorgehen mit der Stadtverwaltung Wertheim abgestimmt.

              Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
              Stand: Montag, 20.04.2020, 18.15 Uhr-

              • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell insgesamt 916 bestätigte Corona-Erkrankte.
              • 40 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
              • 592 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.
              • Aktuell sind im Landkreis Schwäbisch Hall noch 284 Menschen mit dem Virus infiziert.

              Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

              Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
              (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

              Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
              Heilbronn 783 768 738 22
              Heilbronn (Stadtkreis) 386 381 363 10
              Hohenlohekreis 701 700 700 33
              Main-Tauber-Kreis 320 319 315 7
              Schwäbisch Hall 701 696 687 38

              Was läuft falsch?
              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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              Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


              [Update 20.4.2020 9:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 145.742 (gestern 143.724, vorgestern 141.397) infizierte Fälle und 4.642 (gestern 4.538, vorgestern 4.352) Tote. Schätzungsweise sollen über 88.000 wieder gesundet sein.

              Zahl der Infizierten im Land steigt auf 28.078

              • Am Sonntag (19. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.078 angestiegen. Davon sind ungefähr 15.861 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 965 an.
              • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (19. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 368 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.078 an. Davon sind ungefähr 15.861 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
              • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
              • Reproduktionszahl liegt bei 0,6
                Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,6 angegeben. Ein R von 0,6 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte deutlich weniger als eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt.
              • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.388 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 4,9 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
              • 965 Todesfälle in Baden-Württemberg
                Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Freudenstadt, Heidenheim, Hohenlohekreis, Rems-Murr-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 965 an. Unter den Verstorbenen waren 597 Männer und 368 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
              • Wichtiger Hinweis:
                Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

              Stadt Heilbronn: Trotz zehn Todesfällen keine aktuellen Informationen

              • Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere sowie am 18.4.2020 der zehnteTodesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:
              • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
                Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
              • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
              • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
              • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
              • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

              Landkreis Heilbronn: SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen unter Quarantäne gestellt

              • Nach in­ten­si­ver Ab­stim­mung mit dem Ge­sund­heits­amt Heil­bronn steht das SRH Ge­sund­heits­zen­trum Bad Wimp­fen seit 17.4. unter Qua­ran­tä­ne. Das teilte die Klinik in einer Presseerklärung selbst mit.  Weiterlesen

              • Keine neuen Informationen gibt es vom Landratsamt zum Coronavirus: Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 691 bestätigen Fällen vor (Stand: 16. April 2020). 18 Personen sind verstorben.
              • Bitte nur mit Maske!
                Um das Risiko von Infektionen mit dem Corona-Virus zu reduzieren, haben Bund und Länder die dringende Empfehlung ausgesprochen, im öffentlichen Raum sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken (Community-Masken) zu tragen, wenn dort der Mindestabstand nicht gewährleistet ist. Das Landratsamt Heilbronn schließt sich dieser Empfehlung an und bittet alle Kunden eindringlich darum, beim Besuch des Landratsamtes eine Maske zu tragen.
              • Kfz-Zulassungsstelle weitet Öffnungszeiten aus
                Ab Montag, 20. April, weitet die Zulassungsstelle im Landratsamt Heilbronn ihren Service aus. Link zur Meldung
              • Informationen, Beratung und Hilfen für Familien
                In dieser durch die Corona-Krise verordneten Zwangspause sind Familien plötzlich mehr denn je auf sich gestellt, ohne Kinderbetreuung und Unterstützung von außen, eingeschränkt in ihren sozialen Kontakten und ungewohnt viel zusammen in der Enge des Wohnraums. Daraus können sich Stress und Spannungen im Zusammenleben ergeben. Trotz der Schließung des Landratsamtes für den Publikumsverkehr stehen alle Beratungsdienste des Landkreises weiterhin zur Verfügung. Eine Zusammenstellung aller Beratungsstellen finden Sie hier.
              • Fieberambulanz in Eppingen
                Patienten mit Verdacht auf Covid-19 oder mit fieberhaften Infekten können ab Freitag, 17. April 2020, auch in der Fieberambulanz in der Stadthalle am Berliner Ring in Eppingen untersucht werden. Die Anmeldung erfolgt über die Hausärzte. Link zur Meldung
              • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
              • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
              • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind oder zur Quarantäne des SRH-Gesundheitszentrums in Bad Wimpfen.

              Hohenlohekreis: Lockerungen bedeuten keine Entwarnung

              • Kreisverwaltung empfiehlt weiterhin Alltagsmasken in der Öffentlichkeit
                Das Landratsamt Hohenlohekreis begrüßt die Änderungen der Corona-Verordnung Baden-Württemberg, die ab Montag, 20. April 2020, gelten. Gleichzeitig, so warnt Landrat Dr. Matthias Neth, berge jede Lockerung ein Risiko.
              • Die Landesregierung hat Regelungen zur schrittweisen Öffnung von Einzelhandel und weiteren Einrichtungen beschlossen. Vorangegangen waren bundesweit positive Entwicklungen in der Statistik. Das stimmt Landrat Dr. Matthias Neth optimistisch: „Diese Lockerungen stellen einen ersten Schritt auf dem Weg zurück in ein Stück Normalität dar. Das vorbildliche Verhalten der Bürgerinnen und Bürger in den letzten Wochen zeigt jetzt Wirkung und wird belohnt.“ Obwohl durch die getroffenen Maßnahmen vorerst Schlimmeres verhindert werden konnte, kann keine Entwarnung gegeben werden. Deshalb ist es wichtig, auf die jetzt geltenden Lockerungen besonnen und mit Augenmaß zu reagieren. „Falls sich die Verdopplungszeiten wieder verschlechtern sollten, wäre alles verloren, was wir in den letzten Wochen erreicht haben“, so Neth.
              • Die Kreisverwaltung empfiehlt dringend das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit, auch wenn derzeit keine Maskenpflicht für Baden-Württemberg besteht. Insbesondere im Nahverkehr oder beim Einkauf hilft der Träger einer Maske, seine Mitmenschen zu schützen. Landrat Dr. Matthias Neth appelliert an die Bevölkerung: „Ich bitte Sie, tragen Sie eine Maske und halten Sie Abstand. So zeigen Sie auch weiterhin besonderes Verantwortungsbewusstsein und Solidarität, und dafür danke ich Ihnen.“ Weil Schutzmasken derzeit knapp sind und vor allem dem medizinischen Personal vorbehalten sein sollen, entstehen viele kreative Ideen für Behelfsmasken. Diese sogenannten Alltags- oder Community-Masken können beispielsweise selbst genäht werden. Im Internet finden sich dazu zahlreiche Anleitungen, so auch auf der Homepage des Kreislandfrauenverbandes.
              • Main-Tauber-Kreis: Ein neuer Fall von Coronavirus-Infektion bestätigt
                (Zahlen 19. April)
                Dossier zum Arbeitsschutz
                Im Main-Tauber-Kreis wurde am Sonntag, 20. April, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 324. Die neu infizierte Person befindet sich in stationärer Isolation. Die Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
              • Die 324 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 105, Boxberg: 11, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 22, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 22, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 18 (+1) und Wittighausen: 4.
              • Corona – Arbeitsschutz- und Arbeitszeitrecht
                Wie das gesellschaftliche und private Leben steht auch das betriebliche Umfeld derzeit vor großen Herausforderungen. Arbeitgeber, deren Unternehmen nicht von den Einschränkungen der Corona-Verordnung des Landes betroffen sind, haben dennoch die Auswirkungen der vom Robert-Koch-Institut (RKI) herausgegebenen Empfehlungen zur Hygiene zu berücksichtigen. Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis hat hierzu ein umfassendes Dossier im Internet zusammengestellt. Zum Dossier “Corona – Arbeitsschutz- und Arbeitszeitrecht“
              • Der Arbeitsschutz für die Beschäftigten eines Betriebes liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers. Dieser ist verpflichtet, den Arbeitsschutz „bei sich ändernden Gegebenheiten“ gemäß § 3 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) anzupassen. In der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist daher die bestehende Gefährdungsbeurteilung (nach § 5 ArbSchG) möglichst unter Beteiligung der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des betreuenden Betriebsarztes zu überprüfen und ggf. zu aktualisieren.
              • Mit einzubeziehen sind zum Beispiel auch neue Gegebenheiten wie Notfallbetrieb und veränderte Arbeitssituationen und -zeiten in bestimmten Betrieben. Die Gefährdungsbeurteilung ist unter besonderer Beachtung des Standes von Hygiene und arbeitswissenschaftlicher Erkenntnissen zu aktualisieren.
              • Die erforderlichen Maßnahmen für den Schutz und die Gesundheit der Arbeitnehmer sind festzulegen und umzusetzen. Dazu zählen im Rahmen der Covid-19-Prävention insbesondere die Abstands- und Hygieneregeln des RKI. Sowohl in Arbeits- und Sozialräumen als auch auf Baustellen (auch der Bauherr steht in der Verantwortung!) sind Maßnahmen zu treffen, die diese Regeln umsetzen. Die Rangfolge der zu treffenden Schutzmaßnahmen ist dabei nach dem TOP-Prinzip (= technische Schutzmaßnahmen vor organisatorischen und diese wiederum vor persönlichen Schutzmaßnahmen) einzuhalten.
              • Hierbei können innerbetriebliche Maßnahmen, die sich aus der Gefährdungsbeurteilung ableiten, hilfreich sein, zum Beispiel die Durchführung von Besprechungen per Video- oder Telefonkonferenz, die Einschränkung des Besucherverkehrs oder konsequentes Umsetzen von Hygienevorgaben. Zur Aufrechterhaltung des Arbeitsbetriebes kann beispielsweise eine Intensivierung von bestehenden Möglichkeiten von Telearbeit/mobilem Arbeiten ebenso in Frage kommen wie die Einführung von Schichten, ggf. mit verkürzten Arbeitszeiten der einzelnen Mitarbeiter.
              • Auch wenn dies weitere Restriktionen im Arbeitsleben bedeutet, dient es dem Schutz aller, sowohl der Mitarbeiter und somit dem dauerhaften Betrieb als auch den Familien aller. Bei der Festlegung von Maßnahmen sind die vom RKI benannten Risikogruppen besonders zu berücksichtigen, ebenso wie die Regelungen zur Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber (§ 8 ArbSchG).
              • Besondere Beachtung bedarf aufgrund der aktuellen Situation die individuelle gesundheitliche Situation der einzelnen Beschäftigten. Ergibt sich durch die zuständigen Gesundheitsbehörden (örtliches Gesundheitsamt, Landesgesundheitsamt, Sozialministerium) eine Neubewertung der Gefährdung (zum Beispiel zum Thema Auslandsreisen, Kundenkontakt oder ähnliches) und den sich daraus ableitenden Maßnahmen, muss für die Kommunikation und Umsetzung dieser Maßnahmen im Betrieb Sorge getragen werden.

              Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
              – Sonntag, 19.04.2020, 16.30 Uhr –
              (in Klammern der Stand vom Samstag, 18.04.2020, 16.30 Uhr, und vom Freitag, 17.04.2020)

              • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell  904 (899, 888) bestätigte Corona-Erkrankte.
              • 39 (38, 37) Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
              • 576 (560, 547) infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

              Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

              Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
              (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

              Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
              Heilbronn 768 738 724 22
              Heilbronn (Stadtkreis) 381 363 361 10
              Hohenlohekreis 700 700 695 33
              Main-Tauber-Kreis 319 315 307 7
              Schwäbisch Hall 696 687 675 37

              Was läuft falsch?
              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
              Weiterlesen

              Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


              [Update 19.4.2020 10:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 143.724 (gestern 141.397, vorgestern  137.698) infizierte Fälle und 4.538 (gestern 4.352, vorgestern 4.053) Tote. Schätzungsweise sollen über 88.000 wieder gesundet sein.

              Zahl der Infizierten im Land steigt auf 27.710

              • Am Samstag (18. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 27.710 angestiegen. Davon sind ungefähr 15.293 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 952 an.
              • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (18. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 382 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 27.710 an. Davon sind ungefähr 15.293 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
              • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
              • Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.381 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
              • 952 Todesfälle in Baden-Württemberg
                Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Hohenlohekreis, Lörrach, Ortenaukreis, Rastatt, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Tuttlingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg, Heilbronn und Stuttgart insgesamt 30 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 952 an. Unter den Verstorbenen waren 587 Männer und 365 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

              Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

              Stadt Heilbronn: Trotz zehn Todesfällen keine aktuellen Informationen
              Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere sowie am 18.4.2020 der zehnteTodesfall mit Corona-Bezug gemeldet wurden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:

              • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
                Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
              • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
              • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
              • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
              • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

              Landkreis Heilbronn: Keine neuen Informationen zum Coronavirus
              Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 691 bestätigen Fällen vor (Stand: 16. April 2020). 18 Personen sind verstorben.

              • Bitte nur mit Maske!
                Um das Risiko von Infektionen mit dem Corona-Virus zu reduzieren, haben Bund und Länder die dringende Empfehlung ausgesprochen, im öffentlichen Raum sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken (Community-Masken) zu tragen, wenn dort der Mindestabstand nicht gewährleistet ist. Das Landratsamt Heilbronn schließt sich dieser Empfehlung an und bittet alle Kunden eindringlich darum, beim Besuch des Landratsamtes eine Maske zu tragen.
              • Kfz-Zulassungsstelle weitet Öffnungszeiten aus
                Ab Montag, 20. April, weitet die Zulassungsstelle im Landratsamt Heilbronn ihren Service aus. Link zur Meldung
              • Informationen, Beratung und Hilfen für Familien
                In dieser durch die Corona-Krise verordneten Zwangspause sind Familien plötzlich mehr denn je auf sich gestellt, ohne Kinderbetreuung und Unterstützung von außen, eingeschränkt in ihren sozialen Kontakten und ungewohnt viel zusammen in der Enge des Wohnraums. Daraus können sich Stress und Spannungen im Zusammenleben ergeben. Trotz der Schließung des Landratsamtes für den Publikumsverkehr stehen alle Beratungsdienste des Landkreises weiterhin zur Verfügung. Eine Zusammenstellung aller Beratungsstellen finden Sie hier.
              • Fieberambulanz in Eppingen
                Patienten mit Verdacht auf Covid-19 oder mit fieberhaften Infekten können ab Freitag, 17. April 2020, auch in der Fieberambulanz in der Stadthalle am Berliner Ring in Eppingen untersucht werden. Die Anmeldung erfolgt über die Hausärzte. Link zur Meldung
              • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
              • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
              • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.

              Hohenlohekreis:  Quarantänemaßnahmen in zwei Pflegeheimen aufgehoben

              • Bewohner dürfen ihre Zimmer wieder verlassen
                (18.4.2020) Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat die angeordneten Quarantänemaßnahmen für zwei Pflegeheime im Landkreis wieder aufgehoben, da keine Bewohner und auch keine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen positiv getestet geworden oder Symptome entwickelt haben, die auf eine Erkrankung mit SARS-COV-2 hinweisen. Damit dürfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb des Heimes wieder frei bewegen. Auch die Mitarbeiter des Heims müssen sich zuhause nicht mehr isolieren. Die für alle Heime grundsätzlich geltenden Besuchsbeschränkungen sowie verschärfte Hygienemaßnahmen bleiben bestehen.
                Insgesamt stehen im Hohenlohekreis nun noch acht Pflegeheime unter Quarantäne, weil das Coronavirus entweder bei einem Bewohner oder einem Mitarbeiter nachgewiesen wurde.
                Die Nennung der Häuser obliegt den jeweiligen Betreibern.

              Main-Tauber-Kreis: Drei neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt
              18.4.2020)

              • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 18. April, drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 323. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation oder in stationärer Behandlung, die aber nicht im Zusammenhang mit der Corona-Infektion steht. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
              • Die 323 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 105 (+1), Boxberg: 11 (+2), Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 22, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 22, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 17 und Wittighausen: 4.
              • Corona-Verordnung aktualisiert
                Entsprechend der Vereinbarung von Bund und Ländern hat die Landesregierung von Baden-Württemberg zum fünften Mal ihre Corona-Verordnung geändert und erste Lockerungen im Bereich von Wirtschaft und Schulen beschlossen. In Baden-Württemberg dürfen damit ab dem 20. April kleinere und mittlere Ladengeschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder öffnen, wenn sie die Einhaltung der Hygienevorgaben und Abstandsregelungen gewährleisten. Zudem können Autohäuser, Fahrradgeschäfte sowie Buchhandlungen unabhängig von ihrer Größe wieder geöffnet werden. In einer begleitenden Richtlinie des Wirtschafts- und des Sozialministeriums wird festgelegt, dass größere Geschäfte nicht durch Abtrennung von Verkaufsflächen einen Bereich unter 800 Quadratmeter schaffen und nur diesen öffnen dürfen. „Abtrennungen und Stilllegungen von Verkaufsbereichen sind für die Beurteilung der Zulässigkeit nicht maßgeblich“, heißt es in der Richtlinie wörtlich. Daher müssen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche über 800 Quadratmeter nach dem Willen der Landesregierung vollständig geschlossen bleiben.
              • Die Möglichkeit des Außer-Haus-Verkaufs bei Gaststätten wird erweitert um Eisdielen und Cafés. Auch Bibliotheken können unter Auflagen wieder geöffnet werden. Friseurbetriebe dürfen voraussichtlich ab dem 4. Mai wieder ihre Dienstleistungen anbieten. Dazu werden in einer späteren Änderung der Verordnung Regelungen erlassen.
              • In Baden-Württemberg werden ab dem 4. Mai erst einmal nur diejenigen Schülerinnen und Schülern der allgemein bildenden Schulen wieder in die Schule gehen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, außerdem die Abschlussklassen der beruflichen Schulen. Zu weiteren Schritten der Öffnung wird das Kultusministerium ein Konzept erarbeiten, ebenso zu den notwendigen Hygienevorgaben.
              • Die Kindertageseinrichtungen und Kindergärten bleiben weiter geschlossen.
                Dort wäre das Infektionsrisiko besonders hoch, da sich Kinder in diesem Alter noch nicht ausreichend an die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln halten können, begründet das Land. Die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und an den weiterführenden Schulen wird weiter aufrechterhalten und auf weitere Berufsgruppen ausgeweitet. Fest steht bereits, dass Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen würden. Darüber hinaus sollen auch Eltern, die aufgrund ihres Berufes einen bestätigten Bedarf haben, diese in Anspruch nehmen können. Es soll aber im Grundsatz bei einer Notbetreuung bleiben. Aus epidemiologischen Gründen können laut Land derzeit nicht alle Familien entlastet werden.
              • Der Studienbetrieb an den Hochschulen, unter anderem an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), bleibt bis zum 3. Mai ausgesetzt, wird aber ab dem 20. April digital wieder aufgenommen. Präsenzveranstaltungen sind nur unter besonderen Schutzmaßnahmen zulässig und auch nur, wenn sie zwingend notwendig sind. Mensen und Cafeterien bleiben geschlossen.
              • Die Anpassung der Verordnung sieht außerdem vor, dass das Abstandsgebot und Kontaktbeschränkungen aufrecht erhalten bleiben. Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgefordert, generell auf private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. Ergänzend wird dringend empfohlen, ab sofort in der Öffentlichkeit, vor allem in Bussen und Bahnen sowie beim Einkauf in Geschäften, nicht-medizinische, so genannte Alltagsmasken zu tragen. Ein Schal, ein Tuch oder eine selbst gemachte Stoffmaske über Mund und Nase reicht aus. So kann jeder mithelfen, die Verbreitung des Virus weiter zu verlangsamen.
              • In Baden-Württemberg bleiben Veranstaltungen zunächst bis zum 3. Mai 2020 grundsätzlich untersagt – außer sie dienen der Aufrechterhaltung des Arbeits- und Dienstbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (etwa Gerichtstermine), der Daseinsfür- oder -vorsorge oder dem Betrieb von geöffneten Einrichtungen. Darüber hinaus sollen nach dem Beschluss von Bund und Ländern Großveranstaltungen voraussichtlich bis mindestens 31. August nicht möglich sein. Hierzu müssen die Details noch festgelegt werden. Auch die Einschränkungen hinsichtlich der Religionsausübung bleiben zunächst bestehen. Das Land möchte mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften Lösungen entwickeln, wie in Zukunft wieder Gottesdienste unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden können.

              Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
              – Stand: Freitag, 17.04.2020, 18.35 Uhr –

              • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 888 bestätigte Corona-Erkrankte.
              • 37 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
              • 547 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

              Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

              Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
              (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

              Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
              Heilbronn 738 724 691 22
              Heilbronn (Stadtkreis) 363 361 361 10
              Hohenlohekreis 700 695 684 34
              Main-Tauber-Kreis 315 307 301 7
              Schwäbisch Hall 687 675 649 36

              Was läuft falsch?
              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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              Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


              [Update 18.4.2020 11:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 141.397 (gestern  137.698, vorgestern 134.753) infizierte Fälle und 4.352 (gestern 4.053, vorgestern 3.804) Tote. Schätzungsweise sollen über 83.000 wieder gesundet sein.

              Zahl der Infizierten im Land steigt auf 27.328

              • Am Freitag (17. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 27.328 angestiegen. Davon sind ungefähr 14.464 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 922 an.
              • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (17. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 698 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 27.328 an. Davon sind ungefähr 14.464 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.
              • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
              • Zahl der Neuerkrankungen relativ stabil
                Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Die Reproduktionszahl hingegen ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Diese lässt sich nicht anhand der Meldedaten errechnen, sondern nur durch statistische Verfahren schätzen. Auf der Basis dieser Berechnungen, wurde eine effektive Reproduktionszahl R von 0,9 für Baden-Württemberg errechnet. Ein R von 0,9 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte circa eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen relativ stabil bleibt.
              • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.347 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
              • 922 Todesfälle in Baden-Württemberg
                Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 922 an. Unter den Verstorbenen waren 574 Männer und 348 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

              Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

              Stadt Heilbronn: Trotz neun Todesfällen keine aktuellen Informationen
              Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todesfälle gemeldet werden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:

              • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
                Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
              • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
              • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
              • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
              • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

              Landkreis Heilbronn: Keine neuen Informationen zum Coronavirus
              Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 691 bestätigen Fällen vor (Stand: 16. April 2020). 18 Personen sind verstorben.

              • Bitte nur mit Maske!
                Um das Risiko von Infektionen mit dem Corona-Virus zu reduzieren, haben Bund und Länder die dringende Empfehlung ausgesprochen, im öffentlichen Raum sogenannte nicht-medizinische Alltagsmasken (Community-Masken) zu tragen, wenn dort der Mindestabstand nicht gewährleistet ist. Das Landratsamt Heilbronn schließt sich dieser Empfehlung an und bittet alle Kunden eindringlich darum, beim Besuch des Landratsamtes eine Maske zu tragen.
              • Kfz-Zulassungsstelle weitet Öffnungszeiten aus
                Ab Montag, 20. April, weitet die Zulassungsstelle im Landratsamt Heilbronn ihren Service aus. Link zur Meldung
              • Informationen, Beratung und Hilfen für Familien
                In dieser durch die Corona-Krise verordneten Zwangspause sind Familien plötzlich mehr denn je auf sich gestellt, ohne Kinderbetreuung und Unterstützung von außen, eingeschränkt in ihren sozialen Kontakten und ungewohnt viel zusammen in der Enge des Wohnraums. Daraus können sich Stress und Spannungen im Zusammenleben ergeben. Trotz der Schließung des Landratsamtes für den Publikumsverkehr stehen alle Beratungsdienste des Landkreises weiterhin zur Verfügung. Eine Zusammenstellung aller Beratungsstellen finden Sie hier.
              • Fieberambulanz in Eppingen
                Patienten mit Verdacht auf Covid-19 oder mit fieberhaften Infekten können ab Freitag, 17. April 2020, auch in der Fieberambulanz in der Stadthalle am Berliner Ring in Eppingen untersucht werden. Die Anmeldung erfolgt über die Hausärzte. Link zur Meldung
              • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
              • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
              • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.

              Hohenlohekreis:  Hilfe für Helfer

              • Berner Deutschland spendet Schutzausrüstung an Hohenloher Kreisverwaltung
                Berner Deutschland ist der Bitte der Hohenloher Kreisverwaltung um Spenden von Schutzausrüstung gefolgt. Ware im Wert von 10.000 Euro konnte am Freitag, 17. April, stellvertretend an Landrat Dr. Matthias Neth übergeben werden.
                Kliniken, Arztpraxen, ambulante und stationäre Pflegedienste, Seniorenheime oder Bestatter – sie alle stehen momentan vor der Frage, wie sie ihre Beschäftigten vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Corona-Virus bestmöglich schützen können.
                Das allein ist schon Herausforderung genug. In diesen Tagen kommt jedoch noch eine weitere hinzu: Die persönliche Schutzausrüstung ist seit Wochen Mangelware – auch im Hohenlohekreis.
                Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, Thomas Philippiak, Vorsitzender der Innovationsregion Hohenlohe, und Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor der Hohenloher Krankenhaus gGmbH, hatten sich deshalb in einem gemeinsamen Brief an Hohenloher Unternehmen gewandt und um Spenden von Schutzkleidung gebeten.
                „Es war vor dem Hintergrund der extremen Verknappung gar nicht so einfach, noch ein passendes Paket zu schnüren“, berichtet Joachim Kürten, Geschäftsführer der Albert Berner Deutschland GmbH. Auf dem Markt herrsche ein riesiger Wettbewerb. Der Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung sei größer denn je. „Auch wir verzeichnen seit Wochen eine immer stärkere Nachfrage. Sobald die Regale aufgefüllt sind, sind sie praktisch schon wieder leer“, so Kürten.
                Als internationales Handelsunternehmen verfügt die Berner Group über ein breites und gut aufgestelltes Partnernetzwerk. Berner Deutschland, Tochterunternehmen der Berner Group, ist es deshalb gelungen, ein attraktives Paket im Wert von 10.000 Euro zu schnüren – bestehend aus Atemschutzmasken, Einweghandschuhen, Schutzanzügen und anderen Produkten der persönlichen Schutzausrüstung. Am 17. April konnte die Spende an das Landratsamt des Hohenlohekreises übergeben werden. Landrat Dr. Matthias Neth hat es stellvertretend in Empfang genommen: „Mit Berner verbindet uns eine langjährige und sehr gute Partnerschaft, auf die wir uns auch in Krisenzeiten stets verlassen können. Wir sind extrem dankbar für dieses außerordentliche Engagement unserer Gesellschaft und unserem Landkreis gegenüber. Das ist keinesfalls selbstverständlich.“
                „Soziale und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, gehört zur DNA unserer Unternehmensgruppe – b.responsible, lautet einer unseren zentralen Werte“, betont Kürten und ergänzt: „Wir sind in der Region zu Hause. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus Hohenlohe. Sie, ihre Familien und Freunde sind nicht nur hier beschäftigt, sondern wohnen und leben hier. Aus diesem Grund war es uns ein großes Anliegen, die Kreisverwaltung bestmöglich zu unterstützen. Gerade in schwierigen Zeiten gilt es, zusammenzustehen und Solidarität zu zeigen.“

              Main-Tauber-Kreis: Acht neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt
              (Zahlen 17. April)

              • Besondere Richtlinie für Infektionsschutz auf Baustellen
                Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 17. April, acht neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 320. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in häuslicher, teils in stationärer Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
              • Die 320 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 104 (+1), Boxberg: 9 (+1), Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 22 (+4), Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 24 (+1), Niederstetten: 29, Tauberbischofsheim: 22, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 17 (+1) und Wittighausen: 4.
              • 191 wieder genesene Patienten
                Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 191 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 40, Boxberg: 4, Creglingen: 12, Freudenberg: 3, Großrinderfeld: 7, Grünsfeld: 5, Igersheim: 10, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 22, Tauberbischofsheim: 16, Weikersheim: 25, Werbach: 5, Wertheim: 13, Wittighausen: 1.
              • Quarantäne für weitere vier Pflegeheime aufgehoben
                Die vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne für das Pflegeheim St. Josef mit angeschlossenem Wohnbereich St. Martin in Königheim konnte wieder aufgehoben werden, ebenso die Quarantäne in den Pflegeheimen Haus Sonnenblick, Hospital zum Hl. Geist und Carolinum in Bad Mergentheim. Aktuell steht mit dem Johann-Benedikt-Bembé-Stift in Bad Mergentheim noch ein Pflegeheim im Main-Tauber-Kreis unter Quarantäne.

              Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
              – Stand: Freitag, 17.04.2020, 18.35 Uhr –

              • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 888 bestätigte Corona-Erkrankte.
              • 37 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
              • 547 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

              Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

              Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
              (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

              Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
              Heilbronn 724 691 683 22
              Heilbronn (Stadtkreis) 361 361 351 9
              Hohenlohekreis 695 684 677 33
              Main-Tauber-Kreis 307 301 295 7
              Schwäbisch Hall 675 649 641 36

              Was läuft falsch?
              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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              Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


              [Update 17.4.2020 11:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 137.698 (gestern 134.753, vorgestern 132.210) infizierte Fälle und 4.053 (gestern 3.804, vorgestern 3.495) Tote. Schätzungsweise sollen 77.000 wieder gesundet sein.

              Zahl der Infizierten im Land steigt auf 26.630

              • Am Donnerstag (16. April) ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 26.630 angestiegen. Davon sind ungefähr 13.733 Personen bereits wieder genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen erstmals seit Ausbruch der Pandemie in Baden-Württemberg höher als jene der noch Erkrankten. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 874 an.
              • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (16. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 580 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens an. Davon sind ungefähr 13.733 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen erstmals seit Ausbruch der Pandemie in Baden-Württemberg höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
              • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
              • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.274 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
              • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Esslingen, Göppingen, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rastatt, Ravensburg, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Heilbronn, Karlsruhe und Stuttgart insgesamt 54 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 874 an. Unter den Verstorbenen waren 540 Männer und 333 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

              Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

              Stadt Heilbronn: Trotz neun Todesfällen keine aktuellen Informationen
              Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei und 16.4.2020 zwei weitere Todesfälle gemeldet werden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend, um die Bürger darüber und weiter über nähere Umstände im Unklaren zu lassen:

              • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
                Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
              • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
              • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
              • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
              • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

              Landkreis Heilbronn: Keine neuen Informationen zum Coronavirus
              Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 683 bestätigen Fällen vor (Stand: 15. April 2020). 18 Personen sind verstorben.

              • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
              • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
              • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.
              • Schutzausrüstung für den Landkreis Heilbronn
                Das Landratsamt Heilbronn hat am Karfreitag eine erste, lang ersehnte Lieferung von Schutzausrüstung aus China erhalten. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbandes Heilbronn sowie zahlreiche DRK-Ortsvereine unterstützen das Landratsamt dankenswerterweise bei der Abholung und der anschließenden Verteilung der Schutzausrüstung.
                Die Ausrüstung wird an Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Behinderteneinrichtungen verteilt. Zusätzlich muss der Landkreis das Klinikum am Weissenhof ausstatten. Außerdem erhielten in der letzten Woche auch Hebammen Schutzausrüstung. Das Landratsamt steht darüber hinaus mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung und dem Verband für Physiotherapie in Kontakt, um hier gegebenenfalls mit Material auszuhelfen.

              Hohenlohekreis:  Landratsamt zieht positive Bilanz nach Osterwochenende
              (Stand 14.4.2020)
              Mittlerweile mehr Genesene als Erkrankte im Hohenlohekreis

              • Die Landkreisverwaltung zieht nach dem Osterwochenende eine positive Bilanz. Der ganz große Teil der Bevölkerung im Hohenlohekreis hat sich auch an den Feiertagen an die Regeln zur Bewältigung der Coronakrise gehalten. „Wir erleben, dass die Menschen trotz der frühlingshaften Temperaturen nach wie vor sehr umsichtig sind“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. Größere Menschenansammlungen haben am Wochenende im Kreisgebiet nicht stattgefunden. „Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken“, so Neth.
              • Auch eine weitere gute Nachricht zum Osterwochenende gibt der Landkreisverwaltung Hoffnung: Mittlerweile liegt die Zahl der an COVID-19 Genesenen deutlich über der Zahl der aktuell Erkrankten. Alleine bis Sonntag waren schon über 430 der insgesamt rund 670 Erkrankten wieder gesund. Die Entwicklung bei den Zahlen zeigt weiter, dass die getroffenen Maßnahmen im Hohenlohekreis greifen.
              • Der Krisenstab im Landratsamt war auch über das Osterwochenende besetzt. Neben der Ermittlung von Infizierten und deren Kontaktpersonen konnten auch mehrere Dutzend Anfragen rund um das Coronavirus am Bürger-Info-Telefon beantwortet werden. Auf der Internetseite www.corona-im-hok.de werden täglich aktuelle Informationen veröffentlicht. Darunter finden sich auch Informationen für Unternehmen, die von den Auswirkungen der Corona-Verordnung besonders betroffen sind.
              • „Zeigen wir weiterhin, dass Hohenlohe zusammenhält und helfen wir alle mit, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie greifen. Auch wenn es uns viel abverlangt“, unterstreicht Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir haben schon viel erreicht, Entwarnung können wir allerdings noch keine geben.“
              • Nach der Einschätzung des Robert Koch-Institut ist die Gefährdungslage nach wie vor hoch, für Risikogruppen sogar sehr hoch. Daher gilt auch weiterhin der dringende Appell: Bleiben Sie wenn möglich zuhause. Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, am besten zwei Meter. Auch ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen.

              Main-Tauber-Kreis: Sechs neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt
              (Zahlen 16. April)

              • Landratsamt bietet automatisierten Chat zum Coronavirus an
                Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 16. April, sechs neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 312. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in häuslicher, teils in stationärer Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
              • Die 312 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 103 (+3), Boxberg: 8, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 18, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 23 (+1), Niederstetten: 29 (+1), Tauberbischofsheim: 22 (+1), Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 16 und Wittighausen: 4. Bei der Verteilung der Zahl auf die Städte und Gemeinden haben sich im Vergleich zum Vortag durch ein statistisches Versehen Veränderungen ergeben.
              • Ein weiterer Todesfall bestätigt
                Vom Gesundheitsamt wurde am Donnerstag ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um eine über 80-jährige Frau. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile sieben Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Unser Mitgefühl gilt den Verwandten, Bekannten und Freunden der Verstorbenen“, erklärte Landrat Reinhard Frank.
              • 185 wieder genesene Patienten
                Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 185 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 2, Bad Mergentheim: 41, Boxberg: 4, Creglingen: 12, Freudenberg: 3, Großrinderfeld: 7, Grünsfeld: 4, Igersheim: 10, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 19, Tauberbischofsheim: 16, Weikersheim: 25, Werbach: 4, Wertheim: 13, Wittighausen: 1. Bei der Verteilung der Zahl der Genesenen auf die Städte und Gemeinden ergaben sich im Vergleich zum Vortag geringe Verschiebungen durch ein statistisches Versehen.
              • Neues automatisches Chatsystem auf Kreis-Website
                Der Main-Tauber-Kreis hat das Informationsangebot zum Thema Coronavirus auf seiner Website um das automatische Chatsystem „Corey“ erweitert. Bürgerinnen und Bürger können ganz einfach ihre Frage eintippen und erhalten sofort, rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche eine Antwort.
              • „In der Corona-Pandemie stellen sich die Bürgerinnen und Bürgern viele Fragen, beispielsweise zur Corona-Verordnung des Landes, zu wirtschaftlichen Soforthilfen oder zu den Fallzahlen im Main-Tauber-Kreis. Diese Fragen müssen schnell und zuverlässig beantwortet werden. Deshalb haben wir unser Informationsangebot um das Chat-System ‚Corey‘ erweitert“, erklärt Landrat Reinhard Frank. Corey könne die wichtigsten Fragen rund um das Corona-Virus beantworten. „Denn gerade in Krisenzeiten muss die Verwaltung für die Menschen erreichbar sein. Dabei helfen auch digitale Angebote“, sagte der Landrat. „Täglich erreichen das Landratsamt viele Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, die unter anderem durch das engagierte Team unseres Corona-Bürgertelefons beantwortet werden. Auch per E-Mail oder über Facebook gestellte Fragen werden schnellstmöglich beantwortet. Mit ‚Corey‘ wollen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen, indem viele Anliegen bereits auf diesem Weg erledigt werden, und für die Menschen noch besser erreichbar sein.“
              • Der Chatbot wurde vom kommunalen IT-Dienstleister ITEOS entwickelt. „Wie hoch ist die Zahl der Infizierten im Main-Tauber-Kreis?“ oder „Welche Läden müssen schließen?“: Corey kennt die Antwort und nennt die Quelle. Das Frage- und Antwortsystem beruht auf Methoden der künstlichen Intelligenz. Mit jeder gestellten Frage lernt der Chatbot dazu und antwortet im Laufe der Zeit immer besser. Nutzerinnen und Nutzer können den Lernprozess unterstützen, indem sie die Antworten bewerten. Die Inhalte wurden unter der Federführung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration gesammelt und in eine Wissensdatenbank eingepflegt. Um das Antwortverhalten weiter zu verbessern, werden die Inhalte regelmäßig ergänzt und aktualisiert. „Wir haben darüber hinaus spezifische Informationen zum Main-Tauber-Kreis zur Verfügung gestellt, die ebenfalls in die Antworten einfließen“, sagt Landrat Frank. Das Projekt wurde im Landratsamt vom Amt für IT und Digitalisierung mit der Digitalisierungsbeauftragten Sabrina Scheller umgesetzt. „Corey“ ist unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus zu finden.
              • Bürgertelefon weiterhin geschaltet
                Auch nach der Freischaltung von „Corey“ bleibt das Corona-Bürgertelefon des Landratsamtes unter der Telefonnummer 09341 / 82-4010 weiterhin montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr geschaltet.

              Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
              – Stand: Donnerstag, 16.04.2020, 18.30 Uhr –

              • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 870 bestätigte Corona-Erkrankte.
              • 35 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
              • 532 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

              Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

              Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
              (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

              Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
              Heilbronn 691 683 665 18
              Heilbronn (Stadtkreis) 361 351 344 9
              Hohenlohekreis 684 677 670 32
              Main-Tauber-Kreis 301 295 290 6
              Schwäbisch Hall 649 641 631 34

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              Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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              Was sind Coronaviren?
              Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


              [Update 16.4.2020 9:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
              Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 134.753 (gestern 132.210. vorgestern 130.072) infizierte Fälle und 3.804 (gestern 3.495, vorgestern 3.194) Tote. Über 60.000 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

              Zahl der Infizierten im Land steigt auf 26.050
              Am Mittwoch (15. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 761 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 26.050 an. Davon sind ungefähr 12.834 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 820 an.

              • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (15. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 761 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 26.050 an. Davon sind ungefähr 12.834 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.
              • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
              • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.213 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
              • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen, Tuttlingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Mannheim, Stuttgart und Ulm insgesamt 64 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 820 an. Unter den Verstorbenen waren 510 Männer und 308 Frauen, zwei Todesfälle ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

              Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

              Landkreis Heilbronn: Keine neuen Informationen zum Coronavirus
              Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 683 bestätigen Fällen vor (Stand: 15. April 2020). 18 Personen sind verstorben.

              • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
              • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
              • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.
              • Schutzausrüstung für den Landkreis Heilbronn
                Das Landratsamt Heilbronn hat am Karfreitag eine erste, lang ersehnte Lieferung von Schutzausrüstung aus China erhalten. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbandes Heilbronn sowie zahlreiche DRK-Ortsvereine unterstützen das Landratsamt dankenswerterweise bei der Abholung und der anschließenden Verteilung der Schutzausrüstung.
                Die Ausrüstung wird an Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Behinderteneinrichtungen verteilt. Zusätzlich muss der Landkreis das Klinikum am Weissenhof ausstatten. Außerdem erhielten in der letzten Woche auch Hebammen Schutzausrüstung. Das Landratsamt steht darüber hinaus mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung und dem Verband für Physiotherapie in Kontakt, um hier gegebenenfalls mit Material auszuhelfen.

              Stadt Heilbronn: Trotz sieben Todesfällen keine aktuellen Informationen
              Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am gestrigen Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.  Auch nachdem am 15.4.2020 drei weitere Todesfälle gemeldet werden, veröffentlich die Stadtverwaltung dazu nichts und hält ihre restriktive Informationspolitik für ausreichend.

              • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
                Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
              • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
              • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
              • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
              • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis:  Landratsamt zieht positive Bilanz nach Osterwochenende
(Stand 14.4.2020)

            • Mittlerweile mehr Genesene als Erkrankte im Hohenlohekreis
              Die Landkreisverwaltung zieht nach dem Osterwochenende eine positive Bilanz. Der ganz große Teil der Bevölkerung im Hohenlohekreis hat sich auch an den Feiertagen an die Regeln zur Bewältigung der Coronakrise gehalten. „Wir erleben, dass die Menschen trotz der frühlingshaften Temperaturen nach wie vor sehr umsichtig sind“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. Größere Menschenansammlungen haben am Wochenende im Kreisgebiet nicht stattgefunden. „Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken“, so Neth.
            • Auch eine weitere gute Nachricht zum Osterwochenende gibt der Landkreisverwaltung Hoffnung: Mittlerweile liegt die Zahl der an COVID-19 Genesenen deutlich über der Zahl der aktuell Erkrankten. Alleine bis Sonntag waren schon über 430 der insgesamt rund 670 Erkrankten wieder gesund. Die Entwicklung bei den Zahlen zeigt weiter, dass die getroffenen Maßnahmen im Hohenlohekreis greifen.
            • Der Krisenstab im Landratsamt war auch über das Osterwochenende besetzt. Neben der Ermittlung von Infizierten und deren Kontaktpersonen konnten auch mehrere Dutzend Anfragen rund um das Coronavirus am Bürger-Info-Telefon beantwortet werden. Auf der Internetseite www.corona-im-hok.de werden täglich aktuelle Informationen veröffentlicht. Darunter finden sich auch Informationen für Unternehmen, die von den Auswirkungen der Corona-Verordnung besonders betroffen sind.
            • „Zeigen wir weiterhin, dass Hohenlohe zusammenhält und helfen wir alle mit, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie greifen. Auch wenn es uns viel abverlangt“, unterstreicht Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir haben schon viel erreicht, Entwarnung können wir allerdings noch keine geben.“
            • Nach der Einschätzung des Robert Koch-Institut ist die Gefährdungslage nach wie vor hoch, für Risikogruppen sogar sehr hoch. Daher gilt auch weiterhin der dringende Appell: Bleiben Sie wenn möglich zuhause. Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, am besten zwei Meter. Auch ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen.

Main-Tauber-Kreis: Sechs neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt
(Zahlen 16. April)

Landratsamt bietet automatisierten Chat zum Coronavirus an
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 16. April, sechs neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 312. Die neu infizierten Personen befinden sich teils in häuslicher, teils in stationärer Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.

Die 312 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 103 (+3), Boxberg: 8, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11, Igersheim: 18, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 23 (+1), Niederstetten: 29 (+1), Tauberbischofsheim: 22 (+1), Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 16 und Wittighausen: 4. Bei der Verteilung der Zahl auf die Städte und Gemeinden haben sich im Vergleich zum Vortag durch ein statistisches Versehen Veränderungen ergeben.

Ein weiterer Todesfall bestätigt
Vom Gesundheitsamt wurde am Donnerstag ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um eine über 80-jährige Frau. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile sieben Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Unser Mitgefühl gilt den Verwandten, Bekannten und Freunden der Verstorbenen“, erklärte Landrat Reinhard Frank.

185 wieder genesene Patienten

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind inzwischen 185 wieder genesen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Assamstadt: 2, Bad Mergentheim: 41, Boxberg: 4, Creglingen: 12, Freudenberg: 3, Großrinderfeld: 7, Grünsfeld: 4, Igersheim: 10, Külsheim: 3, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 19, Tauberbischofsheim: 16, Weikersheim: 25, Werbach: 4, Wertheim: 13, Wittighausen: 1. Bei der Verteilung der Zahl der Genesenen auf die Städte und Gemeinden ergaben sich im Vergleich zum Vortag geringe Verschiebungen durch ein statistisches Versehen.

Neues automatisches Chatsystem auf Kreis-Website

Der Main-Tauber-Kreis hat das Informationsangebot zum Thema Coronavirus auf seiner Website um das automatische Chatsystem „Corey“ erweitert. Bürgerinnen und Bürger können ganz einfach ihre Frage eintippen und erhalten sofort, rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche eine Antwort.
„In der Corona-Pandemie stellen sich die Bürgerinnen und Bürgern viele Fragen, beispielsweise zur Corona-Verordnung des Landes, zu wirtschaftlichen Soforthilfen oder zu den Fallzahlen im Main-Tauber-Kreis. Diese Fragen müssen schnell und zuverlässig beantwortet werden. Deshalb haben wir unser Informationsangebot um das Chat-System ‚Corey‘ erweitert“, erklärt Landrat Reinhard Frank. Corey könne die wichtigsten Fragen rund um das Corona-Virus beantworten. „Denn gerade in Krisenzeiten muss die Verwaltung für die Menschen erreichbar sein. Dabei helfen auch digitale Angebote“, sagte der Landrat. „Täglich erreichen das Landratsamt viele Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, die unter anderem durch das engagierte Team unseres Corona-Bürgertelefons beantwortet werden. Auch per E-Mail oder über Facebook gestellte Fragen werden schnellstmöglich beantwortet. Mit ‚Corey‘ wollen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen, indem viele Anliegen bereits auf diesem Weg erledigt werden, und für die Menschen noch besser erreichbar sein.“

Der Chatbot wurde vom kommunalen IT-Dienstleister ITEOS entwickelt. „Wie hoch ist die Zahl der Infizierten im Main-Tauber-Kreis?“ oder „Welche Läden müssen schließen?“: Corey kennt die Antwort und nennt die Quelle. Das Frage- und Antwortsystem beruht auf Methoden der künstlichen Intelligenz. Mit jeder gestellten Frage lernt der Chatbot dazu und antwortet im Laufe der Zeit immer besser. Nutzerinnen und Nutzer können den Lernprozess unterstützen, indem sie die Antworten bewerten. Die Inhalte wurden unter der Federführung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration gesammelt und in eine Wissensdatenbank eingepflegt. Um das Antwortverhalten weiter zu verbessern, werden die Inhalte regelmäßig ergänzt und aktualisiert. „Wir haben darüber hinaus spezifische Informationen zum Main-Tauber-Kreis zur Verfügung gestellt, die ebenfalls in die Antworten einfließen“, sagt Landrat Frank. Das Projekt wurde im Landratsamt vom Amt für IT und Digitalisierung mit der Digitalisierungsbeauftragten Sabrina Scheller umgesetzt. „Corey“ ist unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus zu finden.

Bürgertelefon weiterhin geschaltet

Auch nach der Freischaltung von „Corey“ bleibt das Corona-Bürgertelefon des Landratsamtes unter der Telefonnummer 09341 / 82-4010 weiterhin montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr geschaltet.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Mittwoch, 15.04.2020, 17.35 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 846 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 34 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 511 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 683 665 663 18
Heilbronn (Stadtkreis) 351 344 344 7
Hohenlohekreis 677 670 667 31
Main-Tauber-Kreis 295 290 290 5
Schwäbisch Hall 641 631 625 33

 

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 15.4.2020 15:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 132.210 (gestern 130.072, vorgestern 127.854) infizierte Fälle und 3.495 (gestern 3.194, vorgestern 3.022) Tote. 57.400 galten am 13.4.2020 als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 25.289

  • Am Dienstag (14. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 391 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 25.289 an. Davon sind ungefähr 11.952 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 756 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (14. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 391 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 25.289 an. Davon sind ungefähr 11.952 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.
  • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.158 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
  • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall und Schwarzwald-Baar-Kreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart insgesamt 54 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 756 an. Unter den Verstorbenen waren 470 Männer und 285 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Landkreis Heilbronn: Keine neuen Informationen zum Coronavirus
(Stand: 12. April 2020) Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 656 bestätigen Fällen vor (Stand: 12. April 2020). 13 Personen sind verstorben.

      • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
      • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
      • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.
  • Schutzausrüstung für den Landkreis Heilbronn
    Das Landratsamt Heilbronn hat am Karfreitag eine erste, lang ersehnte Lieferung von Schutzausrüstung aus China erhalten. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK-Kreisverbandes Heilbronn sowie zahlreiche DRK-Ortsvereine unterstützen das Landratsamt dankenswerterweise bei der Abholung und der anschließenden Verteilung der Schutzausrüstung.
    Die Ausrüstung wird an Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Behinderteneinrichtungen verteilt. Zusätzlich muss der Landkreis das Klinikum am Weissenhof ausstatten. Außerdem erhielten in der letzten Woche auch Hebammen Schutzausrüstung. Das Landratsamt steht darüber hinaus mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung und dem Verband für Physiotherapie in Kontakt, um hier gegebenenfalls mit Material auszuhelfen.

Stadt Heilbronn: Trotz viertem Todesfall keine aktuellen Informationen
Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am gestrigen Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.

  • Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
    Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
    • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
    • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
    • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
    • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis:  Landratsamt zieht positive Bilanz nach Osterwochenende

Mittlerweile mehr Genesene als Erkrankte im Hohenlohekreis

      • Die Landkreisverwaltung zieht nach dem Osterwochenende eine positive Bilanz. Der ganz große Teil der Bevölkerung im Hohenlohekreis hat sich auch an den Feiertagen an die Regeln zur Bewältigung der Coronakrise gehalten. „Wir erleben, dass die Menschen trotz der frühlingshaften Temperaturen nach wie vor sehr umsichtig sind“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. Größere Menschenansammlungen haben am Wochenende im Kreisgebiet nicht stattgefunden. „Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken“, so Neth.
      • Auch eine weitere gute Nachricht zum Osterwochenende gibt der Landkreisverwaltung Hoffnung: Mittlerweile liegt die Zahl der an COVID-19 Genesenen deutlich über der Zahl der aktuell Erkrankten. Alleine bis Sonntag waren schon über 430 der insgesamt rund 670 Erkrankten wieder gesund. Die Entwicklung bei den Zahlen zeigt weiter, dass die getroffenen Maßnahmen im Hohenlohekreis greifen.
      • Der Krisenstab im Landratsamt war auch über das Osterwochenende besetzt. Neben der Ermittlung von Infizierten und deren Kontaktpersonen konnten auch mehrere Dutzend Anfragen rund um das Coronavirus am Bürger-Info-Telefon beantwortet werden. Auf der Internetseite www.corona-im-hok.de werden täglich aktuelle Informationen veröffentlicht. Darunter finden sich auch Informationen für Unternehmen, die von den Auswirkungen der Corona-Verordnung besonders betroffen sind.
      • „Zeigen wir weiterhin, dass Hohenlohe zusammenhält und helfen wir alle mit, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie greifen. Auch wenn es uns viel abverlangt“, unterstreicht Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir haben schon viel erreicht, Entwarnung können wir allerdings noch keine geben.“
      • Nach der Einschätzung des Robert Koch-Institut ist die Gefährdungslage nach wie vor hoch, für Risikogruppen sogar sehr hoch. Daher gilt auch weiterhin der dringende Appell: Bleiben Sie wenn möglich zuhause. Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, am besten zwei Meter. Auch ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen.

Main-Tauber-Kreis: Mittlerweile 113 Personen wieder gesund
(Zahlen 14. April)

  • Neue Auslegungshinweise zur zahnärztlichen Versorgung
    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 14. April, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 301. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
  • Die 301 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 98 (+2), Boxberg:8 (+1), Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 11 (+1), Igersheim: 16 (+1), Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 21, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 16 und Wittighausen: 4.
  • 113 Personen genesen
    Inzwischen sind im Landkreis 113 an Covid-19 erkrankte Personen wieder genesen und können unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln am alltäglichen Leben teilnehmen und zur Arbeit gehen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen:  Bad Mergentheim: 23, Boxberg: 3, Creglingen: 5, Freudenberg: 2, Großrinderfeld: 5, Grünsfeld: 4, Igersheim: 6, Külsheim: 2, Königheim: 2, Lauda-Königshofen: 10, Niederstetten: 13, Tauberbischofsheim: 10, Weikersheim: 17, Werbach: 3, Wertheim: 8. Die Zahl der Genesenen im Main-Tauber-Kreis beruht nicht auf einer mathematischen Berechnungsgrundlage, sondern auf persönlicher Abfrage der Patienten durch das Gesundheitsamt. „Ab sofort möchten wir auch diese Zahlen regelmäßig kommunizieren“, so Erster Landesbeamter Christoph Schauder, Leiter des Corona-Arbeitsstabes im Landratsamt.
  • Ein weiterer Todesfall bestätigt
    Vom Gesundheitsamt wurde am Dienstag ein weiterer Todesfall bestätigt, bei dem ein positiver Befund auf das Coronavirus vorlag. Es handelt sich um eine über 85-jährige Frau. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile sechs Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen der Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.
  • Auslegungshinweise zur zahnärztlichen Versorgung
  • Nach Gesprächen mit der Zahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat das baden-württembergische Sozialministerium über Ostern Auslegungshinweise zu § 6a der Corona-Verordnung der Landesregierung erarbeitet. Der Paragraf regelt während der Pandemie die zahnärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Fachgebieten Oralchirurgie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Kieferorthopädie. Aus Gründen der Rechtssicherheit hatten sich viele Zahnärzte noch konkretere Vorgaben in Form von Auslegungshinweisen gewünscht.
  • Nach den neuen Auslegungshinweisen sind Behandlungen, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht zwingend durchgeführt werden müssen (z.B. kosmetische Behandlungen), ausgeschlossen. Dagegen können medizinisch notwendige zahnärztliche Behandlungen, insbesondere solche zur Vermeidung einer Verschlechterung des Gesundheitszustands im Falle chronischer Zahnerkrankungen, durchgeführt werden. Liegt eine zahnmedizinische Behandlungsbedürftigkeit vor, können unter Einhaltung der geltenden Hygienevorgaben grundsätzlich alle Maßnahmen zur Feststellung und Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten ausgeübt werden. Eine Schmerzbehandlung bzw. eine Behandlung in Notfällen hat unter Beachtung der geltenden Hygienevorgaben grundsätzlich zu erfolgen. Jede Form der zahnmedizinischen Behandlung von Risikogruppen mit Risikofaktoren sollte derzeit auf das notwendige Maß reduziert werden. Lra

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage

– Stand: Dienstag, 14.04.2020, 18.15 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 832 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 34 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 488 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 665 663 656 14
Heilbronn (Stadtkreis) 344 344 338 4
Hohenlohekreis 670 667 661 28
Main-Tauber-Kreis 290 290 290 5
Schwäbisch Hall 631 625 625 32

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

 


[Update 14.4.2020 9:45] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 130.072 (gestern 127.854, vorgestern 125.452) infizierte Fälle und 3.194 (gestern 3.022, vorgestern 2.871) Tote. 57.400 gelten (vorgestern) als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 24.898
Am Montag (13. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 467 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 24.898 an. Davon sind ungefähr 11.045 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 702 an.

      • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (13. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 467 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 24.898 an. Davon sind ungefähr 11.045 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.
      • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
      • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Die Erkrankungsraten (altersspezifische Inzidenzen) haben sich in den letzten beiden Wochen (KW 13 und 14) in der Altersgruppe 80 Jahre und älter verdoppelt, während sie in den anderen Altersgruppen ungefähr gleich geblieben sind. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
      • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Heilbronn, Ortenaukreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Freiburg, Stuttgart und Ulm insgesamt 33 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 702 an. Unter den Verstorbenen waren 430 Männer und 271 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 26 und 102 Jahren. 61 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Landkreis Heilbronn: Keine neuen Informationen zum Coronavirus
(Stand: 12. April 2020) Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 656 bestätigen Fällen vor (Stand: 12. April 2020). 13 Personen sind verstorben.

      • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
      • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
      • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.

Stadt Heilbronn: Trotz viertem Todesfall keine aktuellen Informationen
Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am gestrigen Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.

Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

      • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
      • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
      • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
      • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis:  Landratsamt zieht positive Bilanz nach Osterwochenende

      • Mittlerweile mehr Genesene als Erkrankte im Hohenlohekreis
        Die Landkreisverwaltung zieht nach dem Osterwochenende eine positive Bilanz. Der ganz große Teil der Bevölkerung im Hohenlohekreis hat sich auch an den Feiertagen an die Regeln zur Bewältigung der Coronakrise gehalten. „Wir erleben, dass die Menschen trotz der frühlingshaften Temperaturen nach wie vor sehr umsichtig sind“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. Größere Menschenansammlungen haben am Wochenende im Kreisgebiet nicht stattgefunden. „Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken“, so Neth.
      • Auch eine weitere gute Nachricht zum Osterwochenende gibt der Landkreisverwaltung Hoffnung: Mittlerweile liegt die Zahl der an COVID-19 Genesenen deutlich über der Zahl der aktuell Erkrankten. Alleine bis Sonntag waren schon über 430 der insgesamt rund 670 Erkrankten wieder gesund. Die Entwicklung bei den Zahlen zeigt weiter, dass die getroffenen Maßnahmen im Hohenlohekreis greifen.
      • Der Krisenstab im Landratsamt war auch über das Osterwochenende besetzt. Neben der Ermittlung von Infizierten und deren Kontaktpersonen konnten auch mehrere Dutzend Anfragen rund um das Coronavirus am Bürger-Info-Telefon beantwortet werden. Auf der Internetseite www.corona-im-hok.de werden täglich aktuelle Informationen veröffentlicht. Darunter finden sich auch Informationen für Unternehmen, die von den Auswirkungen der Corona-Verordnung besonders betroffen sind.
      • „Zeigen wir weiterhin, dass Hohenlohe zusammenhält und helfen wir alle mit, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie greifen. Auch wenn es uns viel abverlangt“, unterstreicht Landrat Dr. Matthias Neth. „Wir haben schon viel erreicht, Entwarnung können wir allerdings noch keine geben.“
      • Nach der Einschätzung des Robert Koch-Institut ist die Gefährdungslage nach wie vor hoch, für Risikogruppen sogar sehr hoch. Daher gilt auch weiterhin der dringende Appell: Bleiben Sie wenn möglich zuhause. Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, am besten zwei Meter. Auch ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen.

Main-Tauber-Kreis: Auch am Ostermontag keine neuen Coronavirus-Fälle

      • Zwei weitere Todesfälle im Main-Tauber-Kreis
        Im Main-Tauber-Kreis wurden auch am Ostermontag, 13. April, keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Dies bedeutet jedoch keine „Entwarnung“, da aufgrund der Feiertage Befunde von den Laboren nur sehr eingeschränkt übermittelt wurden. Zunächst bleibt damit die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 296.
      • Die 296 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 96, Boxberg: 7, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 10, Igersheim: 15, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 21, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 16 und Wittighausen: 4.
      • Zwei weitere Todesfälle
        Vom Gesundheitsamt wurden am Montag zwei weitere Todesfälle bestätigt, bei denen positive Befunde auf das Coronavirus vorlagen. Es handelt sich um eine über 90-jährige Frau sowie einen über 75-jährigen Mann. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile fünf Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben. „Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen der Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.
      • Erleichterter Zugang zu Sozialleistungen
        Für Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige kann die aktuelle Situation existenzbedrohend werden. Sie verfügen in aller Regel kaum über finanzielle Rücklagen. Zudem haben sie keinen Zugang zu Absicherungen wie Arbeitslosen-, Kurzarbeiter- oder Insolvenzgeld. Das Sozialschutz-Paket der Bundesregierung erleichtert ihnen den Zugang zu Sozialleistungen.
      • Selbständige, vor allem Kleinunternehmer und sogenannte Solo-Selbständige, erhalten die Grundsicherung für Arbeitsuchende in einem vereinfachten Verfahren schnell und unbürokratisch. Dazu werden unter anderem die Vermögensprüfungen eingeschränkt und die tatsächlichen Aufwendungen für die Miete als angemessen anerkannt. Auch ältere und erwerbsgeminderte Menschen können erhebliche Einkommenseinbußen treffen. Dies gilt insbesondere im Falle einer gemischten Bedarfsgemeinschaft, wenn das Einkommen des Hauptverdienenden wegfällt. Berechtigte im Sozialen Entschädigungsrecht können ebenso betroffen sein. Auch in diesen Fällen sollen die beschlossenen Maßnahmen greifen. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 30. Juni 2020. Bei Bedarf können sie bis zum 31. Dezember 2020 verlängert werden.
      • Familien, die Einkommenseinbrüche durch die Corona-Pandemie erleiden, erhalten zeitlich befristet leichteren Zugang zum Kinderzuschlag. Geprüft werden soll nicht mehr das Einkommen aus den vergangenen sechs Monaten, sondern nur das vom vergangenen Monat. Außerdem wird die Vermögensprüfung eingeschränkt. Für Familien, die im ablaufenden Bewilligungszeitraum den höchstmöglichen Gesamtkinderzuschlag bezogen haben, wurde eine einmalige Verlängerung des Kinderzuschlags um sechs Monate eingeführt – ohne erneute Einkommensprüfung. Damit können die Leistungen ohne Unterbrechung gewährt werden. Dies soll für die Zeit vom 1. April bis 30. September gelten.
      • Durch die Corona-Pandemie besteht ein besonders hoher Bedarf an medizinischem Personal. Aber auch in anderen systemrelevanten Bereichen kann es zu Personalengpässen aufgrund von Erkrankungen oder Quarantäneanordnungen kommen. Deshalb erleichtert das Gesetz Rentnerinnen und Rentnern die Weiterarbeit oder die Wiederaufnahme einer Beschäftigung. Dazu hebt sie die jährliche Hinzuverdienstgrenze vorübergehend von 6.300 Euro auf 44.590 Euro an.
      • Um für ausreichend Arbeitskräfte zu sorgen, wurden darüber hinaus für Bezieher von Kurzarbeitergeld Anreize geschaffen, in ihrer arbeitsfreien Zeit freiwillig zu helfen. Mit dem Sozialschutz-Paket wurden die Zuverdienst-Möglichkeiten für Kurzarbeiter vergrößert. Das hilft zudem Lohnlücken abzufedern. Außerdem wurde die Zeitgrenze für die kurzfristige sozialversicherungsfreie Beschäftigung von Saisonkräften auf fünf Monate ausgeweitet. Davon profitiert besonders die Landwirtschaft.
      • Um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, schafft das Gesetz außerdem die Möglichkeit, bundeseinheitliche Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz zu erlassen. Während der Pandemie sollen so insbesondere das Gesundheitswesen, die Daseinsvorsorge, aber auch die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechterhalten werden.
      • Die sozialen Dienstleister in Deutschland sollen sich aktiv in die Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Epidemie einbringen. Doch auch sie sind infolge der aktuellen Lage akut von schwerwiegenden finanziellen Einbußen bis hin zur Insolvenz bedroht. Um sie zu erhalten, unterstützt sie die Bundesregierung mit Zuschüssen. Das betrifft unter anderem Einrichtungen für behinderte Menschen, Dienste für Kinder und Jugendliche, Frauen, Familien, Seniorinnen und Senioren.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Ostermontag, 13.04.2020, 16.00 Uhr –

      • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 825 bestätigte Corona-Erkrankte.
      • 31 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
      • 466 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 663 656 652 14
Heilbronn (Stadtkreis) 344 338 331 4
Hohenlohekreis 667 661 651 26
Main-Tauber-Kreis 290 290 274 3
Schwäbisch Hall 625 625 609 30

— Corona-Fälle in Baden-Württenberg — Fallzahlen weltweit —

Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) seit Dezember 2019 nach am schwersten betroffenen Ländern | Statista öffnen

Quelle: Statista

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 13.4.2020 10:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 127.854 (gestern 125.452, vorgestern 122.171) infizierte Fälle und 3.022 (gestern 2.871, vorgestern 2607) Tote. 57.400 gelten (gestern) als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 24.431
Am Sonntag (12. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 493 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 24.431 an. Davon sind ungefähr 10.488 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 669 an.

      • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (12. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 493 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 24.431 an. Davon sind ungefähr 10.488 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.
      • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
      • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Die Erkrankungsraten (altersspezifische Inzidenzen) haben sich in den letzten beiden Wochen (KW 13 und 14) in der Altersgruppe 80 Jahre und älter verdoppelt, während sie in den anderen Altersgruppen ungefähr gleich geblieben sind. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
      • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Heilbronn, Mannheim und Stuttgart insgesamt 28 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 669 an. Unter den Verstorbenen waren 410 Männer und 258 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 61 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus
(Stand: 12. April 2020) Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 656 bestätigen Fällen vor (Stand: 12. April 2020). 13 Personen sind verstorben.

      • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
      • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
      • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.

Stadt Heilbronn: Trotz viertem Todesfall: Keine aktuellen Informationen
Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am gestrigen Mittwoch, 8.4.2020, das zweite, am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte und am 12.4.2020 das vierte.

Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

      • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
      • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
      • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger und die infolge der administrativen Auswirkungen besonders geschädigten Kleinunternehmer nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
      • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis: Heimische Gaststätten an Ostern unterstützen
(Stand 11.4.2020) Viele Gastronomiebetriebe im Hohenlohekreis bieten Abhol- und Lieferservice auch über Ostern

      • Bereits seit 21. März haben Restaurants und Imbisse wegen der Coronakrise ihre Gasträume geschlossen – nicht aber ihre Küchen. Viele Betriebe haben auf Online- und Telefonbestellungen, Selbstabholung (Take-away) oder Lieferservice umgestellt.
      • Auch über die Osterfeiertage stehen die meisten Gastronomen für ihre Kunden bereit. So können sich Familien und Alleinstehende an Ostern mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnen lassen. Die Gastronomiebetriebe freuen sich über zahlreiche Aufträge, um die derzeitigen Umsatzeinbußen zumindest etwas auszugleichen.
      • Alle Betriebe, die einen Service anbieten, sind unter www.corona-im-hok.de Bereich Abhol- und Lieferservice oder direkt auf der Seite der Touristikgemeinschaft Hohenlohe www.hohenlohe.de aufgelistet.

Main-Tauber-Kreis: Keine neuen Fälle von Coronavirus-Infektionen

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Sonntag, 12. April, keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit bleibt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 296.

  • Die 296 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 96, Boxberg: 7, Creglingen: 16, Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9, Grünsfeld: 10, Igersheim: 15, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 21, Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 21, Weikersheim: 31, Werbach: 6, Wertheim: 16 und Wittighausen: 4.
  • Quarantäne im Pflegeheim St. Barbara aufgehoben
    Nachdem die Testung aller Bewohner und Mitarbeiter des Pflegeheims St. Barbara Grünsfeld negativ ausfiel, konnte die vorsorglich angeordnete Quarantäne aufhoben werden. Die Corona-Verordnung des Landes hat für das Haus weiterhin Bestand. So ist die Einrichtung für Besucher geschlossen und die Bewohner dürfen sie nur noch aus triftigen Gründen, etwa für einen Arztbesuch, verlassen. Spaziergänge sollen nach Möglichkeit nur auf dem Gelände der Einrichtung unternommen werden.

Landrat Reinhard Frank hat darüber hinaus in einem Schreiben an die Betreiber von Pflegeheimen im Main-Tauber-Kreis auf die besondere Verantwortung für die dort lebenden Menschen hingewiesen.
Zur Kontaktbegrenzung empfahl er beispielsweise, die Betreuung auf Wohngruppen zu begrenzen und im Schichtdienst den einzelnen Bewohnern möglichst immer die gleichen Mitarbeiter zuzuordnen.
Gemeinschaftsveranstaltungen sollten untersagt und der Sicherheitsabstand auch während der Essenszeiten eingehalten werden.
Den Pflegekräften sollte ein Arbeiten in ausreichender Schutzkleidung je nach Einsatzgebiet, mindestens aber mit Mund-Nasen-Schutz, ermöglicht werden.
Niemand sollte parallel in mehreren Heimeinrichtungen arbeiten.
Zusätzliche Hygienemaßnahmen wie ein vermehrtes Reinigen von Türgriffen und Handläufen solle umgesetzt werden.
Beim Auftreten grippaler Symptome bei Bewohnern und Mitarbeitern sei besondere Achtsamkeit erforderlich.
Der Landrat empfahl, bei allen Bewohnerinnen ein- bis zweimal am Tag die Körpertemperatur zu messen; das Personal sollte sich bezüglich der Körpertemperatur einem Selbstmonitoring unterziehen.
„Es zeigt sich, dass die bisher angeordneten Maßnahmen Wirkung zeigen“, so Landrat Frank.
„Deshalb ist es umso wichtiger, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen, um in gemeinsamer Anstrengung die Krise zu bewältigen.“

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Karfreitag, 10.04.2020, 18:30 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 808 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 30 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 366 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.
  • In Crailsheim wurde ein Pflegeheim vom Landratsamt Schwäbisch Hall unter Quarantäne gestellt.

Die nächsten Zahlen in den Städten und Gemeinden können voraussichtlich wieder am Ostermontag Abend gemeldet werden.
Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 656 652 639 13
Heilbronn (Stadtkreis) 338 331 331 4
Hohenlohekreis 661 651 644 26
Main-Tauber-Kreis 290 274 274 3
Schwäbisch Hall 625 609 609 28

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 12.4.2020 12:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 125.452 (gestern 122.171, vorgestern 118.235) infizierte Fälle und 2.871 (gestern 2607, vorgestern 2.349) Tote. 57.400 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 23.938 – Reiseverordnung erlassen

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat eine Verordnung erlassen, die die Einreise von Personen aus dem Ausland neu regelt. Es setzt damit einen aktuellen Beschluss des Bundeskabinetts um. Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich seit Samstag, 11. April, Personen, die aus dem Ausland einreisen, bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Bei einem Auftreten von Krankheitssymptomen während der Quarantäne muss unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt informiert werden. Bei einer Quarantäne im Main-Tauber-Kreis ist dies das Gesundheitsamt beim Landratsamt. Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten unter anderem für bestimmte Berufsgruppen und berufliche Tätigkeiten, nach einem Auslandsaufenthalt von weniger als 48 Stunden sowie für Saisonarbeitskräfte. Für letztere sind in den ersten 14 Tagen Regelungen zur Absonderung zu beachten. Personen, die nur zur Durchreiseaus einem Staat außerhalb Deutschlands nach Baden-Württemberg einreisen, müssen das Bundesland auf direktem Weg verlassen. Sie dürfen beispielsweise nicht zum Einkaufen anhalten oder Freunde und Familie besuchen. Verstöße gegen die Verordnung werden mit Bußgeldern geahndet.

  • Am Samstag (11. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 460 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 23.938 an. Davon sind ungefähr 9.856 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 641 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (11. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 460 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 23.938 an. Davon sind ungefähr 9.856 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.
  • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Die Erkrankungsraten (altersspezifische Inzidenzen) haben sich in den letzten beiden Wochen (KW 13 und 14) in der Altersgruppe 80 Jahre und älter verdoppelt, während sie in den anderen Altersgruppen ungefähr gleich geblieben sind. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
  • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Göppingen, Heidenheim, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 27 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 641 an. Unter den Verstorbenen waren 394 Männer und 246 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 100 Jahren. 61 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

  • Gesundheitsministerium erlässt Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende aus dem Ausland
    Weiterlesen

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus
(Stand: 8. April 2020) Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 579 bestätigen Fällen vor. Elf Personen sind verstorben.

  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.

Stadt Heilbronn: Trotz drittem Todesfall: Keine aktuellen Informationen
Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am gestrigen Mittwoch, 8.4.2020, das zweite und am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte.
Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis: Heimische Gaststätten an Ostern unterstützen
(Stand 11.4.2020) Viele Gastronomiebetriebe im Hohenlohekreis bieten Abhol- und Lieferservice auch über Ostern

  • Bereits seit 21. März haben Restaurants und Imbisse wegen der Coronakrise ihre Gasträume geschlossen – nicht aber ihre Küchen. Viele Betriebe haben auf Online- und Telefonbestellungen, Selbstabholung (Take-away) oder Lieferservice umgestellt.
  • Auch über die Osterfeiertage stehen die meisten Gastronomen für ihre Kunden bereit. So können sich Familien und Alleinstehende an Ostern mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnen lassen. Die Gastronomiebetriebe freuen sich über zahlreiche Aufträge, um die derzeitigen Umsatzeinbußen zumindest etwas auszugleichen.
  • Alle Betriebe, die einen Service anbieten, sind unter www.corona-im-hok.de Bereich Abhol- und Lieferservice oder direkt auf der Seite der Touristikgemeinschaft Hohenlohe www.hohenlohe.de aufgelistet.

Main-Tauber-Kreis: 16 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt
(Zahlen 11. April)

  • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 11. April, 16 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 296. Die neu infizierten Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
  • Die 296 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 96 (+8), Boxberg: 7, Creglingen: 16 (+1), Freudenberg: 4, Großrinderfeld: 9 (+1), Grünsfeld: 10 (+1), Igersheim: 15, Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 21 (+1), Niederstetten: 28, Tauberbischofsheim: 21 (+1), Weikersheim: 31 (+2), Werbach: 6, Wertheim: 16 und Wittighausen: 4 (+1).

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Karfreitag, 10.04.2020, 18:30 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 808 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 30 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 366 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Die nächsten Zahlen in den Städten und Gemeinden können voraussichtlich wieder am Ostermontag Abend gemeldet werden.
Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 652 639 604 12
Heilbronn (Stadtkreis) 331 331 317 3
Hohenlohekreis 651 644 629 25
Main-Tauber-Kreis 274 274 261 3
Schwäbisch Hall 609 609 593 28

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 11.4.2020 9:30] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 122.171 (gestern 118.235, vorgestern 113.296) infizierte Fälle und 2607 (gestern 2.349, vorgestern 1.983) Tote. 53.913 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 23.478
Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat ihre Corona-Verordnung erneut geändert.
Weiterlesen

  • Am Freitag (10. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.180 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 23.478 an. Davon sind ungefähr 9.178 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 614 an.
  • Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (10. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.180 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 23.478 an. Davon sind ungefähr 9.178 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.
  • Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.
  • Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
  • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rastatt, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen, Tübingen, Tuttlingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Pforzheim und Stuttgart insgesamt 50 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 614 an. Unter den Verstorbenen waren 384 Männer und 229 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 100 Jahren. 60 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

  • Land aktualisiert Corona-Verordnung
    Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat ihre Corona-Verordnung erneut geändert.
    Weiterlesen

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus
Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 579 bestätigen Fällen vor (Stand: 8. April 2020). Elf Personen sind verstorben.

  • Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.
  • Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.
  • Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.

Stadt Heilbronn: Trotz drittem Todesfall: Keine aktuellen Informationen
Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am gestrigen Mittwoch, 8.4.2020, das zweite und am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte.
Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis: Heimische Gaststätten an Ostern unterstützen
Viele Gastronomiebetriebe im Hohenlohekreis bieten Abhol- und Lieferservice auch über Ostern

  • Bereits seit 21. März haben Restaurants und Imbisse wegen der Coronakrise ihre Gasträume geschlossen – nicht aber ihre Küchen. Viele Betriebe haben auf Online- und Telefonbestellungen, Selbstabholung (Take-away) oder Lieferservice umgestellt.
  • Auch über die Osterfeiertage stehen die meisten Gastronomen für ihre Kunden bereit. So können sich Familien und Alleinstehende an Ostern mit kulinarischen Leckerbissen verwöhnen lassen. Die Gastronomiebetriebe freuen sich über zahlreiche Aufträge, um die derzeitigen Umsatzeinbußen zumindest etwas auszugleichen.
  • Alle Betriebe, die einen Service anbieten, sind unter www.corona-im-hok.de Bereich Abhol- und Lieferservice oder direkt auf der Seite der Touristikgemeinschaft Hohenlohe www.hohenlohe.de aufgelistet.

Main-Tauber-Kreis: 13 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt
(Zahlen 10. April)

  • Zahnarztbehandlung nur noch in Notfällen
    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 10. April, 13 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 280. Die neu betroffenen Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
  • Die 280 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 88 (+8), Boxberg: 7, Creglingen: 15, Freudenberg: 3, Großrinderfeld: 8, Grünsfeld: 8, Igersheim: 15 (+1), Külsheim: 5, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 20, Niederstetten: 28 (+3), Tauberbischofsheim: 20, Weikersheim: 29 (+1), Werbach: 6, Wertheim: 15 und Wittighausen: 3.
  • Dritter Todesfall bestätigt
    Das Gesundheitsamt hat den dritten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Main-Tauber-Kreis bestätigt. Es handelt sich um eine weibliche Person unter 70 Jahre. Weitere Angaben erfolgen aufgrund des Persönlichkeitsschutzes nicht. „Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen der Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.
  • Weiteres Pflegeheim unter Quarantäne
    Mit dem Hospital zum Heiligen Geist in Bad Mergentheim wurde ein weiteres Pflegeheim vorsorglich unter Quarantäne gestellt, nachdem ein Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Die Testung der 30 Bewohner und rund 45 Mitarbeitenden wurde vom Gesundheitsamt veranlasst. Sobald die Testergebnisse vorliegen, wird über das weitere Vorgehen entschieden. Somit stehen im Main-Tauber-Kreis insgesamt sechs Pflegeeinrichtungen unter Quarantäne – neben dem Hospital zum Heiligen Geist in Bad Mergentheim die Pflegeheime St. Barbara in Grünsfeld, St. Josef in Königheim sowie Carolinum, Johann-Benedikt-Bembé-Stift und Haus Sonnenblick in Bad Mergentheim.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Karfreitag, 10.04.2020, 18:30 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 808 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 30 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 366 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Die nächsten Zahlen in den Städten und Gemeinden können voraussichtlich wieder am Ostermontag Abend gemeldet werden.
Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 639 604 579 12
Heilbronn (Stadtkreis) 331 317 285 3
Hohenlohekreis 644 629 600 25
Main-Tauber-Kreis 274 261 247 3
Schwäbisch Hall 609 593 563 28

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 10.4.2020 11:30] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 118.235 (gestern 113.296, vorgestern 107.458) infizierte Fälle und 2736 (gestern 2607, vorgestern 2.349) Tote. 52.407 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.Zahl der Infizierten im Land steigt auf 22.298
Am Donnerstag (9. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 808 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 22.298 an. Davon sind ungefähr 8.482 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 564 an.Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (9. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 808 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 22.298 an. Davon sind ungefähr 8.482 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.Die Differenz der Zahl der Genesenen im Vergleich zum Vortag (12.267) erklärt sich durch einen bedauerlichen Berechnungsfehler des Landesgesundheitsamts, für den wir uns entschuldigen. Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

  • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Heilbronn insgesamt 50 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 564 an. Unter den Verstorbenen waren 352 Männer und 211 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 100 Jahren. 61 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum CoronavirusAuch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 579 bestätigen Fällen vor (Stand: 8. April 2020). Elf Personen sind verstorben.

Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.

Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.

Stadt Heilbronn: Trotz drittem Todesfall: Keine aktuellen Informationen
Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am gestrigen Mittwoch, 8.4.2020, das zweite und am Donnerstag, 9.4.2020 das dritte.
Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis:Jetzt 23 Corona-Tote

Laut Sozialministerium in Stuttgart ist vom 8. auf 9. April die Zahl der am Corona-Virus Verstorbenen im Hohenlohekreis von 23 auf 25 gestiegen. Nähere und aktuelle Informationen seitens des Landratsamtes liegen nicht vor.

  • Coronavirus: Landrat und Kirchenvertreter werben für das Einhalten der Regeln
    Mit einem Ostergruß und der herzlichen Bitte, auch weiterhin zuhause zu bleiben, wenden sich Landrat Dr. Matthias Neth und die Vertreter der Landeskirchen im Kreis sowie die griechisch-orthodoxe Kirche an die Bürgerinnen und Bürger. Die Ostergrüße sind als Videobotschaften auf der Seite www.corona-im-hok.de zu sehen. Darin unterstreichen Dekan Ingo Kuhbach (Katholisches Dekanat Hohenlohe), Dekanin Sabine Waldmann (Evangelischer Kirchenbezirk Öhringen), Dekan Dr. Friedemann Richert (Evangelischer Kirchenbezirk Künzelsau) und Erzpriester Martinos Petzolt (Griechisch-orthodoxe Gemeinde Würzburg und Unterfranken), wie wichtig es ist, sich auch während des Osterfestes an die Regeln zur Bewältigung der Corona-Krise zu halten.
    „Eine besondere Herausforderung beim Zuhausebleiben ist das gute Osterwetter“, weiß der katholische Dekan Ingo Kuhbach. Die evangelischen Dekane Sabine Waldmann und Dr. Friedemann Richert rufen dazu auf, zuhause im kleinen Kreis der Familie zu feiern und keine Verwandtschaftsbesuche zu machen. Erzpriester Martinos Petzold von der griechisch-orthodoxen Kirche bittet darum, zuhause in den Häusern zu beten und dort auch zu bleiben, damit sich niemand ansteckt.
    Viele Kirchengemeinden im Kreis haben gerade mit Blick auf das Osterfest spezielle Online-Angebote entwickelt. „Nutzen Sie diese und bleiben Sie bitte zuhause“, appelliert auch Landrat Dr. Matthias Neth an die Bevölkerung. Das Erfreuliche sei, dass die getroffenen Maßnahmen im Hohenlohekreis bislang die gewünschte Wirkung zeigten. Die Verdopplungszeit hat sich mit Stand Mittwoch, 8. April 2020, auf fast 22 Tage erhöht. Zum Vergleich: In Baden-Württemberg verdoppelt sich die Zahl der Corona-Infizierten etwa alle 14 Tage. Die Verdopplungszeit gibt an, wie schnell sich die Epidemie ausbreitet.
    „Wenn wir jetzt nachlassen, gefährden wir den Erfolg unserer Maßnahmen“, so Neth. Deshalb habe er zu Ostern nur einen Wunsch: „Machen Sie weiterhin mit. Halten Sie sich insbesondere auch an den Feiertagen an die Regeln. Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, am besten zwei Meter. Und bitte denken Sie daran: Auch ein einfacher Mundschutz kann das Abstandhalten nicht ersetzen. Solange es keinen Impfstoff und kein Medikament gegen das Virus gibt, ist die Einhaltung des Abstandes der wirksamste Schutz.“
    Landrat Dr. Matthias Neth und die Kirchenvertreter wünschen allen ein gesegnetes Osterfest.

Main-Tauber-Kreis:Fünf neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt
(Zahlen 9. April)

  • Weiteres Pflegeheim in Bad Mergentheim unter Quarantäne
    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 9. April, fünf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 267. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
  • Die 267 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 80 (+1), Boxberg: 7, Creglingen: 15, Freudenberg: 4 (+1), Großrinderfeld: 8, Grünsfeld: 9 (+1), Igersheim: 14, Külsheim: 5 (+1), Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 20, Niederstetten: 25, Tauberbischofsheim: 20, Weikersheim: 28, Werbach: 6, Wertheim: 16 (+1) und Wittighausen: 3.
  • Weiteres Pflegeheim in Bad Mergentheim unter Quarantäne
    Mit dem Johann-Benedikt-Bembé-Stift in Bad Mergentheim wurde ein weiteres Pflegeheim vorsorglich unter Quarantäne gestellt, nachdem eine Mitarbeiterin und eine Bewohnerin positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Die Testung der jeweils rund 80 Bewohner und Mitarbeitenden wurde vom Gesundheitsamt veranlasst. Sobald die Testergebnisse vorliegen, wird über das weitere Vorgehen entschieden.
    Somit stehen im Main-Tauber-Kreis insgesamt fünf Pflegeeinrichtungen unter Quarantäne – neben dem Johann- Benedikt-Bembé-Stift in Bad Mergentheim die Pflegeheime St. Barbara in Grünsfeld, St. Josef in Königheim sowie Carolinum und Haus Sonnenblick in Bad Mergentheim.
  • Reha-Kliniken in Bad Mergentheim
    In der Median Klinik Hohenlohe in Mergentheim wurden insgesamt rund 150 Patienten und Mitarbeiter positiv getestet, davon 62 aus dem Main-Tauber-Kreis. Nach dem Abschluss des ersten Entlassmanagements halten sich noch 70 Patienten und eine Begleitperson in der Einrichtung auf. Aus diesem Personenkreis können sowohl positiv als auch negativ auf das Coronavirus Getestete, sofern sie keine Symptome aufweisen, Anfang kommender Woche auf eigenen Wunsch die Reha-Einrichtung verlassen. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel inklusive Taxis ist dabei nicht gestattet. Die Median Klinik Hohenlohe steht noch bis mindestens 19. April unter Quarantäne.

In der Fachklinik Schwaben mit 66 Patienten und 50 Mitarbeitenden wurden bislang insgesamt 36 Personen – Patienten und Mitarbeitende – positiv getestet, davon 15 aus dem Main-Tauber-Kreis. Weitere Befunde stehen noch aus. Am Donnerstag wurde ein strukturiertes Entlassmanagement, welches wiederum organisatorisch von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Mergentheim unterstützt wird, gestartet.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Mittwoch, 08.04.2020, 18:30 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 777 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 25 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 295 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Hinweis: Es gibt offensichtlich deutliche Differenzen bei dem Meldungen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall zwischen dem dortigen Gesundheitsamt und den vom Sozialministerium in Stuttgart veröffentlichten Zahlen. Während Schwäbisch Hall am Mittwoch, 8.4.2020, 777 Infizierte und 25 Tote meldet, waren es beim Sozialministerium „lediglich“ 538, (jetzt 593) Infizierte und 23 (jetzt 28) Todesfälle.Ansonsten weist das Landratsamt Schwäbisch Hall wie der Main-Tauber-Kreis akribisch alle Zahlen jeder Ortschaft im Landkreis nach.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 604 579 555 12
Heilbronn (Stadtkreis) 317 285 277 3
Hohenlohekreis 629 600 590 25
Main-Tauber-Kreis 261 247 247 2
Schwäbisch Hall 593 563 538 28

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.[Update 9.4.2020 9:30] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 113.296 (gestern 107.458, vorgestern 103.375) infizierte Fälle und 2.349 (gestern 1.983, vorgestern 1.810) Tote. 46.300 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 21.490
Am Mittwoch (8. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 855 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 21.490 an. Davon sind ungefähr 12.267 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 514 an.Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (8. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 855 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 21.490 an. Davon sind ungefähr 12.267 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

  • Algorithmus
    Die hohe Differenz der Zahl der Genesenen im Vergleich zum Vortag (2.685) erklärt sich folgendermaßen: Das Landesgesundheitsamt veröffentlicht ab sofort den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines heute durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatum ebenfalls mit berücksichtigt. Diese Methodik führt zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg.
  • Durchschnittsalter
    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
  • Todesfälle
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ostalbkreis, Rastatt, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg, Heilbronn, Mannheim und Stuttgart insgesamt 50 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 514 an. Unter den Verstorbenen waren 320 Männer und 193 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 61 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Landkreis Heilbronn: Informationen zum Coronavirus

Auch im Landkreis Heilbronn ist die Zahl der positiv auf das Coronavirus (COVID-19) getesteten Personen weiter angestiegen. Insgesamt liegen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 555 bestätigen Fällen vor (Stand: 7. April 2020). Elf Personen sind verstorben.

Die Kreisverwaltung hat einen Krisenstab einberufen, der die Entwicklung der Lage aufmerksam verfolgt. Mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den SLK-Kliniken steht die Verwaltung in engem Austausch.

Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Beide verfolgen eine äußerst restriktive Informationspolitik über die aktuelle Lage im Landkreis. Wer die „Aktuellen Meldungen“ zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, wird im Wesentlichen nur auf Seiten des Sozialministeriums verwiesen.Keinerlei Stellungnahmen gibt es beispielsweise zur Schließung eines Pflegeheims in Abstatt, in dem mit dem Corona-Virus infizierte Pfleger weiter beschäftigt sind.

Stadt Heilbronn: Trotz zweitem Todesfall: Keine aktuellen Informationen
Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet und am gestrigen Mittwoch, 8.4.2020, das zweite. Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis:Jetzt 23 Corona-Tote

Laut Sozialministerium in Stuttgart ist vom 7. auf 8. April die Zahl der am Corona-Virus Verstorbenen im Hohenlohekreis von 17 auf 23 gestiegen. Nähere und aktuelle Informationen seitens des Landratsamtes liegen nicht vor.

  • Landratsamt empfiehlt Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit
    Am Dienstag, 7. April 2020, haben die Kreislandfrauen Hohenlohe 220 selbstgenähte Masken an die Kreisverwaltung übergeben. Die Masken sollen überall dort eingesetzt werden, wo aus medizinischen Gründen keine FFP2- und FFP3-Schutzmasken notwendig seien. Landrat Dr. Matthias Neth lobte das vorbildliche Engagement der Landfrauen: „Ich danke Ihnen herzlich dafür, dass Sie Ihre persönlichen Stärken zum Wohl der Gemeinschaft einbringen. Damit setzen Sie ein wichtiges Zeichen und beweisen, dass wir gemeinsam diese Krise bewältigen können.“ Rund 500 Masken wurden bereits in den vergangenen Tagen von den Landfrauen aus 43 Ortsvereinen aus dem Hohenlohekreis hergestellt. „Täglich melden sich neue Näherinnen“, sagt Tanja Maurer, Mitglied im Vorstand der Kreislandfrauen. „Wir freuen uns, dass viele Tischdecken oder Bettwäsche, aber auch Draht und Stoffe von mehreren Firmen gespendet werden.“ Bis zu 1500 Masken sollen insgesamt gefertigt werden. Diese werden an Pflegeheime sowie an die Diakonie und an die Organisation „Öhringen Hilft“ verteilt.
  • Das Landratsamt Hohenlohekreis empfiehlt das Tragen einer einfachen, auch selbstgenähten, Maske in der Öffentlichkeit. Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) können durch eine Mund-Nasen-Bedeckung Tröpfchen, die man selbst beim Husten, Niesen oder Sprechen ausstößt, abgefangen werden. So schützt der Träger sein Umfeld, denn das Risiko, andere Menschen anzustecken, wird durch die Maske verringert. „Trotzdem müssen unbedingt auch weiterhin die bekannten Regeln eingehalten werden“, betont Amtsärztin Dr. Antje Haack-Erdmann. „Am wirksamsten schützen wir uns selbst und andere noch immer, indem wir häufig und gründlich Händewaschen, in den Ellenbogen husten und niesen sowie zu anderen Personen etwa zwei Meter Abstand halten.“
  • Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat unter anderem folgende Empfehlungen für das Tragen eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes veröffentlicht:
  • Vor dem Anlegen der Maske sollten die Hände gründlich gewaschen werden.
  • Wichtig ist, dass die Maske richtig über Mund, Nase und Wangen platziert wird und möglichst eng anliegt.
  • Sobald die Maske durchfeuchtet ist, sollte sie umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände gründlich gewaschen werden.
  • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.
  • Hintergrund:
    Die Ausbreitung des Coronavirus hat zu einem Mangel an qualifizierter Schutzausrüstung, insbesondere an FFP2- und FFP3-Schutzmasken, geführt. Diese medizinischen Spezial-Masken sollten daher den Beschäftigten der kritischen Infrastruktur, insbesondere dem medizinischen und pflegerischen Personal, vorbehalten bleiben. Als Schutz für Privatpersonen im öffentlichen Raum, wie z.B. beim Einkaufen, ist ein einfacher Mund-Nasen-Schutz, wie der selbstgenähte der Landfrauen, ausreichend.
  • Unterstützung für Familien in herausfordernden Zeiten
    Das Landratsamt Hohenlohekreis, Jugendamt, hat Beratungsangebote für Familien zusammengestellt. Zahlreiche Beratungsstellen bieten in der derzeitigen Corona-Lage kompetente Hilfestellung und haben ein offenes Ohr für Eltern, Kinder und Jugendliche. Bereits laufende Beratungsfälle, Einzelfallhilfen und Kriseninterventionen werden auch weiterhin wie gewohnt vom Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes telefonisch betreut.
    Viele Familien stehen seit der Corona-Krise vor ganz besonderen Herausforderungen. Unterschiedlichste Anforderungen können gerade in diesen Zeiten enormen Druck verursachen: Eltern müssen die Schul- und Kitaschließungen überbrücken, Kindern ist langweilig und sie wollen beschäftigt werden, Jugendliche und Eltern sitzen auf engem Raum beieinander, Außenkontakte fehlen, werdende Eltern sind verunsichert, Kindeswohlgefährdungen und häusliche Gewalt können unter diesen Umständen zunehmen. Damit aus der Herausforderung keine Überforderung wird, können sich Betroffene Beratung, Hilfe und Unterstützung suchen.
    Eine Übersicht zu den Beratungsangeboten im Hohenlohekreis, überregionalen Stellen, Hilfetelefonen und Online-Beratungen sowie eine Link-Sammlung mit nützlichen Tipps finden Sie hier.
    In besonderen Notlagen, bei Zuspitzung oder drohender Eskalation in der Familie sowie Überforderung und Hilfebedarf kann das Jugendamt direkt unter Tel. 07940 18-427 oder Tel. 07941 986120 sowie per E-Mail unter jugendamt@hohenlohekreis.de kontaktiert werden. Insbesondere bei Verdacht auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung und häuslicher Gewalt bittet das Jugendamt dringlich um eine Meldung aus der Familie oder deren Umfeld. Nur mithilfe aufmerksamer Mitmenschen kann Kindern in Notsituationen geholfen werden.

Main-Tauber-Kreis: Zehn neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt
(Zahlen 8. April)
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 8. April, zehn neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 262. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.

  • Die 262 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 79 (+5), Boxberg: 7, Creglingen: 15, Freudenberg: 3, Großrinderfeld: 8 (+1), Grünsfeld: 8, Igersheim: 14 (+1), Külsheim: 4, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 20 (+2), Niederstetten: 25, Tauberbischofsheim: 20, Weikersheim: 28 (+1), Werbach: 6, Wertheim: 15 und Wittighausen: 3.
  • 94 Personen genesen
    Inzwischen sind erneut zahlreiche an Covid-19 Erkrankte wieder genesen. Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis konnte bis dato bereits 94 Patientinnen und Patienten wieder aus der häuslichen Isolation entlassen, so dass diese beispielsweise ins Erwerbsleben zurückkehren konnten. Für sie gelten damit nunmehr die gleichen Regeln wie derzeit für alle anderen Menschen: Alle sozialen Kontakte sollten nach Möglichkeit vermieden werden, auf Hygiene ist besonders zu achten, zum Beispiel durch regelmäßiges und gründliches Händewaschen.
  • Weiteres Pflegeheim unter Quarantäne
    Mit der Einrichtung St. Barbara in Grünsfeld wurde ein weiteres Pflegeheim vorsorglich unter Quarantäne gestellt, nachdem mehrere Bewohner grippeähnliche Symptome zeigten. Die Testung der insgesamt 36 Bewohner und 24 Mitarbeitenden des Pflegeheimes wurde vom Gesundheitsamt veranlasst. Sobald die Testergebnisse vorliegen, wird über das weitere Vorgehen entschieden.

Somit stehen im Main-Tauber-Kreis insgesamt vier Pflegeeinrichtungen unter Quarantäne ­- neben dem Pflegeheim St. Barbara das Heim St. Josef in Königheim sowie die Pflegeheime Carolinum und Haus Sonnenblick in Bad Mergentheim. Außerdem stehen, wie berichtet, in Bad Mergentheim die Reha-Einrichtungen Median Klinik Hohenlohe und Fachklinik Schwaben unter Quarantäne.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage

– Stand: Mittwoch, 08.04.2020, 18:30 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 777 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 25 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 295 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Hinweis: Es gibt offensichtlich deutliche Differenzen bei dem Meldungen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall zwischen dem dortigen Gesundheitsamt und den vom Sozialministerium in Stuttgart veröffentlichten Zahlen. Während Schwäbisch Hall 777 Infizierte und 25 Tote meldet, sind es beim Sozialministerium „lediglich“ 538 Infizierte und 23 Todesfälle.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.[Update 8.4.2020 9:00] Corona-Berichterstattung: Medien unterschlagen Statements der AfD
In der Öffentlichkeit herrscht derzeit der Eindruck, die größte Oppositionspartei hätte zur Corona-Pandemie keinerlei Meinung. Tatsächlich gibt die Bundestagsfraktion der AfD fast täglich dazu Pressemeldungen (allein 8 in den letzten drei Tagen) heraus, die aber weitestgehends von den zumeist linksaffinen Redaktionen der selbsternannten „Qualitätsmedien“, allen voran die zu staatlichen Propagandasendern mutierten und über Zwangsgebühren fürstlich finanzierten ARD- und ZDF-Sendeanstalten untertdrückt werden. In deren Talkshows (z.B. „Illner“, „Maischberger“, „Will“, „Lanz“) werden die AfD-Politiker der einzigen relevanten Oppositionspartei systematisch ausgegrenzt. Stattdessen können sich Politiker aus jenen Parteien selbst darstellen, die bereits eine ihnen vorliegende Bundestagsdrucksache aus dem Jahr 2012 links liegen gelassen haben, in der vor den Defiziten in der Gesundheitsvorsorge im Hinblick auf eine in Deutschland grassierende Pandemie hingewiesen wurde. In diesem Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012 wurde exakt auf eine „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ hingewiesen, die wir jetzt haben. Im Übrigen werden selbst Leserbriefe dazu in bewährter Manier unterdrückt.

COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 107.458 (gestern 103.375, vorgestern 100.123) infizierte Fälle und 1.983 (gestern 1.810, vorgestern 1.584) Tote. 36.081 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg steigt auf 20.635
Am Dienstag (7. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 606 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 20.635 an. Davon sind ungefähr 2.685 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 464 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (7. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 606 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 20.635 an. Davon sind ungefähr 2.685 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

  • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn (2), Hohenlohekreis, Konstanz, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Rastatt, Rottweil, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Heidelberg, Pforzheim und Stuttgart insgesamt 37 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 464 an. Unter den Verstorbenen waren 295 Männer und 168 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 61 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

  • Land verschärft Ausgangsbeschränkungen in Alten- und Pflegeheimen
    Die Landesregierung hat strengere Ausgangsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen beschlossen.
    Demnach sollen die Bewohner ihre Einrichtung nur noch aus triftigen Gründen, wie zum Beispiel Arztbesuche, verlassen dürfen.
    Der Ministerrat hat am heutigen Dienstag (7. April) Ausgangsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen beschlossen. Demnach sollen die Bewohner ihre Einrichtung nur noch aus triftigen Gründen, wie zum Beispiel Arztbesuchen, verlassen dürfen. Auch Spaziergänge sollen nach Möglichkeit nur noch auf dem Gelände der Einrichtungen stattfinden bzw. dann nur noch unter strengen Auflagen im öffentlichen Raum möglich sein. Ziel ist es, zu verdeutlichen, wie wichtig eine strikte Kontaktpersonenreduzierung gerade für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner ist. Mit der neuen Verordnung sollen die Heimträger außerdem mehr Rechtssicherheit erhalten.
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Landkreis Heilbronn: Keine aktuelle Meldungen
Es liegen keine aktuellen Meldungen aus dem zuständigen Landratsamt vor. Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Wer die Aktuellen Meldungen zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, erfährt nichts aus dem Landratsamt, sondern wird im Kreis herum geführt. Während das Sozialministerium 541 Infizierte und 9 Todesfälle meldet, verbreitet das Landratsamt seit 4. April unverändert, es lägen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 521 bestätigen Fällen vor und acht Personen seien verstorben. Tatsächlich hat sich gestern die Zahl der Todesfälle laut dem Sozialministerium in Stuttgart um zwei weitere Personen auf 19 erhöht.

Stadt Heilbronn: Trotz erstem Todesfall: Keine aktuellen Informationen
Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet. Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis:Landfrauen nähen 1.500 Schutzmasken

  • Landratsamt empfiehlt Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit
    Am Dienstag, 7. April 2020, haben die Kreislandfrauen Hohenlohe 220 selbstgenähte Masken an die Kreisverwaltung übergeben. Die Masken sollen überall dort eingesetzt werden, wo aus medizinischen Gründen keine FFP2- und FFP3-Schutzmasken notwendig seien. Landrat Dr. Matthias Neth lobte das vorbildliche Engagement der Landfrauen: „Ich danke Ihnen herzlich dafür, dass Sie Ihre persönlichen Stärken zum Wohl der Gemeinschaft einbringen. Damit setzen Sie ein wichtiges Zeichen und beweisen, dass wir gemeinsam diese Krise bewältigen können.“ Rund 500 Masken wurden bereits in den vergangenen Tagen von den Landfrauen aus 43 Ortsvereinen aus dem Hohenlohekreis hergestellt. „Täglich melden sich neue Näherinnen“, sagt Tanja Maurer, Mitglied im Vorstand der Kreislandfrauen. „Wir freuen uns, dass viele Tischdecken oder Bettwäsche, aber auch Draht und Stoffe von mehreren Firmen gespendet werden.“ Bis zu 1500 Masken sollen insgesamt gefertigt werden. Diese werden an Pflegeheime sowie an die Diakonie und an die Organisation „Öhringen Hilft“ verteilt.
  • Das Landratsamt Hohenlohekreis empfiehlt das Tragen einer einfachen, auch selbstgenähten, Maske in der Öffentlichkeit. Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) können durch eine Mund-Nasen-Bedeckung Tröpfchen, die man selbst beim Husten, Niesen oder Sprechen ausstößt, abgefangen werden. So schützt der Träger sein Umfeld, denn das Risiko, andere Menschen anzustecken, wird durch die Maske verringert. „Trotzdem müssen unbedingt auch weiterhin die bekannten Regeln eingehalten werden“, betont Amtsärztin Dr. Antje Haack-Erdmann. „Am wirksamsten schützen wir uns selbst und andere noch immer, indem wir häufig und gründlich Händewaschen, in den Ellenbogen husten und niesen sowie zu anderen Personen etwa zwei Meter Abstand halten.“
  • Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat unter anderem folgende Empfehlungen für das Tragen eines einfachen Mund-Nasen-Schutzes veröffentlicht:
  • Vor dem Anlegen der Maske sollten die Hände gründlich gewaschen werden.
  • Wichtig ist, dass die Maske richtig über Mund, Nase und Wangen platziert wird und möglichst eng anliegt.
  • Sobald die Maske durchfeuchtet ist, sollte sie umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände gründlich gewaschen werden.
  • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.
  • Hintergrund:
    Die Ausbreitung des Coronavirus hat zu einem Mangel an qualifizierter Schutzausrüstung, insbesondere an FFP2- und FFP3-Schutzmasken, geführt. Diese medizinischen Spezial-Masken sollten daher den Beschäftigten der kritischen Infrastruktur, insbesondere dem medizinischen und pflegerischen Personal, vorbehalten bleiben. Als Schutz für Privatpersonen im öffentlichen Raum, wie z.B. beim Einkaufen, ist ein einfacher Mund-Nasen-Schutz, wie der selbstgenähte der Landfrauen, ausreichend.
  • Unterstützung für Familien in herausfordernden Zeiten
    Das Landratsamt Hohenlohekreis, Jugendamt, hat Beratungsangebote für Familien zusammengestellt. Zahlreiche Beratungsstellen bieten in der derzeitigen Corona-Lage kompetente Hilfestellung und haben ein offenes Ohr für Eltern, Kinder und Jugendliche. Bereits laufende Beratungsfälle, Einzelfallhilfen und Kriseninterventionen werden auch weiterhin wie gewohnt vom Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes telefonisch betreut.
    Viele Familien stehen seit der Corona-Krise vor ganz besonderen Herausforderungen. Unterschiedlichste Anforderungen können gerade in diesen Zeiten enormen Druck verursachen: Eltern müssen die Schul- und Kitaschließungen überbrücken, Kindern ist langweilig und sie wollen beschäftigt werden, Jugendliche und Eltern sitzen auf engem Raum beieinander, Außenkontakte fehlen, werdende Eltern sind verunsichert, Kindeswohlgefährdungen und häusliche Gewalt können unter diesen Umständen zunehmen. Damit aus der Herausforderung keine Überforderung wird, können sich Betroffene Beratung, Hilfe und Unterstützung suchen.
    Eine Übersicht zu den Beratungsangeboten im Hohenlohekreis, überregionalen Stellen, Hilfetelefonen und Online-Beratungen sowie eine Link-Sammlung mit nützlichen Tipps finden Sie hier.
    In besonderen Notlagen, bei Zuspitzung oder drohender Eskalation in der Familie sowie Überforderung und Hilfebedarf kann das Jugendamt direkt unter Tel. 07940 18-427 oder Tel. 07941 986120 sowie per E-Mail unter jugendamt@hohenlohekreis.de kontaktiert werden. Insbesondere bei Verdacht auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung und häuslicher Gewalt bittet das Jugendamt dringlich um eine Meldung aus der Familie oder deren Umfeld. Nur mithilfe aufmerksamer Mitmenschen kann Kindern in Notsituationen geholfen werden.

Main-Tauber-Kreis: Zwei neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 7. April)

  • Erntehelfer gesucht
    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 7. April, zwei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen bei 252. Die Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
  • Die 252 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 74 (+1), Boxberg: 7 (+1), Creglingen: 15, Freudenberg: 3, Großrinderfeld: 7, Grünsfeld: 8, Igersheim: 13, Külsheim: 4, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 18, Niederstetten: 25, Tauberbischofsheim: 20, Weikersheim: 27, Werbach: 6, Wertheim: 15 und Wittighausen: 3.
  • Das Gesundheitsamt hat den zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Main-Tauber-Kreis bestätigt. Es handelt sich um eine männliche Person über 80 Jahre, die unter anderem an Covid-19 erkrankt war. Weitere Angaben erfolgen aufgrund des Persönlichkeitsschutzes nicht. „Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen des Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.
  • Initiative „Das Land hilft“
    Um die unkontrollierte Ausbreitung des Corona-Virus über Staatsgrenzen hinweg möglichst zu verhindern, haben Deutschland und viele andere Länder erhebliche Reisebeschränkungen erlassen und ihre Grenzen geschlossen. Damit können Saisonarbeitskräfte, auf die viele landwirtschaftliche Betriebe zur Unterstützung dringend angewiesen sind und die seit vielen Jahren überwiegend aus dem osteuropäischen Raum kommen (Polen, Rumänien, Bulgarien, Weißrussland u.a.), nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen einreisen. Auch wenn die Einreisebestimmungen Anfang April etwas gelockert wurden, fehlen nach wie vor viele Arbeitskräfte. Die Bauern brauchen Hilfe, denn sie sichern die Nahrungsmittelproduktion. Gemüse und Salat müssen gepflanzt werden, Spargel, Erdbeeren, Gemüse, Salat, Beeren- und Steinobst, Äpfel und Birnen können ohne fleißige Helfer nicht geerntet werden.
    Deshalb haben die Maschinenringe Deutschland mit Unterstützung der Bundesregierung und vieler weiterer Partner eine Vermittlungsplattform aufgebaut, auf der Menschen, die Zeit verfügbar haben, zum Beispiel weil sie derzeit nicht arbeiten können, mit denen zusammengebracht werden, die in ihren Betrieben Unterstützung brauchen. Das Portal ist selbsterklärend: Hilfeanbieter wie Unterstützungssuchende stellen ihre Daten ein und können dann miteinander Kontakt aufnehmen. Die genauen Details einer Beschäftigung sprechen sie direkt miteinander ab. Die Vermittlungsplattform findet sich auf der Internet-Seite www.daslandhilft.de.
  • Pflegereserve
    Das Land Baden-Württemberg bittet alle derzeit nicht in der Pflege aktiven Pflegekräfte und Angehörige pflegenaher Berufsgruppen, sich auf der Plattform #pflegereserve zu registrieren, um bei der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen. Die Plattform bringt diese Freiwilligen schnell und unbürokratisch mit medizinischen und pflegerischen Einrichtungen zusammen, die weitere professionelle Unterstützung benötigen. Die Plattform ist eine Initiative aus der Zivilgesellschaft und wird betrieben von der Bertelsmann Stiftung. Auf Initiative des Ministeriums für Soziales und Integration ruft ein Bündnis von Institutionen, Verbänden und Organisationen in Baden-Württemberg Pflegekräfte zur Beteiligung auf. Einsatzbereite Pflegekräfte können sich unter Angabe verschiedener Kriterien, zum Beispiel ihrer Qualifikation, möglicher Einsatzbereiche und der gewünschten Arbeitszeit registrieren. Einrichtungen, die Unterstützung benötigen, können anschließend durch Angabe ihrer Präferenzen mit den einsatzbereiten Menschen in Kontakt treten. Die Plattform kann unter https://pflegereserve.de/#/bw aufgerufen werden.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage– Stand: Dienstag, 07.04.2020, 18:50 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 737 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 25 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 246 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Hinweis: Es gibt offensichtlich deutliche Differenzen bei dem Meldunghen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall zwischen dem dortigen gesundheitsamt und den vom Sozialministerium in Stuttgart veröffentlichten Zahlen. Während Schwäbisch Hall 737 Infizierte und 25 Tote meldet, sind es beim Sozialministerium „lediglich“ 538 Infizierte und 19 Todesfälle.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken (Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)
Main-Tauber-Kreis2472442321Schwäbisch Hall (*Quelle: LK SHA)
737*53850225*

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.[Update 7.4.2020 10:00] COVID-19: Aktuelle Situation in Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 103.375 (gestern 100.123, vorgestern 96.092) infizierte Fälle und 1.810 (gestern 1.584, vorgestern 1.444) Tote. 36.081 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

BW: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 20.029
Am Montag (6. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 742 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 20.029 an. Davon sind ungefähr 1.272 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 427 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (6. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 742 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 20.029 an. Davon sind ungefähr 1.272 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

  • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Heidelberg und Karlsruhe insgesamt 44 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 427 an. Unter den Verstorbenen waren 274 Männer und 152 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

  • Land unterstützt Krankenhäuser nach Kräften
    Die Corona-Pandemie stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Das Land hat nun die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass bestimmte Reha-Kliniken leichter erkrankte Patientinnen und Patienten zur Entlastung der Akutkrankenhäuser versorgen können. Außerdem wurde eine vorzeitige Auszahlung von Pauschalfördermitteln beschlossen.
    „Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Insbesondere unsere Krankenhäuser sind derzeit gefordert. Immer mehr Menschen erkranken an Corona, schwere Infektionsfälle nehmen zu und damit steigt auch der Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten. Wir müssen sicherstellen, dass Patientinnen und Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch COVID-19 auch dort versorgt werden, wo sie versorgt werden müssen: In den Krankenhäusern. Und deswegen müssen wir alles dafür tun, um die Krankenhäuser im Land zu entlasten“ sagte Gesundheitsminister Manne Lucha heute (6. April) in Stuttgart.
  • Reha-Kliniken versorgen leicht erkrankte Patienten
    Das Land hat durch eine Verfügung vom 2. April 2020 die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass bestimmte Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen (Reha-Kliniken) bis zum 30. September 2020 als zugelassene Krankenhäuser gelten. Sie könnten leichter erkrankte Patientinnen und Patienten übernehmen und dafür sorgen, dass sich die Krankenhäuser auf Patientinnen und Patienten mit einem schweren Krankheitsverlauf konzentrieren. Durch eine enge Kooperation zwischen Akut- und Reha-Klinik werde gewährleistet, dass Patientenströme geordnet und effizient gelenkt werden.
    „Jede Hilfe ist in diesen Zeiten wichtig und mehr als willkommen. Reha-Kliniken haben die Infrastruktur, die Erfahrung und auch die Kompetenz, um die Krankenhäuser zu entlasten. Wir schauen natürlich auch auf andere Länder und sehen, wohin Engpässe in der Versorgung führen können. Solche Zustände wollen wir in Baden-Württemberg verhindern“, sagte Lucha.
    Voraussetzung dafür, dass eine Reha-Klinik leichter Erkrankte übernimmt, sei eine Kooperation mit einem möglichst benachbarten Akutkrankenhaus, das auch das Belegungsmanagement übernimmt. Das sei wichtig, denn: „Eine gute Vernetzung, die Mitwirkung aller Akteure und eine enge Zusammenarbeit: Das sind wichtige Zutaten im Kampf gegen das Corona-Virus“, sagte der Minister.
  • Vorzeitige Auszahlung von Pauschalfördermitteln
    Auch darüber hinaus unterstütze das Land die Krankenhäuser nach Kräften. Das Ministerium für Soziales und Integration hat in der Corona-Krise schnell und unbürokratisch reagiert und eine vorzeitige Auszahlung von Pauschalfördermitteln beschlossen. Die Plankrankenhäuser erhielten 75 Prozent der im letzten Jahr bezahlten Pauschalfördermittel ausbezahlt.
    Minister Lucha: „Allen Verantwortlichen, allen Krankenhäusern im Land, allen Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern danke ich vom ganzen Herzen für ihren Einsatz und ihr Engagement! Sie alle machen einen tollen Job. Allen Reha-Kliniken, die nun mit anpacken und Patientinnen und Patienten zur Entlastung der Akutkrankenhäuser versorgen und sich in der Versorgung Pflegebedürftiger engagieren, danke ich jetzt schon ganz herzlich. Diese Krise können wir nur gemeinsam bewältigen – das ist klar!“

Landkreis Heilbronn: Keine aktuelle Meldungen
Es liegen keine aktuellen Meldungen aus dem zuständigen Landratsamt vor. Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Wer die Aktuellen Meldungen zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, erfährt nichts aus dem Landratsamt, sondern wird im Kreis herum geführt. Während das Sozialministerium 541 Infizierte und 9 Todesfälle meldet, verbreitet das Landratsamt seit 4. April unverändert, es lägen dem Gesundheitsamt die Meldungen von 521 bestätigen Fällen vor und acht Personen seien verstorben.

Stadt Heilbronn: Trotz erstem Todesfall: Keine aktuellen Informationen
Am Sonntag, 5.4.2020, hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet. Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis: KFZ-Zulassungen trotz Coronalage möglich
Landratsamt bittet um Verständnis für Verzögerungen und wird alle Anfragen schnellstmöglich bearbeiten
Die KFZ-Zulassungsstelle des Hohenlohekreises arbeitet trotz der Coronalage. Allerdings kommt es aktuell aufgrund der Coronakrise zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Zulassungen. Das Landratsamt bittet hierfür um Verständnis.
Viele Mitarbeiter des Landratsamtes werden derzeit zur Bewältigung der Corona-Pandemie gebraucht. Daher wurde der andere Teil der Mitarbeiter in einen Bereitschaftsdienst versetzt, damit ausreichend Mitarbeiter auch dann zur Verfügung stehen, wenn es zu Coronainfektionen im Landratsamt selbst kommen sollte. Das bedeutet, dass in der Zulassungsstelle nur etwa die Hälfte der Mitarbeiter zur Verfügung steht. Somit können aktuell auch nur halb so viele Anträge bearbeitet werden, statt „normal“ 240 im Schnitt sind es zurzeit nur etwa 120 pro Tag.
Darüber hinaus werden Zulassungsanträge nach Prioritäten hin abgearbeitet. Anträge von Mitarbeitern systemrelevanter Berufe, Firmen oder Speditionen werden priorisiert behandelt.
Karlheinz Haaf, Leiter der Zulassungsstelle, versichert jedoch: „Wir tun unser Bestes, damit alle vorliegenden Anträge schnellstmöglich bearbeitet werden. Gleichzeitig bitten wir die betroffenen Bürger aber auch um Verständnis und Geduld, wenn es länger dauert als sonst“, so Haaf.
Wenn möglich, sollten Kunden die Online-Terminvereinbarung nutzen, da das Landratsamt bis auf Weiteres für Besucher geschlossen ist.
Kunden mit Termin werden am Eingang des Landratsamts abgeholt, sodass im Foyer und in der Zulassungsstelle möglichst wenig Publikumsverkehr ist, um Sicherheitsabstände einhalten zu können.
Für alle Fragen rund um das Thema KFZ-Zulassung stehen die Mitarbeiter unter Tel. 07940 18-292 bzw. unter Tel. 07940 18-691 zur Verfügung. Um einen Termin zu vereinbaren sollte die Möglichkeit einer Online-Terminreservierung unter www.hohenlohekreis.de im Bereich Bürgerservice – Kfz-Zulassung – Online-Dienste genutzt werden.

Main-Tauber-Kreis:Auch bei Taxifahrten gilt besondere Vorsicht

Aufgrund von Anfragen beim Bürgertelefon des Gesundheitsamtes hat das Landratsamt Main-Tauber-Kreis die Taxiunternehmen angeschrieben und sie gebeten, in Übereinstimmung mit den Anordnungen des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg verschiedene Maßnahmen und Regeln einzuhalten.
Grundsätzlich sind die Regelungen der Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg zu beachten. Gleiches gilt für die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis, welche das Verhalten von infizierten Personen und deren Kontaktpersonen regelt. Unter anderem wurden Kontakteinschränkungen festgelegt. Es sollen nicht mehr als zwei Personen zusammentreffen, ohne dabei einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Aufgrund dieser Regelung sind bei Taxiunternehmen bzw. Personenbeförderungsunternehmen (in Kleinfahrzeugen) sowie auch bei kommunalen Bürgerbussen folgende Regeln zu beachten und einzuhalten:

  • Es darf jeweils nur eine Person im Taxi bzw. Beförderungs-Pkw transportiert werden.
  • Die zu befördernde Person hat die Rückbank zu nutzen. Der Beifahrersitz ist gesperrt.
  • In Großraumtaxis dürfen maximal zwei Fahrgäste (eine Person auf der mittleren, eine Person auf der hinteren Sitzreihe) befördert werden, es sei denn, es handelt sich um Personen der gleichen Hausgemeinschaft. Auch in Großraumtaxis bleibt der Beifahrersitz unbesetzt.
  • Der Fahrer muss vom Fahrgastraum mit transparenter Folie oder auch qualitativ gleich- bzw. höherwertigen Umbauten – zum Beispiel Plexiglas – abgeschirmt sein.
  • Die Lüftung bleibt ausgestellt.
  • Fahrgäste, bei denen ein Verdacht auf eine Corona-Infizierung besteht und die beispielsweise zum Abstrichzentrum befördert werden möchten, müssen diesen Verdacht vor dem Zustieg ins Taxi oder besser schon bei der Anforderung des Fahrzeugs nennen.
  • Der zu befördernde Fahrgast und der Fahrer haben bei diesen Fahrten einen Mundschutz zu tragen.
  • Nach der Fahrt sollte das Taxi, insbesondere die Haltegriffe und die Türklinken sowie die Sitzflächen, mit Desinfektionsmittel abgewischt werden.

Zusätzliche Informationen können auch beim Bundesverband Taxi- und Mietwagen eingeholt werden.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Montag, 06.04.2020, 18:30 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 722 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 23 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 222 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 604 579 555 12
Heilbronn (Stadtkreis) 317 285 277 3
Hohenlohekreis 629 600 590 25
Main-Tauber-Kreis 261 247 247 2
Schwäbisch Hall 593 563 538 28

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 6.4.2020 10:30] Stadt Heilbronn: Trotz erstem Todesfall: Immer noch keine aktuellen Informationen dazu
Gestern vermeldet das Stuttgarter Sozialministerium das jeweils erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn und dem Main-Tauber-Kreis infolge der Corona-Pandemie. Während der Main-Tauber-Kreis darüber offen berichtet, gibt die Stadtverwaltung dazu weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 19.287
Am Sonntag (5. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 772 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 19.287 an. Davon sind ungefähr 1.197 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 383 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (5. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 772 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 19.287 an. Davon sind ungefähr 1.197 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Bodenseekreis, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Karlsruhe, Ortenaukreis, Sigmaringen, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Baden-Baden und Karlsruhe insgesamt 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 383 an. Unter den Verstorbenen waren 245 Männer und 137 Frauen, ein Fall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Landkreis Heilbronn: Keine aktuelle Meldungen
Es liegen keine aktuellen Meldungen aus dem zuständigen Landratsamt vor. Das Landratsamt betreibt zusammen mit der Stadt Heilbronn die SLK-Kliniken. Aufsichtsratsvorsitzender ist der Heilbronner OB Harry Mergel, sein Stellvertreter Landrat Detlef Piepenburg. Wer die Aktuellen Meldungen zum „Coronavirus im Landkreis Heilbronn“ anklickt, erfährt nichts aus dem Landratsamt, sondern wird im Kreis herum geführt.

Stadt Heilbronn: Trotz erstem Todesfall: Keine aktuellen Informationen
Gestern hat das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkreis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie gemeldet. Die Stadtverwaltung gibt dazu nach wie vor weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis: Corona-Fieberambulanz der niedergelassenen Ärzte am Öhringer Krankenhaus eröffnet
Testlauf erfolgreich – Behandlung nur für Patienten mit Anmeldung und Termin vom Hausarzt
In den Räumlichkeiten des Hohenloher Krankenhauses in Öhringen hat eine Corona-Fieberambulanz den Betrieb aufgenommen. Betrieben wird sie von den niedergelassenen Hausärzten im Kreis mit Unterstützung des Landratsamtes und des Krankenhauses. „In der Fieberambulanz sollen Corona-Patienten behandelt werden können, die ein Hausarzt gesehen hat, bei denen jedoch eine weiterführende Diagnostik notwendig ist, die in der Hausarztpraxis nicht durchgeführt werden kann“, erklärt Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen. Dabei geht es vor allem um Röntgenbilder der Lunge sowie eine zeitnahe Blutgasanalyse. „Wir haben gesehen, dass wir gerade diese „mittelstarken“ Fälle, also die zwischen den Fällen ohne Alarmzeichen sowie den Fällen, die eine stationäre Behandlung benötigen, auf diesem Weg besser behandeln können“, erklärt Bublitz weiter. Die Behandlung erfolgt im Vollschutz durch die niedergelassenen Ärzte.

Die Entscheidung, wer in der Corona-Fieberambulanz behandelt wird, trifft ausschließlich der Hausarzt. Daher gelten für die Ambulanz folgende Regeln:

  • Sie ist ausschließlich für Patienten gedacht, die zuvor von ihrem Hausarzt untersucht wurden
  • Nur Patienten mit Termin und Anmeldung ihres Hausarztes können dort behandelt werden
  • Patienten ohne Termin werden an den Hausarzt zurücküberwiesen
  • In der Corona-Ambulanz wird kein Abstrich vorgenommen
  • In der Corona-Ambulanz werden keine Krankmeldungen ausgegeben

Unabhängig von der Einrichtung der Corona-Fieberambulanz werden schwere und leichte Corona-Fälle selbstverständlich wie zuvor weiterbehandelt, also entweder stationär oder ambulant.

„Mit der Fieberambulanz kann noch besser eingeschätzt werden, wer welche Behandlung benötigt“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. „Das ist ein weiterer Baustein für eine möglichst optimale Behandlung aller Corona-Patienten im Kreis.“ Auch die Hohenloher Krankenhaus gGmbH, die die Räume zur Verfügung gestellt hat, unterstützt die Fieberambulanz: „Die gute Zusammenarbeit und der enge Austausch mit den niedergelassenen Ärzten im Kreis ist uns zum Wohle der Patienten sehr wichtig“, erklärt Dr. Werner Reinosch, Ärztlicher Direktor im Hohenloher Krankenhaus.

Main-Tauber-Kreis: Vier neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 5. April)
Appell: Verantwortungsvolles Verhalten beim Einkauf

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Sonntag, 5. April, vier neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 237. Die betroffenen Personen befinden sich teils in stationärer Behandlung, teils in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.

Die 237 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 67 (+2), Boxberg: 5, Creglingen: 15, Freudenberg: 3, Großrinderfeld: 7, Grünsfeld: 8, Igersheim: 12 (+1), Külsheim: 4, Königheim: 3, Lauda-Königshofen: 17, Niederstetten: 25, Tauberbischofsheim: 19, Weikersheim: 25, Werbach: 5 (+1), Wertheim: 15 und Wittighausen: 3.

  • Reha-Kliniken in Bad Mergentheim

In der Median Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim sind bislang, wie berichtet, insgesamt 130 Patienten und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon leben 49 im Main-Tauber-Kreis. Weitere Testergebnisse stehen noch aus. Das am Freitag gestartete Entlassmanagement wurde am Samstag und am Sonntag fortgesetzt.

  • In der Fachklinik Schwaben in Bad Mergentheim wurden bislang, wie berichtet, 30 Patienten und Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert. Darunter sind zwölf Personen aus dem Main-Tauber-Kreis. Weitere Testergebnisse stehen noch aus.

Für die Mitarbeiter der beiden Reha-Kliniken, die Symptome zeigten, wurde durch das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises häusliche Isolation angeordnet. Das weitere Personal darf jeweils nur noch mit vollständiger Schutzausrüstung arbeiten. Beide Häuser stehen unter Quarantäne.

  • Haus Sonnenblick in Bad Mergentheim

Ein Mitarbeitender des Pflegeheimbereichs „Sonnenblick“ in Bad Mergentheim wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Für ihn wurde häusliche Isolation angeordnet. Das weitere Personal darf nun nur noch mit vollständiger Schutzausrüstung arbeiten. Die Einrichtung wurde vom Gesundheitsamt vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Im Heim leben 66 Personen. Die Untersuchung aller Heimbewohner und Mitarbeiter wurde angeordnet.

  • Pflegeheim St. Josef und Wohngemeinschaft St. Martin in Königheim

Ein Mitarbeitender des Pflegeheims St. Josef wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Für ihn wurde häusliche Isolation angeordnet. Das weitere Personal darf nur noch mit vollständiger Schutzausrüstung arbeiten. Das Heim St. Josef wurde vom Gesundheitsamt vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Für Bewohner der angeschlossenen Einrichtung St. Martin, die Kontakt zum Pflegeheim hatten, wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Im Heim leben 38 Personen. Die Testung von Heimbewohnern und Mitarbeitern wurde angeordnet.
Verantwortungsvolles Verhalten beim Einkauf
Angesichts oft zu beobachtendem sorglosen Verhalten von Kunden in Supermärkten und Baumärkten appelliert das Landratsamt an die Bevölkerung, die Verhaltensregeln nach der Corona-Verordnung zu beachten – besonders im Hinblick auf den Einkauf vor den Osterfeiertagen. So sollte zur Verminderung des Infektionsrisikos unbedingt Abstand gewahrt und die Nies- und Hustenetikette eingehalten werden. Nach Möglichkeit sollte bargeldlos bezahlt werden. Zudem sollte der Einkauf nur von einem Familienmitglied durchgeführt werden.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Sonntag, 05.04.2020, 16.00 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 686 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 23 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 207 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 521 521 485 8
Heilbronn (Stadtkreis) 274 265 220 1
Hohenlohekreis 550 543 530 15
Main-Tauber-Kreis 232 199 177 1
Schwäbisch Hall 502 502 450 17

Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 100.123 (gestern 96.092, vorgestern 91.159) infizierte Fälle und 1.584 (gestern 1.444, vorgestern 1.275) Tote. 28.700 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 5.4.2020 12:00] Stadt Heilbronn: Trotz erstem Todesfall: Keine aktuellen Informationen dazu
Heute vermeldet das Stuttgarter Sozialministerium das jeweils erste Todesopfer aus dem Stadtkeis Heilbronn und dem Main-Tauber-Kreis infolge der Corona-Pandemie. Während der Main-Tauber-Kreis darüber offen berichtet, gibt die Stadtverwaltung dazu weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignis Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

<strong>Die Praxis in den anderen Kreisen der Region</strong>
Während der Landkreis Heilbronn eine ähnlich restriktive Informationspolitik betreibt, wie die Stadt Heilbronn, zeigen sich der Hohenlohekreis, der Main-Tauber-Kreis und der Landkreis Schwäbisch Hall deutlich bürgernäher mit der ungeschminkten Unterrichtungn über die aktuelle Lage. Die Stadt betreibt zusammen mit dem Landkreis die SLK-Kliniken. Aus einem mit diesen bestehenden Verbund hat sich der Hohenlohekreis vor drei Jahren wieder ausgeklinkt.

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 18.515
Am Samstag (4. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.335 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 18.515 an. Davon sind ungefähr 1.112 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land steigt auf 363 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (4. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.335 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 18.515 an. Davon sind ungefähr 1.112 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Bodenseekreis, Emmendingen, Esslingen, Heidenheim, Karlsruhe, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Reutlingen, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Heilbronn, Stuttgart und Ulm insgesamt 42 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 363 an. Unter den Verstorbenen waren 234 Männer und 128 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Landkreis Heilbronn: Keine aktuelle Meldungen
Es liegen keine aktuellen Meldungen aus dem zuständigen Landratsamt vor.

Stadt Heilbronn: Trotz erstem Todesfall: Keine aktuellen Informationen
Heute vermeldet das Stuttgarter Sozialministerium das erste Todesopfer aus dem Stadtkeis Heilbronn infolge der Corona-Pandemie. Die Stadtverwaltung gibt dazu weder in einer Presseerklärung noch auf ihrer Webseite eine Erklärung ab.
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignis Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:

  • – Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
  • – Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
  • – Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
  • – Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis: Ziehl-Abegg spendet der Kreisverwaltung 70 Masken

Am vergangenen Freitag, 3. April 2020, hat die Firma Ziehl-Abegg 70 Gesichtsschutzvisiere an den Hohenlohekreis übergeben. „Wir bewältigen die Krise gemeinsam und können uns aufeinander verlassen“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. „Die Kreisverwaltung arbeitet im engen Schulterschluss mit den ansässigen Unternehmen im Kreis.“

Die Masken werden bei Ziehl-Abegg in 3D-Druckern hergestellt. „Die Idee hat eine Arbeitskollegin auf den Weg gebracht“, erklärt der Laborleiter der Firma Ziehl-Abegg, Achim Kärcher. Anschließend wurde gleich ein Testlauf gestartet. „Unsere Mitarbeiter und deren Familien leben hier – da unterstützen wir die Kreisverwaltung natürlich gerade in einer solchen Krise, wo es geht“, sagt der Vorstandsvorsitzende Peter Fenkl. Die 3D-Drucker sollen auch in der kommenden Woche Masken fertigen. Der große Vorteil dieser Masken ist, dass sie Mund, Nase und auch Augen – und damit alle Schleimhäute – schützt. Der Landkreis gibt die Masken an verschiedene Hilfsorganisationen weiter.

Main-Tauber-Kreis: 35 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt
(Zahlen 4. April) – Erster Todesfall im Main-Tauber-Kreis

  • Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 4. April, 35 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 233. Die betroffenen Personen befinden sich teils in stationärer Behandlung, teils in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.

Die 233 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4, Bad Mergentheim: 65 (+16), Boxberg: 5 (+1), Creglingen: 15 (+1), Freudenberg: 3, Großrinderfeld: 7 (+1), Grünsfeld: 8, Igersheim: 11 (+2), Külsheim: 4, Königheim: 3 (+1), Lauda-Königshofen: 17 (+2), Niederstetten: 25 (+5), Tauberbischofsheim: 19, Weikersheim: 25 (+4), Werbach: 4 (+1), Wertheim: 15 und Wittighausen: 3 (+1).

  • Erster Todesfall im Main-Tauber-Kreis
    Im Main-Tauber-Kreis hat das Gesundheitsamt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Es handelt sich um eine weibliche Person unter 60, die an Covid-19 erkrankt war. Weitere Angaben erfolgen aufgrund des Persönlichkeitsschutzes nicht. „Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen der Verstorbenen“, erklärt Landrat Reinhard Frank.
  • Median Klinik Hohenlohe Bad Mergentheim
    Bislang sind insgesamt 130 Patienten und Mitarbeiter der Median Klinik Hohenlohe positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon leben 49 im Main-Tauber-Kreis. Weitere Testergebnisse stehen noch aus.
  • Das am Freitag gestartete Entlassmanagement wird in den nächsten Tagen fortgeführt. Ein Teil der Patienten, denen das Verlassen der Klinik unter strengen Auflagen ermöglicht wurde, ist inzwischen in häusliche Isolation gewechselt. Ein Teil sowohl positiv als auch negativ getesteter Patienten verbleibt auf eigenen Wunsch isoliert in der Klinik.
  • Fachklinik Schwaben Bad Mergentheim
    30 Patienten und Mitarbeitende der Fachklinik Schwaben in Bad Mergentheim wurden bislang positiv auf das Coronavirus getestet. Darunter sind zwölf Personen aus dem Main-Tauber-Kreis. Weitere Testergebnisse stehen noch aus. Als richtige Entscheidung hat sich deshalb erwiesen, dass durch das Gesundheitsamt für die Rehaklinik vorsorglich Quarantäne sowie eine sofortige Abstrichuntersuchung sämtlicher Patienten und Mitarbeiter angeordnet wurde.
    Zurzeit sind in der Fachklinik Schwaben 65 Patienten untergebracht. Diese werden in ihren Patientenzimmern isoliert und dürfen die Klinik derzeit nicht verlassen. Es besteht striktes Besuchsverbot. Neue Patienten dürfen derzeit nicht aufgenommen werden.
    Für die Mitarbeiter mit Symptomen wurde durch das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises häusliche Isolation angeordnet. Das weitere Personal darf nur noch mit vollständiger Schutzausrüstung arbeiten. Diese Mitarbeiter ohne Symptome dürfen sich nur noch zwischen jeweiliger Wohnung und Arbeitsplatz bewegen und sind insofern ebenfalls isoliert. Gleichzeitig ist damit der Klinikbetrieb sichergestellt.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage

– Stand: Freitag, 03.04.2020, 18:20 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 627 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 16 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 207 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 521 485 484 8
Heilbronn (Stadtkreis) 265 220 220 1
Hohenlohekreis 543 530 508 15
Main-Tauber-Kreis 199 177 170 1
Schwäbisch Hall 502 450 422 17

 

— Corona-Fälle in Baden-Württenberg — Fallzahlen weltweit —

Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) seit Dezember 2019 nach am schwersten betroffenen Ländern | Statista öffnen

Quelle: Statista

Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 96.092 (gestern 91.159, vorgestern 84.794) infizierte Fälle und 1.444 (gestern 1.275, vorgestern 1.107) Tote. 26.400 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 4.4.2020 12:00] Psychologie für Einfältige
Mit Psychologie für alle, die das Denken den Politikern und Medien überlasssen, wird ähnlich der Schönfärberei bei der Kriminalstatistik versucht, den Bürgern das Ausmaß der Corona-Krise herunter zu spielen. Angeblich flache die Kurve der Infizierten bereits ab. Dies trifft nicht zu und ist eine Milchmädchenrechnung, in dem man Korrelationen verbreitet, die dem Ist-Zustand nicht gerecht werden.
Zum Vergleich: Wenn alle Bürger infiziert sind, ist der Anstieg der Kurve gleich null.
Es handelt sich also billigste Psychologie für Einfältige und um der Verdummung einen seriösen Anstrich zu geben, werden das Trickspiel störende Berichte als Fake-News diskreditiert – wiewohl man mit derartig geschönten Verlautbarungen selbst solche fabriziert.
Tatsächlich steigt die Zahl der neu Erkrankten weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 91.159 (gestern 84.794, vorgestern 77.981) infizierte Fälle und 1.275 (gestern 1.107, vorgestern 931) Tote. 24.575 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 17.180
Am Freitag (3. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.209 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 17.180 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 321 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (3. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.209 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 17.180 an. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 997 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohekreis, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Rottweil, Sigmaringen, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg, Heidelberg, Pforzheim und Stuttgart insgesamt 40 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 321 an. Unter den Verstorbenen waren 212 Männer und 109 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

  • Land legt Soforthilfe-Fonds für Frauen- und Kinderschutzhäuser auf
    Mit einem Soforthilfe-Fonds in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro unterstützt die Landesregierung die Frauen- und Kinderschutzhäuser und Beratungsstellen gegen häusliche und sexuelle Gewalt, damit diese auch in Krisenzeiten die telefonische und virtuelle Beratung sicherstellen können.
    „Die Corona-Pandemie macht weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens notwendig. Das bringt Risikofaktoren für das Auftreten von häuslicher Gewalt wie Existenzängste, Überforderung und mangelnde Möglichkeiten sozialer Interaktion mit sich. Die Vertreterinnen der Frauen- und Kinderschutzhäuser und der Fachberatungsstellen berichten uns von einem deutlichen Anstieg an Beratungsgesprächen und Aufnahmegesuchen. Das bedeutet: Wir müssen leider auch mit einem weiteren Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt rechnen. Darauf wollen wir vorbereitet sein“, sagte Staatssekretärin Bärbl Mielich.
  • Bis zu zwei Millionen Euro zusätzlich
    Derzeit stellen die Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie die Fachberatungsstellen ihre Arbeitsweise um. Da kaum direkte Beratung möglich ist, wird verstärkt telefonisch oder auf dem elektronischen Weg beraten. Um die Erreichbarkeit der Frauen- und Kinderschutzhäuser und Beratungsstellen auch bei erhöhter Nachfrage sicherzustellen, wird die Landesregierung einen Soforthilfe-Fonds in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro auflegen.
    Mit der Soforthilfe soll die zeitnahe Mobilisierung der ehrenamtlichen und ehemaligen Mitarbeiterinnen sowie die Aufstockung der hauptamtlichen Beschäftigten in den Beratungsstellen durch eine Aufwandsentschädigung für die deutlich intensivere, telefonische und elektronische Betreuung der Frauen und ihrer Kinder gewährleistet werden. Zudem kann die Soforthilfe für Zuschüsse für technische Ausstattungen (PC +Telefonanlagen) sowie die technische Einrichtung verwendet werden.
  • Herausforderungen gemeinsam angehen
    „Die Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie die Fachberatungsstellen in Baden-Württemberg sind sehr gut vernetzt, so dass auch in schwierigen Zeiten verlässliche und passgenaue Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen sichergestellt sind. Die Landesregierung übernimmt Verantwortung, um qualifizierten Schutz und Hilfe auch in Krisenzeiten zu gewährleisten. Wir nehmen die aktuellen Nöte und Bedarfe der Frauen- und Kinderschutzhäuser und der Fachberatungsstellen häusliche und sexuelle Gewalt sehr ernst und haben daher vor einem statistisch messbaren Anstieg der Zahlen reagiert“, betonte die Staatssekretärin.
    „Wenn es zu Corona-Fällen in Frauen- und Kinderschutzhäuser kommt oder wir an die Kapazitätsgrenzen der Schutzplätze stoßen sollten, braucht es praktikable Lösungen vor Ort. Es ist die Aufgabe der Kommunen, eine ausreichende Zahl an Hilfsangeboten für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder zur Verfügung zu stellen. Daher sind wir bereits im guten Austausch mit den Kommunalen Landesverbänden, um das Angebot an Schutzplätzen für Gewaltbetroffene Frauen und ihren Kindern zu halten und im Notfall auf Unterbringungsmöglichkeiten ausweichen zu können. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen konstruktiv angehen“, so die Staatssekretärin.
  • Hintergrundinformation
    Aktuell wird mit Hochdruck an der weiteren Konkretisierung der Hilfsfonds gearbeitet. Die Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie die Fachberatungsstellen häusliche und sexuelle Gewalt (Erwachsene und Kinder), Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt, Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung und Beratungsstellen für Prostituierte werden in Kürze durch das Ministerium für Soziales und Integration über die Beantragung der Fördermittel informiert.
    In Baden-Württemberg gibt es ein ausdifferenziertes Frauenhilfe- und Unterstützungssystem mit 42 Frauen- und Kinderschutzhäusern und Fachberatungsstellen zur häuslichen oder sexuellen Gewalt sowie Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt. Eine Übersicht aller Anlaufstellen ist auf der Homepage des Sozial- und Integrationsministeriums zu finden. Anfragen nach Schutzplätzen sind an die regional verteilten und anonymen Frauen- und Kinderschutzhäuser zu richten.
    Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter der Rufnummer 08000 116 016 rund um die Uhr und in 17 Sprachen erreichbar, um Betroffene anonym und kostenlos zu beraten. Auch die Gebärdendolmetschung ist möglich. Die Beratung läuft über Telefon, E-Mail oder im Chat. Das Hilfetelefon verfügt über die Übersicht aller Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie Beratungsstellen in Baden-Württemberg und kann bei der Suche nach einem passenden Angebot unterstützen. An das Hilfetelefon können sich sowohl Betroffene als auch Fachleute oder Personen wenden, die nicht unmittelbar selbst betroffen sind, aber Unterstützung oder Hilfe beim Bekanntwerden von Gewalt benötigen.

Landkreis Heilbronn: Aktuelle Zahlen
Es liegen keine aktuelllen Zahlen aus dem zuständigen Landratsamt vor.
Die Gesamtzahl aller Personen, die sich im Landkreis Heilbronn bisher mit dem Coronavirus infiziert haben, ist von Mittwoch, 1. April, auf Donnerstag, 2. April, um 26 auf 453 gestiegen. Die Zahl der Gesundgemeldeten stieg um neun auf insgesamt 83 an. Die Zahl der Verstorbenen blieb mit acht unverändert. Die Zahl der aktuell festgestellten Infizierten beträgt demnach 362.

Stadt Heilbronn: Keine Aktuellen Informationen
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignis Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
– Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
– Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
– Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
– Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis: Hunderte Bilder für die Isolierstation Künzelsau
Großer Dank an die Kinder im Kreis – Bilder werden auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen aufgehängtDer Aufruf des Landratsamtes Hohenlohekreis an Kinder, Bilder für die Wände in den Zimmern der neuen Isolierstation in Künzelsau zu malen, hat große Resonanz gefunden. Seit einigen Tagen kommen täglich mehr als 50 Bilder bei der Kreisverwaltung an. Teilweise finden Mitarbeiter des Landratsamtes auch Bilder in ihrem Briefkasten. Alle möglichen Motive und Größen sind dabei, von Regenbögen über Tiere, Blumen bis hin zu einem richtigen Gemälde eines Hauses im Wald. Viele sind mit aufbauenden Worten wie „Werd bald wieder gesund“, „Wir halten zusammen“ oder „Gute Besserung“ versehen. „Wir sind wirklich überwältigt und gerührt, dass so viele Kinder mitmachen und uns ihre Bilder schicken“, freut sich Landrat Dr. Matthias Neth. „Die Bilder machen nicht nur den Menschen in den Einrichtungen Mut und Freude, sondern auch den Mitarbeitern hier, wenn sie immer wieder stapelweise neue abholen und verteilen können. Vielen Dank dafür.“
Mittlerweile sind so viele Bilder zusammengekommen, dass sie auch an auch an andere Einrichtungen wie Krankenhäuser und Pflegeheime verteilt und dort aufgehängt werden können.- Weitere Bilder werden gerne angenommen.
– Was soll gemalt werden?
Ein bestimmtes Thema ist nicht vorgegeben, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
– Wer darf mitmachen?
Alle Kinder, die Freude am Malen haben.
– Wer bekommt die Bilder?
Die Kunstwerke gehen an die folgende Adresse: Landratsamt Hohenlohekreis, Pressestelle, Allee 17, 74653 Künzelsau. Von dort aus werden die Bilder weitergegeben und in der Isolierstation aufgehängt. Bitte Name und Alter auf das Bild schreiben.

Main-Tauber-Kreis: 16 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 3. April) – Entlassmanagement bei der Median Klinik Hohenlohe gestartet
Im Main-Tauber-Kreis wurden am Freitag, 3. April, 16 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 198. Die betroffenen Personen befinden sich teils in stationärer Behandlung, teils in häuslicher Isolation. Die jeweiligen Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird häusliche Isolation angeordnet.
Die 198 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 0, Assamstadt: 4 (+1), Bad Mergentheim: 49 (+5), Boxberg: 4, Creglingen: 14 (+1), Freudenberg: 3, Großrinderfeld: 6, Grünsfeld: 8, Igersheim: 9, Külsheim: 4 (+1), Königheim: 2, Lauda-Königshofen: 15 (+2), Niederstetten: 20 (+3), Tauberbischofsheim: 19 (+1), Weikersheim: 21 (+2), Werbach: 3, Wertheim: 15 und Wittighausen: 2.

  • Fachklinik Schwaben neu betroffen
    Auch in der Fachklinik Schwaben in Bad Mergentheim sind Coronavirus-Infektionen aufgetreten. Diese betreffen zwei Mitarbeiter. Deshalb hat das Gesundheitsamt für die Rehaklinik vorsorglich und bis auf weiteres Quarantäne angeordnet. Zurzeit sind in der Fachklinik Schwaben 66 Patienten untergebracht. Diese Personen werden in ihren Patientenzimmern isoliert und dürfen die Klinik derzeit nicht verlassen. Es besteht striktes Besuchsverbot. Neue Patienten dürfen derzeit nicht aufgenommen werden.
    Um den Klinikbetrieb sicherzustellen, darf das Personal arbeiten, jedoch nur in Schutzkleidung. Das Gesundheitsamt hat eine sofortige Abstrichuntersuchung sämtlicher Patienten und Mitarbeiter angeordnet. Die Proben werden umgehend ausgewertet. Sobald die Ergebnisse vollständig vorliegen, wird über das weitere Vorgehen entschieden.
  • Entlassmanagement bei der Median Klinik Hohenlohe gestartet
    Bislang sind insgesamt 128 Patienten und Mitarbeiter der Median Klinik Hohenlohe positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon leben 47 im Main-Tauber-Kreis. Unterdessen ist in der Klinik Hohenlohe das Entlassmanagement gestartet worden, das sich noch auf die nächsten Tage erstrecken wird. Die geordnete Abreise der Patienten, die jetzt in häusliche Isolation wechseln können, wird durch die Freiwillige Feuerwehr Bad Mergentheim koordiniert. Konkret dürfen positiv getestete Patienten, die keine Krankheitssymptome aufweisen, sowie nicht infizierte Patienten in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem behandelnden Arzt in häusliche Isolation wechseln. Die Rückkehr in ein Pflegeheim oder eine Wohngruppe ist dagegen nicht möglich.
  • Für den Wechsel in die häusliche Isolation gelten strenge Auflagen. Voraussetzung ist unter anderem, dass die eigenständige Versorgung des Patienten zu Hause sichergestellt ist. Die Rückfahrt von der Klinik zur Wohnung ist nur mit Privat-Pkw erlaubt und muss ohne Pausen möglich sein. Es dürfen dazu keine öffentlichen Verkehrsmittel und auch keine Taxis genutzt werden. Als enge Kontaktpersonen müssen zudem die abholende Person ebenso wie eventuell betreuende Familienangehörige unter Isolation gestellt werden.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage

– Stand: Freitag, 03.04.2020, 18:20 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 627 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 16 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 207 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-FrankenDeutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 91.159 (gestern 84.794, vorgestern 77.981) infizierte Fälle und 1.275 (gestern 1.107, vorgestern 931) Tote. 24.575 gelten als genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

[Update 3.4.2020 10:00] Weltweit über 1 Million Erkrankte
Weltweit gibt es dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University zufolge jetzt 1.016.534 Infizierte und 53.164 Tote. Spitzenreiter sind bei den Infizierten die USA mit 245.573 US-Bürgern. Es folgen Italien mit 115.242, Spanien mit 112.065, Deutschland hat mit 84.794 Infizierten inzwischen die offiziell bekannten Zahlen von China (82.464) überholt.COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 15.971
Am Donnerstag (2. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.391 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 15.971 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 281 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (2. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.391 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 15.971 an. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 881 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Mannheim, Pforzheim und Stuttgart 42 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 281 an. Unter den Verstorbenen waren 183 Männer und 98 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.Landkreis Heilbronn: Aktuelle Zahlen
Die Gesamtzahl aller Personen, die sich im Landkreis Heilbronn bisher mit dem Coronavirus infiziert haben, ist von Mittwoch, 1. April, auf Donnerstag, 2. April, um 26 auf 453 gestiegen. Die Zahl der Gesundgemeldeten stieg um neun auf insgesamt 83 an. Die Zahl der Verstorbenen blieb mit acht unverändert. Die Zahl der aktuell festgestellten Infizierten beträgt demnach 362.Stadt Heilbronn: Keine Aktuellen Informationen
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignis Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
– Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
– Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
– Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
– Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.Hohenlohekreis: Infoseite des Landratsamtes verlinkt auf bestehende AngeboteAuf der Internetseite www.corona-im-hok.de sammelt die Landkreisverwaltung bereits bestehende Hilfsangebote aus dem Kreis und verlinkt auf diese. So erhalten Hilfesuchende einen guten Überblick über die Angebote im Kreis. Personen, die persönliche Hilfe anbieten möchten, sollten grundsätzlich zunächst bei ihrem Bürgermeisteramt nachfragen, ob und wo noch Hilfebedarf besteht.Die Seite des Landkreises dient nur als Pinnwand oder „schwarzes Brett“, um die vielen Angebote, die es im Hohenlohekreis gibt, besser bekannt zu machen. Wer noch Angebote kennt, die hier noch nicht aufgeführt sind, kann der Landkreisverwaltung unter coronahilfe@hohenlohekreis.de den Link mitteilen.Main-Tauber-Kreis: 47 infizierte Personen inzwischen gesund

  • (Zahlen 2. April)Übersicht über Infektionen nach Kommunen
    Im Main-Tauber-Kreis wurden am Donnerstag, 2. April, sieben neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 182. Auf mehrfache Nachfragen aus der Bevölkerung hat sich der Corona-Arbeitsstab entschieden, erstmals die Fallzahlen pro Kommune aufzuschlüsseln. Damit soll eine noch größere Transparenz hergestellt werden. Die 182 Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn (0), Assamstadt (3), Bad Mergentheim (44), Boxberg (4), Creglingen (13), Freudenberg (3), Großrinderfeld (6), Grünsfeld (8), Igersheim (9), Külsheim (3), Königheim (2), Lauda-Königshofen (13), Niederstetten (17), Tauberbischofsheim (18), Weikersheim (19), Werbach (3), Wertheim (15) und Wittighausen (2).
  • Auch die Zahl derer, welche die Krankheit überstanden haben, steigt täglich. Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis konnte bereits 47 Patientinnen und Patienten wieder aus der häuslichen Isolation entlassen, so dass diese beispielsweise ins Erwerbsleben zurückkehren konnten. Für sie gelten damit nunmehr die gleichen Regeln wie derzeit für alle anderen Menschen: Alle sozialen Kontakte sollten nach Möglichkeit vermieden werden, auf Hygiene ist besonders zu achten, zum Beispiel durch regelmäßiges und gründliches Händewaschen.Die Median Klinik
  • Hohenlohe in Bad Mergentheim steht seit 28. März unter Quarantäne. Um hier die Situation zu entspannen und die räumliche Situation zu entzerren, wurden jetzt neue Regelungen getroffen, zumal auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von einer Coronavirus-Infektion betroffen sind.
  • Positiv getesteten Patienten, die keine Krankheitssymptome aufweisen, sowie nicht infizierten Patienten steht es frei, sich in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem behandelnden Arzt in häusliche Isolation zu begeben. Die Rückkehr in ein Pflegeheim oder eine Wohngruppe ist dagegen nicht möglich.Für den Wechsel in die häusliche Isolation gelten strenge Auflagen.
  • Voraussetzung ist unter anderem, dass die eigenständige Versorgung des Patienten zu Hause sichergestellt ist. Die Rückfahrt von der Klinik zur Wohnung ist nur mit Privat-Pkw erlaubt und muss ohne Pausen möglich sein. Es dürfen dazu keine öffentlichen Verkehrsmittel und auch keine Taxis genutzt werden. Als enge Kontaktpersonen müssen zudem die abholende Person ebenso wie eventuell betreuende Familienangehörige unter Isolation gestellt werden.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage

– Stand: Donnerstag, 02.04.2020, 18:25 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 582 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 15 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 186 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Am 02.04.2020 vom Landratsamt Schwäbisch Hall unter Quarantäne gestellt:

  • ASB-Pflegeheim in Frankenhardt

Bisher vom Landratsamt Schwäbisch Hall unter Quarantäne gestellt:

  • Pflegeheim „Haus am Brühlpark“ in Schrozberg
  • Wohngruppe im „Lerchenhaus“ auf dem Gelände des Sonnenhofs Schwäbisch Hall und die
  • Außenwohngruppen des Sonnenhofs „Bildäcker“ in Schwäbisch Hall-Bibersfeld und
  • „Katharinenvorstadt“ in Schwäbisch Hall.

Die Quarantäne betrifft sowohl die Bewohner/innen als auch die Mitarbeiter/innen.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken
Deutschland
Die Kurve der neu Erkrankten steigt weiter an. Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 84.794 (gestern 77.981, vorgestern 71.808) infizierte Fälle und 1.107 (gestern 931 vorgestern 775) Tote. 22.440 sind genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.[Update

2.4.2020 10:00] COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 14.580
Am Mittwoch (1. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.267 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 14.580 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 239 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (1. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.267 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 14.580 an. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 764 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Stuttgart 43 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 239 an. Unter den Verstorbenen waren 156 Männer und 83 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Landkreis Heilbronn: Aktuelle Zahlen
Die Gesamtzahl aller Personen, die sich im Landkreis Heilbronn bisher mit dem Coronavirus infiziert haben, ist von Dienstag, 30. März, auf Mittwoch, 1. April, um 21 auf 427 gestiegen. Die Zahl der Gesundgemeldeten stieg um 18 auf insgesamt 74 an. Außerdem sind drei weitere Personen verstorben. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau, alle waren über 79 Jahre alt. Die Zahl der Verstorbenen erhöht sich damit von fünf auf acht. Die Zahl der aktuell festgestellten Infizierten beträgt demnach 345.

  • Telefonische Beratungen der Beratungsstelle für Familie und Jugend während der Corona-Krise
    Die geltenden Kontakteinschränkungen während der Corona-Krise führen dazu, dass die Beratungen der Beratungsstelle für Familie und Jugend zurzeit nur per Telefon oder E-Mail stattfinden können. Alle Beratungsdienste für Eltern, Kinder und Jugendliche stehen weiterhin zur Verfügung. Dies betrifft die Erziehungs- und Familienberatung, die Fachstelle JuMäX (Hilfe bei sexuellem Missbrauch), die Schwangerenberatung, die Koordinationsstelle Frühe Familienhilfen und den Fachdienst Trennung, Scheidung, Umgang.
  • Über alle Angebote und Kontaktdaten der Ansprechpartner können Sie sich hier informieren. Die Beratungskräfte sind telefonisch und per E-Mail erreichbar, die Nummer des Sekretariats lautet 07131 994-338.

Stadt Heilbronn: Keine Aktuellen Informationen
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignis Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
– Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
– Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
– Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
– Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis: Der Pflegestützpunkt des Hohenlohekreises ist personell wieder voll besetzt.
Helga Idler, Maria Freihart und Silvia Singler stehen für Beratungen rund um das Thema Pflege zur Verfügung.
Aufgrund der Corona-Pandemie finden Beratungen bis auf weiteres nur telefonisch und per E-Mail statt. Erreichbar sind die Mitarbeiterinnen unter der Tel. 07940 9355012 (Helga Idler), 07940 9355013 (Silvia Singler), 07940 9355014 (Maria Freihart) oder per E-Mail unter pflegestuetzpunkt@hohenlohekreis.de. Sprechzeiten sind von Montag bis Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 17 Uhr.

  • Hintergrundinformationen:
    Der Pflegestützpunkt bietet Rat-und Hilfesuchenden jeden Alters neutrale, kostenlose und individuelle Beratung an. Im Vor- und Umfeld der Pflege entsteht bei Betroffenen, Angehörigen oder Freunden oft eine Vielzahl von Fragen: Wie lässt sich Pflege zu Hause organisieren? Gibt es ergänzende oder entlastende Hilfen? Bei wem muss ich einen Antrag stellen? Welche Hilfsmittel können die Selbständigkeit erhalten und die Pflege erleichtern? Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts koordinieren und unterstützen Ratsuchende bei der Organisation der Hilfen. Für eine umfassende Beratung wird um eine Terminvereinbarung gebeten.

Coronavirus: Quarantänemaßnahmen in fünf weiteren Pflegeheimen

  • Nach positiven Tests dürfen Bewohner die Heime bis auf Weiteres nicht mehr verlassen
    Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat für fünf weitere Pflegeheime im Kreis die häusliche Absonderung der Bewohner und Mitarbeiter angeordnet. Hintergrund sind positive Testergebnisse auf das Coronavirus unter Mitarbeitern und Bewohnern der Pflegeheime.
    Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelten damit bis auf Weiteres als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1.
  • Für die Bewohner bedeutet das, dass sie das Gelände nicht mehr verlassen sowie keinen Besuch empfangen dürfen. Die Mitarbeiter der Heime gehören zur Gruppe der systemrelevanten Berufe und dürfen weiterarbeiten, solange sie keine Krankheitssymptome haben. Währenddessen muss stets eine persönliche Schutzausrüstung getragen werden. In der restlichen Zeit müssen sich die Mitarbeiter zuhause isolieren.
  • Mitarbeiter und Bewohner werden täglich auf die typischen COVID-19-Symptome beobachtet und ggf. getestet.
  • Die Nennung der Häuser obliegt den jeweiligen Betreibern.

Main-Tauber-Kreis:34 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt(Zahlen 1. April)Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 1. April, 34 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 175. Die 34 neu hinzugekommenen Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Freudenberg, Wertheim, Tauberbischofsheim, Külsheim, Wittighausen, Großrinderfeld, Grünsfeld, Lauda-Königshofen, Bad Mergentheim, Igersheim, Creglingen und Niederstetten.

  • Mit Bezug zur Median Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim wurden in den vergangenen Tagen insgesamt 120 Fälle einer Corona-Infektion bei Patienten und Mitarbeitern festgestellt, wovon 39 Personen im Main-Tauber-Kreis leben. In der Statistik des Main-Tauber-Kreises dürfen nur die im Landkreis lebenden Personen aufgeführt werden. Die 81 außerhalb des Main-Tauber-Kreises lebenden, positiv auf das Coronavirus getesteten Patienten und Mitarbeiter werden daher dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt gemeldet und in den dortigen Statistiken geführt.
  • Inzwischen sind alle Patienten der Klinik Hohenlohe getestet, weitere Testergebnisse für Mitarbeiter der Klinik stehen noch aus.
  • Als richtige Entscheidung hat sich erwiesen, zunächst die gesamte Median Klinik Hohenlohe unter Quarantäne zu stellen. So verbleiben die Patienten bis auf weiteres isoliert in der Klinik. Das weitere Vorgehen für die Patienten, insbesondere im Hinblick auf Entlassungen in häusliche Isolation, wird zeitnah zwischen Gesundheitsamt und Klinikleitung vereinbart.
  • Das Robert Koch-Institut (RKI) passt regelmäßig die Liste der internationalen Risikogebiete an. Neu sind nun Frankreich (ganzes Land statt nur Grand-Est und Île de France), der Bundesstaat New Jersey in den USA sowie Österreich (ganzes Land statt nur Tirol). Seit dem 31. März 2020 weist das RKI keine besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Mittwoch, 01.04.2020, 18:15 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 532 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 14 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 167 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-FrankenLaut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 77.981 (gestern 71.808, vorgestern 66.885) infizierte Fälle und 931 (gestern 775, vorgestern 674) Tote. 18.700 sind genesen und haben der Statistik zufolge die Krankheit überstanden.

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

[Update 1.4.2020 10:00] Deutschland: 645 Todesfälle bundesweit
Im Gegensatz zu vorschnellen Entspannungsprognosen geht die Kurve der Erkrankungen am Corona-Virus in Deutschland weiter nach oben. „Experten“ sahen in der gestrigen Abflachung des Anstiegs schon eine Besserung in der Krise. Tatsächlich stieg laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University die Zahl der erkrankten auf nunmehr 71.808 (gestern 66.885, vorgestern 62.435) infizierte Fälle und die Zahl derv Todesfälle auf 775 (gestern 674, vorgestern 541.

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 13.313
Am Dienstag (31. März) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.056 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 13.313 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 196 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (31. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.056 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 13.313 an. Das Durchschnittsalter beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 627 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

  • Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Karlsruhe 33 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 196 an. Unter den Verstorbenen waren 132 Männer und 64 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Landkreis Heilbronn: Keine Aktuellen Informationen
Die Verwaltung des Landkreises Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Selbst die eigene Webseite ist nicht auf dem Laufenden Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden.

Stadt Heilbronn: Keine Aktuellen Informationen
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignis Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes oder die Aufnahme von Patienten aus dem Elsaß in die SLK-Kliniken werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden. Bürger beklagen die mangelhafte Informationspolitik der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Krise:
– Nach wie vor werde die Stadtzeitung nicht an alle Haushalte verteilt, wiewohl das gerade jetzt besonders wichtig sei.
– Informationen über aktuelle Ereignisse finde man sowenig auf der städtischen Webseite wie wichtige Hinweise zur allgemeinen und wirtschaftlichen Bewältigung der durch die Anordnungen geschaffenen Probleme.
– Offensichtlich werde Herrschaftswissen und Selbstdarstellung gepflegt, während sich die Bürger nur „pro forma und nach mühsamen Klickereien auf der Stadtseite“ informieren können.
– Verglichen mit anderen Webseiten fehle es in Heilbronn völlig an Grundvoraussetzungen.

Hohenlohekreis: Hohe Hilfsbereitschaft von medizinischem Personal

  • Weitere Unterstützung wird gerne noch angenommen

Bei der Kreisverwaltung haben sich mehr als 70 Personen mit medizinischen oder pflegerischen Fachkenntnissen gemeldet, um bei Bedarf in der Corona-Zeit mithelfen zu können. Der Hohenlohekreis hatte die Bevölkerung um Mithilfe gebeten und medizinisches Personal aufgerufen sich zu melden.
Landrat Dr. Matthias Neth freut sich über die Freiwilligenmeldungen. „Ich bin stolz auf die große Hilfsbereitschaft im Hohenlohekreis. Das zeigt einmal mehr, dass Hohenlohe in schwierigen Zeiten zusammensteht“, so Neth.
Weitere Unterstützung wird gerne noch angenommen. Helfen kann im Bedarfsfall jeder, der über medizinische oder pflegerische Fachkenntnisse verfügt, aber derzeit nicht im Gesundheitssektor arbeitet. Besonders Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Pharmazeutisch-technische Assistentinnen (PTA) oder Medizinisch-technische Assistentinnen (MTA) im Ruhestand, in Elternzeit, im Studium oder in Ausbildung sind gesucht. Vorerst geht es darum, dass die Daten der Hilfeanbietenden gespeichert werden.

  • Wie funktioniert es?

Bitte melden Sie sich beim Gesundheitsamt des Hohenlohekreises unter der E-Mail-Adresse cv-medhilfe@hohenlohekreis.de oder telefonisch unter 07940 18-385 (erreichbar montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr).
Wir nehmen Ihre Daten sowie Ihre Ausbildung auf und vermerken Sie in unserer Datenbank. Sollte dann in irgendeinem Bereich Bedarf bestehen, können die passenden Kräfte schnell kontaktiert werden.

Main-Tauber-Kreis: 21 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt

  • (Zahlen 31. März) – Neue Zeiten Bürgertelefon

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Dienstag, 31. März, 21 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 141. Die 21 neu hinzugekommenen Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Wertheim, Tauberbischofsheim, Lauda-Königshofen, Boxberg, Bad Mergentheim, Igersheim, Weikersheim und Niederstetten. Darunter sind 18 Patienten und Mitarbeitende der Median Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim. Die infizierten Patienten verbleiben bis auf weiteres isoliert in der Klinik, für das erkrankte Personal und die drei infizierten Personen ohne Bezug zur Klinik wurde häusliche Isolation angeordnet. Weitere Testergebnisse für die Klinik stehen aus, nach deren Eingang wird über weitere Schritte entschieden. Bis dahin bleibt das gesamte Haus unter Quarantäne. Auf Anordnung des Gesundheitsamtes arbeitet das Personal seit dem Wochenende unter vollständiger Schutzausrüstung.

  • Vier Wochen nach Einrichtung des Bürgertelefons beim Gesundheitsamt hat die Frequenz der Anrufe abgenommen. Die Zeiten werden deshalb der geringeren Nachfrage angepasst. Unter der Rufnummer 09341 / 82-4010 ist das Bürgertelefon weiterhin werktags von 8.30 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr erreichbar.
    Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger werktags zwischen 9 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.
  • Das Landratsamt Main-Tauber-Kreis bietet zudem fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter http://www.main-tauber-kreis.de/coronavirus sowie auf seiner Facebookseite an.
  • In Zeiten von Corona sollten Bürgerinnen und Bürger sehr achtsam hinsichtlich versuchter Abzocke, vor allem im Internet, sein. So warnt etwa die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vor Unternehmen, die mit der Angst vor dem Coronavirus Geschäfte machen wollen – wie der Hersteller eines Nahrungsergänzungsmittels, das mit der plakativen Überschrift „So stärken Sie sich gegen das Coronavirus“ beworben wird. Die Verbraucherzentrale erhielt mehrere Hinweise zu überteuerten Preisen. Betroffen sind derzeit stark nachgefragte Produkte wie Seife, Desinfektionsmittel und Toilettenpapier. Auch Fake-Shops im Internet versuchen, die Corona-Lage für ihre Geschäfte zu nutzen. Im Zweifelsfall ist das Geld weg, und die Lieferung bleibt aus.
  • Verbraucher, denen fragwürdige Angebote auffallen, können dies der Verbraucherzentrale melden, zum Beispiel per E-Mail an info@vz-bw.de. Die Verbraucherzentrale hat Informationen und weiterführende Links rund um das Thema „Corona“ auf ihrer Internetseite unter www.vz-bw.de/node/45509 zusammengestellt.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Dienstag, 31.03.2020, 19:00 Uhr –

  • Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 476 bestätigte Corona-Erkrankte.
  • 12 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
  • 131 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-FrankenDeutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 71.808 (gestern 66.885, vorgestern 62.435) infizierte Fälle und 775 (gestern 674, vorgestern 541) Tote.

Was läuft falsch?
Corona-Virus ansteckender, aber weniger gravierend?
Weiterlesen

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 485 484 435 8
Heilbronn (Stadtkreis) 220 220 168
Hohenlohekreis 530 508 478 15
Main-Tauber-Kreis 177 170 140
Schwäbisch Hall 450 422 357 13
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2 Gedanken zu “Corona-Dokuticker: 14. Corona-bedingter Todesfall in Heilbronn

  1. Danke für die Infos !
    Es ist wahr. Wenn es um die Sicherheit der Bürger geht, dann bleibt diese unsägliche Stadtverwaltung stumm, obwohl sie vorn dem Geld der Bürger und sonstigen Geldern üppig lebt.
    Wenn es aber darum geht, die Stadt zu überfremden mit unbekannten Leuten, denen das Messer locker sitzt, dann überschlägt diese furchtbare Stadtverwaltung sich extrem linklastig!
    Diese Stadtverwaltung hat für die zahlenden Bürger keine Gedanken und keine Fürsorge übrig, NUR wenn es darum geht, die Einheimischen zu gefährden, dann tobt diese unsägliche Stadtverwaltung los und überrennt alle Stimmen der Vernunft !
    Steckt der Virus im Rathaus ?
    Diese Verwaltung und ihre Propagandamedien sollen sich endlich mal der konstruktiver Kritik stellen, anstelle von linken Gesinnungs- Klüngel !

  2. An die Leopoldina Akademie

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin ein zweifacher Vater, mein ältester Sohn geht in die 10. Klasse einer Realschule, ich
    bin auch der Elternbeirat der Klasse, ich wünsche mir auch dass die Schulen wieder unterrichten und das wieder Normalität einkehrt.
    Aber die ungewisse und unsichere Lage lässt es nicht zu, sie fragen sich bestimmt warum ich dies schreibe und sie kontaktiert habe, ihre Stellungnahme und Pressekonferenzen die zu einer schrittweisen Rückkehr in die gesellschaftliche Normalität könnte nach hinten losgehen.

    Deutschland ist momentan das einzigste EU Land die zu früh die Schulen öffnet, es gibt tausende Eltern die wütend auf diese Entscheidung reagiert haben, ihre Empfehlung ist, so leid es mir tut nicht richtig gewesen, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht, da die Kanzlerin angeblich sehr viel Wert auf die Empfehlungen der Leopoldina Akademie legt, haben sie eine sehr wichtige Rolle und verantwortung gegenüber der Bürgerinnen und Bürgern von Deutschland.

    Was mir aber persönlich Angst macht ist das einige auf diesen moment gewartet haben oder warten, wenn die Bundesregierung mit der Entscheidung falsch liegt und die Todeszahlen nach oben schiessen, wird die Situation von einigen Personen ausgenutzt um Chaos auszulösen .

    Ich befürchte das im schlimmsten Fall dann mit den fingern auf die Leopoldina Akademie gezeigt wird, und sie als Sündenbock herhalten müssen, ich weiß nicht auf welche Kritieren und Forschungen sie die Empfehlungen ausgesprochen haben,aber ein gesunder Menschenverstand sagt ohne das man dafür Jahrelang studiert zu haben, das alles noch sehr früh ist.

    Ich empfehle Ihnen vorsichtiger, gewissenhafter und überlegter mit ihren Aussagen zu sein, denn unsere Kinder sind keine Versuchskanninchen die an die Front geschickt werden, die Bundesregierung soll sich mehr Sorgen um die Ausstattung der Schulen machen, die sind nämlich mangelhaft, etliche Schüler bemängeln die Schultoiletten dass man sich dort noch andere Krankheiten holen kann.
    Das Fundament der Gesellschaft zerfasert,die Armutsquote hat in den vergangenen Jahrenzenhten deutlich zugenommen, darum sollte sich die Bundesregierung auch Sorgen machen, ich will hier niemanden schlecht machen, aber es geht nicht allen finanziell gut und Geld gab es nur für die Wirtschaft, bedürftige Menschen gingen leer aus.

    Ich hoffe dass ich nicht auf taube Ohren treffen werde, und wünsche mir dass sie zur vernunft kommen.

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