Plus und Minus bei den SLK-Kliniken

SLK-KlinikenDer Jahresabschluss 2014 der SLK-Kliniken war nur für PRO-Stadtrat Alfred Dagenbach ein Thema.
Er bezieht sich auf die gemeinsame Gesellschaft, an der die Stadt Heilbronn und der LandkreisHeilbronn je mit 24,5 % und die Regionale Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH mit 51 % beteiligt sind.
Der Jahresüberschuss beträgt 1.609.770,53 EUR (2013: Jahresüberschuss 341.357,58 EUR).
Beim Jahresabschluss 2014 der Regionale Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH, an der zum Bilanzstichtag 31.12.2014 die Stadt
Heilbronn und der Landkreis Heilbronn je mit 37,2 % und der Hohenlohekreis mit 25,6 % beteiligt sind, gab es einen Jahresüberschuss von 606,53 EUR (2013: 0,00 EUR) und der KonzernabschlussderRegionale Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH mit ihren sechs Tochterunternehmen SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, Hohenloher Krankenhaus gGmbH, Hohenloher Seniorenbetreuung gGmbH, SLK-Kliniken Praxis GmbH, Klinik Löwenstein
gGmbH sowie der Service-GmbH Klinik Löwenstein kam es zu einem Konzernjahresfehlbetrag von -93.960,98 EUR (2013: -4.349.732,54 EUR).
PRO-Stadtrat Alfred Dagenbach führte dazu aus:
„Es ist schon auffällig, wenn vom Ältestenrat der Vorschlag unterbreitet wird, daß ausgerechnet zum Jahresabschluß der SLK-Kliniken keine Stellungnahmen abgegeben werden sollen.
Dabei geht es hier weniger um die zunächst verwirrende Darstellung in der Drucksache 188, als vielmehr um das Phänomen des Auf und Ab in den Ergebnissen insbesondere der SLK-Kliniken, das im Jahr 2013 mit einem Noch-Überschuß von rund 340.
000 Euro deutlich unter den Ergebnissen aus 2012 mit noch 1,3 Millionen Euro und den fast 3,3 Millionen im Jahr 2011 gelegen ist.
So ist es – Punkt eins – doch erstaunlich, daß die im Geschäftsbericht für 2014 prognostizierte fehlende eine Million sich nun wie von Zauberhand wieder in einen Jahresüberschuß von 1,6 Millionen Euro gewandelt hat.
Da frage ich mich schon, auf welche Fachkompetenz sich solche Prognosen stützen oder welche wundersame Entwicklung da vor sich gegangen ist.
Punkt zwei sind die ungebremsten Unzufriedenheiten von Patienten, die die mangelhaften organisatorischen Fähigkeiten, beispielsweise bei der Notaufnahme, aber auch bei der Verpflegung und anderem geniessen dürfen.
Beantwortete Anfragen stehen im diametral geschönten Verhältnis zu den vorgebrachten Beschwerden.
Ursache dafür ist, daß der Patient mehr und mehr zum abrechnungsfähigen Fallobjekt für den Geschäftserfolg wird.
Zum Glück sind die medizinischen Leistungen seit den dank skandalös großzügig erfolgter Einstellungspraxis gemachten Erfahrungen unter anderem mit einem inzwischen verurteilten Arzt auf einem hohen Niveau, zu dem auch das nicht selten gestreßte Personal seinen nicht geringen Beitrag leistet.
Punkt drei sind die Defizite sowohl der vom Landkreis eingebrachten Häuser mit rund 1,3 Millionen Euro als auch der Konzernjahresfehlbetrag, der glücklicherweise statt von über 4 Millionen im Vorjahr diesmal “nur” 93.000 Euro beträgt – mit ungewisser Fortsetzung.
Hier frage ich mich ernsthaft, welche Synergieeffekte diese Kooperationen für unser ehemaliges städtischen Krankenhaus bringen soll, wenn allein unser Klinikum am Gesundbrunnen wieder einen Jahresüberschuss von fast 3 Millionen EURO erwirtschaftet hat.
Es ist wohl allein der Gigantonomie seiner Macher geschuldet.
Ich nehme von der Drucksache Kenntnis und danke allen Ärzten und dem Pflege- und Hauspersonal für deren erbrachten Leistungen zum Wohle der Patienten.“

Wie auf Weisung gab es zum Vortrag keine Erwiderung.

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