Corona-Ticker im März 2020

  • Zahl der Infizierten im Land steigt auf 12.257
  • Deutschland: 645 Todesfälle bundesweit

[Update 31.3.2020 10:00]  COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 12.257
Am Montag (30. März) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 721 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 12.257 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 163 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (30. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 721 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 12.257 an. Das Durchschnittsalter beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 100 Jahren. Ungefähr 500 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Emmendingen, Esslingen, Göppingen, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Reutlingen, Rottweil und Tübingen sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart 35 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 163 an. Unter den Verstorbenen waren 111 Männer und 52 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Landkreis Heilbronn: Keine Aktuellen Informationen
Die Verwaltung des Landkreises Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Selbst die eigene Webseite ist nicht auf dem Laufenden  Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden.

Stadt Heilbronn: Keine Aktuellen Informationen
Die Verwaltung der Stadt Heilbronn verfolgt eine hinhaltend restriktive Informationspolitik über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie in ihrem Bereich. Bürger erfahren mehr aus anderen Quellen. Relevante Ereignis Ereignisse wie die Quarantäne eines Pflegeheimes werden nicht bekannt gegeben. Für aktuelle Zahlen müssen Internetseiten der Landesregierung aufgesucht werden.

Hohenlohekreis: Nach positiven Tests dürfen Bewohner die Heime bis auf Weiteres nicht mehr verlassen
Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat für zwei weitere Pflegeheime im Kreis die häusliche Absonderung der Bewohner und Mitarbeiter angeordnet. Hintergrund sind positive Testergebnisse auf das Coronavirus unter Mitarbeitern und Bewohnern der Pflegeheime.
Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelten damit bis auf Weiteres als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1.
Für die Bewohner bedeutet das, dass sie das Gelände nicht mehr verlassen sowie keinen Besuch empfangen dürfen. Die Mitarbeiter der Heime gehören zur Gruppe der systemrelevanten Berufe und dürfen weiterarbeiten, solange sie keine Krankheitssymptome haben. Währenddessen muss stets eine persönliche Schutzausrüstung getragen werden. In der restlichen Zeit müssen sich die Mitarbeiter zuhause isolieren.
Mitarbeiter und Bewohner werden täglich auf die typischen COVID-19-Symptome beobachtet und ggf. getestet.

Main-Tauber-Kreis: Ein neuer Fall von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen vom 30. März)
Im Main-Tauber-Kreis wurde am Montag, 30. März, ein neuer Fall einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 120. Die neu betroffene Person lebt im Gebiet der Stadt Freudenberg. Sie befindet sich in stationärer Behandlung. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Für diese wird häusliche Isolation angeordnet.

Landkreis Schwäbisch Hall: Aktuelle Lage
– Stand: Montag, 30.03.2020, 19:30 Uhr –
Im Landkreis Schwäbisch Hall haben wir aktuell 437 bestätigte Corona-Erkrankte.
11 Menschen aus dem Landkreis Schwäbisch Hall sind bisher an dem Virus verstorben.
100 infizierte Menschen sind inzwischen vollständig gesundet.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern
Heilbronn 390 365 342
Heilbronn (Stadtkreis) 147 124 122
Hohenlohekreis 453 421 404
Main-Tauber-Kreis 112 112 92
Schwäbisch Hall 316 287 287

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 66.885 (gestern 62.435, vorgestern  57.695)  infizierte Fälle und 645 (gestern 541, vorgestern 433) Tote.

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Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.


[Update 30.3.2020 10:00]  COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 11.536
Am Sonntag (29. März) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 717 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 11.536 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 128 an.

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (29. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 717 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 11.536 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 100 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Esslingen, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Ortenaukreis und Rhein-Neckar-Kreis sowie aus der Stadt Freiburg 10 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 128 an. Unter den Verstorbenen waren 88 Männer und 40 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 66 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

  • Deutliche Abweichungen möglich
    Die Angaben des Gesundheitsministeriums erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.  Basis für die mit Pressemitteilungenübermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter – gerade auch am Wochenende – deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.
    Von 12 Gesundheitsämtern aus Baden-Württemberg wurden dem Landesgesundheitsamt am Sonntag keine Daten übermittelt.

Hohenlohekreis reaktiviert die Isolierstation im ehemaligen Künzelsauer Krankenhaus
Im ehemaligen Krankenhausgebäude in Künzelsau haben die Vorbereitungen zur Einrichtung einer Isolierstation begonnen. Die Ortsverbände des Technischen Hilfswerks (THW) aus Künzelsau und Pfedelbach sowie die Landkreisverwaltung sind seit vergangenen Donnerstag mit Mitarbeitern und rund 30 freiwilligen Helfern im Einsatz. Dabei werden in den ehemaligen Zimmern des Krankenhauses Betten und Schränke aufgebaut. Die Möbel wurden während der Flüchtlingskrise beschafft und waren bisher eingelagert. So entstehen im ehemaligen Bettentrakt des Krankenhauses über 50 Einzelzimmer, die jeweils über eine eigene Nasszelle (Dusche und WC) verfügen. Auch ein WLAN Hotspot wird eingerichtet.
„Mit mehreren LKW haben wir das Material aus verschiedenen Lagern nach Künzelsau gefahren und die Isolierstation aufgebaut“, so Daniel Franz vom THW Künzelsau. In den letzten Tagen seien so über 1.000 Arbeitsstunden zusammengekommen. Die Essensversorgung und die Betreuung der künftigen Bewohner übernimmt das Deutsche Rote Kreuz (DRK). „Ohne die tatkräftige Unterstützung von THW und DRK hätten wir den Aufbau und die Organisation der Isolierstation in so kurzer Zeit nicht geschafft“, lobt Landrat Dr. Matthias Neth den Einsatz der Kräfte bei einem Besichtigungstermin am Sonntag.
Mit der Einrichtung der Isolierstation in Künzelsau werden auch die regionalen Krankenhäuser entlastet. So können beispielsweise Personen, die mit noch schwachen Symptomen aus dem Krankenhaus entlassen werden, in Künzelsau untergebracht werden. Daher handelt es sich beim ehemaligen Krankenhaus in Künzelsau um eine reine Isoliereinrichtung, eine medizinische Versorgung wird nicht angeboten. Aus den Krankenhausentlassberichten von bisherigen Patienten ist ersichtlich, dass viele Infizierte aus dem Krankenhaus entlassen werden können, auch wenn noch leichte Krankheitssymptome und eine Virusausscheidung vorliegen.

Kontrollen wegen der Coronaverordnung
Viele Besucher hielten sich nicht an das vorgegebene Aufenthaltsverbot auf der Liegewiese des Breitenauer Sees, so die Feststellung der Polizei am Samstagnachmittag. Mittels Lautsprecherdurchsagen wurden die Menschen aufgefordert die Liegewiesen zu verlassen. Im gesamten Stadt- und Landkreis kam es, überwiegend am Samstag, vermehrt zur Auflösung verschiedener Gruppen, welche sich trotz der Kontaktbeschränkungen trafen und geforderte Abstände nicht einhielten. Neben mehreren mündlichen Verwarnungen wurden aufgrund der mehrmaligen Verstöße bei einigen Personen auch Anzeigen gefertigt. Der überwiegende Teil kam den Aufforderungen der Polizei nach und entfernten sich nach der Kontrolle von den Örtlichkeiten. Über 100 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und sechs Straftaten nach der Coronaverordnung mussten im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums über das Wochenende gefertigt werden.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern Todesfälle
Heilbronn 365 342 331 5
Heilbronn (Stadtkreis) 124 122 104
Hohenlohekreis 421 404 350 6
Main-Tauber-Kreis 112 92 74
Schwäbisch Hall 287 287 253 9

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 62.435 (gestern  57.695, vorgestern 53.340)  infizierte Fälle und 541 (gestern 433, vorgestern 395) Tote.

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Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

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[Update 29.3.2020 10:00] Zahl der Infizierten im Land steigt auf 10.819
Am Samstag (28. März) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.090 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 10.819 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 118 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (28. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.090 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 10.819 an. Das Durchschnittsalter der Erkrankten beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 99 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus der Stadt Stuttgart 17 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 118 an. Unter den Verstorbenen waren 81 Männer und 37 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 66 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern
Heilbronn 342 331 279
Heilbronn (Stadtkreis) 122 104 81
Hohenlohekreis 404 350 302
Main-Tauber-Kreis 92 74 67
Schwäbisch Hall 287 253 206

— Corona-Fälle in Baden-Württenberg — Fallzahlen weltweit —

Statistik: Fallzahl des Coronavirus (COVID-19) seit Dezember 2019 nach am schwersten betroffenen Ländern | Statista öffnen

Quelle: Statista

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 57.695 (gestern 53.340, vorgestern  47.278) infizierte Fälle und 433 (gestern 395, vorgestern 281) Tote.

Was sind Coronaviren?
Coronaviren (CoV) sind eine große Familie von Viren und können Krankheiten von der Erkältung bis hin zu schwereren Lungenentzündung auslösen und gar zum Tod führen. Coronaviren sind genetisch hochvariabel, und einzelne Virusspezies können durch Überwindung der Artenbarriere auch mehrere Wirtspezies infizieren. Durch solche Artübertritte sind beim Menschen unter anderem Infektionen mit dem SARS-assoziierten Coronavirus (SARS-CoV) sowie mit dem 2012 neu aufgetretenen Middle East respiratory syndrome coronavirus (MERS-CoV) entstanden. Auch die von der chinesischen Stadt Wuhan ausgegangene Coronavirus-Pandemie 2019/2020 wurde durch ein neuartiges Coronavirus, dem SARS-CoV-2-Erreger, ausgelöst. Die durch diesen ausgelöste Erkrankung erhielt den Namen COVID-19.

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[Update 28.3.2020 20:00] Coronavirus: Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Donnerstag auf Freitag von 294 auf 328 gestiegen. 44 Personen davon sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden, fünf sind verstorben.

  • Pflegeheim in Eppingen steht unter Quarantäne
    In Eppingen verstarb am Dienstag, 24. März 2020, eine über 80-jährige Bewohnerin eines Pflegeheims am Coronavirus. Sie ist der fünfte Todesfall im Landkreis. Ein weiterer Bewohner wurde positiv getestet. Daraufhin hat die Stadt Eppingen in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Heilbronn am Mittwoch, 25. März 2020 die Quarantäne für das Pflegeheim angeordnet. Diese beträgt 14 Tage. In dieser Zeit dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner das Pflegeheim nicht verlassen und auch keinen Besuch empfangen. Die getroffenen Maßnahmen entsprechen dem Vorgehen im Altenpflegeheim in Bad Rappenau. Zwanzig weitere Bewohnerinnen und Bewohner wurden beprobt, die Ergebnisse liegen noch nicht vor.
  • Virenbelastete Abfälle
    Während sich in der aktuellen Situation im Normalfall für Haushalte keine Änderungen bei der Abfallentsorgung ergeben, ist besondere Sorgfalt dort geboten, wo virenbelastete Abfälle anfallen. Abfälle aus Quarantäne-Haushalten und Arztpraxen müssen in stabilen Kunststoffsäcken gesammelt und dann fest verknotet in der Restmülltonne entsorgt werden. Dazu zählen nicht nur Hygieneartikel wie Taschentücher, Einwegwäsche, oder Wischlappen, sondern auch Abfälle, die normalerweise nicht über den Restmüll entsorgt werden, wie Altpapier, Verpackungen und häusliche Bioabfälle. Diese virenbelasteten Abfälle dürfen keinesfalls lose in die Abfallbehälter gegeben oder neben den Abfallbehältern abgestellt werden. Glas- und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe sollen nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Die Entsorgung soll frühestens fünf Tage nach Aufhebung der Quarantäneanordnung über die üblichen Wege erfolgen.
    Diese Vorsichtsmaßnahmen sind nötig, um die Gesundheit insbesondere der Mitarbeiter der Entsorgungsunternehmen nicht zu gefährden. Für alle anderen Haushalte, die nicht unter Quarantäne stehen, gilt weiterhin das Gebot der Mülltrennung.

Zahl der Infizierten im Land steigt auf 9.729
Am Freitag (27. März) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.288 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 9.729 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 101 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (27. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.288 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 9.729 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 99 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

25 weitere Todesfälle im Land
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Heidenheim, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart 25 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 101 an. Unter den Verstorbenen waren 70 Männer und 31 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern
Heilbronn 331 279 236
Heilbronn (Stadtkreis) 104 81 71
Hohenlohekreis 350 302 278
Main-Tauber-Kreis 74 67 58
Schwäbisch Hall 253 206 175

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 53.340 (gestern  47.278, vorgestern 37.323) infizierte Fälle und 395 (gestern 281, vorgestern 206) Tote.

Coronakrise – Ein Wettlauf gegen die Zeit
Virologe Gerd Sutter entwickelt einen Impfstoff gegen das neue Coronavirus – mit einem vielversprechenden Ansatz, der gegen das MERS-Coronavirus schon am Menschen getestet wird. Weiterlesen


[Update 27.3.2020 10:00] COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 8.441
Am Donnerstag (26. März) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.189 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 8.441 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 76 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstag (26. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.189 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 15.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 8.441 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Konstanz, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 76 an: Landkreise Böblingen (3), Breisgau-Hochschwarzwald (2), Calw (2), Emmendingen (5), Enzkreis (1), Esslingen (6), Göppingen (3), Heidenheim (2), Heilbronn (5), Hohenlohekreis (3), Karlsruhe (1), Konstanz (1), Lörrach (3), Ludwigsburg (3), Neckar-Odenwald-Kreis (1), Ortenaukreis (5), Rems-Murr-Kreis (2), Reutlingen (3), Rhein-Neckar-Kreis (1), Rottweil (2), Schwäbisch Hall (5), Sigmaringen (2), Tübingen (1), Tuttlingen (1), Waldshut (1) und Zollernalbkreis (3) sowie die Städte Baden-Baden (2), Freiburg (4) und Stuttgart (3). Das Alter der Verstorbenen lag zwischen 49 und 94 Jahren. 67 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern
Heilbronn 236 212 197
Heilbronn (Stadtkreis) 71 60 55
Hohenlohekreis 278 278 257
Main-Tauber-Kreis 58 53 53
Schwäbisch Hall 175 148 145

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 47.278 (gestern 37.323, vorgestern 32.991) infizierte Fälle und 281 (gestern 206, vorgestern 159) Tote.


[Update 26.3.2020 9:00] COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 7.252
Am Mittwoch (25. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.209 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 15.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 7.252 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

Mittlerweile 56 Todesfälle in Baden-Württemberg
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt aus den Landkreisen Böblingen, Enzkreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 56 an. Das Alter lag zwischen 59 und 94 Jahren. 70 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Coronavirus: Aktuelle Situation im Landkreis Heilbronn
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist von Montag auf Dienstag von 197 auf 212 gestiegen. 14 Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Außerdem wurde der vierte Todesfall bekannt. Es handelt sich um eine über 80 Jahre alte Frau. Sie war Bewohnerin im betroffenen Altenpflegeheim in Bad Rappenau und befand sich in stationärer Behandlung.
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Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern
Heilbronn 279 236 212
Heilbronn (Stadtkreis) 81 71 60
Hohenlohekreis 302 278 278
Main-Tauber-Kreis 67 58 53
Schwäbisch Hall 206 175 148

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 37.323 (gestern 32.991, vorgestern 29.560) infizierte Fälle und 206 (gestern 159, vorgestern 126) Tote.


[Update 25.3.2020 10:00] Vierter Todesfall im Landkreis
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist am Wochenende von 197 auf 212 gestiegen. Insgesamt sieben Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Gestern wurde außerdem der vierte Todesfall im Landkreis bekannt. Es handelt sich um einen 80 Jahre alten Mann.

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 6.043
Am Dienstag (24. März) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 710 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 6.043 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 37 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (24. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 710 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 6.043 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt aus den Landkreisen Calw (ein über 60-jähriger Mann), Heilbronn (ein über 80-jähriger Mann), Ludwigsburg (ein über 80-jähriger Mann), Schwäbisch Hall (zwei über 80-jährige Männer) sowie aus Baden-Baden (ein über 80-jähriger Mann) sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 37 an (Landkreise Emmendingen (5), Esslingen (3), Göppingen, Heidenheim, Heilbronn (4), Hohenlohekreis (3), Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis (4), Rems-Murr-Kreis, Reutlingen (2), Rottweil, Schwäbisch Hall (2), Sigmaringen (2), Waldshut und Calw (2) sowie die Städte Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart). Das Alter lag zwischen 59 und 94 Jahren. 28 der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.


[Update 24.3.2020 10:40] Probleme mit der Einhaltung der Corona-Verfügungen in Heilbronn?
In der Stadt Heilbronn gibt es offenbar Probleme mit Kontrollen der Einhaltung der Corona-Verfügungen durch Polizei und Ordnungsamt.
Bereits seit dem Erlaß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 17.03.2020 sind nach deren § 3 (2) Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften untersagt.
Außerdem ist nach § 4(1) 10. der Betrieb von Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bis zum 19. April 2020 untersagt.
Erboste Mitbürger beklagen sich:
„… In der Moschee Weinsberger Str. gings auch am gestrigen Freitag her wie in einem Tollhaus. Schon am Nachmittag rückte – wie immer freitags und auch samstags – eine Gebetsgruppe nach der anderen an, parken das Viertel zu. Während der Anständige sofort mit mehren Tausend Euro Geldbuße und Gefängnis bestraft wird, wenn er sich auf der Straße, also im Freien, mit mehr als 1 Person unterhält, kontrolliert in den Moschen und Shisha-Bars [Anm. d.V.: Dammstraße] niemand, keine Polizei, dort ist ja alles gut. …“
Auch bzgl einer Shisha-Bar in der Friedrichstraße gab es bereits entsprechende Hinweise.
Stadtrat Alfred Dagenbach (AfD-Fraktion) will dazu von der Stadt nähere Auskünften und fragt, ob es für Parallelgesellschaften Sonderrechte gibt.
Gleichwohl kommt das Ordnungsamt personell offenbar den kontrollen nicht nach.
Ein weiterer Bürger teilte ein Schreiben an das Ordnungsamt u.a. mit, der Inhaber einer Lotto-Annahmestelle in der Lohtorstrasse habe ihn weggeschickt mit dem Hinweis, ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt HN habe ihm untersagt, seinen Kunden das Lottospielen zu ermöglichen und fragt das Ordnungsamt: „Verstehen Sie sich als Ordnungsamt so, dass Sie nach Gutdünken anordnen, wo Lotto gespielt werden kann und wo nicht?“
In einem anderen Geschäft habe man zur gleichen Zeit noch Lottospielen können. Der verhinderte Lottospieler: „Wie kommt das? Gilt in der Stadt HN nicht gleiches Recht für alle? Oder hat das damit zu tun, dass der Inhaber in der Lohtorstrasse ein Aramäer ist?“
Laut Antwort des Ordnungsamtes sei der Betrieb von Lottoannahmestellen derzeit untersagt: „Selbstverständlich gilt diese Regelung nicht nur für einzelne Betreiber. Die Ordnungskräfte kontrollieren die Einhaltung der Regelungen. Das Personal des Ordnungsamtes sowie der Polizei kann jedoch nicht zeitgleich jeden einzelnen Betrieb auf die Regelungen hinweisen.“

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 5.333
Am Montag (23. März) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1.033 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 5.333 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 31 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (23. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.033 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 5.333 an. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.
Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium aus den Landkreisen Emmendingen (eine über 80-jährige Frau), Reutlingen (ein über 50-jähriger Mann), Heidenheim (eine über 70-jährige Frau) und dem Hohenlohekreis (ein über 80-jähriger Mann) vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 31 an (Landkreise Emmendingen (5), Esslingen (3), Göppingen, Heidenheim, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (3), Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis (4), Rems-Murr-Kreis, Reutlingen (2), Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg und Stuttgart). Das Alter lag zwischen 59 und 94 Jahren. 23 der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Auch Gesundheitsminister Manne Lucha in häuslicher Quarantäne
Nach Bundeskanzlerin Angela Merkel hat siczh nun auch der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha in häusliche Quarantäne begeben, da eine Person aus seinem persönlichen Umfeld positiv auf das Coronavirus getestet worden ist.
Gesundheitsminister Manne Lucha hat am Wochenende erfahren, dass eine Person aus seinem persönlichen Umfeld positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Er hat sich daraufhin unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben. Er ist symptomfrei und geht seinen Dienstgeschäften vollumfänglich von zu Hause aus nach.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern
Heilbronn 197 165 140
Heilbronn (Stadtkreis) 55 28 20
Hohenlohekreis 257 222 222
Main-Tauber-Kreis 53 36 36

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 29.560 (gestern 24.873, vorgestern 22.364) infizierte Fälle und 126  (gestern 94, vorgestern 84) Tote.


[Update 22.3.2020 8:40] Rund 2.000 Proben aus den Landkreisen Tübingen, Biberach, Ravensburg und dem Bodenseekreis zu einem Teil nicht mehr verwertbar
In einem gemeinsamen Statement des Gesundheitsministeriums sowie der Landkreise Tübingen, Biberach, Ravensburg und Bodenseekreis zur Testung auf das Coronavirwird beri9chtet, daß verschiedene Gesundheitsämter im Land haben am Sonntag (22. März) erfahren haben, dass rund 2.000 Proben aus den Landkreisen Tübingen, Biberach, Ravensburg und dem Bodenseekreis zu einem Teil nicht mehr verwertbar seien. Das Gesundheitsministerium hat sich deshalb mit den betroffenen Landkreisen auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt.
Ein privates Labor aus der Region Oberschwaben hat verschiedenen Gesundheitsämtern im Land am heutigen Sonntag (22. März) mitgeteilt, dass die ihm in der vergangenen Woche zur Auswertung übergebenen Coronavirus-Proben auf Grund nicht vorhandener zur Testung notwendiger Chemikalien zum Großteil nicht rechtzeitig analysiert werden konnten und deshalb zu einem Teil nicht mehr verwertbar seien. Es handelt sich insgesamt um rund 2.000 Proben aus den Landkreisen Tübingen, Biberach, Ravensburg und dem Bodenseekreis. Davon stammen die meisten Proben (ca. 1.000) aus dem Kreis Tübingen.
Das Vorgehen des Labors hält alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger weiter in Ungewissheit und ist nicht akzeptabel.

Bei grippeähnlichen Symptomen Nachtestung veranlassen
Das Gesundheitsministerium hat sich deshalb mit den betroffenen Landkreisen auf folgendes Vorgehen verständigt:

  • Personen, bei denen im Zeitraum zwischen 14. bis 18. März 2020 in den genannten Kreisen eine Probenahme auf das Coronavirus erfolgte, die bis heute noch kein Ergebnis erhalten haben und die jetzt noch grippeähnliche Symptome sowie Fieber von mindestens 38 Grad Celsius haben, werden gebeten, sich umgehend mit ihrem zuständigen Gesundheitsamt (beziehungsweise im Landkreis Ravensburg mit dem jeweiligen niedergelassenen Arzt, der den Test veranlasst hat) in Verbindung zu setzen, um eine Nachtestung zu veranlassen.
  • Bei Personen, die jetzt keine grippeähnlichen Symptome mehr haben, kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass das Testergebnis negativ ausgefallen wäre. Sollten diese Personen in den kommenden Tagen jedoch erneut solche Symptome und Fieber von mindestens 38 Grad Celsius entwickeln, werden auch sie darum gebeten, sich beim zuständigen Gesundheitsamt (beziehungsweise im Landkreis Ravensburg bei den niedergelassenen Ärzten) zu melden.

Parallel wird gemeinsam mit dem Labor geprüft, ob wenigstens noch ein Teil der dort vorhandenen Proben ausgewertet werden kann.
Alle Beteiligten bedauern diese Entwicklung außerordentlich, werden jedoch alles tun, um wenigstens den jetzt noch deutlich Erkrankten Gewissheit zu verschaffen.

COVID-19: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 4.300

Am Sonntag (22. März) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 482 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 4.300 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 27 an.
Dem Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (22. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 482 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 4.300 an. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren. Die aktualisierte Landkreis-Tabelle finden Sie am Ende dieser Meldung.
Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 27 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (3), Göppingen, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (2), Ortenaukreis (4), Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg (2) und Stuttgart).

  • Ein über 80-jähriger Mann aus dem Ortenaukreis verstarb am 21.03.2020. Er hatte sich zuvor in stationärer Behandlung befunden.
  • Eine ebenfalls aus dem Ortenaukreis stammende über 80-jährige Frau verstarb am 20.03.2020.
  • Zudem verstarben am 21.03.2020 ein über 70-jähriger Mann aus dem Landkreis Esslingen und
  • eine über 90-jährige Frau aus Freiburg.

Aktueller Stand im Landkreis Heilbronn am 23. März 2020
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn ist am Wochenende von 135 auf 187 gestiegen. Insgesamt sieben Personen sind inzwischen wieder gesund gemeldet worden. Am Freitag wurde außerdem der dritte Todesfall bekannt. Es handelt sich um eine über 90 Jahre alte Frau.
In begründeten Verdachtsfällen werden auch weiterhin Tests durchgeführt. Da die Laborkapazitäten und das Testmaterial knapp werden, ist es wichtig, dass ein Arzt oder eine Ärztin die Einschätzung trifft, ob ein Abstrich tatsächlich notwendig und sinnvoll ist. Testen lassen kann sich deshalb nur, wer eine Überweisung vom Arzt erhalten hat.

Aktuelle Erkrankungsfälle in der Region Heilbronn-Franken

Stadt-/Landkreis aktuell gestern vorgestern
Heilbronn 165 140 118
Heilbronn (Stadtkreis) 28 20 20
Hohenlohekreis 222 222 182
Main-Tauber-Kreis 36 36 36
Schwäbisch Hall 111 98 98

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 24.873  (gestern 22.364, vorgestern 19.848) infizierte Fälle und 94 84 (gestern 84, vorgestern 68) Tote.


[Update 21.3.2020] Rasante Zunahme in der Region
Das Sars-Covid2-Virus findetb inb derr Region immer mehr Opfer:

  • Im Landkreis Heilbronn  verstarb am 20. März 2020 eine über 90-jährige Frau.
  • Auch im Hohenlohekreis gibt es eine über 80-jährige Frau, die am 17. März 2020 verstarb und sich zuvor in stationärer Behandlung befunden hatte.

Die aktuellen Zahlen für die Region:

Stadt-/Landkreis heute gestern vorgestern
Heilbronn 140 118 110
Heilbronn (Stadtkreis) 20 20 19
Hohenlohekreis 222 182 154
Main-Tauber-Kreis 36 36 33
Schwäbisch Hall 98 98 61

 

Baden-Württemberg: Zahl der Infizierten im Land steigt auf 3.818 – jetzt 23 Todesfälle im Land
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (21. März) weitere 153 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 3.818 an. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg steigt auf 23 an.
Am Samstag (21. März) wurden dem Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 153 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf 3.818 an. Davon waren 2.132 männlich (56 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.
Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 23 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (2), Ortenaukreis (2), Rems-Murr, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg und Stuttgart). Unter den Verstorbenen waren 14 Männer und neun Frauen. Das Alter lag zwischen 67 und 94 Jahren. 19 Verstorbene waren 80 Jahre oder älter.
Im Landkreis Heilbronn handelt es sich um eine über 90-jährige Frau, die am 20. März 2020 verstarb.
Im Hohenlohekreis handelt es sich um eine über 80-jährige Frau, die am 17. März 2020 verstarb und sich zuvor in stationärer Behandlung befunden hatte.
Eine über 80-jährige Frau aus dem Landkreis Sigmaringen, die sich zuvor in stationärer Behandlung befunden hatte, verstarb am 19. März 2020.
Im Landkreis Calw handelt es sich um eine über 70-jährige Frau, die am 20. März 2020 verstarb und sich zuvor ebenfalls in stationärer Behandlung befunden hatte.
Eine über 70-jährige Frau aus Stuttgart verstarb am 20. März 2020. Sie war zuvor ebenfalls stationärer behandelt worden.
Eine über 90-jährige Frau aus Freiburg verstarb am 21. März 2020. Auch sie war zuvor stationär behandelt worden.

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 22.364 (gestern 19.848, vorgestern 16.290) infizierte Fälle und 84 (gestern 68, vorgestern 44) Tote.


[Update 21.3.2020] Zahl der Infektionen im Land steigt deutlich auf 3.665
Am Freitag (20. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium 917 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 17 an.
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (20. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 917 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 3.665 an. Von den 3.665 Fällen mit Angaben zum Geschlecht waren 2.045 männlich (56 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.
Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 17 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn (2), Hohenlohekreis, Ortenaukreis (2), Rems-Murr, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen und Waldshut).
Im Landkreis Reutlingen handelt es sich um eine stationär aufgenommene, über 80-jährige Patientin mit Vorerkrankungen. Sie verstarb am 18. März 2020.
Im Ortenaukreis verstarb am 19. März 2020 ein über 90-jähriger Patient, der sich zuvor ebenfalls in stationärer Behandlung befunden hatte.
Im Landkreis Heilbronn verstarb am 20. März 2020 ein über 80-jähriger männlicher Patient. Auch er wurde zuvor stationär behandelt.
Im Landkreis Emmendingen verstarben am 20. März 2020 zwei über 80-jährige männliche Patienten.
Ein über 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Waldshut verstarb am 18. März 2020 in einem Krankenhaus außerhalb des Landkreises.

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in Deutschland Stand heute 19.848 (gestern 16.290, vorgestern 14.481) infizierte Fälle und 68 (gestern 44, vorgestern 43) Tote.


[Update 20.3.2020] Zahl der Infektionen im Land steigt auf 2.748
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstagabend (19. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 564 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 2.748 an.
Von den 2.737 Fällen mit Angaben zum Geschlecht waren 1.531 männlich (56 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 94 Jahren.
Im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden dem Gesundheitsministerium bislang elf Todesfälle gemeldet (Landkreise Emmendingen (2), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ortenaukreis, Rems-Murr, Rottweil und Sigmaringen).
Aktuelle Zahlen der erkrankten in der Region Heilbronn:

Stadt-/Landkreis heute gestern
Heilbronn 110 71
Heilbronn (Stadtkreis) 19 13
Hohenlohekreis 154 135
Main-Tauber-Kreis 33 31
Schwäbisch Hall 61 47

Deutschland
Laut dem Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University gibt es in  Deutschland Stand heute 16.290 (gestern 14.481) infizierte Fälle und 44 (43) Tote.


[Update 19.3.2020] Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 im Land
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstagvormittag (19. März) drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf elf an (Landkreise Emmendingen (2), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ortenaukreis, Rems-Murr, Rottweil und Sigmaringen).
Das Gesundheitsministerium wurde vom Landesgesundheitsamt und dem Gesundheitsamt Sigmaringen über einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus informiert. Es handelt sich um einen über 80-Jährigen stationär behandelten Patienten aus dem Landkreis Sigmaringen.

Aus dem Landkreis Esslingen wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Es handelt sich um eine über 90-jährige stationär behandelte Patientin, die gestern verstarb. Dies ist der zweite Covid-19-Todesfall im Landkreis Esslingen.

Bei dem zweiten Todesfall im Landkreis Emmendingen, der im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht, handelt es sich um einen über 90-jährigen Mann, der an einer Grunderkrankung litt.

Das Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University hat heute, Stand 20:00 Uhr, für Deutschland 14.481 Infizierte und 43 Todesfälle gemeldet, das sind 15 mehr als am Vortag. Positiv: 114 Erkrankte gelten inzwische wieder als gesund.

Mangelhafte Zusammenarbeit?
Offensichtlich funktioniert trotz gegenteiliger Beschwichtigungen aus der Politik nicht nur das Krisenmanagement nicht:
Schon im Januar 2013 veröffentlichte die damalige Bundesregierung – ebenfalls unter Führung Angela Merkels, die sich endlich erst gestern mit einem Appell in Szene gesetzt hat – einen Bericht, der die Folgen einer Pandemie für Deutschland analysierte.
Eine modellierte SARS-Infektion*** wurde herangezogen, um den Verlauf einer Pandemie in unserem Land zu simulieren.
Im Ergebnis kam die Bundesregierung zum Schluss, dass das Gesundheitssystem für den Ausbruch einer solchen Pandemie nicht gerüstet ist.
Dennoch hat man weder für ausreichende Abhilfe gesorgt noch das Krisenmanagement rechtzeitig in Gang gesetzt.
Gradmesser dafür ist nicht zuletzt die völlig unzureichende Informationspolitik, die in höchst unterschiedlichen Formen zutage tritt.
Einzelne Gesundheitsämter – wie der Hohenlohekreis –  informieren ausführlich, andere spärlich – wie Stadt- und Landkreis Heilbronn.
Meldungen an das baden-württembergische Gesundheitsministerium können diese nach freiem Ermessen erteilen.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) wiederum ist offensichtlich auch nicht auf dem Laufenden, wiewohl es mit seiner Kompetenz bundesweit die Maßstäbe der Gesundheitspolitik setzt.
So verbreitet dieses die Fallzahlen tagelang, zuletzt Stand: 18.3.2020, 00:00 Uhr, für Baden-Württemberg mit 2 Todesfällen, während das Sozialministerium inzwischen 8 Todesfälle bekannt gibt.
Bundesweit werden zu diesem Zeitpunkt 8.198 infizierte Corina-Patienten und 12 Todesfälle veröffentlicht, während das Corona-Resource-Center der US-amerikanischen Johns-Hopkins-University für Deutschland 12.327 Infizierte und 28 Todesfälle meldet, weltweit gibt es diesem zufolge  derzeit 244.523 Erkrankte und 10.031 Todesfälle.

Man ist auf allen Ebenen – von der kommunalen über das Land bis zum RKI – nicht in der Lage, koordiniert zu handeln, weil man aus dem Bericht der Bundesregierung keine Konsequenzen gezogen hat.
Gleiches betrifft die mangelhafte Wirtschaftspolitik eines Herrn Altmaier, von deren zu erwartenden drastischen Konsequenzen die Bürger noch nicht einmal den Hauch einer Ahnung haben, aber alle treffen wird.
Es besteht die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise, die die 20/30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts noch übertreffen kann.
Tausende Klein- und Mittelbetriebe werden in Konkurs gehen, da sie infolge der erzwungenen Schließung ganzer Wirtschaftszweige nur noch Ausgaben und keine Einnahmen mehr haben werden.
Auch wenn der Staat über die Notenpresse Unterstützung anbietet, so wird dies eine inflationäre Wirkung nach sich ziehen und die Situation noch verschlimmern.
*** Das „Corona“-Virus ist eine noch gefährlichere Mutation des SARS-Virus

Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg steigt auf 2.184
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwochnachmittag (18. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 543 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 2.184 an. Darüber hinaus wurde ein achter Todesfall gemeldet.
Von den 2.184 bestätigten Fällen waren 1.210 männlich (55 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 94 Jahren.
Darüber hinaus haben das Landesgesundheitsamt und das Gesundheitsamt Emmendingen das Gesundheitsministerium über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert. Es handelt sich um einen über 80-jährigen stationär behandelten Patienten aus dem Landkreis Emmendingen, der heute verstorben ist. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf acht (Landkreise Emmendingen, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ortenaukreis, Rems-Murr und Rottweil).


[Update 18.3.2020] Coronavirus: Zahl der Infizierten steigt rasant an
Derzeit gibt es im Landkreis Heilbronn 71, in Heilbronn (Stadtkreis) 13, im Hohenlohekreis 135, im Main-Tauber-Kreis 31 und im Landkreis Schwäbisch Hall 47 Fälle.

Coronavirus: 97 weitere bestätigte Fälle im Hohenlohekreis, erster Todesfall
Am Dienstag, 17. März 2020, sind 97 weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Insgesamt sind damit 151 Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 17.03.2020, 18 Uhr).
Das Diak Klinikum Schwäbisch Hall teilte mittlerweile mit, dass ein hochbetagter Patient mit Vorerkrankungen aus dem Hohenlohekreis an einer nachgewiesenen COVID-19-Infektion verstorben ist. Der dort stationär behandelte Patient gehörte aufgrund seiner Vorerkrankungen zu den Hochrisiko-Patienten.

Landkreis Heilbronn
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Heilbronn steigt immer rasanter an. Von Dienstag auf Mittwoch wurden weitere 38 positive Fälle gemeldet. Die Gesamtzahl erhöht sich dadurch auf 113. Mit noch größeren Zuwachsraten ist in den nächsten Tagen zu rechnen.
Aufgrund dieser Zunahme an Fällen ist es künftig nicht mehr möglich, dass das Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn in allen Fällen die jeweiligen Kontaktpersonen ermittelt und informiert. Das Landratsamt arbeitet aus diesem Grund derzeit daran, so schnell wie möglich eine Allgemeinverfügung zu erlassen, die Infizierte dazu verpflichtet, selbst eine Liste ihrer Kontaktpersonen zu erstellen und diese über die einzuhaltende Quarantäne von 14 Tagen zu informieren. Die Allgemeinverfügung gilt automatisch für alle Menschen im Landkreis Heilbronn. Die Betroffenen erhalten künftig keine schriftlichen Bescheide mehr, sind aber trotzdem zur Einhaltung der Quarantänevorschriften verpflichtet.
Da die schnelle Ausbreitung des Virus mit den bisherigen Mitteln nicht mehr ausreichend verhindert werden kann, ist es unverzichtbar, das jeder Einzelne sich seiner Verantwortung bewusst wird und mit seinem Handeln dazu beiträgt, die Verbreitung zu minimieren. Das Gesundheitsamt fordert insbesondere dazu auf, alle sozialen Kontakte auf das absolute Minimum zu beschränken, Ansammlungen von Menschen strikt zu vermeiden und selbst absolut notwendige Treffen so kurz wie möglich zu halten.
Entscheidend für die Verlangsamung der Ausbreitung ist auch, dass das Virus nicht über die Arbeitswelt verbreitet wird. Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden aufgefordert sicherzustellen, dass Personen, die Krankheitssymptome einer Erkältung aufweisen, nicht zur Arbeit erscheinen und so lange in häuslicher Absonderung bleiben, bis sie 48 Stunden symptomfrei sind.
Die aktive Mitwirkung aller ist auch von elementarer Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens. Wenn die Ausbreitung des Virus nicht verlangsamt werden kann, wird auch bei uns die Situation eintreten, die bereits in anderen Ländern Wirklichkeit geworden ist. Es werden nicht mehr alle Menschen mit Infektionen in geeigneter Form behandelt werden können. In Folge dessen kann es zu Todesfällen kommen, die unter anderen Umständen hätten verhindert werden können. Die behördlichen Verbote müssen deshalb unbedingt eingehalten werden, gerade auch von Menschen, die keiner Risikogruppe angehören. Sie sind die entscheidenden Überträger. Außerdem hat sich inzwischen gezeigt, dass das Virus auch bei Personen, die keiner Risikogruppe angehören, zu schweren Erkrankungen führen kann.
Alle Maßnahmen, die von Behörden erlassen werden, können nur schützen, wenn sie von der gesamten Bevölkerung ernst genommen und umgesetzt werden.


[Update 17.3.2020] Vier neue Todesfälle in Baden-Württemberg im Zusammenhang mit dem Coronavirus
Das Landesgesundheitsamt und das Landratsamt Heilbronn haben das Gesundheitsministerium am heutigen Dienstag (17. März) über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert.
Es handelt sich um eine über 80-jährige Bewohnerin eines Pflegeheimes im Landkreis Heilbronn, die zuvor an schweren Grunderkrankungen litt. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf vier (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, schwäbisch Hall).
Auch im Diakonissen-Krankenhaus ion Schwäbisch Hall ist ein Patient verstorben.
Das Landesgesundheitsamt und das Gesundheitsamt des Landkreises Rottweil haben das Gesundheitsministerium am heutigen Dienstagmittag (17. März) über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert.
Es handelt sich um einen über 80-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottweil, der zuvor an einer chronischen Erkrankung litt und bereits gestern verstarb. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf fünf (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Rottweil).
Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Baden-Württemberg auf 1.641 Menschen gestiegen. Am Abend wurde ein weiterer Todesfall bekannt. Dabei handelt es sich um eine gestern verstorbene über 80-jährige Frau aus dem Ortenaukreis.

Fallzahlen weiter steigend
Stand: 17.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 19:20 Uhr) waren laut RKI 7.156 Personen in Deutschland infiziert, dabei gab es bislang mindestens 16 Todesfälle.


[Update 16.3.2020] Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus nimmt weiter stark zu

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montagnachmittag (16. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 128 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 1.105 an.

Von den 1.105 Fällen waren 613 männlich (55 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen aktuell Informationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor.

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei diesen Zahlen um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter auch deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Dafür bitten wir um Verständnis.

Stadt Heilbronn sagt Sitzungen ab
Wegen der Corona-Epidemie fallen in der Stadt Heilbronn nicht nur die Gemeinderatssitzung am kommenden Donnerstag, 19.3.2020, sondern auch folgende Sitzungen gemeinderätlicher Gremien aus:
– Inklusionsbeirat, Dienstag, 17. März 2020
– Bezirksbeirat Frankenbach, Dienstag, 17. März 2020
– Beirat für Partizipation und Integration, 26. März 2020
– Bezirksbeirat Horkheim, Freitag, 27. März 2020
– Sozialausschuss, Montag, 30. März 2020.
Etwaige Nachholtermine werden rechtzeitig mitgeteilt, heißt es dazu.
Über die Sitzungen im April soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.
Werden Eilentscheidungen notwendig, sollen diese möglicherweise im Umlaufverfahren getroffen werden.

135 Fälle in der Region
Stand: 16.03.2020, 14:30 Uhr gab es in der Region 135 registrierte Fälle.
Davon im Landkreis Heilbronn 50, im Stadtkreis Heilbronn 4, im Hohenlohekreis 29, im Main-Tauber-Kreis 31 und im Landkreis Schwäbisch Hall 21 Fälle.

Coronavirus: Auch Landratsamt schränkt Publikumsverkehr ein
Das Landratsamt ruft Besucher dazu auf, Behördengänge nach Möglichkeit auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Ab Dienstag, 17. März 2020, sind dringende Besuche in der Zulassungsstelle, dem Ausländeramt und dem Bereich Migration und Integration nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Terminvereinbarung erfolgt ab Dienstag, 17. März 2020, online hier über die Internetseite des Landkreise oder telefonisch unter 07131 994-8080. Pro Termin ist die Bearbeitung von nur einem Vorgang möglich.
Geöffnet haben diese Bereiche montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, mittwochs zusätzlich von 14 bis 18 Uhr. Am Mittwoch, 18. März 2020, schließen die Führerscheinstelle und Zulassungsstelle wegen Wartungsarbeiten beim Kraftfahrt-Bundesamt bereits um 17 Uhr. Die jeweiligen Eingänge sind ausgeschildert.
Alle anderen Bereiche sind für den Kundenverkehr geschlossen. In dringenden Fällen nehmen Sie bitte per E-Mail oder telefonisch mit Ihrer Ansprechperson Kontakt auf.
Diese Regelung gilt für die Gebäude Lerchenstraße und Kaiserstraße in Heilbronn.
Das Kreismedienzentrum ist ebenfalls bis auf Weiteres für den Kundenverkehr geschlossen. Die telefonische Beratung ist weiterhin gewährleistet. Bestellte Geräte können nach telefonischer Einzelabsprache abgeholt werden (07131 994-411).


[Update 16.3.2020] 4 Fälle in Heilbronn – 47 Fälle im Landkreis
Die Zahl der Neuerkrankungen steigt auch in der Region immer noch an.
Laut Verlautbarungen  des Gesundheitsministeriums sind bis gestern um 15 Uhr im Stadtkreis Heilbronn 4 Fälle bekannt, im Landkreis 47, im Hohenlohekreis 29, im Kreis Schwäbisch-Hall 21 und im Main-Tauber-Kreis sind 31 Personen erkrankt.
Von den anliegenden Landkreisen Neckar-Odenwald sind 10 Fälle, Rhein-Neckar-Kreis 38, Enzkreis 3, Ludwigsburg 38 und vom Rems-Murr-Kreis 38 Fälle bekannt.

Baden-Württemberg: 150 neue Covid-19-Fälle gemeldet
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (15. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 150 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (siehe Tabelle unten). Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter an auf insgesamt 977.
COVID-19 Fälle wurden mittlerweile aus allen 44 Stadt- und Landkreisen berichtet. Von den 977 Fällen waren 531 männlich (54 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen derzeit Informationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor. Aktuell sind drei Todesfälle im Land (Landkreise Esslingen und Göppingen sowie Rems-Murr-Kreis) bekannt.
Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei diesen Zahlen um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter auch deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Dafür bitten wir um Verständnis.

Fallzahlen de Robert-Koch-Institus (RKI)
Stand: 15.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 18:25 Uhr)
Bis zum 15.3.2020 sind in Deutschland 4.838 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 1.043 Fälle mehr als am Vortag.
Davon wurden 4.195 COVID-19-Fälle elektronisch an das RKI übermittelt.
12 Todesfälle sind dem Robert-Koch-Institut gemeldet.


[Update 15.3.2020] Verwaltung schließt – Notbetreuung für Kinder

Auch am Sonntag tagte die städtische Corona-Lenkungsgruppe, um sich mit der dynamischen Lage auseinanderzusetzen und weitere Entscheidungen zu treffen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. „Wir sind gezwungen, unsere Vorschriften täglich anzupassen, weil bedauerlicherweise vom Land nichts rechtlich Konkretes kommt“, sagte Oberbürgermeister Harry Mergel. „Wie viele andere Kommunen haben auch wir den dringenden Wunsch, dass die Landesregierung endlich umfassende verbindliche und einheitliche Rechtsvorschriften für das Land erlässt.“

Oberstes Gebot für Mergel ist, die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung in den nächsten Wochen aufrechtzuerhalten. „Unser Ziel ist es, dass unsere Verwaltung zu jeder Zeit handlungsfähig ist“, sagte er. Deshalb wird die Stadt Heilbronn von Dienstag an die Verwaltungsgebäude für Publikum ohne Termine schließen. Um Kundenströme zu kanalisieren und auf zwingend notwendige Kontakte zu reduzieren, müssen Bürgerinnen und Bürger zunächst telefonisch oder per Mail Kontakt mit den Ämtern aufnehmen. „Alle Erledigungen, die nicht zwingend sofort erledigt werden müssen, können auf später verschoben werden“, sagte Mergel.

  • In einem persönlich an die Mitarbeitenden gerichteten Brief informiert Mergel die städtischen Beschäftigten über die aktualisierte Lage. Darin appelliert er auch an die Beschäftigten, auf gemeinsame Mittagspausen oder Gesprächsrunden zu verzichten und Bürotüren zu schließen. „Wir können alle durch den Verzicht auf nicht zwingend erforderliche Kontakte dazu beitragen, die Infektionskette zu verlangsamen.“
  • Damit Eltern die Betreuung ihrer Kinder organisieren können, wenn alle Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Schulen von Dienstag, 17. März, bis 19. April, auf Veranlassung des Landes geschlossen sind, gewährt die Stadt drei Tage bezahlten Sonderurlaub für alle Betroffenen, die Kinder bis einschließlich der sechsten Klasse haben. Soweit möglich können darüber hinaus kurzfristig Überstunden abgebaut, Urlaub genommen oder Home-Office in Anspruch genommen werden. Die von der Schließung betroffenen Beschäftigten müssen zur Arbeit kommen.
  • Für Kinder von Alleinerziehenden und Kinder, deren beide Elternteile in „kritischen Infrastrukturen“ arbeiten, beispielsweise in der Gesundheitsversorgung, zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, zur Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur oder in der Lebensmittelbranche, wird eine Notfallbetreuung eingerichtet. Die Notfallbetreuung erfolgt in der Regel in der Einrichtung, welche das Kind bereits besucht. Ausnahmen können bei eingruppigen Einrichtungen erfolgen.
  • Eltern erhalten am Montag in der Einrichtung einen Brief, in dem ihr Bedarf abgefragt wird. Für Fragen hat das Amt für Familie, Jugend und Senioren eine Hotline eingerichtet, die unter den Telefonnummern 07131 56-2987, 07131 56-1204 , 07131 56-3308 zu erreichen ist.
  • Im Zuge der Coronavirus-Prävention werden auch die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit vom 17. März bis 19. April geschlossen. Auch dafür hat die Stadt eine Hotline eingerichtet unter 07131-85822.
  • Geschlossen wird auch die Tourist-Information an der Kaiserstraße von Dienstag an.
  • Die Stadt bereitet außerdem eine Allgemeinverfügung vor, in der öffentliche und private Veranstaltungen ab 50 Personen verboten sind. Ausnahme sind Veranstaltungen, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen. Dazu gehört beispielsweise der Wochenmarkt. Bei Veranstaltungen mit weniger als 50 Personen müssen Anwesenheitslisten geführt werden, um gegebenenfalls Kontaktpersonen ausfindig machen zu können. Diese Regelungen betreffen auch Versammlungen und Aufzüge nach dem Versammlungsgesetz.
  • Ebenfalls geschlossen werden sollen unter anderen: Messen, Ausstellungen, Spielhallen, Wettbüros, Kinos, Sportanlagen. Für Gaststätten sollen Auflagen gelten mit 1,50 Meter Abstand zwischen den Tischen. Prostitution wird generell untersagt.
  • Zusammenkünfte aller Kirchen, Glaubens- und Religionsgemeinschaften werden auf maximal 50 Personen beschränkt. Zwischen den Personen ist ein Abstand von 1,50 Meter zu gewährleisten.
  • In Krankenhäusern sind lediglich Besuche zur Begleitung Sterbender und der Betreuung Minderjähriger möglich. In Vorsorge-, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen sowie betreuten Wohngemeinschaften sind einstündige Besuche von einer Person pro Tag zulässig.

258 neue Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (14. März) vom Landesgesundheitsamt 258 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet.
Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter deutlich an auf insgesamt 827.
Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird vom Robert-Koch-Institut derzeit insgesamt als mäßig eingeschätzt.
Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ hoch.
Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.
Am 11. März 2020 wurde die weltweite Ausbreitung von COVID-19 von der WHO zu einer Pandemie erklärt.

Fallzahlen in Deutschland
Stand: 14.3.2020, 15:00 Uhr (online aktualisiert um 20:00 Uhr)
Bis zum 14.3.2020 sind in Deutschland 3.795 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 733 Fälle mehr als am Vortag.
Davon wurden 3.421 COVID-19-Fälle elektronisch an das RKI übermittelt.
8 Todesfälle sind dem Robert-Koch-Institut gemeldet.

Absage Heilpraktikerüberprüfungen

Nach Information des Sozialministeriums Baden-Württemberg finden die schriftlichen Heilpraktikerüberprüfungen am 18. März 2020 aufgrund der aktuellen Lage nicht statt. Alle Teilnehmenden werden hierüber schriftlich informiert.

Aids-Sprechstunde fällt aus

Bis einschließlich Mittwoch, 8. April 2020 findet keine Aids-Sprechstunde des Gesundheitsamtes im Landratsamt statt.

 


[Update 13.3.2020] Dritter Todesfall in Baden-Württemberg
Der Landkreis Göppingen hat dem Gesundheitsministerium am Freitag (13. März) einen weiteren COVID-19-Todesfall gemeldet. Es handelt sich um einen Mann aus dem Kreis Göppingen, Jahrgang 1935, der am Donnerstag positiv auf das Virus getestet worden war. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf drei (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen).
Am Freitagnachmittag stieg die Zahl der bestätigten Infektionen im Land innerhalb eines Tages um 115 auf 569 Fälle. Von den 569 Fällen sind 314 männlich (55 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen handelt es sich fast ausschließlich um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Das Landesgesundheitsamt meldet aktuell acht mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden.

Stadt folgt dem Land: Neue Regeln für Corona
Die Stadt Heilbronn bereitet sich auf einschneidende Maßnahmen vor, nachdem das Land Baden-Württemberg heute seinen Maßnahmenkatalog zur Corona-Abwehr veröffentlicht hat. „Mit der Untergrenze von 100 Personen in geschlossenen Räumen lagen wir schon gestern auf der Linie des Landes,“ sagt OB Harry Mergel zum Thema Veranstaltungen: „Jetzt folgen wir dem Land bei der weiteren Verschärfung der Corona-Richtlinien.“ Ziel ist es, die „Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, die Bürgerinnen und Bürger zu schützen und das hohe medizinische Versorgungsniveau aufrechtzuerhalten.“
Das Land Baden-Württemberg hatte heute die Schließung aller Schulen und Kindertagesstätten ab Dienstag bis zu den Osterferien verordnet.
Unmittelbare Folge für Heilbronn: Die von der Stadtwerke Heilbronn GmbH betriebenen Bäder und die Sauna im Soleo schließen bereits am Samstag.
Auch das Stadtarchiv, die Museen, die Stadtbibliothek, die Musikschule und die VHS werden ihren Betrieb einstellen.
Wichtig war auch das Thema Diskotheken: Das Ordnungsamt hatte auf die Vernunft der Betreiber gezählt, allerdings haben sich diese dazu entschlossen, ihre Einrichtungen weiterhin offen zu halten. Daher musste das Ordnungsamt zur schärfsten Waffe greifen, die ihm zur Verfügung steht: Der Betrieb in den betroffenen Discos und Tanzlokalen ist ab Samstag untersagt.
Mit den weiteren Auswirkungen beschäftigte sich am Mittag die Lenkungsgruppe Corona. Wichtige Themen waren die Einrichtung von Notgruppen für Kindergärten und Grundschulen. Hier sollen vorzugsweise die Kinder von Beschäftigten aus den Bereichen Sicherheit und Daseinsvorsorge untergebracht werden.
Ab Mitte kommender Woche soll der Betrieb im Rathaus weitgehend auf telefonische Terminvergaben umgestellt werden. Die genauen Regelungen werden am Montag bekannt gegeben.
Auch über das Wochenende wird die Lenkungsgruppe tagen.

Fallzahlen in Deutschland
Bis zum 13.3.2020 sind in Deutschland 3.062 laborbestätigte COVID-19-Fälle bekannt geworden, das sind 693 Fälle mehr als am Vortag. Davon wurden 2.576 COVID-19-Fälle elektronisch an das RKI übermittelt.


[Update 12.3.2020] Erster Todesfall mit Coronavirus im Land bestätigt
In Baden-Württemberg haben die Gesundheitsbehörden den ersten Todesfall mit Coronavirus bestätigt. Der 67-jährige Ehemann einer mit dem Coronavirus infizierten Frau war vor wenigen Tagen zu Hause im Rems-Murr-Kreis verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Im Rems-Murr-Kreis waren vergangene Woche mehrere Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten. Darunter war auch eine 70-jährige Frau, die nach ihrer Rückkehr aus Frankreich positiv auf das Virus getestet worden war. Die Frau befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung.
Der 67-jährige Ehemann der Erkrankten, der im Februar aus dem afrikanischen Kongo zurückgekehrt war, war vor wenigen Tagen zu Hause verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigten das Gesundheitsamt des Rems-Murr-Kreises und das Landesgesundheitsamt am Donnerstag (12. März) in Stuttgart.
Damit handelt es sich um den ersten Todesfall mit Coronavirus im Land Baden-Württemberg.

119 weitere Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg
Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstagabend (12. März) vom Landesgesundheitsamt 119 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter deutlich an auf insgesamt 454.

Fallzahlen in Deutschland

Stand 12.3.2020, 19:30 Uhr gab es 2.369 Fälle, davon sind lt. Robert-Koch-Institut 5 (nach anderen Meldungen 6) tödlich verlaufen.

Heilbronn verbietet Veranstaltungen ab 200 Personen:  Stadt erlässt Verfügung
Die Stadt Heilbronn verbietet bis einschließlich 19. April 2020 öffentliche und private Veranstaltungen mit mehr als 200 Personen und legt damit eine deutlich strengere Grenze fest als bisher Bund und Land. Veranstaltungen mit 100 bis 199 Teilnehmenden müssen beim städtischen Ordnungsamt gemeldet werden. Sie werden im Einzelfall im Rahmen einer Risikobewertung geprüft. Diese Allgemeinverfügung gilt bereits von diesem Samstag an. Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz.
„Wir sind uns bewusst, dass diese Regelung einen großen Eingriff in den Alltag der Menschen bedeutet. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, unsere Bürgerinnen und Bürger zu schützen und das hohe medizinische Versorgungsniveau aufrechterhalten zu können, halten wir diese Maßnahme für sachlich gerechtfertigt, angemessen und vertretbar“, sagte Oberbürgermeister Harry Mergel am heutigen Donnerstag vor der Presse. „Außerdem geben wir damit Veranstaltern Planungssicherheit.“
OB Mergel: „Im BUGA-Jahr haben wir in der Region gezeigt, wie wir zusammen feiern können. Ich vertraue fest darauf, dass sich die Menschen auch in dieser Ausnahmesituation solidarisch zeigen und wir diese Herausforderung gemeinsam meistern. Die Grenze von 200 Teilnehmenden lässt nach unserer Überzeugung ein gesundes Maß an öffentlichem und privatem Leben weiterhin zu.“
Betroffen sind Veranstaltungen im städtischen Konzert- und Kongresszentrum Harmonie, im Theater Heilbronn sowie weiteren städtischen Veranstaltungsorten. Auch „Magie der Stimmen“ mit einer Vielzahl von Chören auf dem Heilbronner Marktplatz und Kiliansplatz sowie der daran gekoppelte verkaufsoffene Sonntag am 29. März fallen darunter. Ebenso das geplante BUGA-Jubiläumswochenende, das am 17. April, dem Jahrestag der BUGA-Eröffnung, beginnen sollte, wird nicht stattfinden. OB Mergel: „Wo es möglich ist, versuchen wir natürlich auch, die Termine auf später zu verschieben.“ Bereits in den vergangenen Tagen haben immer mehr Veranstalter Termine abgesagt. OB Mergel appelliert darüber hinaus an alle Veranstalter, größere Veranstaltungen unabhängig von der zu erwartenden Teilnehmerzahl abzusagen und auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die Stadt Heilbronn geht mit gutem Beispiel voran und sagt alle größeren internen Veranstaltungen ab.

Aktueller Stand Altenpflegeheim Bad Rappenau
Insgesamt 17 Personen sind im Zusammenhang mit dem Pflegeheim seit Ende Februar positiv auf das Corona-Virus getestet worden (Stand: 11.03.2020), davon 15 Personen aus Bad Rappenau. Es handelt sich um acht Bewohner und vier Mitarbeiter eines Altenpflegeheims sowie fünf Personen der Tagespflege. Ein Mitarbeiter und drei Heimbewohner befinden sich in der SLK-Klinik in Löwenstein, alle anderen befinden sich in häuslicher Quarantäne.
Einige weitere Mitarbeiter/innen und Angehörige, die nachweislich direkten Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten, stehen ebenfalls unter häuslicher Quarantäne.
62 von der Quarantäne betroffene Personen wurden mittlerweile mit negativem Ergebnis getestet.


[Update 11.3.2020] 45 weitere Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg
Am späten Dienstagnachmittag (10. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 45 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 277.

Betroffen sind die Landkreise Böblingen (1 Fall), Calw (4 Fälle), Esslingen (5 Fälle), Freudenstadt (1 Fall), Göppingen (1 Fall), Karlsruhe (2 Fälle), Ludwigsburg (3 Fälle), Rastatt (1 Fall), Ravensburg (3 Fälle), Reutlingen (1 Fall), Sigmaringen (2 Fälle), Tübingen (2 Fälle), der Bodenseekreis (1 Fall), der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (1 Fall), der Zollernalbkreis (4 Fälle) sowie die Städte Ulm (1 Fall), Karlsruhe (2 Fälle) und Stuttgart (9 Fälle).

Technisches Gymnasium an der Wilhelm-Maybach-Schule: Ab Mittwoch wieder Unterricht           
Ab Mittwoch, 11. März, ist das Technische Gymnasium in der Wilhelm-Maybach-Schule wieder geöffnet. Es war zwei Tage geschlossen, nachdem bei einem der Schüler das Coronavirus nachgewiesen worden war. Währenddessen und bis auf Weiteres wird das gesamte Technische Schulzentrum (Wilhelm-Maybach-Schule und Johann-Jakob-Widmann-Schule) täglich desinfizierend gereinigt. Ziel ist, den Basisunterricht am Technischen Gymnasium wieder aufzunehmen, so dass der lehrplanmäßige Unterricht sichergestellt werden kann. Auf Sonderveranstaltungen wird das Schulzentrum zunächst verzichten.
Die Gesundheitsämter haben inzwischen die Kontaktpersonen des erkrankten Schülers ermittelt. Wer engen Kontakt zu ihm hatte, kann für 14 Tage nach dem letzten Kontakt nicht am Unterricht teilnehmen und bleibt deshalb zu Hause. Alle Maßnahmen finden in enger Abstimmung mit dem Landesgesundheitsamt statt.



[Update 9.3.2020] 6 neue Fälle im Raum Heilbronn
Am späten Montagnachmittag (9. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 33 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet.
Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 232.

Betroffen sind die Landkreise Heilbronn (6 Fälle), Schwäbisch Hall (1 Fall), Esslingen (2 Fälle), Calw (2 Fälle), Emmendingen (1 Fall), Tübingen (1 Fall), Ludwigsburg (1 Fall), Breisgau-Hochschwarzwald (1 Fall), der Ortenaukreis (5 Fälle), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), der Neckar-Odenwald-Kreis (1 Fall), der Hohenlohekreis (1 Fall) und der Ostalbkreis (1 Fall) sowie die Städte Freiburg (4 Fälle), Mannheim (2 Fälle), Stuttgart (1 Fall) und Ulm (1 Fall).

Situation in Deutschland
Inzwischen sind laut Robert-Koch-Insitut in fast allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden.
Insgesamt gibt es (Stand 9.3.2020, 15 Uhr) 1139 bestätigte Covid-19-Fälle und 2 Todesfälle.
Davon gibt es in Nordrhein-Westfalen 484 Fälle, in Bayern 256 und in Baden-Württemberg 204 Fälle.
Der Landkreis Heinsberg, NRW, berichtet aktuell allein mehr als 290 bestätigte COVID-19-Fälle.
Weitere Fälle mit wahrscheinlichem Infektionsort Heinsberg sind in anderen Landkreisen NRWs, weiteren Bundesländern und auch dem europäischen Ausland aufgetreten.
Personen, die wissen oder vermuten, dass sie mit einer an COVID-19 erkrankten Personen einen ungeschützten, direkten Kontakt hatten, sollten sich an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

Wegen Covid-19: Stadt empfiehlt Großveranstaltungen zu verschieben
Der Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel empfiehlt Veranstaltungen ab einer Größe von mehr als 1000 Personen zu verlegen.
„Prüfen Sie als Veranstalter, ob es möglich ist, Ihre Veranstaltung zu einem späteren Termin stattfinden zu lassen“, sagte er am Montag. Die Stadt Heilbronn gehe mit gutem Beispiel voran. „Wir versuchen zu verlegen, was zu verlegen ist.“

An städtischen Veranstaltungen betroffen sind – Stand Montag, 9. März – die Festlichen Nachmittage der Begegnung, zu denen vom 24. März an Heilbronner Senioren an vier aufeinanderfolgenden Nachmittagen in die Harmonie eingeladen sind, sowie die begleitende Messe Senioreninfotage vom 25. bis 27. März in der Harmonie.
Der Empfang der Erstsemester der Hochschule Heilbronn durch den OB im Großen Ratssaal am Montag, 16. März wird abgesagt.

OB Mergel: „Die Lage zeigt sich weiterhin sehr dynamisch. Wir sind gut vorbereitet und beobachten die Entwicklung täglich genau. Wenn es die Lage im Sinne des vorsorglichen Gesundheitsschutzes erfordert, werden wir auch noch restriktiver vorgehen, und unsere Empfehlungen um weitergehende Maßnahmen ausweiten.“ Die Einschätzung, ob bei einer Veranstaltung ein höheres Infektionsrisiko besteht, hängt von der Risikoneigung der Zusammensetzung der Teilnehmenden sowie von Art und Ort der Veranstaltung ab.

Das Ordnungsamt der Stadt Heilbronn berät Veranstalter, die vor einer Entscheidung stehen und im Zweifel sind. Unter der Telefonnummer 07131 56-2030 sind Fachleute zu erreichen zu den üblichen Dienstzeiten (Montag bis Mittwoch 8 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag 8 bis 12.30 Uhr).
An potenzielle Besucher von Großveranstaltungen appelliert OB Mergel, eigenverantwortlich zu überlegen, ob eine Teilnahme tatsächlich sinnvoll ist.

Mit der Empfehlung zur Verlegung von Großveranstaltungen unterstützt OB Mergel die Linie von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und dem baden-württembergischen Gesundheitsminister Manne Lucha.
In Übereinstimmung mit dem Deutschen Städtetag erwartet OB Mergel, dass die Landesregierung ihren Worten Taten folgen lässt und entsprechende Weisungen gegenüber den zuständigen Ordnungsbehörden ausspricht.


[Update 8.3.2020] Technisches Gymnasium Heilbronn bleibt zwei Tage geschlossen
Das Technische Gymnasium der Wilhelm Maybach Schule in Heilbronn bleibt am Montag, 9. März, und Dienstag, 10. März, geschlossen, nachdem bei einem Schüler mit Wohnsitz im Landkreis Heilbronn das Coronavirus nachgewiesen worden ist. Er nahm nach seiner Rückkehr aus Südtirol am Montag und Dienstag vergangener Woche noch am Unterricht teil. Die Schließung erfolgt nach Rücksprache mit dem Landesgesundheitsamt und dem Schulleiter durch Anordnung des Schulträgers Stadt Heilbronn. In den beiden Tagen der Schließung werden das Städtische Gesundheitsamt und das Gesundheitsamt des Landkreises die Kontaktpersonen des Schülers ermitteln. „Die Schließung ist notwendig, um die erforderlichen außerordentlich umfangreichen Kontaktpersonenermittlungen mit der gebotenen Sorgfalt in dieser Zeit durchführen zu können“, begründet Oberbürgermeister Harry Mergel am Sonntag die Entscheidung.

Vorträge zu den Pflichtlektüren abgesagt
Das Abendgymnasium des Kolping Bildungszentrums Heilbronn und das Literaturhaus Heilbronn haben in Abstimmung mit der aim, Akademie für Innovative Bildung und Management, die drei geplanten kostenfreien Vorträge zu den Abitur-Pflichtlektüren im Fach Deutsch auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung abgesagt. „Angesichts der dynamischen Entwicklung, mit der sich das Corona-Virus verbreitet, haben wir uns entschlossen, die Vorträge zu den sogenannten Abitur-Sternchenthemen am 25., 27. und 30. März abzusagen. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen“, sagt Dr. Anton Knittel, Leiter des Literaturhauses. „Da aber unmittelbar nach den geplanten drei Vorträgen, zu denen in den letzten Jahren jeweils gut 300 Schülerinnen und Schüler kamen, die schriftlichen Abiturarbeiten beginnen, wollen wir im Sinne der Schülerinnen und Schüler wie auch der Lehrenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kein Risiko eingehen.“

17 weitere Cov-19-Fälle in Baden-Württemberg
Am Sonntagnachmittag (8. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 17 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 199.

Betroffen sind die Landkreise Emmendingen (9 Fälle), Rastatt (1 Fall) und Ravensburg (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Ortenaukreis (1 Fall), der Rems-Murr-Kreis (1 Fall) sowie die Stadt Stuttgart (1 Fall).


[Update 7.3.2020] Wieder 6 neue Fälle im Raum Heilbronn
Bis Samstagabend (7. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 66 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet.
Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 182.
Betroffen waren Reiserückkehrer aus der Region Südtirol aus den die Landkreisen Rastatt (2 Fälle), Ludwigsburg (2 Fälle), Biberach (1 Fall), der Alb-Donau-Kreis (1 Fall), Landkreis und Stadt Karlsruhe (4 Fälle) sowie Mannheim (1 Fall) und Baden-Baden (1 Fall).

Besonders betroffen war der Main-Tauber-Kreis, wo gleich 21 neue Corona-Infektionen bestätigt wurden und damit die Zahl auf insgesamt 23 anstieg und so mit dem baden-württembergischen „Spitzenreiter“ im Heilbronner Unterland gleichgezogen ist.
Die Betroffenen gehörten einer Skigruppe an, die in Südtirol mit 30 bis 40 Leuten waren.
Sie sollen sich in Weikersheim, Bad Mergentheim, Niederstetten und Boxberg in häuslicher Quarantäne. befinden.
Bereits bis Samstagnachmittag (7. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 54 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet.
Betroffen waren die Landkreise Main-Tauber (21 Fälle, alle Rückkehrer einer Reisegruppe aus Südtirol), Heilbronn (6 Fälle), Esslingen (2 Fälle), Emmendingen (2 Fälle), Heidenheim (2 Fälle), Breisgau-Hochschwarzwald (1 Fall), Göppingen (1 Fall), Konstanz (1 Fall) und Biberach (1 Fall) sowie der Ortenaukreis (4 Fälle), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Schwarzwald-Baar-Kreis (1 Fall), der Enzkreis (1 Fall) und die Städte Stuttgart (4 Fälle), Heidelberg (3 Fälle) und Mannheim (1 Fall).


[Update 6.3.2020] Tendenz rasant steigend: Jetzt 116 Fälle landesweit
Am Freitagabend (6. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg 20 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf 116.
Betroffen sind die Landkreise Heilbronn (4 Fälle), Ludwigsburg (2 Fälle), Böblingen (2 Fälle), Esslingen (1 Fall), Karlsruhe (1 Fall), Ravensburg (1 Fall) sowie der Bodenseekreis (1 Fall), der Neckar-Odenwald-Kreis (1 Fall), der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (1 Fall) und die Städte Mannheim (1 Fall), Stuttgart (1 Fall) und Freiburg (2 Fälle).

[Update 6.3.2020] Talheimer Kindergarten bis auf Weiteres geschlossen
Am Freitagvormittag (6. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sieben neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen ist der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Ortenaukreis (2 Fälle), die Stadt Heilbronn (1 Fall) sowie die Landkreise Biberach (1 Fall), Emmendingen (1 Fall) und Calw (1 Fall). Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf 96.

  • In Talheim( Landkreis Heilbronn) handelt es sich um einen männlichen Reiserückkehrer (Jahrgang 1970) aus Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien).  als Reaktion hat die Gemeinde Talheim bisd auf Weiteres vorsorglich den Kindergarten, in dem sich sein Kind befand, schließen lassen. Kinder, Erzieher und Kontaktpersonen werden gestestet
  • Auch ein neuer mit dem Coronavirus infizierter männlicher Patient (Jahrgang 1963) aus dem Rems-Murr-Kreis hatte sich zuvor in Südtirol (Seis, Italien) aufgehalten.
  • Aus dem Ortenaukreis werden zwei Infektionen gemeldet. Es handelt sich dabei um zwei weibliche Personen (Jahrgang 1966 und 2003) einer Familie, die sich zuvor in Südtirol aufgehalten hatten.
  • Ein 29-Jähriger Infizierter aus dem Landkreis Calw hatte sich zuvor in Sirmione (Lombardei, Italien) aufgehalten.
  • Im Landkreis Emmendingen handelt es sich um eine Frau, die zuvor an einer Veranstaltung in Mulhouse (Frankreich) teilgenommen hatte, in deren Zusammenhang bereits mehrere Personen positiv getestet wurden.
  • Im Landkreis Biberach handelt es sich um einen 43-Jährigen Mann, der sich zuvor ebenfalls in Südtirol aufgehalten hatte. Er befindet sich in häuslicher Isolation.

Das Robert Koch-Institut in Berlin hat unterdessen auch Südtirol als neues Risikogebiet für Corona-Infektionen ausgewiesen.
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[Update 5.3.2020] Eine neuer Fall in der Region
Am Donnerstagabend (5. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg neun neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen ist der Zollernalbkreis (8 Fälle) und der Hohenlohekreis (1 Fall). Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf 89.

  • Im Zollernalbkreis handelt es sich um vier Männer und vier Frauen im Alter zwischen 19 und 65 Jahren, die Mitglieder einer Reisegruppe nach Südtirol waren.
  • Im Hohenlohekreis handelt es sich um eine Reiserückkehrerin (Jahrgang 1963) aus Piemont (Italien).

[Update 5.3.2020] Vier weitere bestätigte Infektionen in Bad Rappenau
Am Mittwochabend (4. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sieben neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind der Alb-Donau-Kreis (2 Fälle), der Landkreis Heilbronn (4 Fälle) und Stuttgart (1 Fall). Damit steigt die Zahl der Fälle im Land auf 65.

  • Bei den zwei Fällen im Alb-Donau-Kreis handelt es sich um einen 56-jährigen Mann und seinen 19-jährigen Sohn, die von einer Reise aus Südtirol (St. Christina, Gröden, Italien) zurückgekommen sind.
  • Bei dem Fall in Stuttgart handelt es sich um einen männlichen Reiserückkehrer (Jahrgang 1976) aus Malè (Trentino-Südtirol, Italien). Der Patient wird stationär im Krankenhaus aufgenommen.
  • Bei den vier Fällen im Landkreis Heilbronn handelt es sich um zwei Frauen (Jahrgang 1929 und 1933) und zwei Männer (einer davon Jahrgang 1943). Alle vier Personen sind Bewohner des bereits von Covid-19-Infektionen betroffenen Pflegeheimes.

[Update 4.3.2020] Weinsberger Fall wohnt im Kreis Ludwigsburg
Ein in Weinsberg Beschäftigter, der mit dem Corona-Virus infiziert ist, wohnt im Kreis Ludwigsburg.
Am heutigen Nachmittag (4. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sechs neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), die Stadt Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle) sowie Ludwigsburg (1 Fall) und Stuttgart (1 Fall). Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Land steigt damit auf 50.

  • Im Main-Tauber-Kreis handelt es sich um eine 46-Jährige Frau, die sich zuvor (vom 22. – 28. Februar 2020) in Südtirol aufgehalten hatte.
  • Beim Fall in Ludwigsburg handelt es sich um einen 61-Jährigen Mann, der sich zuvor in Neapel (Italien) aufgehalten hatte.
  • In Stuttgart handelt es sich um eine 54-jährige Frau, die von einer Reise aus Barcelona zurückgekehrt ist.
  • Bei den drei Fällen in der Stadt Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis handelt es sich um einen 55-Jährigen, der zuvor Kontakt zu einem bestätigten Fall aus dem Landkreis hatte sowie um einen 36-Jährigen Reiserückkehrer aus Teheran (Iran) und um einen 55-Jährigen, der sich zuvor in Südtirol aufgehalten hatte.

[Update 3.3.2020] Bad Rappenauer Altenheim unter Quarantäne
Dort wurde nicht nur ein 85-jähriger Altenheimbewohner aus Bad Rappenau von einem 32-jährigen Pfleger angesteckt, der zuvor in Mailand war, sondern auch eine Kollegin des Pflegers.
Zunächst wurde nach Bekanntwerden der Erkrankungen die von dem Pfleger betreute Wohngruppe isoliert.
Es besteht zumindest der Verdacht weiterer Infektionsfälle in dem Altenheim,weshalb nun der gesamte Altenpflegebereich unter Quarantäne gestellt wurde und Besucher vorerst nicht mehr zugelassen werden

[Update 2.3.2020] Neue bestätigte Infektion mit dem Coronavirus in Heilbronn
Im Stadtkreis Heilbronn gibt es seit dem späten Montagnachmittag (2. März) einen neuen bestätigten Corona-Fall.
Die Zahl der bestätigten Infektionen in Baden-Württemberg steigt damit auf 26.
Eine 51-jährige Frau wurde nach einer privaten Reise in die Lombardei bzw. nach Livigno (vom 21. bis 27. Februar 2020) positiv getestet.
Sie befindet sich aktuell in häuslicher Isolation, ebenso wie ihre Kontaktpersonen.
In Baden-Württemberg wurden am späten Sonntagabend fünf weitere bestätigte Corona-Fälle aus dem Raum Heilbronn bekannt.

[Update 2.3.2020] Zahl der Fälle steigt auf 5
Im ersten Fall handelt es sich um einen männlichen Bewohner (Jahrgang 1935) eines Altersheims. Er war Kontaktperson eines COVID-19-Infizierten. Die stationäre Aufnahme erfolgte am 28. Februar.
Beim zweiten Fall handelt es sich ebenfalls um eine Kontaktperson des oben erwähnten COVID-19-Infizierten. Es ist eine Arbeitskollegin (Jahrgang 1966). Sie befindet sich seit dem 28. Februar in stationärer Isolation.
Deren Tochter wurde ebenfalls positiv getestet. Sie befindet sich ebenfalls in stationärer Isolation seit dem 28. Februar.
Des Weiteren hatte sich eine asymptomatische männliche Person am 28. Februar testen lassen – auch hier wurde eine Infektion bestätigt.
Außerdem wurde am Wochenende eine Heilbronner Kontaktperson des erkrankten Mannes aus dem Kreis Ludwigsburg positiv getestet. Sie befand sich seit dem 28. Februar in häuslicher Isolation. Die stationäre Aufnahme wurde veranlasst.

[Update 2.3.2020] Weiterer Fall
Am gestrigen Sonntagabend teilte das Gesundheitsamt Heilbronn einen weiteren bestätigten Corona (COVID-19) -Fall mit.
Es soll sich dabei um einen 20-jährigen männlichen Reiserückkehrer aus der Lombardei handeln, der vom 22.bis 28.Februar in Livigno gewesen sei.
Am Tag nach seiner Rückkehr habe er an einem grippalen Infekt gelitten, die Symptome seien aber schon am Folgetag deutlich zurück gegangen.
Er befinde sich in häuslicher Isolation und seine Kontaktpersonen seien ermittelt, heißt es dazu.
Das Sozialministerium nannte den genauen Wohnort des Patienten nicht.


[Update 2.3.2020] Reaktion
Mit einer Pressemitteilung* (siehe Update vom 1.3.2020) und der Verbreitung von zwei fast inhaltsgleichen Schreiben an die Mitarbeiter reagierte OB Mergel unterdessen auf die jüngste Entwicklung in Heilbronn.
Darin teilte er seinen Mitarbeitern mit Datum 28. Februar 2020 außerdem mit, zurzeit gebe es keine bestätigten Infektionen.
Mit Datum vom 1. März 2020, wies er unter anderem auf eine Liste des Robert-Koch-lnstituts mit den Risikogebieten hin.
Stand 29. Februar 2020 seien dies:

  • In Italien: Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang.
  • Im Iran: Provinz Ghom
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)

Die Liste kann tagesaktuell abgerufen werden unter
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete. html


[Update 1.3.2020] *Pressemitteilung der Stadt Heilbronn: Rückkehrer aus Risikogebieten bleiben zuhause
Auch über das Wochenende standen die Mitglieder der städtischen Lenkungsgruppe zur Abstimmung aller Maßnahmen im Fall einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus im intensiven Austausch. Im Hinblick auf das Ende der Faschingsferien, vieler Rückkehrer aus dem Urlaub und dem Beginn der Schule am Montag, 2. März, hat Oberbürgermeister Harry Mergel alle Beschäftigten der Stadt Heilbronn aktuell über sofort geltende Regelungen informiert. „Die Gesundheit und der Schutz der städtischen Beschäftigten liegen mir sehr am Herzen. Mit den angeordneten Maßnahmen tragen wir diesem bestmöglich Rechnung, um den Dienstbetrieb sicherzustellen und auch unsere Bürger zu schützen, die bei unseren Ämtern etwas zu erledigen haben,“ sagte Mergel.

Alle städtischen Ämter sind regulär geöffnet. Bürger, die sich in den letzten 14 Tagen in einem durch das Robert-Koch-Institut (RKI) definierten Risikogebiet aufgehalten haben, sollen allerdings in den nächsten 14 Tagen von einem persönlichen Besuch im Amt absehen und stattdessen telefonisch Kontakt aufnehmen, direkt oder über die Zentrale 07131 56-0.

OB Mergel appelliert an alle Eltern, die mit ihren Kindern in einem Risikogebiet waren, diese vorsorglich in den nächsten 14 Tagen nicht in Schule oder Kindergarten zu bringen. „Wenn dieser Aufenthalt jedoch länger als 14 Tage her ist und das Kind seither gesund ist, dann kann es Kita oder Schule besuchen, sofern keine anderen gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen“, sagt er.

Mergel teilt die Beschäftigten bei seinen Regelungen in mehrere Gruppen, je nach dem, ob sich Beschäftigte in einem Risikogebiet aufhielten, Krankheitssymptome aufzeigen oder symptomfrei sind oder Kontakt zu am Coronavirus Erkrankten hatten.


[Update 1.3.2020] Im Einzelnen gilt demnach für die Beschäftigten der Stadt Heilbronn:

Keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen sind nötig, wenn sie weder in einem Risikogebiet waren noch Kontakt zu einem am Coronavirus Erkrankten hatten. Sie können daher uneingeschränkt am Dienstbetrieb teilnehmen.

Beschäftigte, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufhielten, bleiben vorläufig unter Lohnfortzahlung zu Hause und vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte. Sie sind aufgefordert, ihrer Dienststelle unverzüglich den letzten Tag Ihres Aufenthalts im Risikogebiet mitzuteilen. Sofern sie keine Symptome aufweisen, nehmen sie nach zwei Wochen zuhause ihren Dienst planmäßig wieder auf.

Wenn Beschäftigte in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall bekommen haben, sollen sie ebenfalls zuhause bleiben und nicht notwendige Kontakte vermeiden. Sie sind angehalten, sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen oder sich bei weitergehenden Fragen an das Städtische Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 07131 56-3540 zu wenden.

Beschäftigte, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt am Coronavirus Erkrankten hatten, müssen unbedingt umgehend das Städtische Gesundheitsamt kontaktieren unter der Telefonnummer 07131 56-3540 – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Mit diesen Regeln schließt sich die Stadt Heilbronn dem Rundschreiben des Kultusministeriums an, das sich an alle Personen an Schulen und Kindertageseinrichtungen richtet – sowohl an Schülerinnen und Schüler, Kita-Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie für alle weiteren in den Einrichtungen Beschäftigten bzw. Tätigen.

„Wir haben eine dynamische Lage und nehmen sie nach wie vor sehr ernst“, sagt OB Mergel. „Wir beobachten die Situation sehr genau und sind im ständigen Austausch mit den Gesundheitsbehörden. Nach meiner Einschätzung besteht kein Grund zur Panik, jeder kann seinen Alltag ganz normal fortsetzen. Allerdings sollten unbedingt die allgemeinen Hygieneempfehlungen eingehalten werden.“ Dazu gehören zum Beispiel gründliches Händewaschen und Niesen und Husten in ein Taschentuch oder in die Armbeuge. In den städtischen Ämtern soll bis auf Weiteres auf Händeschütteln verzichtet werden unter dem Motto: „Wir sind nicht unhöflich, wir sind umsichtig. Für Ihre und unsere Gesundheit verzichten wir auf das Händeschütteln und schenken Ihnen ein Lächeln.“

Weitere Infos stehen auf der städtischen Homepage http://www.heilbronn.de/coronavirus. Sie wird ständig aktualisiert.
Der städtischen Lenkungsgruppe zur Abstimmung aller Maßnahmen im Fall einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus gehören neben dem Oberbürgermeister und den Dezernenten das Städtische Gesundheitsamt an, das Ordnungsamt, die Feuerwehr, das Amt für Familie, Jugend und Senioren, das Schul-, Kultur- und Sportamt, das Bürgeramt, das Personal- und Organisationsamt, das Jobcenter Stadt Heilbronn, der Gesamtpersonalrat sowie die Pressestelle.


[29.2.2020] OB Mergel in Sachen Coronavirus: Kein Fall bekannt
Unter der Leitung von Oberbürgermeister Harry Mergel und Bürgermeisterin Agnes Christner hat sich heute eine Lenkungsgruppe zur Abstimmung aller Maßnahmen im Fall einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus getroffen.
Bereits seit längerem steht das Städtische Gesundheitsamt in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Heilbronn und den SLK-Kliniken sowie mit Landes- und Bundesbehörden.
„In der Stadt Heilbronn sind die Strukturen aufgebaut, um auf das Coronavirus angemessen reagieren zu können“, versichert der OB. „Im Fall eines ersten Infizierten können wir schnell reagieren, wichtig ist es aber, Ruhe und Besonnenheit zu bewahren.“
Bislang ist in der Stadt Heilbronn kein Fall bekannt.

Der Lenkungsgruppe gehören neben dem Städtischen Gesundheitsamt, das Ordnungsamt, die Feuerwehr, das Amt für Familie, Jugend und Senioren, das Schul-, Kultur- und Sportamt, das Bürgeramt, das Personal- und Organisationsamt, das Jobcenter Stadt Heilbronn und die Pressestelle an.
Bei Bedarf können weitere Ämter und Dienststellen hinzugezogen werden.

Für Erkrankte mit grippeähnlichen Symptomen (Fieber, Husten, Atemnot), die sich insbesondere in einem Risikogebiet aufgehalten oder Kontakt mit einem nachweislich Erkrankten hatten, haben die SLK-Kliniken, das Städtische Gesundheitsamt und das Gesundheitsamt des Landkreises eine gemeinsame Hotline geschaltet. Diese ist ab sofort täglich zwischen 8 und 22 Uhr unter der Nummer 07131 49 333 33 zu erreichen.

Auch die städtischen Beschäftigten hat Oberbürgermeister Mergel heute über die aktuelle Lage informiert. Als Vorsichtsmaßnahmen empfiehlt er, auf eine sorgfältige Handhygiene zu achten und auf Händeschütteln zu verzichten – unter dem Motto: „Wir sind nicht unhöflich, wir sind umsichtig! Für Ihre und unsere Gesundheit verzichten wir auf das Händeschütteln und schenken Ihnen ein Lächeln.“

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden sich auf der städtischen Webseite unter http://www.heilbronn.de/coronavirus. Darüber hinaus informiert die Stadt über die sozialen Medien: http://www.facebook.com/heilbronn.de, http://www.instagram.com/heilbronn_de und http://www.twitter.com/heilbronn_de.

 

Aktuelle Fälle in Baden-Württemberg (Quelle: Gesundheitsministerium | Stand: Vortag)

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3 Gedanken zu “Corona-Ticker im März 2020

  1. Liebe Corona-Geschädigte,

    unglaublich wie dieses Land zur Unkenntlichkeit verändert – ja die ganze Welt es ist.

    Ich finde immer bessere Indizien dafür, dass wir in großem Stil vera… werden:
    W. Wodarg vergleicht es mit des Kaisers neue Kleider.
    Ich selbst vergleiche auch sehr viel und das hilft mir sehr.
    mein Pa hätte es genauso gemacht.

    *Massenhysterie *- das gibt mir einen AHA-EFFEKT – ein *wichtiges Schlüsselvideo:*
    https://gloria.tv/post/EQ4CtBnm9bBt3cNMzGSNLa9S6

    Der Titel vom Text hier sagt schon alles:
    ttps://swprs.org/rki-relativiert-corona-todesfaelle/

    Nochmal eine kurze Zus. fassung von Dr. Wodarg,
    mit teilweise wieder anderem Inhalt:
    (ich liebe diesen Dr.):
    Stoppt die corona-Panik:

    Wünsch euch viele erkenntnisse!
    Re


    Mark Twain:
    „Es ist leichter,
    Menschen zum Narren zu halten,
    als sie davon zu überzeugen,
    daß sie zum Narren gehalten werden.“

  2. Der Merkel’sche Schweinezyklus geht weiter.

    Immer dann, wenn eine Regierung abgewirtschaftet hat, provoziert Sie
    einen Notstand/ eine Katastrophe oder fliegt ihr eine Katastrophe zu,
    und von Angst ergriffen, fallen selbst scharfe Kritiker um.
    In ganz schlimmen Fällen müssen Sie sogar um ihr Leben fürchten, weil
    die in einer Selbstdynamik inszenierte Massenhysterie lynchjustizartig
    über Leichen geht.

    Nicht alle Umfaller erleiden das Stockholmsymdrom, manche müssen sich
    notgedrungen engagieren, wie der Seehofer, aber der schein inzwischen
    jedoch völlig umgefallen zu sein in seiner Verfolgung aller politisch
    wertkonservativ politisch rechts orientierten Menschen und deren
    verleumderische, haßerfüllte Gleichsetzung mit Radikalen. Die AFD gilt
    schon als Ketzer, wenn sie sich bei „Korona-Abstimmungen“ der Stimme
    enthält – aus gutem Grund, denn einerseits sind vernünftige Maßnahmen
    grundsätzlich geboten, andererseits spiegeln sich im Abstimmungspaket
    die völlig undurchdachten, alten und zu recht abgelehnten Muster wider.
    Ich würde mich da (in so einer aufgeheizten Stimmung) auch stimmenthalten.

    Ganz schlimm ist das, wie der Verstand bei der Mehrheit regelmäßig
    aussetzt – die unendliche Dummheit der Menschen bzw. der „Masse“.

    Das war schon im Mittelalter so, denn irrsinnigen Geißelbrüdern, die
    durch hysterische Selbstzüchtigung die Pest bekämpfen wollten, und bei
    allen Progromen gegen Sündenböcke wie den frühen Christen, den heutigen
    Christen in islamistischen Staaten, aber auch Muslimen in buddistischen
    Staaten, den Juden im Mittelalter, den Juden und allen Untermenschen im
    Hitler-Regime, den „Reaktionären Kräften“ unter Stalin, den Partei- und
    Volksfeinden in China etc. pp.

    Die eigentliche Krise ist die Krise in den Hirnen. Jeder einzelne könnte
    sich davon frei machen – könnte, über 95% tun dies aber regelmäßig nicht.

    Die Schutzmaskenhysterie, „Corona-Schutzmasken“ sind in weit über 90%
    völlig überflüssig. Da selbige nicht hermetisch abdichten (wie
    Gasmasken), strömt Atemluft durch viele Nischen im Randbereich.

    Die Atemluft enthält fast keine Viren, da diese nicht frei schweben,
    sondern „kleben“. Und Kleben können sie in der Luft nur an Tröpfchen,
    die Tröpfchen aber entstehen praktisch nicht beim normalen Atmen, nur
    beim (kräftigen) Husten. Man hat bei Messungen nachgewiesen, dass diese
    Tröpfchen aufgrund der Schwerkraft sehr rasch zu Boden sinken.

    Tröpfchenübertragung spielt kaum eine Rolle, sondern die Abtragung von
    an der Haut anhaftenden Viren (Schmierinfektion ist ein überzogener
    hysterischer Ekelbegriff, weil von „Schmieren“ dabei in den meisten
    Fällen nicht die Rede sein kann). Der Griff vom Taschentuch, Mund, Nase
    zum Wasserhahn, Rolltreppenhandlauf, Einkaufswagen, Ampeldruckknopf,
    Fahstuhldruckknopf etc. etc. wo der nächste innerhalb weniger Munuten
    hingreift – das sind über 95% der Übertragungswege – und bei einem
    solchen ansonsten gedankenlosen Prozeß kann jeder mitdenken und
    ansonsten auf Hysterie-Masken getrost verzichten – auch im Sinne der
    Umwelt und Müllvermeidung.

    Denken sollten vor allem die, die sich krank fühlen oder etwas im
    Anmarsch fühlen, denn (nur) an der „Quelle“ (Virenträger) lässt sich die
    Infektion am besten stoppen. Alles andere (Stoppen von Außen) ist viel
    schwieriger und führt zu ausgrenzendem hysterischem Verhalten (=jeder
    ist „verdächtig“ wie in einem Überwachungsstaat). Man distanziert sich
    von allen Mitmenschen als wäre jeder aussätzig. Das ist nicht schön und
    nutzt nur „denen da oben“.

    Im Freien sind die Masken völlig überflüssig, ich würde sie nur
    verwenden, wenn ich in einem engem Raum mit vielen Menschen sein müsste
    (aber nicht im Kaufhaus, wo ein riesiger Raum ist). Unverzichtbar sind
    die Atemschutzmasken auch für Mediziner, die unvermittelt einem
    hustenden Patienten ausgeliefert sein können, notwendig für med.
    Personal in der Chirurgie oder zahnärztlichen Praxen.

    Ich seh schon die „schicke“ Corona-Maske als Mode-Artikel, man outet
    sich damit als jemand, der „dazu gehört“ (zu den Guten) statt zu den
    „anderen“, die keine Maske tragen. So schnell geht Ausgrenzung.

  3. Seit 6 Tagen war ich nicht mehr im Netz.

    Habe alles nun gelesen. Ein großes Problem ist das.

    Die Situation kaum zu verstehen, ab dem 20. April kommen dann Lockerungen?

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